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KabarettFM #4 - Neujahrsansprache 2017: Radikaler Optimismus (Prinz Chaos II.)

Das Jahr 2016 hatte es in sich. Viele Ereignisse und Entwicklungen waren grauenvoll. Wir brauchen die Schrecklichkeiten an dieser Stelle nicht aufzuzählen. Ihr seid informiert.

Außerdem gibt es auch Grund zur Hoffnung. Wir haben 2016 echte, strategische Brüche innerhalb der herrschenden Klasse erleben können. Das gibt mehr Raum für neue Ansätze und deren Macher.

Auch die Verschiebung der Gewichte in der Medienwelt ging weiter. Die Gesamtklickzahlen von KenFM sind beispielsweise in 2016 von 25 Millionen auf über 42 Millionen nach oben geschossen. Das ist ein Anstieg von ca. 68%.

Wir haben zudem unsere Base ausgebaut und die Crew vergrößert.

Deshalb wollen wir Euch auch am Silvesterabend nicht hängen lassen und eine Alternative zum Orwellschen Doppelsprech der kindlichen Kanzlerin bieten.

Die offizielle Neujahrsansprache von KenFM, vorgetragen durch das anarcho-monarchistische Staatsunterhaupt Prinz Chaos II., bietet sicher bessere Unterhaltung und mehr Einblicke…

Und sie bietet radikalen Optimismus für 2017 und einen spannenden, praktischen Vorschlag.

Die Crew von KenFM verabschiedet sich damit ebenfalls ins neue Jahr. Wir danken Euch für Eure großartige Unterstützung, für das Weiterverbreiten unserer Beiträge, für Anregungen und Kritik.

Auf ein Neues 2017! Rutscht gut hinüber und landet sicher.

Ihr werdet noch gebraucht…

+++

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(Læs mere...)



KenFM im Gespräch mit: Dennis Hack (Human Connection) - DIE MACHER (2)
Duration: 1:20
2016-12-30
„Kooperation statt Konkurrenz“

Nach diesem Muster ist die Natur organisiert. Doch wer organisiert da? Kann man sagen, die Natur handelt?

Diese Fragen führen unmittelbar in die Philosophie und können daher nicht mit einem eindeutigen "Ja" oder "Nein" beantwortet werden. Die Natur bleibt ein Geheimnis und lässt sich nie vollständig in die Karten gucken. Was wir aber beobachten können ist, dass Darvins Deutung von "Survival of the Fittest" eine sehr primitive Deutung des Wesens der Natur darstellt. Die Natur agiert nicht nach einem kapitalistischen Geschäftsmodel. Es gibt keine Monopole. Es gibt das Gegenteil. Vielfalt, wohin man blickt.

Vor allem der Erfolg der Spezies Mensch ist dem Umstand geschuldet, dass er es über Jahrtausende verstanden hat, untereinander zu kooperieren. Der Mensch kann es mit den Spezialfähigkeiten der Natur nur aufnehmen, wenn er, statt als Solist zu handeln, sich zu Netzwerken zusammenschließt. Das kleinste soziale Netzwerk ist die Familie. Dann kommt der Stamm, eine Ethnie, ein Volk, ein Staat. Nur durch permanente Kooperation wurde technischer Fortschritt, aber vor allem auch sozialer Standard, geschaffen. Parallel entstanden dann aber auch Klassen. Klassen, die rund um den Globus sehr sehr ähnlich funktionieren. Eine sehr übersichtliche Gruppe, die sich selbst als natürliche Machtelite definiert, herrscht über den großen Rest.

2016 besaßen acht Menschen so viel wie 3,7 Milliarden der Menschen, die sich am Boden der Machtpyramide befinden. Dass diese acht Menschen mit ihrer Macht vollkommen überfordert sind, kann man leicht daran erkennen, dass ein immer größerer Teil der Spezies Mensch verelendet. Das Machtsystem „Pyramide“ war nie wirklich geeignet, um sozialen Frieden zu garantieren. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Nur, mit dem Zusammenbruch des von den Eliten kontrollierten Meinungsmonopols, fällt der Status Quo immer mehr Menschen auf. Umverteilung wird mehrheitsfähig, nur wie soll man sie umsetzen?

Soziale Netzwerke sind der Schlüssel. Wenn es uns gelingt, das schlummernde Wissen, welches wir alle zusammen besitzen, kollektiv zu nutzen, anstatt die Daten über uns mal wieder nur der Elite zu überlassen, wenn wir Facebook, Google und Co. selber sozial nutzen, statt uns von diesen Eliten-Spionage-Tools ausspähen, vermarkten und steuern zu lassen, dann haben wir eine echte Chance.

Dennis Hack kommt aus einem schwäbischen Familienunternehmen. Das Unternehmen baut seit Generationen Trampoline für den Sportunterricht und internationale Wettkämpfe. Die Marke ist der Mercedes dieser Sportgeräte.
Dennis Hack hätte sich zurücklehnen und das Unternehmen einfach weiterführen können. Der Markt ist da, das Produkt ausgreift, die Nachfrage boomt.

Doch Dennis Hack schloss sich, neben seiner Tätigkeit als Junior-Chef, der Friedensbewegung an. Der Vater einer kleinen Tochter stellte sich die Frage, was privater Erfolg wert sein kann, in einer zunehmend von Krieg zerrütteten Welt. Dennis Hack entschloss sich, ein digitales Netzwerk aus der Taufe zu heben, um endlich das Soziale in den sogenannten sozialen Netzwerken in den Fokus zu heben.

Diese Idee ist schnell formuliert, sie umzusetzen, ist ein Marathon. Über Jahre hat Hack am digitalen Fundament programmiert, jetzt ist die Idee reif, um sie in und mit der Community umzusetzen.

Hack ist ein Macher. Die Idee seiner Arbeit führt in eine neue Gesellschaft, in der alle von allen profitieren. Kooperation statt Konkurrenz. Eine sich selbst organisierende, sozial agierende Bewegung, die sich als Spezies versteht.

- Eine detaillierte Inhaltsübersicht zum Interview findet ihr auf unserer Homepage -

Zur Homepage von "Human Connection":
http://de.humanconnection.org/

Als User aktiv werden:
http://beta.humanconnection.org/ Facebook-Präsenz: https://www.facebook.com/HumanConnect...

Github:
https://github.com/HumanConnection/do...

Programmierer/Entwickler können sich hier melden: developer@humanconnection.org

Allgemeine Anfragen an:
info@humanconnection.org

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IBAN DE08 4306 0967 7024 1934 00
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KenFM-Spotlight: Peter Gauweiler über die Angleichung von Wirtschaftsräumen
Duration: 4:22
2016-12-28
Ausschnitt aus der Sendung KenFM Live [1] – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-live-1-ist-die...

Ist die Union am Ende?

Diese Frage ist bewusst offen formuliert und wurde in einem neuen KenFM Format, KenFM Live, an vier Personen gerichtet, von denen zwei ihr Leben in der Politik verbracht haben.

Willy Wimmer und Peter Gauweiler.
Beide sind von Haus aus Juristen und haben ihr politisches Leben in der CDU und CSU verbracht. Der gemeinsame Widerstand gegen den Jugoslawienkrieg mit deutscher Beteiligung 1999 ließ sie zu politischen Verbündeten werden. Auch in Fragen zu Merkels Flüchtlingspolitik bekommt man von ihnen ähnliche Antworten. Gauweiler gab im Streit um den Umgang mit Russland und dem Euro-Kurs der Kanzlerin alle seine politischen Ämter auf und arbeitet nur noch als Rechtsanwalt. Willy Wimmer ist als ehemaliger Vize der OSZE und bis heute auf diplomatischem Parkett tätig. Ihm geht es um den Erhalt den Friedens.

Zwei weitere Gäste der Runde, die im Raum München vor Publikum aufgezeichnet wurde, waren Prof. Dr. Petra Plininger, Bildungsreferentin der Katholischen Arbeiter Bewegung (KAB), die Internationales Steuerrecht lehrt und sich für direkte Demokratie stark macht, sowie Günter Grzega, der die Sparda Bank München zur größten Genossenschaftsbank Bayerns ausgebaut hat und Banken wieder als reine Dienstleister sehen möchte, nicht als Global-Player, denen es nur um den nackten Profit für Großinvestoren geht.

Ist die Union am Ende?
Hat sie je angefangen, eine echte Union zu sein, und was ist der Kern einer solchen Vereinigung? Spielt Ethik und Verantwortung für die Zukunft der "Generation Enkel" überhaupt eine Rolle?

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KenFM-Spotlight: Prof. Rainer Mausfeld über das Menschenbild des Neoliberalismus
Duration: 6:20
2016-12-27
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Prof. Rainer Mausfeld – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/rainer-mausfeld/

Wenn es einer sehr kleinen und übersichtlichen Gruppe von Menschen gelingt, die Massen global und über Jahrzehnte für die eigenen Ziele arbeiten zu lassen, kann das nur dann erfolgreich bewerkstelligt werden, wenn diese Eliten die Techniken der Gehirnwäsche auf allen Ebenen konsequent zur Anwendung bringen. Schon der Umstand, dass Völker sich für Krieg begeistern lassen, zeigt die Macht dieser Technik.

Seit dem römischen Prinzip „Teile und Herrsche“ haben sich die Werkzeuge der Gehirnwäsche extrem verfeinert. Ein großer Teil der sogenannten Sozialforschung wurde im Auftrag der Eliten finanziert, um den Menschen als Wesen, das nur im Kollektiv überleben kann, im Anschluss in seine Bestandteile zerlegen zu können, ihn gefügig zu machen.

Der Grad der Manipulation ist viel größer, als die meisten von uns auch nur ahnen. Aber gerade darin liegt die Macht dieser Elitentechnik. Massenmedien sind dabei eines der wichtigsten Werkzeuge, um die Realität zu verschleiern und unsichtbar zu machen. Wer darauf aufmerksam macht, wird vom System gnadenlos attackiert, lächerlich gemacht und ausgegrenzt. Das finale Ziel ist immer die Vernichtung derer, die die Tarnung der Eliten auffliegen lassen.

Der Soziologe Prof. Rainer Mausfeld hat sich intensiv mit den Techniken der Verschleierung und des Gefügigmachens auseinandergesetzt. Seine auch im Netz veröffentlichen Vorträge, u. a. mit dem Titel „Warum schweigen die Lämmer“, wurden zu Blockbustern in Netz.

KenFM sprach mit Rainer Mausfeld über den Status Quo einer auf den neoliberalen Kurs eingeschworenen Gesellschaft, die sich in gegenseitigen Lagerkämpfen an die Gurgel geht, während die Geldeliten weiter die Strippen ziehen. Die Manipulation ist extrem perfide, denn sie beleidigt den Menschen an sich, der nicht wahrhaben will, dass er wie Vieh zur Schlachtbank geführt werden kann und wird, indem man ihn mit den pervertierten Techniken der Demokratie davon abhält zu sehen, in welcher Situation er sich tatsächlich befindet.

Die Zeit des Erwachens steht unmittelbar bevor. Sie wird nicht ohne Schmerzen zu haben sein. Die Medienrevolution ist wie eine Geburt. Wir müssen da durch, um ein autarkes Leben wirklich beginnen zu können.

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Me, Myself and Media 29 - Energiewende statt Terrorbekämpfung!
Duration: 1:11
2016-12-24
Die aktuelle Ausgabe von Me, Myself and Media wurde in der Nacht des 22. Dezember aufgezeichnet. Nach Anis Amri, dem am 23. Dezember im Mailand erschossenen Tunesier, wurde bereits in großem Stil gefahndet. Dass er es wohl nicht lebend vor ein deutsches Gericht schaffen würde wird Stunden vor seinem Tod in der Ausgabe formuliert. So kam es.

Was geht hier eigentlich vor? Warum lassen Attentäter mit arabischem Hintergrund seit dem 11. September 2001 immer ihren Ausweis am Tatort liegen und schaffen es
nie vor ein ordentliches Gericht? Dieser Frage gehen wir im ersten Teil von MMM #29 nach, um dann den Blick auf grundlegende Motive von Krieg und Terror zu lenken.

Da draußen tobt ein Ressourcen-Krieg, der eine Gewaltspirale in Gang gesetzt hat. Die tägliche NATO-Propaganda verkauft uns die Botschaft, dass nur noch mehr Rüstung zu mehr Sicherheit führen würde. Stimmt das? Wo haben uns 15 Jahre "Krieg gegen den Terror" hingeführt?

Wer den Terror unterbinden will, muss die Ressourcen-Kriege beenden. Das ist möglich, denn der dezentral erzeugten regenerativen Energie gehört die Zukunft.

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Alle Quellen auf www.KenFM.de

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KenFM über: Ausweise als Beweise
Duration: 15:01
2016-12-23
Der „Anschlag“ von Berlin stinkt zum Himmel. Die Ermittlungen gleichen eher einer Märchenstunde denn einer professionellen Ermittlung und der Schluss des Dramas „der mutmaßliche Täter ist tot“ reiht sich in eine Kette von Fällen, deren Muster eine derart hohe Übereinstimmung kennt, dass man schon unfassbar naiv - um nicht zu sagen dämlich - sein muss den ermittelnden Behörden auch nur ein Wort zu glauben.

Quellen:

https://deutsch.rt.com/inland/41623-b...

http://www.spiegel.de/politik/deutsch...

https://www.welt.de/politik/deutschla...

http://www.bild.de/news/ausland/terro...

http://www.focus.de/politik/ausland/r...

https://de.wikipedia.org/wiki/Anschla...

http://www.sueddeutsche.de/politik/at...

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KenFM-Spotlight: Günter Grzega über „Casino-Kapitalismus“ und ein modernes Bankwesen
Duration: 7:14
2016-12-22
Ausschnitt aus der Sendung KenFM Live [1] – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-live-1-ist-die...

Ist die Union am Ende?

Diese Frage ist bewusst offen formuliert und wurde in einem neuen KenFM Format, KenFM Live, an vier Personen gerichtet, von denen zwei ihr Leben in der Politik verbracht haben.

Willy Wimmer und Peter Gauweiler.
Beide sind von Haus aus Juristen und haben ihr politisches Leben in der CDU und CSU verbracht. Der gemeinsame Widerstand gegen den Jugoslawienkrieg mit deutscher Beteiligung 1999 ließ sie zu politischen Verbündeten werden. Auch in Fragen zu Merkels Flüchtlingspolitik bekommt man von ihnen ähnliche Antworten. Gauweiler gab im Streit um den Umgang mit Russland und dem Euro-Kurs der Kanzlerin alle seine politischen Ämter auf und arbeitet nur noch als Rechtsanwalt. Willy Wimmer ist als ehemaliger Vize der OSZE und bis heute auf diplomatischem Parkett tätig. Ihm geht es um den Erhalt den Friedens.

Zwei weitere Gäste der Runde, die im Raum München vor Publikum aufgezeichnet wurde, waren Prof. Dr. Petra Plininger, Bildungsreferentin der Katholischen Arbeiter Bewegung (KAB), die Internationales Steuerrecht lehrt und sich für direkte Demokratie stark macht, sowie Günter Grzega, der die Sparda Bank München zur größten Genossenschaftsbank Bayerns ausgebaut hat und Banken wieder als reine Dienstleister sehen möchte, nicht als Global-Player, denen es nur um den nackten Profit für Großinvestoren geht.

Ist die Union am Ende?
Hat sie je angefangen, eine echte Union zu sein, und was ist der Kern einer solchen Vereinigung? Spielt Ethik und Verantwortung für die Zukunft der "Generation Enkel" überhaupt eine Rolle?

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Rebellunion #25 - Zukunft!
Duration: 14:33
2016-12-22
Schlechte Nachrichten bestimmen unsere Wahrnehmung der Welt. Untergangsszenarien bilden die Kulisse eines Denkens, das kein positives Bild von der Zukunft zulässt.

Das Ende der Utopie war ein bewusstes Programm der neoliberalen Globalisierung. Das Ende der Geschichte wurde eingeläutet. Das System, die Maschine, in der wir leben, ist unveränderbar und ewig, so der Mainstream der Sozialwissenschaften.

Doch Geschichte geht immer weiter und soll sich die Welt in eine humanere entwickeln, wollen wir eine Welle der friedlichen und positiven Veränderung, brauchen wir Utopien.

Wir müssen uns das Bild der Zukunft wieder aneignen, ein Ziel, wofür es sich zu arbeiten und zu ringen lohnt: Eine lebenswerte Zukunft für ALLE!

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KenFM-Spotlight: Hermann Ploppa über Gewaltspirale und Terrorgefahr
Duration: 1:10
2016-12-20
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Hermann Ploppa - in voller Länge hier zu sehen:
https://kenfm.de/hermann-ploppa-hitle...

„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“

Dieser Satz steht unsichtbar über jedem Imperium. Die Botschaft ist eindeutig. Wer sich fügt, kann als Vasall ein mehr oder weniger passables Leben führen. Er kann als „Haussklave 2.0“ sogar eigene Ideen in die Machtpyramide einbringen. Was er nicht kann, ist Ansprüche stellen oder sich zu der Frage aufschwingen, wann denn mit dem Ende der Knechtschaft zu rechnen sei. NIE!

„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“, bedeutet aber auch, dass das Imperium alles dafür tun muss, dass etwaige Alternativen gar nicht erst entstehen. Teile und Herrsche ist daher oberste Maxime eines Imperiums, will es ab einer bestimmten Größe stabil bleiben. Das erkannten die Römer, das Britische Empire und seit Ende des ersten Weltkrieges die USA.

Der Feind der USA war seit der Russischen Revolution vor allem der Großraum Eurasien. Hier waren die Kommunisten im Vormarsch. Wer sich die Landkarte ansieht, muss erkennen, dass hier auch der größte Teil der weltweiten Gas- und Ölvorkommen im Boden liegen. Wer über diese Bodenschätze die Kontrolle gewinnt, würde die Welt beherrschen, erkannte die Seemacht Großbritannien schon früh und entwarf daher die Herzlandtheorie, welche von den Strategen der USA schon deutlich vor dem ersten Weltkrieg als richtig erkannt wurde. USA und England sind beide nicht Teil der eurasischen Landmasse.

Daher muss es ihr Ziel sein, jegliche Allianzen auf diesem gigantischen Kontinent zu verhindern – mit allen Mitteln. Das gab neulich erst George Friedman, der Kopf des US-Think-Tanks Stratfor, offen zu und schob nach, dass diese Politik der Verhinderung vor allem Russland und Deutschland betreffe und dass man in Übersee diese Politik schon seit mehr als 100 Jahren betreibe.

Was bedeute diese Beichte eines US-Strategen im Rückblick auf den Zweiten Weltkrieg? War es reiner Zufall, dass Adolf Hitler von namhaften US-Firmen schon lange vor, aber vor allem auch während des Zweiten Weltkrieges, mit kriegswichtigem Material unterstützt wurde? Nein, das war kein Zufall. Adolf Hitler war ein vom Rassenwahn angetriebener Diktator, aber er hatte es eben auch auf den Hauptfeind des Kapitalismus abgesehen – die Kommunisten in Moskau. Die USA erkannten in Hitler einen nützlichen Idioten, der für sie die geopolitische Drecksarbeit machen würde. Dass dabei Millionen von Menschen auf grausamste Weise ermordet werden würden, spielte für die Machiavellis in Übersee keine Rolle.

Hitler hatte amerikanische Lehrer und er war, ohne es zu wissen, ein verdammt guter Schüler.

Die Geschichte des zweiten Weltkrieges muss völlig neu geschrieben werden, war eine Schlagzeile, mit der der STERN seinerzeit Aufsehen erregte. Das Hamburger Magazin hatte zuvor die Hitler-Tagebücher veröffentlicht, die sich später als plumpe Fälschung herausstellten.

Dass die Geschichte des zweiten Weltkrieges wirklich neu geschrieben werden müsste, wird spätestens klar, wenn man das Buch von Hermann Ploppa gelesen hat.

„Hitlers amerikanische Lehrer: Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung“

KenFM traf den Autor, um mit ihm über geschichtliche Fakten zu sprechen, die bis heute der breiten Masse nahezu unbekannt sind.

Dafür gibt es einen Grund. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Wer das Buch Ploppas liest, muss erkennen, dass der größte Teil der Menschheit nicht zu den Siegern gehört. Wir alle sind die Opfer von morgen, wenn wir nicht erkennen, dass der einzelne für die Elite schlicht ohne Bedeutung ist.

Ploppas Buch ist eine bittere Pille. Wer es liest, hat die Chance, das intrigante Spiel der Macht zu decodieren und so für eine Zukunft zu kämpfen, für die „Humanitäre Kriege“ der Gegenwart eben nicht „alternativlos“ sind.

+++

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KenFM im Gespräch mit: Hermann Ploppa ("Hitlers amerikanische Lehrer")
Duration: 1:29
2016-12-19
„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“

Dieser Satz steht unsichtbar über jedem Imperium. Die Botschaft ist eindeutig. Wer sich fügt, kann als Vasall ein mehr oder weniger passables Leben führen. Er kann als „Haussklave 2.0“ sogar eigene Ideen in die Machtpyramide einbringen. Was er nicht kann, ist Ansprüche stellen oder sich zu der Frage aufschwingen, wann denn mit dem Ende der Knechtschaft zu rechnen sei. NIE!

„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“, bedeutet aber auch, dass das Imperium alles dafür tun muss, dass etwaige Alternativen gar nicht erst entstehen. Teile und Herrsche ist daher oberste Maxime eines Imperiums, will es ab einer bestimmten Größe stabil bleiben. Das erkannten die Römer, das Britische Empire und seit Ende des ersten Weltkrieges die USA.

Der Feind der USA war seit der Russischen Revolution vor allem der Großraum Eurasien. Hier waren die Kommunisten im Vormarsch. Wer sich die Landkarte ansieht, muss erkennen, dass hier auch der größte Teil der weltweiten Gas- und Ölvorkommen im Boden liegen. Wer über diese Bodenschätze die Kontrolle gewinnt, würde die Welt beherrschen, erkannte die Seemacht Großbritannien schon früh und entwarf daher die Herzlandtheorie, welche von den Strategen der USA schon deutlich vor dem ersten Weltkrieg als richtig erkannt wurde. USA und England sind beide nicht Teil der eurasischen Landmasse.

Daher muss es ihr Ziel sein, jegliche Allianzen auf diesem gigantischen Kontinent zu verhindern - mit allen Mitteln. Das gab neulich erst George Friedman, der Kopf des US-Think-Tanks Stratfor, offen zu und schob nach, dass diese Politik der Verhinderung vor allem Russland und Deutschland betreffe und dass man in Übersee diese Politik schon seit mehr als 100 Jahren betreibe.

Was bedeute diese Beichte eines US-Strategen im Rückblick auf den Zweiten Weltkrieg? War es reiner Zufall, dass Adolf Hitler von namhaften US-Firmen schon lange vor, aber vor allem auch während des Zweiten Weltkrieges, mit kriegswichtigem Material unterstützt wurde? Nein, das war kein Zufall.

Adolf Hitler war ein vom Rassenwahn angetriebener Diktator, aber er hatte es eben auch auf den Hauptfeind des Kapitalismus abgesehen - die Kommunisten in Moskau. Die USA erkannten in Hitler einen nützlichen Idioten, der für sie die geopolitische Drecksarbeit machen würde. Dass dabei Millionen von Menschen auf grausamste Weise ermordet werden würden, spielte für die Machiavellis in Übersee keine Rolle.

Hitler hatte amerikanische Lehrer und er war, ohne es zu wissen, ein verdammt guter Schüler.

Die Geschichte des zweiten Weltkrieges muss völlig neu geschrieben werden, war eine Schlagzeile, mit der der STERN seinerzeit Aufsehen erregte. Das Hamburger Magazin hatte zuvor die Hitler-Tagebücher veröffentlicht, die sich später als plumpe Fälschung herausstellten.

Dass die Geschichte des zweiten Weltkrieges wirklich neu geschrieben werden müsste, wird spätestens klar, wenn man das Buch von Hermann Ploppa gelesen hat.

„Hitlers amerikanische Lehrer: Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung“

KenFM traf den Autor, um mit ihm über geschichtliche Fakten zu sprechen, die bis heute der breiten Masse nahezu unbekannt sind.

Dafür gibt es einen Grund. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Wer das Buch Ploppas liest, muss erkennen, dass der größte Teil der Menschheit nicht zu den Siegern gehört. Wir alle sind die Opfer von morgen, wenn wir nicht erkennen, dass der einzelne für die Elite schlicht ohne Bedeutung ist.

Ploppas Buch ist eine bittere Pille. Wer es liest, hat die Chance, das intrigante Spiel der Macht zu decodieren und so für eine Zukunft zu kämpfen, für die „Humanitäre Kriege“ der Gegenwart eben nicht „alternativlos“ sind.

Inhaltsübersicht:

00:08:45 Wissenschaft im 20. Jahrhundert: Rassenwahn, Menschenzucht, Eugenik

00:23:16 Hitlers Vorbilder und die wissenschaftliche Unterfütterung von Vorurteilen

00:33:23 Rassenwahn in Amerika: Zwangssterilisation, Heiratsverbote, Internierung

00:43:56 Massenmanipulation: Wie die Ideen der Eliten unters Volk gebracht werden

00:56:53 Hitlers Rasse-Adaptionen aus Amerika

01:09:09 Unterstützer und Profiteure des Faschismus: US-amerikanische Konzerne investieren in den NS-Markt

01:19:33 Financiers des Krieges: Motivation zur Gründung der „Bank für internationalen Zahlungsausgleich“

01:29:11 Nach dem Krieg: Was passierte mit Nazis wie Wernher von Braun und Reinhard Gehlen?

01:34:48 Bombardement der Amerikaner im 2. WK: Was wurde bombardiert, was nicht und warum?

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KenFM-Spotlight: Hannes Hofbauer über Krieg oder Frieden in Europa?
Duration: 2:07
2016-12-18
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Hannes Hofbauer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

„Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda.“ – George Orwell.

KenFM traf sich mit Hannes Hofbauer in Wien. Hofbauer ist Wirtschafts- und Sozialhistoriker und hat als Autor aktuell das Buch „Feindbild Russland“ veröffentlicht.

In diesem Buch wird bewusst nicht ein weiteres Detail der Krim-Krise in noch kleinere Teile zerlegt, um es begutachten zu können, es geht viel mehr um das Verhältnis Europas zu Russland an sich.

Dieses Verhältnis erinnert immer mehr an eine Langzeit-Ehe, bei der Mann und Frau weder miteinander, noch ohne einander können. Nur müssen sie sich dennoch zusammenraufen, da sie sich eine gemeinsame Wohnung teilen.

Hannes Hofbauer begann vor Jahren als Autor beim Promedia-Verlag und ist dort nun auch als Verleger tätig. Der Schwerpunkt des Hauses liegt vor allem beim politischen Sachbuch. Dazu wird Kulturgeschichte und sozialwissenschaftliche Literatur verlegt.

Hofbauer und der Promedia-Verlag haben ein Händchen für gedruckte Perlen. Man spürt bei jedem Buch, das sie verlegen, dass die Österreicher nicht den Massenmarkt anpeilen, sondern Bücher unter die Leute bringen möchten, die eher bildenden Charakter haben. Dieses Konzept geht auf.

Wer nach all den Mainstream-Veröffentlichungen zu Russland etwas sucht, das unser europäisches Verhältnis zu Russland größer klammert und dabei den Horizont erweitert, ist mit „Feindbild Russland“ auf einer Seite, die er noch gar nicht als solche erkannt hat.

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KenFM-Spotlight: Asfa-Wossen Asserate über Staatenlosigkeit
Duration: 4:20
2016-12-16
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Asfa-Wossen Asserate – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/asfa-wossen-asserate/

Fluchtursachen und Wirkung. Europa steht kurz davor, überrannt zu werden.

Die aktuelle Flüchtlingswelle, die aus dem Mittleren Osten nach Europa schwappt, ist hausgemacht. Wer jahrzehntelang aktiv dabei ist, Diktatoren im Amt zu halten, wer mithilft, demokratische Bewegungen mittels Rüstungsexport im Keim zu ersticken, wer die dafür kassierten Bodenschätze dann als stabilisierenden Faktor für die Region verkauft, muss sich nicht wundern, wenn sich der aufgebaute soziale Druck in den zerfallenden Staaten zu einer Welle der Gewalt hochschaukelt.

Wir führen mit der NATO Ressourcen-Kriege, nur Bombenteppiche machen aus Nationen eben Deto-Nationen und keine Vorzeige-Staaten. Unser Demokratieexport ist in Wahrheit Kolonialismus 2.0. Jeder weiß das, auch wenn die Mainstreampresse stets versucht, Bombenteppiche und Flüchtlingswellen nicht in einen Zusammenhang zu bringen.

Fakten:
Weltweit sind rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Ursachen können mannigfaltig sein, nur oft sind sie erschreckend simpel. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Europa braut sich aktuell ein Orkan der Stärke 10 zusammen. Die Rede ist von Afrika.

Millionen Menschen auf diesem Kontinent werden in ihrer Lebensgrundlage durch westliche Agrar- und Exportpolitik bedroht. Durch westliche Handelsbarrieren und Agrarprotektionen verliert Afrika jährlich das Doppelte dessen, was es an Entwicklungshilfe erhält! Wir helfen nicht. Wir beuten aus.

Dazu kommt ein immer schneller voranschreitender Landraub durch Großkonzerne und Staaten, die Afrika ausschließlich als Rohstofflager betrachten – die USA, China, Saudi-Arabien und die EU. Während die Bevölkerung in Europa schrumpft, wächst sie in Afrika. Wer glaubt, ausgerechnet den Afrikanern den Boden unter den Füssen streitig machen zu können, ohne einen Bumerang-Effekt auszulösen, ist vollkommen verrückt geworden.

Die auch von europäischer Außen- und Handelspolitik massiv produzierten Flüchtlingsströme auf dem Schwarzen Kontinent lassen sich nicht ewig aufhalten. Wenn es den Millionen Vertriebenen gelingt, sich bis an die afrikanischen Küsten des Mittelmeeres durchzuschlagen, kann sie niemand mehr aufhalten. Europa würde überrannt. Und das in die Boote steigen hat längst begonnen. Frontex kann vielleicht 100.000 illegale Einwanderer auffischen. Kommen Millionen, wird kein militärischer Schutzwall diese wütenden, hungrigen, um ihr Überleben kämpfenden Massen aufhalten.

Die Situation auf dem afrikanischen Kontinent ist das Ergebnis neoliberaler Politik. Aufgezwungene Globalisierung, der einseitige Abbau von Handelsschranken, das Unterstützen von Militärdiktaturen mit Waffenexporten im großen Stil, Umstrukturierungsknebel, wie sie von Weltbank und IWF dem afrikanischen Kontinent angelegt werden, haben eine verheerende Wirkung auf Afrika, aber sie werden vor allem Europa zerstören. Ist uns das klar? Europa wird im selbsterzeugten Strudel untergehen.

„Wer Europa bewahren will, muss Afrika retten!“

Zu diesem Ergebnis kommt der langjährige Afrika-Berater deutscher Unternehmen, Prinz Asfa-Wossen Asserate. Nur wer Afrika rettet, kann die angelaufene Völkerwanderung noch bremsen oder stoppen. Der gebürtige Äthiopier weiß, was Flucht bedeutet. Er war der erste äthiopische Asylbewerber in Deutschland und lebte jahrelang als Staatenloser mit dem Recht auf Duldung. Sein aktuelles Buch ist mehr als eine Warnung, was auf uns Europäer zukommt, wenn wir auch in Deutschland weiter blind Merkels Wachstumspolitik unterstützen, die Teil der Fluchtursachen ist.

Wer weiter glaubt, Mutti, die Großkonzerne hinter ihr, die Hochfinanz und die Lobbypresse würden die Situation beherrschen, ist entweder vollkommen blind oder kann sich an die spontanen Grenzöffnungen Marke „Wir schaffen das“ nicht mehr erinnern. Diese Politik mag wie ein Ventil wirken, den synthetisch erzeugten Überdruck im Schmelztiegel Afrika kann sie nicht abstellen.
Wollen wir, dass uns das „Haus Europa“ um die Ohren fliegt, wie die vollkommen sichere Atomanlage in Fukushima?

Es wird Zeit, dass wir aufhören, Experten für uns Entscheidungen fällen zu lassen, die diese Experten im Fall X nicht betreffen, aber alles, was Europa ausmacht, massiv gefährden, wie etwa den inneren Frieden.

Im Gespräch mit KenFM appelliert der Autor Asfa-Wossen Asserate an unseren gesunden Menschenverstand. Wollen wir denn nicht erkennen, wie dicht die brennende Zündschnur es bereits ans Munitionslager geschafft hat?

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KenFM-Spotlight: Florian Kirner über "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!"
Duration: 6:11
2016-12-15
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Florian Kirner – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Links!

Was bedeutet 2016 das Bekenntnis, „links“ zu sein?

Welchen Ursprung hat die politische Verwirrung „links“? Bedeutet „links“ zu sein, gegen „rechts“ zu sein? Wo fängt „links“ an? Wo hört es auf? Sind Befreiungsbewegungen „links“? Passt „links“ sein und hinter dem Imperium zu stehen zusammen?

Sind die Linken in Deutschland nicht längst Teil eines Staates, der klar „rechts“ steht und als Rechtsstaat Linke lokal und global gegeneinander ausspielt?

Einfache Fragen, auf die Ken Jebsen komplexe Antworten erhält. Im Interview mit dem Historiker und Amerika-Kenner Florian Kirner kommt das Gespräch, das im Oktober dieses Jahres aufgezeichnet wurde, auch auf Donald Trump.

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KenFM-Spotlight: Peter Gauweiler über die Sanktionen gegen Russland
Duration: 2:05
2016-12-14
Ausschnitt aus der Sendung KenFM Live [1] – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-live-1-ist-die...

Ist die Union am Ende?

Diese Frage ist bewusst offen formuliert und wurde in einem neuen KenFM Format, KenFM Live, an vier Personen gerichtet, von denen zwei ihr Leben in der Politik verbracht haben.

Willy Wimmer und Peter Gauweiler.
Beide sind von Haus aus Juristen und haben ihr politisches Leben in der CDU und CSU verbracht. Der gemeinsame Widerstand gegen den Jugoslawienkrieg mit deutscher Beteiligung 1999 ließ sie zu politischen Verbündeten werden. Auch in Fragen zu Merkels Flüchtlingspolitik bekommt man von ihnen ähnliche Antworten. Gauweiler gab im Streit um den Umgang mit Russland und dem Euro-Kurs der Kanzlerin alle seine politischen Ämter auf und arbeitet nur noch als Rechtsanwalt. Willy Wimmer ist als ehemaliger Vize der OSZE und bis heute auf diplomatischem Parkett tätig. Ihm geht es um den Erhalt den Friedens.

Zwei weitere Gäste der Runde, die im Raum München vor Publikum aufgezeichnet wurde, waren Prof. Dr. Petra Plininger, Bildungsreferentin der Katholischen Arbeiter Bewegung (KAB), die Internationales Steuerrecht lehrt und sich für direkte Demokratie stark macht, sowie Günter Grzega, der die Sparda Bank München zur größten Genossenschaftsbank Bayerns ausgebaut hat und Banken wieder als reine Dienstleister sehen möchte, nicht als Global-Player, denen es nur um den nackten Profit für Großinvestoren geht.

Ist die Union am Ende?
Hat sie je angefangen, eine echte Union zu sein, und was ist der Kern einer solchen Vereinigung? Spielt Ethik und Verantwortung für die Zukunft der "Generation Enkel" überhaupt eine Rolle?

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KenFM im Gespräch mit: Athanassios Giannis
Duration: 1:29
2016-12-13
Hilfe zur Selbsthilfe!

Athanassios Giannis wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts in einem vom Zweiten Weltkrieg massiv gezeichneten Griechenland geboren. Er wuchs in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Bücher waren in seiner Welt ein sehr kostbares, teures und daher seltenes Gut.

Doch die Welt der Bücher und der Bildung zogen Athanassios magisch an. Als in seiner Nachbarschaft ein Touristenehepaar aus Deutschland regelmäßig seinen Urlaub verbrachte, stieß der junge Grieche auf deren Bücher und ihre fremde Sprache. Dieser Zufall gab dem Leben von Athanassios Giannis eine entscheidende Wendung. Der Autodidakt brachte sich die Grundzüge der deutschen Sprache selber bei und beschloss, später in Deutschland eine akademische Laufbahn einzuschlagen.

Heute leitet Prof. Dr. Athanassios Giannis an der Universität Leipzig eine eigene Abteilung für organische Chemie und Mineralogie. Grundlagenforschung mit dem Fokus, neue Medikamente für den Menschen zu produzieren. Giannis hat neben Chemie auch Medizin studiert. Er ist ein wandelndes Lexikon. Was Giannis auszeichnet, ist der Umstand, dass er nie seine Wurzeln vergessen hat. So kam der Vater von fünf Kindern während der Hochzeit der Griechenlandkrise auf die Idee, seiner von der Bankenmafia geschundenen Heimat mit Medikamenten und medizinischem Gerät zu helfen. Nur, wie sollte der Professor das von der Uni Leipzig aus bewerkstelligen?

Über den Journalisten Dirk Pohlmann, mit dem Prof. Giannis befreundet ist, kam die Idee der Griechenlandhilfe zu KenFM. Wir, die Redaktion, waren sofort Feuer und Flamme, hoben die Griechenland-Nothilfe mit eigenem Konto aus der Taufe und konnten so die Idee des Professors mit ca. 300.000 Euro unterstützen. Zahlreiche humanitäre Projekte konnten vom Team Giannis/KenFM in Griechenland umgesetzt werden und laufen seither autark. Danke an die KenFM-Community, ohne deren Bereitschaft zu spenden, diese Hilfe nicht möglich gewesen wäre. Ihr habt Leben gerettet. Konkret!

An dieser Stelle bitten wir euch, auch weiterhin uns dabei unter die Arme zu greifen, Menschen, vor allem Kindern, die in Griechenland keinerlei Zugang zu medizinischer Grundversorgung haben, das Überleben zu ermöglichen.

Aktuell „sparen“ wir für ein Gerät, das in der Lage ist, Kleinkindern, die Gegenstände eingeatmet haben und drohen daran zu ersticken, zu helfen, indem diese Gegenstände ambulant aus der Lunge entfernt werden. Ein solches Gerät muss in Griechenland mobil sein, um auch die vielen Inseln zu erreichen. Wenn jeder ein paar Euros gibt, schaffen wir das noch vor Neujahr!

An dieser Stelle stellen wir euch den Mann ausführlich vor, dessen Idee es war, den Menschen in Griechenland mit minimaler medizinischer Hilfe entgegenzukommen. Viele der Patienten sind Opfer der NATO und aus dem Mittleren Osten geflüchtet. Die Flucht hält an, da darf die Hilfe nicht abreißen.

Fakten:

30 % aller Griechen haben keine Krankenversicherung. Die meisten schwangeren Frauen sehen während der gesamten neun Monate höchstens einmal einen Arzt. Die Kindersterblichkeit im Land ist auf einem Level, wie man ihn aus der Dritten Welt kennt. Parallel dazu wird Griechenland von der NATO gezwungen, sich die größte Panzerflotte Europas zu leisten!

Das schwere Gerät kommt vor allem aus deutschen Rüstungsschmieden, genau wie die sündhaft teure Munition. Schäuble, Merkel und Ursula von der Leyen haben seinerzeit in Griechenland ausländische Banken gerettet und tun seither alles dafür, dass die Griechen weiter deutsche Rüstungstechnik kaufen. Troika statt Demokratie. Obszöner Reichtum für die „Retter“, Niedergang und Elend für das Volk.

Griechenland ist ein neoliberales Labor innerhalb Europas. Ein Testfeld, wie weit die Eliten den Terror der Märkte gegen die eigene Bevölkerung durchsetzen können.

Prof. Dr. Athanassios Giannis hält dagegen. Mit Herz und Ethik.
Hören wir diesem Mann zu. Erkennen wie die Botschaft, die sein Handeln symbolisiert. Schauen wir auf den Kalender. In welcher Zeit des Jahres befinden wir uns? Reicht es nur über Werte zu faseln? Muss man sie nicht leben, um vor sich selber glaubwürdig zu bleiben?

"Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen." - Sokrates.

Inhaltsübersicht:

00:29:47 Die Griechenlandnothilfe
00:52:12 Nemesis - Die Folgen der Ungleichheit
00:57:53 Der Status Quo in Griechenland
01:35:42 Ethik & Moral im Zeitalter des Kapitalismus

Griechenlandhilfe
Vielen Dank an alle, die sich bisher an der Griechenland-Nothilfe beteiligt haben und dies immer noch tun. Das Spendenkonto ist nach wie vor offen:

Medikamenten-Nothilfe
IBAN: DE80 4306 0967 1134 2196 02
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank

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KenFM im Gespräch mit: Erwin Thoma - DIE MACHER (1)
Duration: 1:22
2016-12-11
Kapieren, Kopieren, Kooperieren.

Erwin Thoma ist ein Pionier in Sachen Holz. Er baut in 33 Ländern Häuser, die zu 100 % aus Holz gefertigt werden. Seine Konstruktionen sind erdbebensicher. Sie erfüllen deutlich höhere Brandschutzklassen als Häuser aus Stahl und Beton und hinterlassen, weder bei der Produktion, noch bei theoretischem Abriss, das, was man Müll nennt.

Häuser von Erwin Thoma orientieren sich an einer Kreislaufwirtschaft, die den Wald kopiert. Der Wald ist ein komplexer Lebensraum, der sämtliche Materialien selber erzeugt und zu 100 % recycelt. Kann der Mensch dieses System übernehmen?

Ja, das kann er, wenn er das System verstanden hat. Wenn er bereit ist, es zu kopieren und wenn er die Idee dahinter erkennt: Kooperation statt Konfrontation.

Enkelkompatible Wirtschaft und Nachhaltigkeit sind die Zukunft, will der Mensch als Spezies überleben. Ressourcenkriege wie in Middle East wären unnötig, würde man beginnen, komplett auf regenerative Energie umzustellen, würde man vor allem beginnen, Energie zu sparen.

Thoma baut Häuser auch in der Alpenregion mit ihren klirrenden Wintern. Trotzdem kommen seine Gebäude OHNE Heizung aus.
Die Vollholzgebäude kopieren mit ihrer Klimatechnik die Idee von Ameisenhaufen. Strom wird über ein Solardach erzeugt - 100 % autark.

Diese Häuser sind weit mehr als Wohnorte. Sie sind gelebte Friedensbewegung, denn sie machen NATO-Beutezüge nach Gas und Öl unnötig. Aber Thoma ist mehr als ein Volkswirt, der das Jahrhunderte alte Wissen der Holzarbeiter von einst anwendet, um ganze Städte aus Holz zu bauen. Thoma war der jüngste Förster Österreichs. Er lebte zusammen mit seiner Frau im Karwendel-Tal und lernte dort nicht nur, das Wesen der Natur zu erkennen. Er lernte auch, als er regelmäßig eingeschneit über Wochen von der Außenwelt abgeschnitten war, sich selbst zu dechiffrieren - als Mensch.

Sei selber der Wandel, den du sehen willst. Thoma setzt um. Er ist ein Macher und startet damit die KenFM-Serie „Die Macher“, die wir am 1.10.2016 vor dem Kanzleramt angekündigt haben.

Inhaltsübersicht:

00:10:25 Das Geheimnis der Bäume: der perfekte Kreislauf

00:27:13 Mondholz: Wie der Mond das Wachstum beeinflusst

00:37:52 Echte Energiewende

00:41:16 Energieautarke Häuser und: Warum Holz nicht brennt

00:50:06 Gemeinwohl, Großkonzerne und Steuervermeidung

01:02:55 Moderne Thermodynamik: Das Modell der roten Waldameise

01:14:27 Vielfalt, Vorbild, Wald: Das perfekte Kooperationsgeflecht

01:20:57 Der Begriff der gelebten Nachhaltigkeit

01:32:34 Der Mensch: Teil der Natur oder ihr Beherrscher

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Die Macher: Erwin Thoma - Holz100
Duration: 14:07
2016-12-11
Kapieren, Kopieren, Kooperieren.

Erwin Thoma ist ein Pionier in Sachen Holz. Er baut in 33 Ländern Häuser, die zu 100 % aus Holz gefertigt werden. Seine Konstruktionen sind erdbebensicher. Sie erfüllen deutlich höhere Brandschutzklassen als Häuser aus Stahl und Beton und hinterlassen, weder bei der Produktion, noch bei theoretischem Abriss, das, was man Müll nennt.

Häuser von Erwin Thoma orientieren sich an einer Kreislaufwirtschaft, die den Wald kopiert. Der Wald ist ein komplexer Lebensraum, der sämtliche Materialien selber erzeugt und zu 100 % recycelt. Kann der Mensch dieses System übernehmen?

Ja, das kann er, wenn er das System verstanden hat. Wenn er bereit ist, es zu kopieren und wenn er die Idee dahinter erkennt: Kooperation statt Konfrontation.

Enkelkompatible Wirtschaft und Nachhaltigkeit sind die Zukunft, will der Mensch als Spezies überleben. Ressourcenkriege wie in Middle East wären unnötig, würde man beginnen, komplett auf regenerative Energie umzustellen, würde man vor allem beginnen, Energie zu sparen.

Thoma baut Häuser auch in der Alpenregion mit ihren klirrenden Wintern. Trotzdem kommen seine Gebäude OHNE Heizung aus.
Die Vollholzgebäude kopieren mit ihrer Klimatechnik die Idee von Ameisenhaufen. Strom wird über ein Solardach erzeugt - 100 % autark.

Diese Häuser sind weit mehr als Wohnorte. Sie sind gelebte Friedensbewegung, denn sie machen NATO-Beutezüge nach Gas und Öl unnötig. Aber Thoma ist mehr als ein Volkswirt, der das Jahrhunderte alte Wissen der Holzarbeiter von einst anwendet, um ganze Städte aus Holz zu bauen. Thoma war der jüngste Förster Österreichs. Er lebte zusammen mit seiner Frau im Karwendel-Tal und lernte dort nicht nur, das Wesen der Natur zu erkennen. Er lernte auch, als er regelmäßig eingeschneit über Wochen von der Außenwelt abgeschnitten war, sich selbst zu dechiffrieren - als Mensch.

Sei selber der Wandel, den du sehen willst. Thoma setzt um. Er ist ein Macher und startet damit die KenFM-Serie „Die Macher“, die wir am 1.10.2016 vor dem Kanzleramt angekündigt haben.

Hier der Link zum Interview mit Erwin Thoma: https://kenfm.de/erwin-thoma/

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Teaser: KenFM im Gespräch mit: Erwin Thoma - DIE MACHER (1)
Duration: 5:03
2016-12-10
Kapieren, Kopieren, Kooperieren.

Erwin Thoma ist ein Pionier in Sachen Holz. Er baut in 33 Ländern Häuser, die zu 100 % aus Holz gefertigt werden. Seine Konstruktionen sind erdbebensicher. Sie erfüllen deutlich höhere Brandschutzklassen als Häuser aus Stahl und Beton und hinterlassen, weder bei der Produktion, noch bei theoretischem Abriss, das, was man Müll nennt.

Häuser von Erwin Thoma orientieren sich an einer Kreislaufwirtschaft, die den Wald kopiert. Der Wald ist ein komplexer Lebensraum, der sämtliche Materialien selber erzeugt und zu 100 % recycelt. Kann der Mensch dieses System übernehmen?

Ja, das kann er, wenn er das System verstanden hat. Wenn er bereit ist, es zu kopieren und wenn er die Idee dahinter erkennt: Kooperation statt Konfrontation.

Enkelkompatible Wirtschaft und Nachhaltigkeit sind die Zukunft, will der Mensch als Spezies überleben. Ressourcenkriege wie in Middle East wären unnötig, würde man beginnen, komplett auf regenerative Energie umzustellen, würde man vor allem beginnen, Energie zu sparen.

Thoma baut Häuser auch in der Alpenregion mit ihren klirrenden Wintern. Trotzdem kommen seine Gebäude OHNE Heizung aus. Die Vollholzgebäude kopieren mit ihrer Klimatechnik die Idee von Ameisenhaufen. Strom wird über ein Solardach erzeugt - 100 % autark.

Diese Häuser sind weit mehr als Wohnorte. Sie sind gelebte Friedensbewegung, denn sie machen NATO-Beutezüge nach Gas und Öl unnötig. Aber Thoma ist mehr als ein Volkswirt, der das Jahrhunderte alte Wissen der Holzarbeiter von einst anwendet, um ganze Städte aus Holz zu bauen. Thoma war der jüngste Förster Österreichs. Er lebte zusammen mit seiner Frau im Karwendel-Tal und lernte dort nicht nur, das Wesen der Natur zu erkennen. Er lernte auch, als er regelmäßig eingeschneit über Wochen von der Außenwelt abgeschnitten war, sich selbst zu dechiffrieren - als Mensch.

Sei selber der Wandel, den du sehen willst. Thoma setzt um. Er ist ein Macher und startet damit die KenFM-Serie „Die Macher“, die wir am 1.10.2016 vor dem Kanzleramt angekündigt haben.

Das gesamte Gespräch ist ab dem 11. Dezember 2016 zu sehen. Hier der Link zum Interview: https://kenfm.de/erwin-thoma/

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KenFM-Spotlight: Prof. Rainer Mausfeld über die Demokratie als Herrschaftsinstrument der Eliten
Duration: 9:28
2016-12-09
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Prof. Rainer Mausfeld – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/rainer-mausfeld/

Wenn es einer sehr kleinen und übersichtlichen Gruppe von Menschen gelingt, die Massen global und über Jahrzehnte für die eigenen Ziele arbeiten zu lassen, kann das nur dann erfolgreich bewerkstelligt werden, wenn diese Eliten die Techniken der Gehirnwäsche auf allen Ebenen konsequent zur Anwendung bringen. Schon der Umstand, dass Völker sich für Krieg begeistern lassen, zeigt die Macht dieser Technik.

Seit dem römischen Prinzip „Teile und Herrsche“ haben sich die Werkzeuge der Gehirnwäsche extrem verfeinert. Ein großer Teil der sogenannten Sozialforschung wurde im Auftrag der Eliten finanziert, um den Menschen als Wesen, das nur im Kollektiv überleben kann, im Anschluss in seine Bestandteile zerlegen zu können, ihn gefügig zu machen.

Der Grad der Manipulation ist viel größer, als die meisten von uns auch nur ahnen. Aber gerade darin liegt die Macht dieser Elitentechnik. Massenmedien sind dabei eines der wichtigsten Werkzeuge, um die Realität zu verschleiern und unsichtbar zu machen. Wer darauf aufmerksam macht, wird vom System gnadenlos attackiert, lächerlich gemacht und ausgegrenzt. Das finale Ziel ist immer die Vernichtung derer, die die Tarnung der Eliten auffliegen lassen.

Der Soziologe Prof. Rainer Mausfeld hat sich intensiv mit den Techniken der Verschleierung und des Gefügigmachens auseinandergesetzt. Seine auch im Netz veröffentlichen Vorträge, u. a. mit dem Titel „Warum schweigen die Lämmer“, wurden zu Blockbustern in Netz.

KenFM sprach mit Rainer Mausfeld über den Status Quo einer auf den neoliberalen Kurs eingeschworenen Gesellschaft, die sich in gegenseitigen Lagerkämpfen an die Gurgel geht, während die Geldeliten weiter die Strippen ziehen. Die Manipulation ist extrem perfide, denn sie beleidigt den Menschen an sich, der nicht wahrhaben will, dass er wie Vieh zur Schlachtbank geführt werden kann und wird, indem man ihn mit den pervertierten Techniken der Demokratie davon abhält zu sehen, in welcher Situation er sich tatsächlich befindet.

Die Zeit des Erwachens steht unmittelbar bevor. Sie wird nicht ohne Schmerzen zu haben sein. Die Medienrevolution ist wie eine Geburt. Wir müssen da durch, um ein autarkes Leben wirklich beginnen zu können.

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KenFM-Spotlight: Gaby Weber über die Zukunft Südamerikas
Duration: 5:16
2016-12-07
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Gaby Weber – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Gaby Weber ist das, was man eine Nervensäge nennt. Nur, dass diese Nervensäge seit Jahrzehnten mit einem Presseausweis unterwegs ist und auch dann immer noch nachbohrt, wenn andere längst aufgegeben hätten. Nicht, weil es keine neuen Fakten zum Fall X geben würde, sondern im Gegenteil.

In den Chefetagen der großen Medienhäuser existiert Unabhängigkeit von der Politik nicht ab Werk. Sie kommt und geht, was mit der Haltung von Chefredaktionen und Intendanten zu tun hat. Aber auch altgediente Schlachtschiffe des investigativen Journalismus mit Linksdrall haben enorme Probleme, wenn eine Geschichte der eigenen Ideologie widerspricht. So musste Gaby Weber es immer häufiger erleben, dass sie ihre Geschichten nicht loswurde, wenn sie herausfand, dass auch linke Regierungen extrem korrupt sein konnten und sind.

Gaby Weber lebt seit über 20 Jahren in Südamerika und beobachtet von Buenos Aires aus, wie der Kontinent zwischen den Interessen des Imperiums und linken Dogmatikern aufgerieben wird. Sie berichtet über Morde an Gewerkschafter, die sich von Mercedes Benz nicht ausbeuten lassen wollten, über geheime Atomdeals zwischen Israel und der alten BRD und immer wieder über die Geschäftstätigkeit der CIA in ganz Südamerika.

Gaby Weber recherchiert vor allem in den großen Archiven. Wenn man ihr Akten vorenthält, klagt sie. Auch das macht sie zur Nervensäge für die Justiz, denn oft ist der BND die andere Partei.

KenFM traf Gaby Weber, die lange Jahre auch beim SFB in Berlin gearbeitet hat, um mit ihr über den Journalismus im Allgemeinen und ihren aktuellen Film im Speziellen zu sprechen. Dieser Film trägt den Titel: „Krater für den Frieden“. Er wurde von ihr mit bescheidenen Mitteln selber realisiert und auf Youtube veröffentlicht. Die Geschichte war den großen Anstalten zu heiß.

Es geht im Kern um die Anstrengungen, die der militärisch-industrielle Komplex unternahm, um die Abrüstung nach einem Ende des Kalten Krieges zu überleben.

Vor allem das deutsch-russische Verhältnis wurde entscheidend sabotiert, denn die Idee des damaligen russischen Staatschefs musste mit allen Mitteln hintertrieben werde. Nikita Sergejewitsch Chruschtschow fordert 1960 auf einer Gipfelkonferenz in Paris ein neutrales Deutschland, das weder der NATO noch dem Warschauer Pakt angehören sollte. Dafür sollte Deutschland schon 1960 wiedervereinigt werden.

Warum sind diese Fakten den deutschen Leitmedien keinen Sendeplatz wert?

Wir können Nervensägen mit Presseausweis, wie sie Gaby Weber darstellt, heute an einer Hand abzählen und wir brauchen dazu nicht mal alle Finger.

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KenFM am Set: Demonstration gegen russische Kriegsbeteiligung in Syrien
Duration: 10:16
2016-12-07
Krieg ohne UN-Mandat

Seit rund fünf Jahren tobt in Syrien ein Krieg, der im Westen als Bürgerkrieg verkauft wird. Diese Interpretation ist Propaganda. In Wahrheit geht es bei diesem Konflikt um das größte Erdgasfeld der Welt, das sich im persischen Golf befindet. Ein Multi-Milliarden-Geschäft. Katar und Iran planen daher konkurrierende Pipelines, die beide durch Syrien führen. Als der syrische Präsident Bashar al-Assad sich für den Bau der iranischen Pipeline und damit gegen die der Kataris entschied, wurde in Washington ein Regime-Change beschlossen.
http://www.wiwo.de/politik/ausland/fl...

Der illegale Angriffskrieg in Syrien ist in Wahrheit ein Energiekrieg, bei dem das Team der Aggressoren sich aus den sunnitischen Staaten Katar, Saudi-Arabien und den NATO-Ländern USA, Frankreich, Türkei, England und Deutschland zusammensetzt.

Das schiitisch regierte Syrien, das geografisch für die Streckenführung von Pipelines Richtung Europa im Weg ist, konnte die Allianz der Überfallenden bisher nur deshalb parieren, da hinter Damaskus neben dem schiitischen Iran auch Russland steht.

Für den Krieg in Syrien gibt es kein UN-Mandat.
https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten...

Er ist damit für alle jene ein illegaler Angriffskrieg, die sich von außen an diesem Konflikt beteiligen, ohne dazu von der syrischen Regierung aufgefordert worden zu sein. Deutschland, das in Syrien ebenfalls militärisch beteiligt ist, führt damit in Syrien den dritten Angriffskrieg ohne UN-Mandat seit der Wiedervereinigung. Der erste Bruch des Internationalen Völkerrechts wurde 1999 von der Regierung Rot-Grün vollzogen.
https://www.youtube.com/watch?v=YfykL...

Zurück nach Syrien.

Auch Russland bombt in diesem säkularen Vielvölkerstaat. Aktuell liegt der Focus auf Aleppo.
https://kenfm.de/kenfm-am-telefon-dr-...

Die Stadt ist die letzte Basis der sogenannten „moderaten Rebellen“, die sich aus bezahlten Söldnern zusammensetzen. Diese Berufs-Killer wurden von den USA, Saudi-Arabien und Qatar aufgebaut und hatten den Auftrag, den gewählten Präsidenten zu stürzen, um ihn gegen einen US-hörigen Nachfolger auszutauschen.

Als Assad seine militärische Niederlage kommen sah, versuchte er lange, Russland zu überzeugen, ihn vor allem aus der Luft zu unterstützen. Als es im Land zu einem barbarischen Giftgas-Anschlag kam, den die USA für einen offiziellen Krieg gegen Assad nutzen wollten, machte Moskau den Vorschlag, sämtliche Giftgasbestände Assads zu vernichten.
http://www.spiegel.de/politik/ausland...

Als Präsident Assad vor rund zwei Jahren erkennen musste, dass er der Übermacht der zahllosen Privatarmeen des Westens nicht länger widerstehen konnte, gelang es ihm Moskau zu überzeugen, mit massiven Luftschlägen vor allem die Truppen der ISIS zu zerstören, die immer größere Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten.
http://www.zeit.de/politik/ausland/20...

Im Dezember beschloss der Deutsche Bundestag, Tornados nach Syrien zu entsenden, um den syrischen Luftraum zu scannen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsch...

Der Syrienkonflikt ist ein militärisches Chaos, bei dem die verdeckt unterstützten NATO-Söldner aktuell aufgerieben werden.

Ihre letzte Bastion ist nun Aleppo, eine Stadt, die längst in Schutt und Asche liegt, und in der es immer unmöglicher wird, als Zivilist zu überleben. Aleppo ist eingekesselt und erinnert 2016 an eine Mischung aus Dresden und Stalingrad im Zweiten Weltkrieg.

Seit sich abzeichnet, dass der Plan Washingtons nicht aufgeht, der Regime-Change in Damaskus nicht zu realisieren ist, hat die Westpresse begonnen, Putin als den Hauptakteur des Syrienkrieges zu verkaufen. Moskau schützt in Syrien auch den Marinestützpunkt Tartus, sowie die Luftwaffenbasis Latakia.
https://de.sputniknews.com/zeitungen/...
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft...

Geopolitik ist kompliziert, auch wenn die Motive simpel bleiben. Macht, die eng an den Zugang zu Rohstoffen gebunden ist.

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KenFM-Spotlight: Willy Wimmer über die Bedeutung von 9/11 für das politische Weltgeschehen
Duration: 4:17
2016-12-06
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Willy Wimmer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Willy Wimmer gehört zu den Architekten der deutschen Einheit. Er schrieb wesentlich an den Zwei-plus-Vier-Verträgen mit und war in der Zeit der Wiedervereinigung als Mitglied des Verteidigungsministeriums vor allem für die Zusammenführung beider deutscher Armeen zuständig, der Bundeswehr und der NVA.

Während dieser Zeit pendelte er als Botschafter eines neuen gemeinsamen Deutschlands permanent zwischen Moskau und Washington. Wenn Helmut Kohl als Pilot der Wiedervereinigung bezeichnet werden kann, kommt Willy Wimmer die Funktion des Navigators zu.

In seinem aktuellen Buch „Die Akte Moskau“ lässt Willy Wimmer die damaligen Geschehnisse noch einmal Revue passieren. Damals ging man davon aus, dass der Mauerfall das Ende der Teilung Europas bedeutete und damit auch die Chance für eine neue Friedensordnung gegeben wäre.

Um so absurder ist die Situation 2016. Der Westen und sein Militärbündnis, die NATO, fahren einen Provokationskurs gegen Russland, der an den Höhepunkt des Kalten Krieges erinnert.

KenFM traf Willy Wimmer im Haus der Geschichte in Bonn. Hier findet aktuell eine Ausstellung statt, die den Namen „Ab morgen Kameraden! Armee der Einheit“ trägt und zu der der ehemalige Staatssekretär unter Helmut Kohl und spätere Vize der KSZE diverse Exponate beigetragen hat.

Willy Wimmer ist ein Zeitzeuge und Mahner für den Frieden. Eine Stimme der Vernunft in Zeiten von Säbelrasseln und Kriegsgeheul. Nie wieder Krieg!! Das ist seine Kernbotschaft.

KenFM am Set: Willy Wimmer zur Ausstellung „Ab morgen Kameraden“ im Haus der Geschichte in Bonn: https://kenfm.de/kenfm-am-set-willy-w...

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KenFM im Gespräch mit: Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer
Duration: 1:30
2016-12-05
Die Tagesschau ist das bekannteste Presseerzeugnis des Nachkriegsdeutschlands. Am 26. Dezember 1952 ging die Sendung zum ersten mal on Air und wurde schnell das, was der VW Käfer auf der Straße wurde. Kult. Die Tagesschau hat später ganze Generationen medial geprägt, denn, was in der Tagesschau gezeigt wurde, war mehr als ein Bericht, es war für die meisten Menschen einfach die Wahrheit. Die Tagesschau hatte damit die Wochenschau der NAZIS dahingehend ersetzt, dass man es schlicht nicht wagte, sie zu hinterfragen.

Dieser über Drill gelernte Respekt blieb Jahrzehntelang bestehen und niemand wäre bei der Tagesschau auf die Idee gekommen, dass es sich bei ihr natürlich auch, oder vor allem, um ein Instrument der Manipulation handelte. Die Tagesschau vermittelte stets ein Weltbild, das dem der westlichen Siegermächte entsprach. Wer um 20 Uhr die Tagesschau einschaltete, eine Art Ritual, das von Millionen über Jahrzehnte verinnerlicht worden war, bekam immer auch die volle Packung US-Propaganda mit verabreicht. Das geschah deutlich subtiler, als bei der BILD-Zeitung, aber gerade die reduzierte Dauerstrahlung war das Erfolgsrezept. Die Tagesschau wurde als unpolitisch wahrgenommen und daher von den allermeisten Zuschauern konsumiert und verinnerlicht. Diese völlig naive Art des Medienkonsums hat die alte BRD geprägt. Radio und Print waren ebenfalls stark überwacht. Bevor ein Presseorgan in der BRD nach 1945 seinen Betrieb aufnehmen konnte, musste es sich von den USA quasi lizenzieren lassen.

Mit der Erfindung des Internets ändert sich das Konsumverhalten der User vollkommen. Statt weniger Medien, die im Gleichschritt berichteten, gab es plötzlich unzählige Quellen, die eine völlig andere Sicht darboten. Der Effekt beim Konsumenten führte zu Zweifeln. Wer hatte jetzt recht, die alten oder die neuen Quellen. Wer sich die Mühe gab und z. B. bei der Tagesschau Gegenrecherchen unternahm, wurde jäh geweckt und erkannte plötzlich den hohen Propagandaanteil der Sendung.

Warum wurden schwer bewaffnete Männer manchmal gemäßigte Rebellen und manchmal schlicht Terroristen genannt? Warum war ein Angriffskrieg manchmal ein barbarischer Akt und dann wieder eine humanitäre Intervention.

Auch in den Reihen der Tagesschau-Macher erkannte man, dass das Level der Gehirnwäsche immer massiver anzog.

Volker Bräutigam, Tagesschau-Redakteur, und Friedhelm Klinkhammer, Jurist beim Haussender der Tagesschau dem NDR, bemerkten diesen „Wandel“ und begannen, Beschwerden an die Chefetage zu schreiben. Inzwischen haben die beiden Ex-Mitarbeiter mehr als 100 solcher Beschwerden verfasst. Warum tun sie das und was ist ihr Motiv, zumal sie bereits im Ruhestand sind?

KenFM hat die beiden Männer geladen. Die einen halten sie für Querulanten, die anderen für Journalisten vom alten Schlag.

Sie haben Rückgrat.

Inhaltsübersicht:

00:04:56 Gewerkschaftliche und politische Aktivitäten während und nach dem Berufsleben

00:11:19 Wie das bürgerliche Parteibuch über Chefposten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk entscheidet

00:17:59 „Geistig-moralische Wende“ 1984: Einführung des kommerziellen Rundfunks & Fernsehens lässt Vertrauen in etablierte Medien schrumpfen

00:21:52 Verlust der Glaubwürdigkeit: Die veränderte Rolle des Auslandskorrespondenten in den Medien

00:27:18 Wie das Pentagon mit PR-Mitarbeitern Nachrichtenagenturen infiltriert

00:28:41 Unabhängiger Journalismus braucht sichere Arbeitsbedingungen

00:33:48 Selbstverständnis des Rundfunkbetriebes: Mittel der Programmbeschwerde reicht nicht aus, um ein demokratisches Korrektiv zu bilden

00:36:15 Berichterstattung Ukraine-Konflikt 2014: Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam über Beginn und Motivation ihrer heutigen Aktivitäten

00:49:13 Majestätsbeleidigung - Warum die etablierten Medien ihre Fehler i.d.R. nicht eingestehen

01:02:55 Anti-Russische Propaganda, Halbwahrheiten und Sprachregelungen in der Berichterstattung (Syrien, Ukraine)

01:16:46 Wie wirkungsvoll ist Propaganda heute und wie stark die Kriegsbereitschaft der Deutschen?

01:19:52 Fehlentwicklung in der „Repräsentativen Demokratie“- Wer ist der Souverän im Land?

01:24:25 Gesellschaftliche Zukunftsperspektiven: Entpolitisierung und die Idee einer Mediengerichtsbarkeit

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KenFM-Spotlight: Hannes Hofbauer über Russland und der Umgang mit Homosexualität
Duration: 3:29
2016-12-04
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Hannes Hofbauer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

„Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda.“ – George Orwell.

KenFM traf sich mit Hannes Hofbauer in Wien. Hofbauer ist Wirtschafts- und Sozialhistoriker und hat als Autor aktuell das Buch „Feindbild Russland“ veröffentlicht.

In diesem Buch wird bewusst nicht ein weiteres Detail der Krim-Krise in noch kleinere Teile zerlegt, um es begutachten zu können, es geht viel mehr um das Verhältnis Europas zu Russland an sich.

Dieses Verhältnis erinnert immer mehr an eine Langzeit-Ehe, bei der Mann und Frau weder miteinander, noch ohne einander können. Nur müssen sie sich dennoch zusammenraufen, da sie sich eine gemeinsame Wohnung teilen.

Hannes Hofbauer begann vor Jahren als Autor beim Promedia-Verlag und ist dort nun auch als Verleger tätig. Der Schwerpunkt des Hauses liegt vor allem beim politischen Sachbuch. Dazu wird Kulturgeschichte und sozialwissenschaftliche Literatur verlegt.

Hofbauer und der Promedia-Verlag haben ein Händchen für gedruckte Perlen. Man spürt bei jedem Buch, das sie verlegen, dass die Österreicher nicht den Massenmarkt anpeilen, sondern Bücher unter die Leute bringen möchten, die eher bildenden Charakter haben. Dieses Konzept geht auf.

Wer nach all den Mainstream-Veröffentlichungen zu Russland etwas sucht, das unser europäisches Verhältnis zu Russland größer klammert und dabei den Horizont erweitert, ist mit „Feindbild Russland“ auf einer Seite, die er noch gar nicht als solche erkannt hat.

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Me, Myself and Media 28 - Kontrollverlust
Duration: 1:08
2016-12-01
Massenmedien sind keine neutralen Maschinen, die Informationen verbreiten; Massenmedien sind Werkzeuge, deren Aufgabe es ist, die Massen zu lenken und zu kontrollieren.
Massenmedien sind entweder im Besitz privater Oligarchen, oder aber verfügen über eine staatliche Hierarchie, eine Pyramiden-Struktur. An den entscheidenden Positionen sitzen sogenannte Alpha-Journalisten, deren primäre Aufgabe es ist, dass nur bestimmte Informationen und nur eine vorab gelernte Weltsicht vermittelt wird. Elitäre Kontrolle durch das Einschränken der via Presse vermittelten Realität, in Kombination mit Propaganda, haben eine lange Tradition. Mit dem Auftauchen des Internets entstand die Möglichkeit, sich an den Gatekeepern vorbei zu informieren und über die Welt schlau zu machen. Binnen weniger Jahre ist parallel zu den elitär kontrollierten Presse-Netzwerken die Möglichkeit gewachsen, die vorgekauten Informationen der kontrolliert geführten Pressekonzerne, ob privat oder staatlich auftretend, zu hinterfragen und völlig andere Sichtweisen kennen zu lernen.

Konkurrenz belebt das Geschäft!

Nur, diese Konkurrenz auf dem Meinungsmarkt führt zunehmend zu einem Verlust der Glaubwürdigkeit bei etablierten Presseorganen. Die Bürger haben mit dem Netz die Möglichkeit erhalten, die Eliten beim Lügen zu überführen oder große Ungereimtheiten in der offiziellen Darstellung der Realität zu erkennen.
Hier findet ein Prozess statt, an dessen Anfang wir gerade erst stehen. Das Netz hat sich zu einem digitalen Aufwachzimmer gemausert. Die Macht beginnt, sich zu verschieben. Vom Anbieter von Informationen hin zum Nachfrager von Informationen. Der Nachfrager, der Konsument, folgt jetzt seinem Instinkt, er ist nicht mehr auf die großen Player angewiesen. Die Folgen sind dramatisch, wie der Wahlsieg Trumps zeigt. Während man im Netz schon vor Monaten offen über dessen Sieg spekulierte, diesen mehr als ahnte, wurde von den Massenmedien bis unmittelbar nach der Auszählung der Stimmen ein Bild vermittelt, das den Sieg von Hillary Clinton als garantiert verkaufte. Das böse Erwachen nach der Wahl, die Katerstimmung, fand daher auch nur in den Medienhäusern und PR-Agenturen statt, während das Netz in dem Sieg Trumps eine massive Relativierung der Meinungshoheit zugunsten der breiten Bevölkerung erkannte.

Der Sieg Trumps ist daher weit mehr als ein neues Gesicht im Weißen Haus, er bedeutet eine Zäsur, was embeddete Presse generell angeht.
Die Eliten haben den Kontakt zur Straße verloren und schlagen jetzt wild um sich. Das erklärt, dass „ihre“ Medien noch immer wie unter Schock stehend agieren. Statt sachlich über Trumps Sieg und Clintons Fehlschlag zu berichten, schlagen nahezu alle großen Pressehäuser der westlichen Wertegemeinschaft weiter auf den jetzt neuen Mann in Washington ein.
Dass sie das können, beweist erneut, dass die Macht in den USA nicht von Wahlen abhängt sondern von Netzwerken, und die geben sich nicht so leicht geschlagen. Diese Netzwerke agieren global und haben auch die deutsche Presse fest im Griff. Ihre Macht ist so groß, dass sie nicht nur Putin, Assad oder alternative Pressevertreter unter Propaganda-Feuer nehmen können, sondern auch einen US-Präsidenten, der nicht aus ihren Reihen stammt. DAS macht ihn so unberechenbar, aber eben vor allem für SIE, die Netzwerke.

Die aktuelle Ausgabe von Me, Myself and Media trägt die Überschrift „Kontrollverlust“ und beschäftigt sich auf den ersten Blick vor allem mit Donald Trump. Bei genauerem Betrachten geht es aber um den Machtverlust der Eliten und ihre Werkzeuge, die man uns seit Jahrzehnten als „Freie Presse“ verkauft. Erst mit dem Netz hat die Presse angefangen, das zu erkämpfen, was man Freiheit nennt. KenFM ist Teil dieser Entwicklung und nur deshalb unabhängig, weil es Crowdfinanziert ist. Wir sind nicht erpressbar. Danke an alle, die erkannt haben, dass es ohne wirklich freie Presse keine echte Demokratie geben kann.

„Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda.“ George Orwell.

Unsere Bitte an die User lautet immer: Konsumiert neben KenFM so viele andere Quellen wie möglich, und vor allem überprüft die unseren.
Zu jeder Ausgabe werden jede Menge Links mitgeliefert. Macht euch die Arbeit und taucht in die Materie ein. Wir wollen nicht, dass ihr uns blind vertraut und statt ausschließlich ZDF jetzt eben ausschließlich KenFM konsumiert. Bleibt unabhängig. Vor allem im Kopf. Diese Arbeit können und wollen wir euch nicht abnehmen.

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KenFM-Spotlight: Prof. Rainer Mausfeld über die Natur des Neoliberalismus
Duration: 8:02
2016-11-30
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Prof. Rainer Mausfeld – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/rainer-mausfeld/

Wenn es einer sehr kleinen und übersichtlichen Gruppe von Menschen gelingt, die Massen global und über Jahrzehnte für die eigenen Ziele arbeiten zu lassen, kann das nur dann erfolgreich bewerkstelligt werden, wenn diese Eliten die Techniken der Gehirnwäsche auf allen Ebenen konsequent zur Anwendung bringen. Schon der Umstand, dass Völker sich für Krieg begeistern lassen, zeigt die Macht dieser Technik.

Seit dem römischen Prinzip „Teile und Herrsche“ haben sich die Werkzeuge der Gehirnwäsche extrem verfeinert. Ein großer Teil der sogenannten Sozialforschung wurde im Auftrag der Eliten finanziert, um den Menschen als Wesen, das nur im Kollektiv überleben kann, im Anschluss in seine Bestandteile zerlegen zu können, ihn gefügig zu machen.

Der Grad der Manipulation ist viel größer, als die meisten von uns auch nur ahnen. Aber gerade darin liegt die Macht dieser Elitentechnik. Massenmedien sind dabei eines der wichtigsten Werkzeuge, um die Realität zu verschleiern und unsichtbar zu machen. Wer darauf aufmerksam macht, wird vom System gnadenlos attackiert, lächerlich gemacht und ausgegrenzt. Das finale Ziel ist immer die Vernichtung derer, die die Tarnung der Eliten auffliegen lassen.

Der Soziologe Prof. Rainer Mausfeld hat sich intensiv mit den Techniken der Verschleierung und des Gefügigmachens auseinandergesetzt. Seine auch im Netz veröffentlichen Vorträge, u. a. mit dem Titel „Warum schweigen die Lämmer“, wurden zu Blockbustern in Netz.

KenFM sprach mit Rainer Mausfeld über den Status Quo einer auf den neoliberalen Kurs eingeschworenen Gesellschaft, die sich in gegenseitigen Lagerkämpfen an die Gurgel geht, während die Geldeliten weiter die Strippen ziehen. Die Manipulation ist extrem perfide, denn sie beleidigt den Menschen an sich, der nicht wahrhaben will, dass er wie Vieh zur Schlachtbank geführt werden kann und wird, indem man ihn mit den pervertierten Techniken der Demokratie davon abhält zu sehen, in welcher Situation er sich tatsächlich befindet.

Die Zeit des Erwachens steht unmittelbar bevor. Sie wird nicht ohne Schmerzen zu haben sein. Die Medienrevolution ist wie eine Geburt. Wir müssen da durch, um ein autarkes Leben wirklich beginnen zu können.

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KenFM im Gespräch mit: Ulrich Teusch ("Lückenpresse")
Duration: 1:28
2016-11-29
"Es gibt n u r ein perspektivisches Sehen, n u r ein perspektivisches ‚Erkennen‘; und je mehr Affekte wir über eine Sache zu Worte kommen lassen, je mehr Augen, verschiedene Augen wir uns für dieselbe Sache einzusetzen wissen, um so vollständiger wird unser ‚Begriff‘ dieser Sache, unsere ‚Objektivität‘ sein."

Diese Erkenntnis von Friedrich Nietzsche und ist von zentraler Bedeutung, vor allem, wenn man sich entschließt, den Beruf des Journalisten auszuüben. Bis heute lernen Journalisten während des Studiums und später in den Redaktionen, sie mögen bitte objektiv sein. Doch diese geforderte Objektivität existiert gar nicht. Niemand ist neutral. Wir alle haben Standpunkte, Meinungen und sind individuell sozialisiert. Kein Mensch kann daher ein objektives, ein all umfassendes Bild von einer Person oder einem Geschehen produzieren, denn schon der Auswahl einer Story geht eine höchst subjektive Entscheidung voraus.

Der Teil der Realität, der es in die Zeitung, die Talkshow, die Nachrichten geschafft hat, ist immer nur ein winziger Ausschnitt der unüberschaubaren Gegenwart. Massenmedien beschreiben daher nicht die Realität, sie erzeugen ein Paralleluniversum, das für den Durchschnittskonsumenten zur Gegenwart wird. Dieser Eindruck fußt dann aber auf einer Selbsttäuschung. Presse ist nur perspektivisch vermittelbar. Nur durch die Konzentration, das Erzeugen von Lücken, ist Information vermittelbar. Wer einen bestimmten Standpunkt vermitteln will, muss den größten Teil aller anderen Standpunkte konsequent ausblenden, um nicht zu verwirren.

Der Begriff "Lügenpresse", der in großen Abständen immer wieder auf der Straße Hochkonjunktur erfährt und das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber der Mainstreampresse zum Ausdruck bringen soll, beruht daher auf einer Fehleinschätzung der Presse an sich.

Presse lügt immer, wenn man sie daran misst, ob sie die absolute Wahrheit publiziert. Das kann sie gar nicht. Eine Lüge beginnt aber schon dann, wenn man bewusst Teile der Wahrheit weglässt, obschon man weiß, dass dieses Weglassen zu einer groben Verzerrung dessen führen würde, was man tatsächlich weiß.

Presse ist immer Lückenpresse. Sie informiert nur zum Teil und das meiste von dem, was da draußen geschieht, steht eben nicht in der Zeitung, schafft es eben nicht über die Presse in unser Bewusstsein.

Trotz oder gerade wegen dieser berufsbedingten Lücken bei der Berichterstattung, sollten Pressevertreter aufrichtig sein. Sie sollten stets einräumen, immer nur einen perspektivischen Ausschnitt der Realität veröffentlichen zu können. Der Absolutheitsanspruch, mit dem große Pressehäuser jahrzehntelang ihren Job gemacht haben, ist absurd und wird durch das Internet entzaubert. Das hat ernsthafte Folgen für die Machtstruktur der Eliten, die ihre Stabilität vor allem aus der Kontrolle der Medien bezogen haben. Massenmedien sind Kontrollinstrumente gegenüber dem Volk und werden durch entsprechende Gate-Keeper gesteuert.

Dass dieses Netzwerk der Alpha-Journalisten es nicht mehr schafft, die Bevölkerung kollektiv an der Nase herumzuführen, indem relevante Informationen konsequent unterdrückt werden, zeigt der für die Eliten überraschende Wahlsieg eines vollkommenen Außenseiters wie Donald Trump. Trump konnte in den Lücken gedeihen, die von der Mainstreampresse erst erzeugt wurden. Das Netz ist zur ernsthaften Konkurrenz der kontrollierten Presse geworden. Das Meinungskartell verliert an Boden. Die Lücken der Presse werden zur Chance für die Demokratie, wenn hier ein neuer Netzjournalismus das Vertrauen der Bürger gewinnt.

KenFM traf sich mit Prof. Dr. Ulrich Teusch, um mit ihm über dessen aktuelles Buch "Lückenpresse" zu sprechen. Es handelt sich um eine detaillierte Analyse der Medienkrise. Teusch prophezeit das Ende der Presse, wie wir sie bisher kannten. Der Wahlsieg Trumps gibt seinen Thesen recht.

Eine detaillierte Inhaltsübersicht zum Interview findest Du auf unserer Homepage. https://kenfm.de/ulrich-teusch-luecke...

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KenFM-Spotlight: Gaby Weber über Desinformation im Netz und Wikipedia
Duration: 4:17
2016-11-28
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Gaby Weber – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Gaby Weber ist das, was man eine Nervensäge nennt. Nur, dass diese Nervensäge seit Jahrzehnten mit einem Presseausweis unterwegs ist und auch dann immer noch nachbohrt, wenn andere längst aufgegeben hätten. Nicht, weil es keine neuen Fakten zum Fall X geben würde, sondern im Gegenteil.

In den Chefetagen der großen Medienhäuser existiert Unabhängigkeit von der Politik nicht ab Werk. Sie kommt und geht, was mit der Haltung von Chefredaktionen und Intendanten zu tun hat. Aber auch altgediente Schlachtschiffe des investigativen Journalismus mit Linksdrall haben enorme Probleme, wenn eine Geschichte der eigenen Ideologie widerspricht. So musste Gaby Weber es immer häufiger erleben, dass sie ihre Geschichten nicht loswurde, wenn sie herausfand, dass auch linke Regierungen extrem korrupt sein konnten und sind.

Gaby Weber lebt seit über 20 Jahren in Südamerika und beobachtet von Buenos Aires aus, wie der Kontinent zwischen den Interessen des Imperiums und linken Dogmatikern aufgerieben wird. Sie berichtet über Morde an Gewerkschafter, die sich von Mercedes Benz nicht ausbeuten lassen wollten, über geheime Atomdeals zwischen Israel und der alten BRD und immer wieder über die Geschäftstätigkeit der CIA in ganz Südamerika.

Gaby Weber recherchiert vor allem in den großen Archiven. Wenn man ihr Akten vorenthält, klagt sie. Auch das macht sie zur Nervensäge für die Justiz, denn oft ist der BND die andere Partei.

KenFM traf Gaby Weber, die lange Jahre auch beim SFB in Berlin gearbeitet hat, um mit ihr über den Journalismus im Allgemeinen und ihren aktuellen Film im Speziellen zu sprechen. Dieser Film trägt den Titel: „Krater für den Frieden“. Er wurde von ihr mit bescheidenen Mitteln selber realisiert und auf Youtube veröffentlicht. Die Geschichte war den großen Anstalten zu heiß.

Es geht im Kern um die Anstrengungen, die der militärisch-industrielle Komplex unternahm, um die Abrüstung nach einem Ende des Kalten Krieges zu überleben.

Vor allem das deutsch-russische Verhältnis wurde entscheidend sabotiert, denn die Idee des damaligen russischen Staatschefs musste mit allen Mitteln hintertrieben werde. Nikita Sergejewitsch Chruschtschow fordert 1960 auf einer Gipfelkonferenz in Paris ein neutrales Deutschland, das weder der NATO noch dem Warschauer Pakt angehören sollte. Dafür sollte Deutschland schon 1960 wiedervereinigt werden.

Warum sind diese Fakten den deutschen Leitmedien keinen Sendeplatz wert?

Wir können Nervensägen mit Presseausweis, wie sie Gaby Weber darstellt, heute an einer Hand abzählen und wir brauchen dazu nicht mal alle Finger.

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Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Franz Hörmann und Bilbo Calvez
Duration: 1:27
2016-11-27
Diese Bärensuppe ist diesmal in zwei Teile aufgebaut!!!

Teil 1 ist ein Telefoninterview, das sich primär mit dem INFOMONEY, einer Erfindung von Franz Hörmann, beschäftigt.

Das wichtigste in dem Konzept von INFOMONEY ist, dass man nicht zwangsläufig für eine Dienstleistung oder ein Produkt bezahlen muss, wenn diese im Überfluss in der Community vorhanden ist und man selber nicht genug Euro zur Verfügung hat.

Dazu wurde das neue Wirtschafts- und Finanzmodell OSBEEE gegründet und eingeführt und unter anderem mit einer Vollgeldvariante in Form einer Komplementärwährung ausgestattet. Unter diesem Aspekt fand das InfoMoneysystem innerhalb von OSBEEE seinen Platz.

Der Konzeptgeber und Visionär von OSBEEE, Herr Björn Georg Strobel, erklärt OSBEEE als „Brücke vom alten ins neue System". Und erläutert weiter, dass OSBEEE börsenunabhängig, stabil und stets vorhanden sein wird. Spekulation und Korruption finden bei OSBEEE keinen Platz. OSBEEE baut auf auf Vertrauen, Leistung und Kooperation. Die Wirtschaftlichkeit und professionelles Handeln zwischen den an OSBEEE angebundenen Unternehmen sowie Konsumenten steht grundsätzlich im Vordergrund.

Dieses Modell öffnet bereits die Türen zu einer geldlosen Gesellschaft, einer Gesellschaft, wo man die offizielle Bestätigung seines Tuns mit einer Zahl nicht einmal mehr brauchen wird. Eine Welt, in der Konkurrenz durch Kooperation ersetzt wird.

Teil 2 ist ein klassisches Video-Interview. Franz erzählt uns von einer Zukunft, in der sich das Bewusstsein der Menschen und der Materie in einer Zeitspanne von weniger als einer Dekade radikal entwickelt haben wird. Selbstverständlich in eine nicht-monetäre Gesellschaft.

Franz Hörmann, wie man ihn selten zu hören bekommt.

+++

Dieses Gespräch ist Teil des Kunstprojektes „Die Bärensuppe“.

Die Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil in Form einer Kunstausstellung, ist erstmalig im September 2016 in Berlin in der Galerie Lite-Haus präsentiert worden. Den Besuchern wurde durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen ermöglicht, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst zu werden. Die Zuschauer brachten täglich „mehr als zuviel“ Zutaten für die Bärensuppe, und die hat offensichtlich allen geschmeckt!

Die Bärensuppe wird im Sommer 2017 durch den deutschsprachigen Raum touren. So werden Menschen dazu eingeladen, sich in geschütztem Rahmen einem Thema, welches oft allergische Reaktionen hervorruft – einer geldlosen Gesellschaft – anzunähern.

+++

Weitere Interviews der Bärensuppe findet ihr hier:
https://kenfm.de/sendungen/baerensuppe/

Weitere Infos über den Werdegang der Bärensuppe findet ihr hier:
http://baerensuppe.berlin
https://www.facebook.com/groups/14326...
https://www.youtube.com/c/bilbocalvez

+++

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Teaser: Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Franz Hörmann und Bilbo Calvez
Duration: 1:07
2016-11-26
Diese Bärensuppe ist diesmal in zwei Teile aufgebaut!!!

Teil 1 ist ein Telefoninterview, das sich primär mit dem INFOMONEY, einer Erfindung von Franz Hörmann, beschäftigt.

Das wichtigste in dem Konzept von INFOMONEY ist, dass man nicht zwangsläufig für eine Dienstleistung oder ein Produkt bezahlen muss, wenn diese im Überfluss in der Community vorhanden ist und man selber nicht genug Euro zur Verfügung hat.

Dazu wurde das neue Wirtschafts- und Finanzmodell OSBEEE gegründet und eingeführt und unter anderem mit einer Vollgeldvariante in Form einer Komplementärwährung ausgestattet. Unter diesem Aspekt fand das InfoMoneysystem innerhalb von OSBEEE seinen Platz.

Der Konzeptgeber und Visionär von OSBEEE, Herr Björn Georg Strobel, erklärt OSBEEE als „Brücke vom alten ins neue System". Und erläutert weiter, dass OSBEEE börsenunabhängig, stabil und stets vorhanden sein wird. Spekulation und Korruption finden bei OSBEEE keinen Platz. OSBEEE baut auf auf Vertrauen, Leistung und Kooperation. Die Wirtschaftlichkeit und professionelles Handeln zwischen den an OSBEEE angebundenen Unternehmen sowie Konsumenten steht grundsätzlich im Vordergrund.

Dieses Modell öffnet bereits die Türen zu einer geldlosen Gesellschaft, einer Gesellschaft, wo man die offizielle Bestätigung seines Tuns mit einer Zahl nicht einmal mehr brauchen wird. Eine Welt, in der Konkurrenz durch Kooperation ersetzt wird.

Teil 2 ist ein klassisches Video-Interview. Franz erzählt uns von einer Zukunft, in der sich das Bewusstsein der Menschen und der Materie in einer Zeitspanne von weniger als einer Dekade radikal entwickelt haben wird. Selbstverständlich in eine nicht-monetäre Gesellschaft.

Franz Hörmann, wie man ihn selten zu hören bekommt.

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Dieses Gespräch ist Teil des Kunstprojektes „Die Bärensuppe“.

Die Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil in Form einer Kunstausstellung, ist erstmalig im September 2016 in Berlin in der Galerie Lite-Haus präsentiert worden. Den Besuchern wurde durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen ermöglicht, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst zu werden. Die Zuschauer brachten täglich „mehr als zuviel“ Zutaten für die Bärensuppe, und die hat offensichtlich allen geschmeckt!

Die Bärensuppe wird im Sommer 2017 durch den deutschsprachigen Raum touren. So werden Menschen dazu eingeladen, sich in geschütztem Rahmen einem Thema, welches oft allergische Reaktionen hervorruft – einer geldlosen Gesellschaft – anzunähern.

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Weitere Interviews der Bärensuppe findet ihr hier:
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KenFM zeigt: Vortrag von Tim Anderson ("The Dirty War on Syria")
Duration: 50:01
2016-11-26
Syrias dictator Bashar al Assad and Russias dictator-president Vladimir Putin are responsible for the 250.000 people killed in the Syrian civil war. Bashar al Assad uses poisonous gas against his own people, bombs UN help convois and attacks hospitals with bunker busters and barrel bombs.

NATO and it´s allies Saudi Arabia and Quatar support moderate forces in Syria, so democracy, which will ultimately bring peace to the region, can prevail in the Middle East. A No-Fly-Zone is the best way to end the killing in Syria.

This is the US propaganda version transmitted 24/7 via the mainstream media. It is designed to enable another government change leading to another failed state. The simple technique used by the US empire is to repeat big lies endlessly until most people believe they are the truth. It is a technique already described by Adolf Hitler in his infamous “Mein Kampf” as the propaganda method of choice.

We tend to believe nobody in the NATO countries with an IQ higher than the average baboon will fall for this method. Communication experts tell us it was possible in Nazi Germany because of it´s controlled media system which provided only the official propaganda to the recipients, no alternative views. And that´s why it couldn’t happen to us, who are living in the free world. Because the media system of the Western World is pluralistic by default, which means there are a multitude of informations and opinions provided to the public. So just by paying attention for a while to our great media coverage we get the full picture of events and interpretations – and can then make up our own mind as informed citizens and voters.

Really? Does anybody with an IQ higher than the average baboon think this is an appropriate description of our reality? Isn´t it more like there is only a very narrow bandwidth of facts and interpretations “we the people” get to know? Isn´t it more like this: while the truth about former “humanitarian interventions” slowly bubbles to the surface through a sea of lies – the empire is out to “throw another crappy country against the wall, just to show we mean business”. Or, as Bush´s brain, Karl Rove put it: „We’re an empire now, and when we act, we create our own reality. And while you’re studying that reality—judiciously, as you will—we’ll act again, creating other new realities, which you can study too, and that’s how things will sort out. We’re history’s actors … and you, all of you, will be left to just study what we do.“

Isn´t it true especially for the USA and it´s vassals that a war out of ulterior motives is always preceded by propaganda campaign in the mainstream media? Remember the weapons of mass destruction in Iraq, remember the destruction of Lybia, once under Gaddhafi the country with the highest standard of living in Africa, now hell on earth, remember the coup in Egypt, remember the coup in the Ukraine, remember the birth of ISIS. Not to speak about Mossadegh in Iran, Arbenz in Guatemala, Lumumba in Congo, Sukarno in Indonesia, the gulf of Tonkin incident and the Vietnam war, Allende in Chile etc.

The antidot to this choir of lies are lone, dissident voices, which are rarely heard – like Dr. Tim Anderson´s. His book “The Dirty War on Syria” is shockful of disturbing information and brilliant analysis. As any dissident daring to kick against the pricks Dr. Anderson has to cope with a smear campaign. He was called Tim “Assad” Anderson simply for a balanced view on the conflict, simply for not only finding the usual suspects but doing thorough research.

Tim Anderson reveals some of his most important insights in this presentation. We hope it raises enough interest so that viewers will research the topic for themselves – and consider to read Anderson´s highly recommended book “The Dirty War on Syria”.

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KenFM am Telefon: Mathias Bröckers über das Phänomen Donald Trump
Duration: 33:20
2016-11-25
The Winner takes it all.

Die größte Niederlage im Kampf um das Weiße Haus hat nicht Hillary Clinton erlitten, sondern die Massenmedien. Sowohl die der USA, als auch ihre angeschlossenen Tochtergesellschaften in Europa.

Der Sieg geht nicht nur an Donald Trump, sondern vor allem an die alternativen Medien im Netz. Dieser Prozess ist unumkehrbar und bedeutet den beschleunigten Niedergang der Systempresse, die auch und vor allem im Vasallenstaat Deutschland bisher davon lebte, sich als Speichellecker amerikanischer Think-Tank-Presse zu betätigen.

Jetzt, mit dem Schock, Wahlen nicht mehr gewinnen zu können, taumelt vor allem die Alpha-Presse in Deutschland und gibt sich der vollkommenen Lächerlichkeit preis.

Statt sachlich über den Ausgang der demokratisch durchgeführten Wahl des US-Präsidenten zu berichten, tut auch der SPIEGEL noch so, als wäre das Rennen um das Weiße Haus nicht längst gelaufen. So spricht das ehemalige Nachrichtenmagazin in seiner aktuellen Ausgabe vom Ende der Demokratie in den USA, nur weil statt dem Club von Hillary der Club von Trump gewonnen hat.

Die USA sind nur der Schein einer Demokratie, denn wer tatsächlich etwas zu melden haben will, muss vor allem obszön reich sein. Die USA sind eine Oligarchie. Das erkannte schon Jimmy Carter und sprach das offen aus.

Was der neue Oligarch an Change bringen wird, muss man abwarten. Umso hilfloser wirkt daher das Umsichschlagen der deutschen System-Medien, die so tun, als wäre mit Donald Trump der Teufel persönlich nach Washington umgezogen.

KenFM spricht mit TAZ-Mitgründer und Bestseller-Autor Mathias Bröckers über das Phänomen Trump, was wir von ihm theoretisch erwarten können, und über den Zustand einer Branche, die sich immer noch als vierte Gewalt versteht und nicht erkennen will, dass sie sich von unabhängigem Journalismus schon vor Dekaden verabschiedet hat.

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KenFM-Spotlight: Willy Wimmer über den Regime-Change in Kiew
Duration: 3:07
2016-11-24
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Willy Wimmer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Willy Wimmer gehört zu den Architekten der deutschen Einheit. Er schrieb wesentlich an den Zwei-plus-Vier-Verträgen mit und war in der Zeit der Wiedervereinigung als Mitglied des Verteidigungsministeriums vor allem für die Zusammenführung beider deutscher Armeen zuständig, der Bundeswehr und der NVA.

Während dieser Zeit pendelte er als Botschafter eines neuen gemeinsamen Deutschlands permanent zwischen Moskau und Washington. Wenn Helmut Kohl als Pilot der Wiedervereinigung bezeichnet werden kann, kommt Willy Wimmer die Funktion des Navigators zu.

In seinem aktuellen Buch „Die Akte Moskau“ lässt Willy Wimmer die damaligen Geschehnisse noch einmal Revue passieren. Damals ging man davon aus, dass der Mauerfall das Ende der Teilung Europas bedeutete und damit auch die Chance für eine neue Friedensordnung gegeben wäre.

Um so absurder ist die Situation 2016. Der Westen und sein Militärbündnis, die NATO, fahren einen Provokationskurs gegen Russland, der an den Höhepunkt des Kalten Krieges erinnert.

KenFM traf Willy Wimmer im Haus der Geschichte in Bonn. Hier findet aktuell eine Ausstellung statt, die den Namen „Ab morgen Kameraden! Armee der Einheit“ trägt und zu der der ehemalige Staatssekretär unter Helmut Kohl und spätere Vize der KSZE diverse Exponate beigetragen hat.

Willy Wimmer ist ein Zeitzeuge und Mahner für den Frieden. Eine Stimme der Vernunft in Zeiten von Säbelrasseln und Kriegsgeheul. Nie wieder Krieg!! Das ist seine Kernbotschaft.

KenFM am Set: Willy Wimmer zur Ausstellung „Ab morgen Kameraden“ im Haus der Geschichte in Bonn: https://kenfm.de/kenfm-am-set-willy-w...

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KenFM im Gespräch mit: Dr. Asfa-Wossen Asserate ("Die neue Völkerwanderung")
Duration: 1:23
2016-11-23
Fluchtursachen und Wirkung. Europa steht kurz davor, überrannt zu werden.

Die aktuelle Flüchtlingswelle, die aus dem Mittleren Osten nach Europa schwappt, ist hausgemacht. Wer jahrzehntelang aktiv dabei ist, Diktatoren im Amt zu halten, wer mithilft, demokratische Bewegungen mittels Rüstungsexport im Keim zu ersticken, wer die dafür kassierten Bodenschätze dann als stabilisierenden Faktor für die Region verkauft, muss sich nicht wundern, wenn sich der aufgebaute soziale Druck in den zerfallenden Staaten zu einer Welle der Gewalt hochschaukelt.

Wir führen mit der NATO Ressourcen-Kriege, nur Bombenteppiche machen aus Nationen eben Deto-Nationen und keine Vorzeige-Staaten. Unser Demokratieexport ist in Wahrheit Kolonialismus 2.0. Jeder weiß das, auch wenn die Mainstreampresse stets versucht, Bombenteppiche und Flüchtlingswellen nicht in einen Zusammenhang zu bringen.

Fakten:
Weltweit sind rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Ursachen können mannigfaltig sein, nur oft sind sie erschreckend simpel. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Europa braut sich aktuell ein Orkan der Stärke 10 zusammen. Die Rede ist von Afrika.
Millionen Menschen auf diesem Kontinent werden in ihrer Lebensgrundlage durch westliche Agrar- und Exportpolitik bedroht. Durch westliche Handelsbarrieren und Agrarprotektionen verliert Afrika jährlich das Doppelte dessen, was es an Entwicklungshilfe erhält! Wir helfen nicht. Wir beuten aus.

Dazu kommt ein immer schneller voranschreitender Landraub durch Großkonzerne und Staaten, die Afrika ausschließlich als Rohstofflager betrachten - die USA, China, Saudi-Arabien und die EU. Während die Bevölkerung in Europa schrumpft, wächst sie in Afrika. Wer glaubt, ausgerechnet den Afrikanern den Boden unter den Füssen streitig machen zu können, ohne einen Bumerang-Effekt auszulösen, ist vollkommen verrückt geworden.

Die auch von europäischer Außen- und Handelspolitik massiv produzierten Flüchtlingsströme auf dem Schwarzen Kontinent lassen sich nicht ewig aufhalten. Wenn es den Millionen Vertriebenen gelingt, sich bis an die afrikanischen Küsten des Mittelmeeres durchzuschlagen, kann sie niemand mehr aufhalten.

Europa würde überrannt. Und das in die Boote steigen hat längst begonnen. Frontex kann vielleicht 100.000 illegale Einwanderer auffischen. Kommen Millionen, wird kein militärischer Schutzwall diese wütenden, hungrigen, um ihr Überleben kämpfenden Massen aufhalten.

Die Situation auf dem afrikanischen Kontinent ist das Ergebnis neoliberaler Politik. Aufgezwungene Globalisierung, der einseitige Abbau von Handelsschranken, das Unterstützen von Militärdiktaturen mit Waffenexporten im großen Stil, Umstrukturierungsknebel, wie sie von Weltbank und IWF dem afrikanischen Kontinent angelegt werden, haben eine verheerende Wirkung auf Afrika, aber sie werden vor allem Europa zerstören. Ist uns das klar? Europa wird im selbsterzeugten Strudel untergehen.

„Wer Europa bewahren will, muss Afrika retten!“

Zu diesem Ergebnis kommt der langjährige Afrika-Berater deutscher Unternehmen, Prinz Asfa-Wossen Asserate. Nur wer Afrika rettet, kann die angelaufene Völkerwanderung noch bremsen oder stoppen. Der gebürtige Äthiopier weiß, was Flucht bedeutet. Er war der erste äthiopische Asylbewerber in Deutschland und lebte jahrelang als Staatenloser mit dem Recht auf Duldung. Sein aktuelles Buch ist mehr als eine Warnung, was auf uns Europäer zukommt, wenn wir auch in Deutschland weiter blind Merkels Wachstumspolitik unterstützen, die Teil der Fluchtursachen ist. Wer weiter glaubt, Mutti, die Großkonzerne hinter ihr, die Hochfinanz und die Lobbypresse würden die Situation beherrschen, ist entweder vollkommen blind oder kann sich an die spontanen Grenzöffnungen Marke "Wir schaffen das" nicht mehr erinnern. Diese Politik mag wie ein Ventil wirken, den synthetisch erzeugten Überdruck im Schmelztiegel Afrika kann sie nicht abstellen.

Wollen wir, dass uns das „Haus Europa“ um die Ohren fliegt, wie die vollkommen sichere Atomanlage in Fukushima?

Es wird Zeit, dass wir aufhören, Experten für uns Entscheidungen fällen zu lassen, die diese Experten im Fall X nicht betreffen, aber alles, was Europa ausmacht, massiv gefährden, wie etwa den inneren Frieden.

Im Gespräch mit KenFM appelliert der Autor Asfa-Wossen Asserate an unseren gesunden Menschenverstand. Wollen wir denn nicht erkennen, wie dicht die brennende Zündschnur es bereits ans Munitionslager geschafft hat?

Inhaltsübersicht:

00:46:05 Wer profitiert von der Entwicklungshilfe für Afrika?

01:24:29 Die deutsche Flüchtlingspolitik und Rechtsruck in Europa

01:30:00 Lösungsansätze für Afrika und Europa: Eine Politik der „Good Gouvernance“

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KenFM am Telefon: Reiner Braun zur Planungskonferenz Stopp Ramstein 2017
Duration: 9:20
2016-11-22
Stell dir vor, es ist Frieden und du bist dabei!“

Ramstein 2017 wird deutlich größer als 2016. Die Auftaktveranstaltung am 8. September 2017 wartet mit Gästen auf, die für gelebte Moral stehen. Friedensaktivisten mit Rückgrat. Eugen Drewermann und Daniele Ganser sind hier die bekanntesten Personen.

Aber Ramstein 2017 soll vor allem breitere Bevölkerungsschichten ansprechen. Vom Bauern, über den Mittelständler bis hin zum Studenten oder der angehenden Mutter. Um diese Basis zu schaffen, muss man sie alle einbinden – frühzeitig!

Zu diesem Zweck findet am kommenden Samstag in Frankfurt a. M. im Haus des DGB eine Planungskonferenz statt. Punkt 11 Uhr geht es los, und jeder kann sich einbringen, um Ramstein 2017 mit zu gestalten.

KenFM spricht mit Rainer Braun, der seit über 40 Jahren als Friedensaktivist und Planer für den Frieden und gegen den Krieg organisiert. Es geht darum, die Spaltung der Friedensbewegung zu überwinden und geschlossen FÜR den Frieden zu demonstrieren. Natürlich gibt es Kräfte, die enorme Probleme mit einer wieder stärker werdenden Friedensbewegung haben. Die Rüstungsindustrie und ihre verkappten Spin-Doktoren.

Komm einfach am 26.11.2016 nach Frankfurt a. M. ins Haus des DGB, Wilhelm-Leuschner-Straße 69/77, und werde Teil eines kollektiven Aufwachprozesses.

Du sollst nicht töten! Ramstein ist mit dem sechsten Gebot nicht vereinbar, Frau Merkel!

Hier der Link zur Veranstaltung: http://www.ramstein-kampagne.eu/

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KenFM-Spotlight: Hannes Hofbauer über die Krim - Annexion oder Sezession?
Duration: 5:01
2016-11-22
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Hannes Hofbauer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

„Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda.“ – George Orwell.

KenFM traf sich mit Hannes Hofbauer in Wien. Hofbauer ist Wirtschafts- und Sozialhistoriker und hat als Autor aktuell das Buch „Feindbild Russland“ veröffentlicht.

In diesem Buch wird bewusst nicht ein weiteres Detail der Krim-Krise in noch kleinere Teile zerlegt, um es begutachten zu können, es geht viel mehr um das Verhältnis Europas zu Russland an sich.

Dieses Verhältnis erinnert immer mehr an eine Langzeit-Ehe, bei der Mann und Frau weder miteinander, noch ohne einander können. Nur müssen sie sich dennoch zusammenraufen, da sie sich eine gemeinsame Wohnung teilen.

Hannes Hofbauer begann vor Jahren als Autor beim Promedia-Verlag und ist dort nun auch als Verleger tätig. Der Schwerpunkt des Hauses liegt vor allem beim politischen Sachbuch. Dazu wird Kulturgeschichte und sozialwissenschaftliche Literatur verlegt.

Hofbauer und der Promedia-Verlag haben ein Händchen für gedruckte Perlen. Man spürt bei jedem Buch, das sie verlegen, dass die Österreicher nicht den Massenmarkt anpeilen, sondern Bücher unter die Leute bringen möchten, die eher bildenden Charakter haben. Dieses Konzept geht auf.

Wer nach all den Mainstream-Veröffentlichungen zu Russland etwas sucht, das unser europäisches Verhältnis zu Russland größer klammert und dabei den Horizont erweitert, ist mit „Feindbild Russland“ auf einer Seite, die er noch gar nicht als solche erkannt hat.

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KenFM zeigt: Rede von Valentin Falin auf der 7. Internationalen Zinoviev Konferenz in Moskau
Duration: 30:11
2016-11-20
Valentin Falin ist mehr als ein interaktives Geschichtsbuch, er ist einer der letzten Zeitzeugen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts und hat als russischer Diplomat, Berater und Autor große Teile der europäischen Geschichte mitgestaltet. Falin war immer ein Friedensaktivist, kein kalter Krieger. Geboren 1926 im damaligen Leningrad begann Falin, in Moskau internationale Beziehungen zu studieren. Zu seinen Nebenfächern gehörte Völkerrecht und Deutschlandkunde. In der UdSSR erwarb er sich den Ruf des Deutschlandexperten.

Falin war Mitglied der Sowjetischen Kontrollkommission in der neu gegründeten DDR, arbeitete später für das sowjetische Außenministerium und stieg in der KPDSU zum Europaexperten für die Region Österreich und Deutschland auf. 1961 zählte Valentin Falin zum persönlichen Beraterstab von Nikita Chruschtschow und war damit ganz oben in der Weltpolitik angekommen. Hier blieb er sein Leben lang.

Falin war u. a. Ansprechpartner für Kennedy und Willy Brand und beriet, als es um die Wiedervereinigung Deutschlands ging, den damaligen sowjetischen Präsidenten Michael Gorbatschow.

Von 1992 bis 2000 lebte die Legende Falin in Hamburg als Mitglied des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Egon Bahr hatte ihn eingeladen. Nach 2000 lehrte er als Dozent an seiner alten Hochschule, dem Staatlichen Moskauer Institut für Internationale Beziehungen.

Im Oktober 2016 war Valentin Falin Ehrengast bei der 7. Internationalen Konferenz "Zinoview Readings" in Moskau. Der Zinoviev Club hatte geladen, um mit internationalen Geisteswissenschaftlern über die sich abzeichnende multipolare Welt zu sprechen.

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nachdenKEN über: Donald Trump und Antiamerikanismus
Duration: 45:27
2016-11-20
Der neue Präsident der USA heißt Donald Trump.

Noch nie hat eine Person, die sich für den Posten im Weißen Haus
beworben hat, schon im Vorfeld so viel Dresche bekommen wie Donald Trump. Doch auch seit das Rennen gelaufen ist, reißt das offene und ununterbrochene Bashing ihm gegenüber nicht ab.

Die rassistischen Sprüche, mit denen Trump Teile seines Wahlkampfes bestritt, fanden ihr Echo in den Systemmedien, die bis heute mit ähnlich rassistischen Abwertungen Trump selber, aber vor allem die, die ihn gewählt haben, zu entwürdigen versuchen und als vollkommene Idioten abzustempeln. Trump-Wähler sind Abschaum - so wird seit Tagen verkündet.

Der Spiegel verstieg sich rund eine Woche nach der Wahl dazu, Trump einen Antisemiten zu nennen. Nur, wie passen dazu die Standing Ovations ihm gegenüber, als dieser in den letzten Tagen des Wahlkampfs vor AIPAC sprach? Sind amerikanische Juden einem Antisemiten auf dem Leim gegangen? Sind wirklich alle Trump-Wähler „White Trash“, oder ist diese gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, produziert von den Massenmedien,
nicht selber Rassismus in seiner übelsten Form?

Fakt ist: Der Sieg Trumps ist vor allem eine Niederlage der
System-Medien. Ihnen ist es nicht gelungen, trotz monatelanger
Propaganda für Clinton und gegen Trump, die öffentliche Meinung derart zu diktieren, dass der Wähler sich genötigt gesehen hätte, den Liebling der Medien Hillary Clinton zu wählen.

Der Sieg Trumps und vor allem die Reaktion in Deutschland auf ihn zeigt aber auch das Versagen der Linken. Trump erreicht in den USA-Wähler, die auch die AfD in Deutschland anspricht. Menschen, die nicht per se rechts ticken, sondern die vor allem enttäuscht sind. Enttäuscht von linker Politik, linken Medien und linken Aktivisten. Sie alle haben den Kontakt zur Straße verloren, Leben intellektuell entrückt. Der größte Teil der Linken auch in Deutschland hat sich mit dem Wirtschaftsfaschismus arrangiert und schaut dem Abbau des Sozialstaates weitgehend zu. Linke haben sich „eingerichtet“ und wollen - so wie die Grünen - nur noch bessere Posten in der Machtpyramide ergattern. Glaubwürdigkeit sieht anders aus. Die Linken von heute sind von einem Rudi Dutschke so weit entfernt, wie der Friedensnobelpreisträger Obama von echtem Change, sprich fairer Beteiligung der Massen an erarbeitetem Wohlstand. Teilhabe bedeutet für die offiziellen Wortführer der Linken in nahezu allen Bereichen vor allem persönliche Bereicherung und persönliche Teilhabe am großen Kuchen des vom Volk erarbeiteten Staatsvermögen.

Wir erleben in der Reaktion der Medien auf Trump den Niedergang eines elitären Systems, das unfähig ist, sich selber zu hinterfragen und das, ähnlich wie damals die Genossen in der DDR kurz vor Mauerfall, nur noch in der Lage ist, auf die die längst Ausgereisten verbal einzuschlagen. Damals war man Verräter des Sozialismus, heute ist man White Trash.

Die Wahl Trumps wird auch in Europa und speziell in der BRD ihre
Auswirkungen haben, mit leichtem Delay. Die Wiederwahl Angela Merkels 2017 ist so „sicher“ wie der Wahlsieg von Hilary Clinton 2016 es war. Den Volksparteien geht der Hintern auf Grundeis und das ist auch gut so. Hochmut kommt vor den Fall.

Ken Jebsen denkt nach dem spontanen Webcam-Kommentar zu Trumps Sieg erneut über Trump und die Folgen nach. Er fordert auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen. „Mehr Demokratie wagen“ bedeutet 2016 mehr zivilen Ungehorsam, mehr direkte Demokratie und weniger Ehrfurcht vor einer politischen Kaste, die große Teile der Bevölkerung für dumm, unfähig und gefährlich hält.

Die USA sind die dynamischste Demokratie der Welt, doch dass sich ausgerechnet die Fans von gestern jetzt nicht zu schade sind, jedes anti-amerikanische Klischee zu bemühen, um ihren Unmut über den Ausgang der letzten US-Wahl auszudrücken, lässt tief blicken. Sind vielleicht die System-Medien als Stimme der Einfluss-Reichen und Schönen nicht wirklich an echter Demokratie interessiert?

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KenFM-Spotlight: Gaby Weber über alternative Finanzierungsmodelle im Journalismus
Duration: 4:25
2016-11-19
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Gaby Weber – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Gaby Weber ist das, was man eine Nervensäge nennt. Nur, dass diese Nervensäge seit Jahrzehnten mit einem Presseausweis unterwegs ist und auch dann immer noch nachbohrt, wenn andere längst aufgegeben hätten. Nicht, weil es keine neuen Fakten zum Fall X geben würde, sondern im Gegenteil.

In den Chefetagen der großen Medienhäuser existiert Unabhängigkeit von der Politik nicht ab Werk. Sie kommt und geht, was mit der Haltung von Chefredaktionen und Intendanten zu tun hat. Aber auch altgediente Schlachtschiffe des investigativen Journalismus mit Linksdrall haben enorme Probleme, wenn eine Geschichte der eigenen Ideologie widerspricht. So musste Gaby Weber es immer häufiger erleben, dass sie ihre Geschichten nicht loswurde, wenn sie herausfand, dass auch linke Regierungen extrem korrupt sein konnten und sind.

Gaby Weber lebt seit über 20 Jahren in Südamerika und beobachtet von Buenos Aires aus, wie der Kontinent zwischen den Interessen des Imperiums und linken Dogmatikern aufgerieben wird. Sie berichtet über Morde an Gewerkschafter, die sich von Mercedes Benz nicht ausbeuten lassen wollten, über geheime Atomdeals zwischen Israel und der alten BRD und immer wieder über die Geschäftstätigkeit der CIA in ganz Südamerika.

Gaby Weber recherchiert vor allem in den großen Archiven. Wenn man ihr Akten vorenthält, klagt sie. Auch das macht sie zur Nervensäge für die Justiz, denn oft ist der BND die andere Partei.

KenFM traf Gaby Weber, die lange Jahre auch beim SFB in Berlin gearbeitet hat, um mit ihr über den Journalismus im Allgemeinen und ihren aktuellen Film im Speziellen zu sprechen. Dieser Film trägt den Titel: „Krater für den Frieden“. Er wurde von ihr mit bescheidenen Mitteln selber realisiert und auf Youtube veröffentlicht. Die Geschichte war den großen Anstalten zu heiß.

Es geht im Kern um die Anstrengungen, die der militärisch-industrielle Komplex unternahm, um die Abrüstung nach einem Ende des Kalten Krieges zu überleben.

Vor allem das deutsch-russische Verhältnis wurde entscheidend sabotiert, denn die Idee des damaligen russischen Staatschefs musste mit allen Mitteln hintertrieben werde. Nikita Sergejewitsch Chruschtschow fordert 1960 auf einer Gipfelkonferenz in Paris ein neutrales Deutschland, das weder der NATO noch dem Warschauer Pakt angehören sollte. Dafür sollte Deutschland schon 1960 wiedervereinigt werden.

Warum sind diese Fakten den deutschen Leitmedien keinen Sendeplatz wert?

Wir können Nervensägen mit Presseausweis, wie sie Gaby Weber darstellt, heute an einer Hand abzählen und wir brauchen dazu nicht mal alle Finger.

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KenFM am Telefon: Peter König über Donald Trump und sein Kennedy-Problem
Duration: 29:29
2016-11-16
Das Kennedy-Problem des Donald Trump.

Donald Trump ist der kommende Präsident der USA. Bis es soweit ist, muss er nur noch zwei Monate überleben - dann findet die Amtsübergabe statt. Überleben als (werdender) US-Präsident ist nicht selbstverständlich. Trump hat mächtige Gegner:
Den Finanzsektor, den Militärisch-Industriellen Komplex, damit einhergehend die Massenmedien und alle US-Großkonzerne, die lieber billig im Ausland produzieren lassen als in Nord-Amerika.

Der Wahlsieg Trumps ist aber vor allem ein Supergau für den Tiefen-Staat und seine Propaganda-Maschine. Diese hat versagt und konnte die Massen nicht mehr auf ihren Kandidaten einschwören. Wäre ihr das gelungen, hätten die Massen Hillary Clinton mit überragender Mehrheit ins Amt hieven müssen.

Die Massenmedien sind und waren immer das Sprachrohr einer Clique, die seit den 80ern von Globalisierung als „Vorteil für Alle“ spricht, obwohl sie ausschließlich ihren persönlichen Vorteil fördert. Obszöner Reichtum in den Händen einer winzigen Gruppe. Diese Clique kennt untereinander aber auch Konkurrenz, und so erleben wir in Zeiten des Internets etwas höchst seltenes. Das Teile-und-Herrsche-Prinzip der Eliten schlägt ins eigene Lager zurück, nur dass die abgespaltene Clique noch nicht die Meinungshoheit erobert hat und sich gegen die alten Machthaber erst durchsetzen muss. Noch hören wir ausschließlich die Stimme der Verlierer, die es immer noch nicht fassen können, dass ihr Einfluss schwindet. Ob sie sich fügen?

KenFM analysiert den Wahlsieg von Donald Trump und konzentriert sich dabei auf die unsichtbaren Netzwerke hinter der ganzen Wahl-Show. Wir sprechen mit Peter König, der als Schweizer Ökonom 30 Jahre für die Weltbank gearbeitet hat und heute politische Analysen verfasst. König hat die Machtstrukturen des Imperiums sein Leben lang beobachtet. Er erklärt den Macht-Kampf hinter den Kulissen Washingtons, und der ist seiner Einschätzung nach noch lange nicht entschieden. Die Möglichkeit, dass es in den USA zu einem klassischen Putsch gegen die „Fehlbesetzung“ Trump kommt, schließt König nicht aus.

Trump hat ein Kennedy-Problem. Hält er sich an das, was er im Wahlkampf den Massen versprochen hat - die Entmachtung der alten Zirkel, der etablierten Lobbygruppen und des Tiefen-Staates - wird er nicht besonders alt. Kollaboriert er mit den bisherigen Strippenziehern, kommt es zum Bürgerkrieg auf den Straßen. Wäre eine Mischkalkulation der neuen Regierungsmannschaft ratsam, um den Phantom-Schmerz des Machtverlustes bei den Verlierern erträglich zu machen und so die eigene Lebenserwartung als neuer Präsident zu steigern?

Trump ist und bleibt unberechenbar und wandelt auf verdammt dünnem Eis. Er ist das Symbol für den Verlust von alter Macht und blickt aktuell hinter eine Fassade, die sich „demokratisch“ nennt, das aber noch nie war. Die aktuelle Macht-Struktur der USA wankt.

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Positionen 8: Strukturen der Macht
Duration: 2:30
2016-11-16
„Die Architekten der Macht müssen eine Kraft schaffen, die man spüren aber nicht sehen kann. Macht bleibt stark, wenn sie im Dunklen bleibt – wird sie dem Sonnenlicht ausgesetzt, verflüchtigt sie sich.“

Dieser Erkenntnis stammt von Samuel Huntington und trifft es exakt. Die Architekten der Macht haben erkannt, dass die Dunkle Seite der Macht die einzige Umgebung ist, in der Macht dauerhaft überleben kann.

Macht lebt von der Ohnmacht, die sie erzeugt, und dazu muss Macht Transparenz vermeiden. Nur wenn sie wage bleibt, subtil spürbar, kann sie ein Fäden ziehendes Sekret produzieren, das Pyramiden-Gesellschaften sowohl spaltet als auch verklumpt. Das Sekret der Angst. Aber Top Secret!

Angst vor dem Unbekannten, Angst vor dem Nachbarn, Angst vor einer Behörde, dem Staat, dem Vitamin B von einer anderen Person macht es der Macht so leicht, mächtig zu bleiben. Stabil zu bleiben. Welche Formen der Macht kennen wir, welche sind uns unbekannt und wo finden wir die Architekten der Macht?

KenFM hat vier Journalisten geladen, die zusammen über 150 Jahre Berufserfahrung mitbringen und dabei regelmäßig mit der Macht aneinander gerieten.

Dirk Koch, ehemaliger Leiter des SPIEGEL-Büro in Bonn; Prof. Dr. Ulrich Teusch, ARD-Hörfunk-Journalist und Autor; Wolfgang Herles, der den größten Teil seines Lebens für das ZDF vor der Kamera gearbeitet hat; und Fulvio Grimaldi, Kriegsberichterstatter und Friedensaktivist aus Italien.

In der achten Ausgabe fliegen die Fetzen. Nicht nur, weil wir mit dem Wahlsieg Donald Trumps in die Sendung einsteigen.

Inhaltsübersicht:

00:05:44 US-Wahlkampf: Wie wurde er geführt und warum wurde Donald Trump gewählt?

00:19:54 Wie stabil sind die demokratischen Strukturen in Amerika und in Deutschland?

00:43:55 Warum die Demokratie eine freie Presse als Kontrollinstanz gegen den Machtmissbrauch benötigt

01:05:40 Journalismus heute: Homogenisierung des Mainstreams gefährdet die Meinungsvielfalt

01:22:38 Objektivität und Aufrichtigkeit im politischen Journalismus

01:39:04 Die Machtstrukturen hinter den Kulissen in Politik, Finanzen und Medien

02:13:08 Postdemokratische Zeiten: Staatsstreich in Slowmotion und internationale Solidarität

02:19:30 Feinbildproduktionen und der Wunsch nach Führung

02:28:22 Projekt Vereinigtes Europa: Wie viele Fehler darf eine Demokratie eigentlich haben?

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KenFM im Gespräch mit: Florian Kirner (a.k.a. Prinz Chaos II.)
Duration: 1:35
2016-11-14
Links!

Was bedeutet 2016 das Bekenntnis, „links" zu sein?

Welchen Ursprung hat die politische Verwirrung „links“? Bedeutet „links“ zu sein, gegen „rechts“ zu sein? Wo fängt „links“ an? Wo hört es auf? Sind Befreiungsbewegungen „links“?

Passt „links“ sein und hinter dem Imperium zu stehen zusammen?

Sind die Linken in Deutschland nicht längst Teil eines Staates, der klar „rechts“ steht und als Rechtsstaat Linke lokal und global gegeneinander ausspielt?

Einfache Fragen, auf die Ken Jebsen komplexe Antworten erhält. Im Interview mit dem Historiker und Amerika-Kenner Florian Kirner kommt das Gespräch, das im Oktober dieses Jahres aufgezeichnet wurde, auch auf Donald Trump.

Inhaltsübersicht:

00:10:44 Die Räterepublik und der Verrat der SPD an der Arbeiterklasse

00:21:39 Wie glaubwürdig ist Politik heute?

00:31:35 Erstkontakt mit KenFM und eine Analyse der Montagsmahnwachen

00:52:56 Der eigentliche Unterschied zwischen links und rechts

01:12:12 Nationalstaatlichkeit, fließende Grenzen und Europäische Einigung

01:16:22 Wandel der Herrschaftsmethodik: Wie politische Argumente durch soziale Angst und Repression abgelöst werden

01:24:17 Revolutionäre Organisationsstrukturen der Arbeiterklasse

01:30:42 Die „normalen“ Menschen und die Hybris der herrschenden Klasse

01:39:11 Techniken des Siegens: Welche Kämpfe des Humanismus waren erfolgreich und warum?

+++

Florian Kirner gibt in dem Interview diverse Literatur- und Quellenhinweise. Nachstehend die Links zu den Hinweisen:

Rosa Luxemburg: Massenstreik, Partei und Gewerkschaften (1906)
Hier als PDF: https://www.marxists.org/deutsch/arch...

Robert Michels: Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie. Untersuchungen über die oligarchischen Tendenzen des Gruppenlebens. (1911)
http://www.ebay.de/itm/like/322266019...

Nikolai Bucharin: Imperialismus und Weltwirtschaft (1917)
Hier als PDF: https://www.marxists.org/deutsch/arch...

Wladimir Iljitsch Lenin: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus. Gemeinverständlicher Abriß (1917)

Michele Foucault: Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses (1975)
https://www.amazon.de/Überwachen-Stra...

Doug Sounders: Arrival City. How the Largest Migration in History Is Reshaping Our World (2010). Die gleichnamige Deutsche Ausgabe hier: https://www.booklooker.de/Bücher/Saun...

Dokumentarfilm „Do not resist“: http://www.donotresistfilm.com

Meinhof-Biografie von Jutta Ditfurth: http://www.buecher.de/shop/biografien...

Peter Kropotkin: Die Große Französische Revolution 1789 - 1993
Band 1: http://gutenberg.spiegel.de/buch/-2977/1
Band 2: http://gutenberg.spiegel.de/buch/-2976/1

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KenFM-Spotlight: Eva C. Schweitzer über Trumps Nationalismus
Duration: 4:01
2016-11-13
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Eva C. Schweitzer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Wer ist Donald Trump?

Diese Frage kann man nicht eindeutig beantworten, denn Donald Trump ist ein Chamäleon. Niemand in der politischen Landschaft der USA ist derart flexibel wie Trump, was wohl auch damit zu tun hat, dass der Mann mit deutschen Vorfahren noch nie im Leben ein politisches Amt bekleidet hat.

Donald Trump ist vor allem ein Selbstvermarktungsgenie. Er hat es geschafft, dass wirklich alle über ihn reden. Nicht nur der politische Gegner, die Demokraten der USA, auch die Auslandspresse schreibt, wenn sie über die USA berichtet, vor allem über Trump.

Was will Trump? Trump will vor allem ins Amt. Die Idee, Präsident zu werden, muss man als persönliche Schnapsidee bezeichnen, zu der es in der BRD nur eine Entsprechung gäbe – hätte sich seinerzeit z. B. Dieter Bohlen entschlossen, Bundeskanzler zu werden.

Trump begann als Baulöwe, ging Pleite und wurde parallel Star einer eigenen TV-Show. Er ist laut und spricht die Sprache der Straße. Was ihn von der politischen Konkurrenz unterscheidet ist, dass deren Berufscredo schon lebt, bevor er im Amt ist, nämlich: Was geht mich mein Geschwätz von Gestern an.

Trump erzählt den Wählern immer das, was diese dort, wo er aufschlägt, hören wollen. Dass er sich dabei ständig widersprechen muss, spielt keine Rolle. Diese Flexibilität kennen etablierte Politiker aus dem Tagesgeschäft, also vor allem, nachdem sie ins Amt gewählt wurden. Auch ein Obama hat nach der Wahl nichts von dem realisiert, für was er von vielen gewählt wurde. Im Gegenteil. Der Rüstungsetat wurde erhöht, der Drohnen-Terror ausgebaut, die Banken machen weiter, was sie wollen, und das Foltercamp Guantanamo wird munter weiter betrieben.

Während Clinton für die Demokraten in den Ring gestiegen ist, hat sich Trump selbst zum Kaiser der Republikaner und der Tea-Party-Bewegung gekrönt. Dieser Prozess begann schon 2012 und überrascht nur jene, die sich erst 2016 mit der Tea-Party beschäftigt haben. Eva C. Schweitzer gehört nicht dazu. Die deutsche Journalistin, wohnhaft in New York City, begann schon 2011, Trump und die Tea-Party zu untersuchen. 2012 erschien ihr Buch „Tea-Party – die weiße Wut“, das 2016 nur um ein Extrakapitel „Trump“ ergänzt werden musste und jetzt „Trump Party – Der weiße Wahn“ heißt. Wie ticken die Wähler von Donald Trump, und was könnte uns erwarten, wenn Trump ab dem 9. November den Obama macht?

Dass vor allem Deutschland betroffen sein wird, wenn Trump als Kopf der Tea-Party-Bewegung es ins Weiße Haus schafft, ist mehr als klar, denn wer immer in Washington ans Ruder kommt, ob Trump oder Clinton, er wird sich vor allem den wichtigsten Partner in Europa, die BRD, zur Brust nehmen, um diesem Land die eigenen außenpolitischen Pläne an die Schläfe zu halten. Und die unterscheiden sich… zumindest NOCH.

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KenFM-Spotlight: Eva C. Schweitzer über das Medienphänomen Donald Trump
Duration: 4:19
2016-11-12
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Eva C. Schweitzer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Wer ist Donald Trump?

Diese Frage kann man nicht eindeutig beantworten, denn Donald Trump ist ein Chamäleon. Niemand in der politischen Landschaft der USA ist derart flexibel wie Trump, was wohl auch damit zu tun hat, dass der Mann mit deutschen Vorfahren noch nie im Leben ein politisches Amt bekleidet hat.

Donald Trump ist vor allem ein Selbstvermarktungsgenie. Er hat es geschafft, dass wirklich alle über ihn reden. Nicht nur der politische Gegner, die Demokraten der USA, auch die Auslandspresse schreibt, wenn sie über die USA berichtet, vor allem über Trump.

Was will Trump? Trump will vor allem ins Amt. Die Idee, Präsident zu werden, muss man als persönliche Schnapsidee bezeichnen, zu der es in der BRD nur eine Entsprechung gäbe – hätte sich seinerzeit z. B. Dieter Bohlen entschlossen, Bundeskanzler zu werden.

Trump begann als Baulöwe, ging Pleite und wurde parallel Star einer eigenen TV-Show. Er ist laut und spricht die Sprache der Straße. Was ihn von der politischen Konkurrenz unterscheidet ist, dass deren Berufscredo schon lebt, bevor er im Amt ist, nämlich: Was geht mich mein Geschwätz von Gestern an.

Trump erzählt den Wählern immer das, was diese dort, wo er aufschlägt, hören wollen. Dass er sich dabei ständig widersprechen muss, spielt keine Rolle. Diese Flexibilität kennen etablierte Politiker aus dem Tagesgeschäft, also vor allem, nachdem sie ins Amt gewählt wurden. Auch ein Obama hat nach der Wahl nichts von dem realisiert, für was er von vielen gewählt wurde. Im Gegenteil. Der Rüstungsetat wurde erhöht, der Drohnen-Terror ausgebaut, die Banken machen weiter, was sie wollen, und das Foltercamp Guantanamo wird munter weiter betrieben.

Während Clinton für die Demokraten in den Ring gestiegen ist, hat sich Trump selbst zum Kaiser der Republikaner und der Tea-Party-Bewegung gekrönt. Dieser Prozess begann schon 2012 und überrascht nur jene, die sich erst 2016 mit der Tea-Party beschäftigt haben. Eva C. Schweitzer gehört nicht dazu. Die deutsche Journalistin, wohnhaft in New York City, begann schon 2011, Trump und die Tea-Party zu untersuchen. 2012 erschien ihr Buch „Tea-Party – die weiße Wut“, das 2016 nur um ein Extrakapitel „Trump“ ergänzt werden musste und jetzt „Trump Party – Der weiße Wahn“ heißt. Wie ticken die Wähler von Donald Trump, und was könnte uns erwarten, wenn Trump ab dem 9. November den Obama macht?

Dass vor allem Deutschland betroffen sein wird, wenn Trump als Kopf der Tea-Party-Bewegung es ins Weiße Haus schafft, ist mehr als klar, denn wer immer in Washington ans Ruder kommt, ob Trump oder Clinton, er wird sich vor allem den wichtigsten Partner in Europa, die BRD, zur Brust nehmen, um diesem Land die eigenen außenpolitischen Pläne an die Schläfe zu halten. Und die unterscheiden sich… zumindest NOCH.

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nachdenKEN über: Trump gewinnt die US-Wahl
Duration: 10:07
2016-11-11
Und wie rudert die deutsche Presse und Politik zurück? Gar nicht.

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KenFM-Spotlight: Willy Wimmer über Donald Trump
Duration: 4:06
2016-11-10
In der ersten Ausgabe von KenFM Live, aufgezeichnet im Oktober in München, ging es auch um Donald Trump. Trump wurde von den deutschen Medien über Monate zu einem Monster erklärt. Er löste den bis dato "gefährlichsten Mann der Welt" Putin von Platz eins ab.

Seit dem 9. November haben die deutschen Medien und die deutsche Politik ein enormes Problem, denn der neue Präsident der USA heißt Donald Trump. Wer jetzt zurückrudert, als sei nichts geschehen, verliert sein Gesicht. Lässt er es, wird Washington sich bemerkbar machen.

Willy Wimmer fand gegenüber Trump eindeutige Worte. Für ihn ist der polternde Mann zwar schwer gewöhnungsbedürftig, aber er hält ihn für eine Person, die den Dialog mit Russland dem Krieg mit Russland vorzieht.

Ausschnitt aus KenFM Live [1] – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-live-1-ist-die...

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KenFM am Telefon: Florian Kirner zur Wahl von Donald Trump
Duration: 32:13
2016-11-09
Die Bürger der USA haben gewählt. Donald Trump wird der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Eine Analyse dieses Ergebnisses von Florian Kirner (a.k.a. Prinz Chaos II.)

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KenFM Live [1] - Ist die Union am Ende?
Duration: 1:25
2016-11-08
Ist die Union am Ende?

Diese Frage ist bewusst offen formuliert und wurde in einem neuen KenFM Format, KenFM Live, an vier Personen gerichtet, von denen zwei ihr Leben in der Politik verbracht haben.

Willy Wimmer und Peter Gauweiler.
Beide sind von Haus aus Juristen und haben ihr politisches Leben in der CDU und CSU verbracht. Der gemeinsame Widerstand gegen den Jugoslawienkrieg mit deutscher Beteiligung 1999 ließ sie zu politischen Verbündeten werden. Auch in Fragen zu Merkels Flüchtlingspolitik bekommt man von ihnen ähnliche Antworten.

Gauweiler gab im Streit um den Umgang mit Russland und dem Euro-Kurs der Kanzlerin alle seine politischen Ämter auf und arbeitet nur noch als Rechtsanwalt. Willy Wimmer ist als ehemaliger Vize der OSZE und bis heute auf diplomatischem Parkett tätig. Ihm geht es um den Erhalt den Friedens.

Zwei weitere Gäste der Runde, die im Raum München vor Publikum aufgezeichnet wurde, waren Prof. Dr. Petra Plininger, Bildungsreferentin der Katholischen Arbeiter Bewegung (KAB), die Internationales Steuerrecht lehrt und sich für direkte Demokratie stark macht, sowie Günter Grzega, der die Sparda Bank München zur größten Genossenschaftsbank Bayerns ausgebaut hat und Banken wieder als reine Dienstleister sehen möchte, nicht als Global-Player, denen es nur um den nackten Profit für Großinvestoren geht.

Ist die Union am Ende?
Hat sie je angefangen, eine echte Union zu sein, und was ist der Kern einer solchen Vereinigung? Spielt Ethik und Verantwortung für die Zukunft der Generation Enkel überhaupt eine Rolle?

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KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Herles ("Die Gefallsüchtigen")
Duration: 1:26
2016-11-07
„Der Kaiser ist nackt!“

Politische Journalisten hatten schon immer zwei Probleme. Auf der einen Seite traten sie bei ihren Recherchen den Mächtigen auf die Füße, auf der anderen Seite zerstören sie durch die Veröffentlichung der recherchierten Fakten das Weltbild derer, die die jeweiligen politischen Eliten als Führung akzeptiert hatten.

Die meisten Menschen - auch in sogenannten aufgeklärten Gesellschaften, Demokratien - wollen systematisch belogen werden. Für das konsequente Wegsehen der Bevölkerung, z.B. auf wessen Kosten der angebliche Wohlstand erzeugt wird, wählt der so zum Komplizen gemachte Bürger eine Führung, die nicht mit Fragen nach Ethik oder Verantwortung eine Art Aufwachprozess einleitet. Dauerkoma auf beiden Seiten.

Diese Form der Stabilität basiert auf dem unsichtbaren Deal beider Ebenen - Herrscher und Beherrschte - die entsprechenden Tabu-Themen zu erkennen und im täglichen Leben zu umschiffen. Dies geschieht jedoch erst im zweiten Step, durch Leugnung. Am Anfang steht immer das konsequente Unsichtbarmachen offensichtlicher Lügen vor dem eigenen Intellekt.

Der politische Journalist stört diesen Prozess der chronischen, aber eben ausgeglichenen Ignoranz und er hat dabei einen Partner auf seiner Seite, den auf lange Sicht niemand betäuben kann. Das Gewissen eines jedes Menschen.

Politische Journalisten stören den Seelenfrieden. Vor allem den all jener Personen, deren Zurechtkommen mit der Wirklichkeit ausschließlich auf Selbstbetrug und Selbsttäuschung beruht. Politische Journalisten erklären in aller Öffentlichkeit: „Der Kaiser ist nackt“.

Für das Zerstören des so süchtig machenden Trugbildes werden sie im Anschluss von fast allen gehasst. Wobei die Herrschenden sich wiederum der Beherrschten bedienen, und über die von ihnen massiv manipulierten Massenmedien das gemeine Volk dazu aufzustacheln, den Überbringer der Botschaft zu ächten, zu verunglimpfen oder zu attackieren, was den großen Vorteil hat, dass die vielen Spielarten der Menschenjagd keinen Platz mehr für die Frage lassen, was konkret hat denn der in Ungnade gefallene Journalist eigentlich recherchiert?

Die Masse sehnt sich nach einem väterlichen Diktator. Dieser erinnert sie an die Zeit der eigenen Kindheit. Familiäre "Sicherheit" in einem autoritären Umfeld. Ähnlich süchtig nach sektenhafter Führung lechzt der embeddete Journalist nach Anerkennung durch die Mächtigen. Er tut alles, um sich als loyaler Schüler vor ihnen bemerkbar zu machen. Der Kotau vor der Macht scheint deutlich attraktiver zu sein, als die eigentliche Aufgabe des Journalisten - das Suchen nach der Wahrheit und die Kontrolle der Macht.

Wolfgang Herles hat den größten Teil seiner beruflichen Laufbahn beim ZDF verbracht. Zuletzt leitete und moderierte er die Kultursendung „Aspekte“. Herles ist eine Art Spielverderber. Er will, umgeben von Kollegen, die an Gefallsucht leiden, nicht nur nicht mitgehen, er prangert deren Kollaboration an. Damit macht sich Herles im öffentlichen Journalismusbetrieb keine Freude, nur sieht der Mann das auch nicht als seine primäre Aufgabe. Um Noam Chomsky aus seinem aktuellen Werk „Wer beherrscht die Welt?“ zu zitieren:

„Wer sich in den Dienst des Staates stellt, wird in der Regel von den Mainstream-Intellektuellen gelobt; wer diesen Dienst verweigert, muss mit Strafe rechnen.“

Das Interview, das Ken Jebsen für KenFM mit Wolfgang Herles führte, wird erhebliche Schmerzen im System verursachen. Vor allem bei den Kollegen, die sich zu Alpha-Journalisten hochgebuckelt haben. Herles ist ein Insider, ein Whistleblower und er hat dem Dauer-Kotau der Branche vor der Politik vollkommen satt. Sein Buch „Die Gefallsüchtigen“ ist mehr als eine Abrechnung mit den Kollegen von einst, es ist ein Appell an uns, die Konsumenten dieser Presse, aber vor allem die Bürger dieses Landes. Erkennen wir endlich wieder den Wert des politischen Journalismus als Teil des Immunsystems der Demokratie. Verteidigen wir diese Demokratie. Sie ist unser Eigentum - und Eigentum verpflichtet.

Inhaltsübersicht:

00:19:14 Islam, Religion und Wissenschaft, Bildungsstolz und das „Pathos der Leistung“

00:34:48 Journalismus unter Druck: zwischen Zeitungssterben, Fußball und marktkonformer Berichterstattung

00:53:30 Vom Verfall der Lese-und Schreibkultur: Wie das Netz Medien und Mediennutzer verändert

01:02:48 Bildung vs Kapitalismus: Gebildeter Bürger oder bloß „Fit für den Arbeitsmarkt“?

01:22:48 Globale und Nationale Eliten: Geistige, materielle und kulturelle Spaltung macht Verantwortung medialer Vermittlung innerhalb der Gesellschaft notwendig

01:31:28 Zukunftsvision Bildungsfernsehen: Umstrukturierung des gebührenfinanzierten Fernsehens

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KenFM-Spotlight: Willy Wimmer über den zunehmenden Abbau demokratischer Strukturen
Duration: 3:31
2016-11-05
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Willy Wimmer – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Willy Wimmer gehört zu den Architekten der deutschen Einheit. Er schrieb wesentlich an den Zwei-plus-Vier-Verträgen mit und war in der Zeit der Wiedervereinigung als Mitglied des Verteidigungsministeriums vor allem für die Zusammenführung beider deutscher Armeen zuständig, der Bundeswehr und der NVA.

Während dieser Zeit pendelte er als Botschafter eines neuen gemeinsamen Deutschlands permanent zwischen Moskau und Washington. Wenn Helmut Kohl als Pilot der Wiedervereinigung bezeichnet werden kann, kommt Willy Wimmer die Funktion des Navigators zu.

In seinem aktuellen Buch „Die Akte Moskau“ lässt Willy Wimmer die damaligen Geschehnisse noch einmal Revue passieren. Damals ging man davon aus, dass der Mauerfall das Ende der Teilung Europas bedeutete und damit auch die Chance für eine neue Friedensordnung gegeben wäre.

Um so absurder ist die Situation 2016. Der Westen und sein Militärbündnis, die NATO, fahren einen Provokationskurs gegen Russland, der an den Höhepunkt des Kalten Krieges erinnert.

KenFM traf Willy Wimmer im Haus der Geschichte in Bonn. Hier findet aktuell eine Ausstellung statt, die den Namen „Ab morgen Kameraden! Armee der Einheit“ trägt und zu der der ehemalige Staatssekretär unter Helmut Kohl und spätere Vize der KSZE diverse Exponate beigetragen hat.

Willy Wimmer ist ein Zeitzeuge und Mahner für den Frieden. Eine Stimme der Vernunft in Zeiten von Säbelrasseln und Kriegsgeheul. Nie wieder Krieg!! Das ist seine Kernbotschaft.

KenFM am Set: Willy Wimmer zur Ausstellung „Ab morgen Kameraden“ im Haus der Geschichte in Bonn: https://kenfm.de/kenfm-am-set-willy-w...

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KenFM im Gespräch mit: Hannes Hofbauer ("Feindbild Russland")
Duration: 1:26
2016-11-02
„Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda.“ - George Orwell.

KenFM traf sich mit Hannes Hofbauer in Wien. Hofbauer ist Wirtschafts- und Sozialhistoriker und hat als Autor aktuell das Buch „Feindbild Russland“ veröffentlicht.

In diesem Buch wird bewusst nicht ein weiteres Detail der Krim-Krise in noch kleinere Teile zerlegt, um es begutachten zu können, es geht viel mehr um das Verhältnis Europas zu Russland an sich.

Dieses Verhältnis erinnert immer mehr an eine Langzeit-Ehe, bei der Mann und Frau weder miteinander, noch ohne einander können. Nur müssen sie sich dennoch zusammenraufen, da sie sich eine gemeinsame Wohnung teilen.

Hannes Hofbauer begann vor Jahren als Autor beim Promedia-Verlag und ist dort nun auch als Verleger tätig. Der Schwerpunkt des Hauses liegt vor allem beim politischen Sachbuch. Dazu wird Kulturgeschichte und sozialwissenschaftliche Literatur verlegt.

Hofbauer und der Promedia-Verlag haben ein Händchen für gedruckte Perlen. Man spürt bei jedem Buch, das sie verlegen, dass die Österreicher nicht den Massenmarkt anpeilen, sondern Bücher unter die Leute bringen möchten, die eher bildenden Charakter haben. Dieses Konzept geht auf.

Wer nach all den Mainstream-Veröffentlichungen zu Russland etwas sucht, das unser europäisches Verhältnis zu Russland größer klammert und dabei den Horizont erweitert, ist mit „Feindbild Russland“ auf einer Seite, die er noch gar nicht als solche erkannt hat.

Inhaltsübersicht:

00:09:00 „Feindbild Russland“ - Einführung in eine historische Rezeptionsgeschichte

00:22:10 Machiavelli-Politik - NATO-Osterweiterung und die Bedeutung der Krim für die Ukraine

00:30:38 Europäischer Kolonialismus und eine gespaltene Ukraine

00:36:19 Stepan Bandera zwischen nationalistischer Heldenverehrung und Angstfigur

00:41:21 Politik Putins: Jelzins Erbe und das Bestreben für einen Ausgleich zwischen Volk und Kapital

00:52:58 Maidan 2014: Europäische Unterstützung für den Putsch in Kiev

01:02:53 Putins Syrien-Politik und der gemeinsame „Krieg gegen den Terror“

01:11:58 Russlands Umgang mit Homosexualität

01:15:37 Die Krim - Annexion oder Sezession?

01:21:09 Wider der Vernunft: EU-Sanktionspolitik gegen Russland

01:25:19 Umorientierung - Russlands neue politische Partner

01:40:41„Wir leben in gefährlichen Zeiten“- Krieg oder Frieden in Europa

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KenFM zeigt: Gastrede von Willy Wimmer auf der 7. Internationalen Zinoviev Konferenz in Moskau
Duration: 9:01
2016-10-31
Willy Wimmer ist weit mehr als ein ehemaliger Spitzenpolitiker, Chefunterhändler oder KSZE-Mitglied. Als Zeitzeuge des Kalten Krieges ist er auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Staatsdienst ein Mahner für den Frieden. Seine Botschaft ist die Charta von Paris, sprich das Versprechen, Europa frei von Krieg zu halten. Dass die US-geführten Mainstream-Medien im wiedervereinigten Deutschland ihn dafür heute ächten, muss nicht kommentiert werden.

In Russland ist Wimmer beliebter den je. So lud ihn der Alexander Zinoviev Club am 25. Oktober 2016 nach Moskau zu einer Panel-Diskussion ein.

Es ging um die Frage, ob sich diese Welt einer New World Order unterwerfen muss oder ob sie multipolar bleibt. Ein Superreich oder eher reich an Facetten. Demokratische Vielfalt und das Recht auf Selbstbestimmung der Völker oder aber Vasall einer US-geführten Allianz, die über jeglichem Recht steht.

KenFM zeigt die kurze Antrittsrede Willy Wimmers in Moskau.

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Teaser: Der Fall Ken Jebsen - Das Buch
Duration: 0:19
2016-10-31
KenFM ist einer der erfolgreichsten TV-Kanäle im Internet – unabhängig, crowdfinanziert und mit explizit politischem Programm.

Bevor sich Ken Jebsen und die ARD trennten, war KenFM zehn Jahre lang eine erfolgreiche Jugendsendung im rbb. Und ihr Moderator, Schnellsprecher und rasender Reporter war ein Publikumsliebling in Berlin und Brandenburg.

Ihm gelang der Switch ins Medium Internet und von der GEZ-Gebühr zur freiwilligen Nutzerfinanzierung. Und Ken Jebsen wurde zu einer Reizfigur: Vorwürfe, er sei Antisemit und rechtspopulistisch, begleiten ihn seither, obwohl er selber in seinen Sendungen immer wieder vor eben diesen Erscheinungen warnte.

Was ist nun dran am Phänomen Ken Jebsen? Mathias Bröckers ist ihm und dessen Erfolgsgeschichte auf der Spur.

https://www.westendverlag.de/buch/der...

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KenFM-Spotlight: Dirk Koch über Andreas Baader (RAF) und dessen Flug nach Mogadischu
Duration: 4:02
2016-10-30
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Dirk Koch – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/im-gespraech-dirk-koch/

Dirk Koch hat den Großteil seines Lebens als Reporter und Redakteur beim SPIEGEL verbracht.

Er leitete das SPIEGEL-Büro der Hauptstadt, und die hieß damals Bonn. In der Bonner Republik lief man als politischer Reporter den Mächtigen permanent über den Weg. Bonn war wesentlich direkter, wenn es um den Zugang zum Machtapparat ging.

Das heutige ehemalige Nachrichtenmagazin SPIEGEL war unter Gründer Rudolph Augstein auch noch eine völlig andere Gazette. Die Chefetage ging für die Pressefreiheit auch schon mal Monate lang in U-Haft, und die Redakteure waren angewiesen, sich wie Terrier in Geschichten einzugraben. Man lag Wochen und Monate auf der Lauer, traf sich mit Informanten. Recherche hieß damals noch nicht Google. Der Journalismus war deutlich mutiger und vor allem unabhängiger von den Zirkeln der Macht. Ein Zeitzeuge wie Dirk Koch empfand sich eher wie ein ermittelnder Kripo-Beamter als eine Person, die sich durch Hündeln vor den Mächtigen für einen Job in deren Reihen empfahl.

Im Gespräch mit KenFM nimmt Dirk Koch kein Blatt vor den Mund, erzählt so manche Anekdote aus der Bonner Republik und kritisiert die Kollegen von heute massiv. Er wirft ihnen schlicht Unfähigkeit und den Hang zur Unterwürfigkeit vor.

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KenFM am Set: Valentin Falin in Moskau
Duration: 22:27
2016-10-28
Valentin Falin, ehemaliger Botschafter der Sowjetunion in der Bundesrepublik Deutschland und Vorsitzender der Nachrichtenagentur Nowosti ist am Donnerstag, den 22. Februar 2018, im Alter von 91 Jahren gestorben.

Aus Anlass seines Todes möchten wir auf das Interview hinweisen, das wir im Oktober 2016 in Moskau mit ihm geführt haben.

Valentin Falin war mehr als ein interaktives Geschichtsbuch, er war einer der letzten Zeitzeugen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts und hat als russischer Diplomat, Berater und Autor große Teile der europäischen Geschichte mitgestaltet. Falin war immer ein Friedensaktivist, kein kalter Krieger. Geboren 1926 im damaligen Leningrad begann Falin, in Moskau internationale Beziehungen zu studieren. Zu seinen Nebenfächern gehörte Völkerrecht und Deutschlandkunde. In der UdSSR erwarb er sich den Ruf des Deutschlandexperten.

Falin war Mitglied der Sowjetischen Kontrollkommission in der neu gegründeten DDR, arbeitete später für das sowjetische Außenministerium und stieg in der KPDSU zum Europaexperten für die Region Österreich und Deutschland auf. 1961 zählte Valentin Falin zum persönlichen Beraterstab von Nikita Chruschtschow und war damit ganz oben in der Weltpolitik angekommen. Hier blieb er sein Leben lang.

Falin war u. a. Ansprechpartner für Kennedy und Willy Brand und beriet, als es um die Wiedervereinigung Deutschlands ging, den damaligen sowjetischen Präsidenten Michael Gorbatschow.

Von 1992 bis 2000 lebte die Legende Falin in Hamburg als Mitglied des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Egon Bahr hatte ihn eingeladen. Nach 2000 lehrte er als Dozent an seiner alten Hochschule, dem Staatlichen Moskauer Institut für Internationale Beziehungen.

KenFM traf Valentin Falin im Oktober 2016 in der russischen Hauptstadt. Der Zinoviev Club hatte geladen, um mit internationalen Geisteswissenschaftler über die sich abzeichnende multipolare Welt zu sprechen. Am Rande dieser mehrtätigen Veranstaltung gelang es uns, den 90-jährigen über den Status Quo in Europa und zu seiner Meinung, vor allem über die aktuelle Haltung der BRD zu Russland, zu befragen. Die Antworten, die wir erhielten, waren bestechend und klar. Falin warnt vor einem Atomkrieg, der aus Versehen ausgelöst werden könnte. Die Situation ist brandgefährlich und erinnert ihn zunehmend an die Kuba-Krise, die um ein Haar im Auslöschen der Spezies Mensch geendet hätte. Längst haben Militärs die Kontrolle über die obszöne Vernichtungsmaschine an Computer outgesourced.

„Wenn Roboter die Kriege führen, werden die Hauptopfer dieser Kriege die Menschen, die Völker, bleiben. Darum wird die Vervollkommnung der Kriegstechnik unweigerlich eine umso grausamere Kriegsstrategie nach sich ziehen. Die einzige Möglichkeit, die Beziehungen unter den Völkern zu humanisieren, besteht darin, die Instrumente der Gewalt zu zerstören und das Bewusstsein umzubauen. Das ist der schwierigste Teil der Konversion des Denkens.“

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Missing Link to Dr. Tim Anderson - "The Dirty War On Syria"
Duration: 1:05
2016-10-27
Syria, Lies and Videotapes

Syrias dictator Bashar al Assad and Russias dictator-president Vladimir Putin are responsible for the 250.000 people killed in the Syrian civil war. Bashar al Assad uses poisonous gas against his own people, bombs UN help convois and attacks hospitals with bunker busters and barrel bombs.

NATO and it´s allies Saudi Arabia and Quatar support moderate forces in Syria, so democracy, which will ultimately bring peace to the region, can prevail in the Middle East. A No-Fly-Zone is the best way to end the killing in Syria.

This is the US propaganda version transmitted 24/7 via the mainstream media. It is designed to enable another government change leading to another failed state. The simple technique used by the US empire is to repeat big lies endlessly until most people believe they are the truth. It is a technique already described by Adolf Hitler in his infamous “Mein Kampf” as the propaganda method of choice.

We tend to believe nobody in the NATO countries with an IQ higher than the average baboon will fall for this method. Communication experts tell us it was possible in Nazi Germany because of it´s controlled media system which provided only the official propaganda to the recipients, no alternative views. And that´s why it couldn't happen to us, who are living in the free world. Because the media system of the Western World is pluralistic by default, which means there are a multitude of informations and opinions provided to the public. So just by paying attention for a while to our great media coverage we get the full picture of events and interpretations - and can then make up our own mind as informed citizens and voters.

Really? Does anybody with an IQ higher than the average baboon think this is an appropriate description of our reality? Isn´t it more like there is only a very narrow bandwidth of facts and interpretations “we the people” get to know? Isn´t it more like this: while the truth about former “humanitarian interventions” slowly bubbles to the surface through a sea of lies – the empire is out to “throw another crappy country against the wall, just to show we mean business”. Or, as Bush´s brain, Karl Rove put it: "We're an empire now, and when we act, we create our own reality. And while you're studying that reality—judiciously, as you will—we'll act again, creating other new realities, which you can study too, and that's how things will sort out. We're history's actors … and you, all of you, will be left to just study what we do."

Isn´t it true especially for the USA and it´s vassals that a war out of ulterior motives is always preceded by propaganda campaign in the mainstream media? Remember the weapons of mass destruction in Iraq, remember the destruction of Lybia, once under Gaddhafi the country with the highest standard of living in Africa, now hell on earth, remember the coup in Egypt, remember the coup in the Ukraine, remember the birth of ISIS. Not to speak about Mossadegh in Iran, Arbenz in Guatemala, Lumumba in Congo, Sukarno in Indonesia, the gulf of Tonkin incident and the Vietnam war, Allende in Chile etc.

The antidot to this choir of lies are lone, dissident voices, which are rarely heard - like Dr. Tim Anderson´s. His book “The Dirty War on Syria” is shockful of disturbing information and brilliant analysis. As any dissident daring to kick against the pricks Dr. Anderson has to cope with a smear campaign. He was called Tim “Assad” Anderson simply for a balanced view on the conflict, simply for not only finding the usual suspects but doing thorough research.

Tim Anderson reveals some of his most important insights in this interview with Dirk Pohlmann. We hope it raises enough interest so that viewers will research the topic for themselves – and consider to read Anderson´s highly recommended book “The Dirty War on Syria”.

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KenFM-Spotlight: Jochen Scholz über Clintons Wahlkampfhelfer bei der SPD und den Kosovo-Krieg
Duration: 3:11
2016-10-25
Ausschnitt aus KenFM-Positionen 7: „Journalismus oder Propaganda – wenn Recherche zum Risiko wird.“ Hier in voller Länge zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-positionen-7/

Aktham Suliman ist syrischer Journalist und ehemaliger Leiter des Al-Jazeera Büros Berlin.

Bis in die Achtziger Jahre war politischer Journalismus in Deutschland einfach. In den Parlamenten gab es echte Lager. Wer zwischen schwarz, rot, grün und gelb unterscheiden wollte, musste kein Experte sein. Personen und ihre bekanntesten Köpfe standen sich frontal gegenüber. Helmut Kohl und Joschka Fischer waren kein „Team“, so wie Herbert Wehner und Franz-Joseph Strauss nie im selben Lager standen.

Was also tat der politische Journalist in der Regel? Er setzte sich nicht zwischen alle Stühle, sondern entschied sich für eine der ihm bekannten Seiten. Zu diesen Seiten gab es die entsprechenden Gazetten, Sender und Redaktionen. Man musste nicht groß recherchieren oder Gegenrecherche leisten, um im Geschäft zu bleiben. Es reichte z.B., in der FAZ oder der WELT eher konservative Positionen als „richtig“ zu verkaufen, während man beim SPIEGEL oder STERN linken oder liberalen Politikern nach dem Mund redete.

Sicher gab es immer auch investigative Reporter, die lagerübergreifend nach dem großen Skandal suchten und diesen auch fanden – nur war das immer die Ausnahme. Dieser Journalismus machte immer extrem viel Arbeit, und er konnte nicht auf einem betonierten Weltbild aufbauen. Wer im Dreck wühlte, wurde berühmt, aber eben auch berüchtigt. Die Politik mag solche Journalisten nicht.

Mit dem Entstehen der großen „Mitte“ in der Politik – alles ist verhandelbar und wenn es um die Macht geht, sind auch sämtliche Positionen jederzeit ins Gegenteil drehbar – hat der Journalist ein Problem. Er kann sich nicht mehr zurücklehnen, sondern muss die Realität tatsächlich erforschen, um sie autark medial zu erschaffen. Medienrealität. Nur wie macht man das?

An diesem Punkt scheitern die meisten Kollegen heute, denn sie haben es nie gelernt. Erschwerend hinzu kommt, das mit dem Internet das Informationsmonopol der Mainstream-Medien und damit des Staates verloren gegangen ist. Dieser Verlust fester Orientierungspunkte, der Medienmacher und Medienkonsumenten gleichermaßen verunsichert, hat zum Verlust dessen geführt, was man früher Vertrauen nannte, was in Wahrheit aber nur ein deutlich kleinerer Ausschnitt der Wirklichkeit war.

2016 leben wir in einem Informations-Overkill. Wahrheit und Propaganda sind kaum noch zu unterscheiden, und echte Recherche wird kaum noch bezahlt. Wenn sie dennoch stattfindet, kann sie zum Berufsrisiko werden, das die journalistische Karriere vorzeitig beendet.

Die 7. Ausgabe von POSITIONEN beschäftigt sich mit dem Thema: „Journalismus oder Propaganda – wenn Recherche zum Risiko wird.“

Unsere Gäste Frieder Wagner, Aktham Suliman, Jochen Scholz und Walter van Rossum wissen, was es bedeutet, den Beruf des Journalisten so auszuüben, dass man auch dann noch recherchiert, wenn man erkennen muss, dass man dabei ins Fadenkreuz der Mächtigen gerät.

+++

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KenFM-Spotlight: Norbert Häring zur Frage - "10.000 EUR für jeden Bürger?"
Duration: 5:04
2016-10-23
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Norbert Häring – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Norbert Häring ist Wirtschaftsjournalist beim Handelsblatt in Frankfurt am Main, sollte aber eigentlich Bauer in Baden-Württemberg werden.

So wuchs er auf einem Bauernhof auf, entschied sich dann aber, Volkswirtschaft zu studieren. Sein Interesse für Ökonomie wurde durch einen Aufenthalt in Südamerika geweckt.

Nach dem Ende des Studiums arbeitete Häring einige Jahre bei einer großen deutschen Bank, bevor er sich entschloss, in den Wirtschaftsjournalismus zu wechseln. Als Insider verstand er nicht nur die abstrakten Gesetze der „Märkte“, er konnte sie auch dem Laien in einer leicht verständlichen Sprache vermitteln. Häring redet nie um den heißen Brei.

In seinem aktuellen Buch „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen“ beschreibt er ein von den Eliten bewusst angesteuertes Ziel, die bargeldlose Gesellschaft. Voll digital und voll unter Kontrolle.

Bereits den Jüngsten unter uns wird dieses Szenario auf spielerische Art geschickt schmackhaft gemacht. Der Klassiker „Monopoly“ kommt in der Spezialversion „Monopoly Banking“ ohne die bekannten bunten Scheine aus.

Man zahlt ausschließlich mit Kreditkarte – „Weil es einfach bequemer ist“. Nur für wen?

Häring unternahm für die Recherche seines Buches den Selbstversuch in der Banken-Metropole Frankfurt, hier, wo täglich im Millisekundentakt Milliarden transferiert werden, läppische 15.000€ für ein neues Auto abheben zu wollen. Doch statt Cash sah er sich dann plötzlich mit der Polizei konfrontiert. Der Bankberater hatte statt in den Tresor zum Hörer gegriffen.

Wo stehen wir aktuell, wenn es um unser Geld geht? Wie lange wird es in unser „freien“ Gesellschaft noch erlaubt sein, Erspartes in Papierform bei sich zu tragen?

Wenn das Bargeld verschwinden sollte und durch ein reines digitales Giralgeld ersetzt wird, wenn nur noch mit EC- oder Kreditkarte bezahlt werden kann, führt dieser neue „Service“ direkt in die Diktatur. Ein gesperrtes Konto wäre ein Aussperren aus der Gesellschaft an sich. Wer würde diesen Mechanismus kontrollieren? Wer würde bestimmen, wen es trifft – und vor allem warum?

Alles nur reine Verschwörungstheorie?

Wer den Versuch unternimmt, 2016 die vom Staat geforderte GEZ-Gebühr in bar bezahlen zu wollen, wird feststellen, dass eben dieser Staat sein einziges offiziell anerkanntes Zahlungsmittel – Bargeld – nicht mehr bereit ist, selber anzunehmen. Was geht hier vor?

Befinden wir uns schon auf dem Weg in eine digitale Diktatur? Wer das Bargeld abschaffen möchte ist kein Freund der Demokratie, soviel steht fest.

KenFM traf Norbert Häring, um mit ihm über den tatsächlichen Status Quo des Bargeldes zu sprechen. Wir waren zutiefst erschrocken.

+++

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KenFM-Spotlight: Dirk Koch über die Frage - "Was ist politischer Journalismus?"
Duration: 11:35
2016-10-22
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Dirk Koch – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/im-gespraech-dirk-koch/

Dirk Koch hat den Großteil seines Lebens als Reporter und Redakteur beim SPIEGEL verbracht.

Er leitete das SPIEGEL-Büro der Hauptstadt, und die hieß damals Bonn. In der Bonner Republik lief man als politischer Reporter den Mächtigen permanent über den Weg. Bonn war wesentlich direkter, wenn es um den Zugang zum Machtapparat ging.

Das heutige ehemalige Nachrichtenmagazin SPIEGEL war unter Gründer Rudolph Augstein auch noch eine völlig andere Gazette. Die Chefetage ging für die Pressefreiheit auch schon mal Monate lang in U-Haft, und die Redakteure waren angewiesen, sich wie Terrier in Geschichten einzugraben. Man lag Wochen und Monate auf der Lauer, traf sich mit Informanten. Recherche hieß damals noch nicht Google. Der Journalismus war deutlich mutiger und vor allem unabhängiger von den Zirkeln der Macht. Ein Zeitzeuge wie Dirk Koch empfand sich eher wie ein ermittelnder Kripo-Beamter als eine Person, die sich durch Hündeln vor den Mächtigen für einen Job in deren Reihen empfahl.

Im Gespräch mit KenFM nimmt Dirk Koch kein Blatt vor den Mund, erzählt so manche Anekdote aus der Bonner Republik und kritisiert die Kollegen von heute massiv. Er wirft ihnen schlicht Unfähigkeit und den Hang zur Unterwürfigkeit vor.

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BLVD 4.0 - JP Performance im Gespräch mit Ken Jebsen
Duration: 1:18
2016-10-19
Jean Pierre Kraemer betreibt auf Youtube den erfolgreichsten Auto-Tuning-Channel der Republik: JP-Performance.de

Aber auch international spielt der Dortmunder eine immer gewichtigere Rolle, wenn es darum geht, für das Automobil an sich zu begeistern. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich, angeregt durch seinen Kanal, für einen Beruf in der KFZ-Branche und haben mit der No-Future-Haltung gebrochen.

Der Erfolg des 36-jährigen hat vor allem mit seiner Art zu tun. JP muss man einfach mögen. Er ist ein Sonnyboy und alles, was er bisher anfasste, wurde zu Gold.

Im KenFM-Format Boulevard sind wir der Frage nachgegangen, ob der gelernte Autoverkäufer, der sich das Schrauben selber beibrachte, auch über den Tellerrand der eigenen Karriere blickt?

Hat er eine Meinung zu Geopolitik, den Massenmedien und der neoliberalen Ellbogengesellschaft?

JP legt persönliche Seiten und Ansichten offen, die selbst dem härtesten Fan neu sein dürften.

Der Mann mit dem Dauergrinsen hatte eine Scheißjugend. Seine Mutter brachte sich um, seinen Vater lernte er erst als Erwachsener kennen. Seit JP vierzehn war, lebt er quasi alleine. Aufgeben kommt für ihn nie in Frage. Disziplin ist sein Credo.

Sein Bahamas-Teint hat JP immer wieder zum Ziel von Rassismus werden lassen. Gerade deshalb ist JP ein Freund der Underdogs.

Seine Firma und die angestellten Menschen sind mehr eine Familie, für die er sich verantwortlich fühlt. Man passt aufeinander auf.

JP denkt und handelt sozial, ohne dass das groß bekannt wäre. Gelebte Menschlichkeit will er nicht als Marketing-Tool verstanden wissen. Auf diesem Gebiet stapelt er noch tiefer, als man das von seinen Projekt-Fahrzeugen kennt.

Nahezu unbekannt ist, das JP immer wieder als Gast-Dozent an der Uni unterrichtet, sich um behinderte Kinder kümmert und auch schon an das Bett eines sterbenden Jugendlichen gerufen wurde, wenn es dessen letzter Wunsch war, den Mann, der immer strahlt wie ein Honigkuchenpferd, zumindest in den letzten Minuten des eigenen Lebens Face to Face zu sehen.

KenFM sprach mit JP weniger über Autos, denn mehr über Verantwortung. Eine Verantwortung, die mit der eigenen Popularität wächst. Wir streifen die Themen Neid, Rassismus und verbrecherische Geopolitik, die auch für das Beschaffen von Benzin so betrieben wird, wie wir das aktuell erleben.

Ebenso zur Sprache kommen unterwanderte Massenmedien, Politik als Zirkus und die Erwartung, die JP an Flüchtlinge hat, die in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben. JP duckt sich selbst bei härtesten Fragen nicht weg und offenbart eine nachdenkliche Seite, die auch für die größten Fans unbekannt sein dürfte.

JP ist ein Macher. Ein Macher, der sich mit den Widersprüchen seiner Branche im Gespräch auseinandersetzt, ohne sie klein zu reden und der bei allem Erfolg nie jene aus den Augen verloren hat, die nicht so viel Glück hatten wie er.

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KenFM-Spotlight: Aktham Suliman über die Verlässlichkeit medial verbreiteter "Beweise"
Duration: 7:07
2016-10-18
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Aktham Suliman ist syrischer Journalist und ehemaliger Leiter des Al-Jazeera Büros Berlin.

Bis in die Achtziger Jahre war politischer Journalismus in Deutschland einfach. In den Parlamenten gab es echte Lager. Wer zwischen schwarz, rot, grün und gelb unterscheiden wollte, musste kein Experte sein. Personen und ihre bekanntesten Köpfe standen sich frontal gegenüber. Helmut Kohl und Joschka Fischer waren kein „Team“, so wie Herbert Wehner und Franz-Joseph Strauss nie im selben Lager standen.

Was also tat der politische Journalist in der Regel? Er setzte sich nicht zwischen alle Stühle, sondern entschied sich für eine der ihm bekannten Seiten. Zu diesen Seiten gab es die entsprechenden Gazetten, Sender und Redaktionen. Man musste nicht groß recherchieren oder Gegenrecherche leisten, um im Geschäft zu bleiben. Es reichte z.B., in der FAZ oder der WELT eher konservative Positionen als „richtig“ zu verkaufen, während man beim SPIEGEL oder STERN linken oder liberalen Politikern nach dem Mund redete.

Sicher gab es immer auch investigative Reporter, die lagerübergreifend nach dem großen Skandal suchten und diesen auch fanden – nur war das immer die Ausnahme. Dieser Journalismus machte immer extrem viel Arbeit, und er konnte nicht auf einem betonierten Weltbild aufbauen. Wer im Dreck wühlte, wurde berühmt, aber eben auch berüchtigt. Die Politik mag solche Journalisten nicht.

Mit dem Entstehen der großen „Mitte“ in der Politik – alles ist verhandelbar und wenn es um die Macht geht, sind auch sämtliche Positionen jederzeit ins Gegenteil drehbar – hat der Journalist ein Problem. Er kann sich nicht mehr zurücklehnen, sondern muss die Realität tatsächlich erforschen, um sie autark medial zu erschaffen. Medienrealität. Nur wie macht man das?

An diesem Punkt scheitern die meisten Kollegen heute, denn sie haben es nie gelernt. Erschwerend hinzu kommt, das mit dem Internet das Informationsmonopol der Mainstream-Medien und damit des Staates verloren gegangen ist. Dieser Verlust fester Orientierungspunkte, der Medienmacher und Medienkonsumenten gleichermaßen verunsichert, hat zum Verlust dessen geführt, was man früher Vertrauen nannte, was in Wahrheit aber nur ein deutlich kleinerer Ausschnitt der Wirklichkeit war.

2016 leben wir in einem Informations-Overkill. Wahrheit und Propaganda sind kaum noch zu unterscheiden, und echte Recherche wird kaum noch bezahlt. Wenn sie dennoch stattfindet, kann sie zum Berufsrisiko werden, das die journalistische Karriere vorzeitig beendet.

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KenFM-Spotlight: Norbert Häring über die Konsequenzen einer Bargeldabschaffung
Duration: 9:11
2016-10-16
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Norbert Häring – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Norbert Häring ist Wirtschaftsjournalist beim Handelsblatt in Frankfurt am Main, sollte aber eigentlich Bauer in Baden-Württemberg werden.

So wuchs er auf einem Bauernhof auf, entschied sich dann aber, Volkswirtschaft zu studieren. Sein Interesse für Ökonomie wurde durch einen Aufenthalt in Südamerika geweckt.

Nach dem Ende des Studiums arbeitete Häring einige Jahre bei einer großen deutschen Bank, bevor er sich entschloss, in den Wirtschaftsjournalismus zu wechseln. Als Insider verstand er nicht nur die abstrakten Gesetze der „Märkte“, er konnte sie auch dem Laien in einer leicht verständlichen Sprache vermitteln. Häring redet nie um den heißen Brei.

In seinem aktuellen Buch „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen“ beschreibt er ein von den Eliten bewusst angesteuertes Ziel, die bargeldlose Gesellschaft. Voll digital und voll unter Kontrolle.

Bereits den Jüngsten unter uns wird dieses Szenario auf spielerische Art geschickt schmackhaft gemacht. Der Klassiker „Monopoly“ kommt in der Spezialversion „Monopoly Banking“ ohne die bekannten bunten Scheine aus.

Man zahlt ausschließlich mit Kreditkarte – „Weil es einfach bequemer ist“. Nur für wen?

Häring unternahm für die Recherche seines Buches den Selbstversuch in der Banken-Metropole Frankfurt, hier, wo täglich im Millisekundentakt Milliarden transferiert werden, läppische 15.000€ für ein neues Auto abheben zu wollen. Doch statt Cash sah er sich dann plötzlich mit der Polizei konfrontiert. Der Bankberater hatte statt in den Tresor zum Hörer gegriffen.

Wo stehen wir aktuell, wenn es um unser Geld geht? Wie lange wird es in unser „freien“ Gesellschaft noch erlaubt sein, Erspartes in Papierform bei sich zu tragen?

Wenn das Bargeld verschwinden sollte und durch ein reines digitales Giralgeld ersetzt wird, wenn nur noch mit EC- oder Kreditkarte bezahlt werden kann, führt dieser neue „Service“ direkt in die Diktatur. Ein gesperrtes Konto wäre ein Aussperren aus der Gesellschaft an sich. Wer würde diesen Mechanismus kontrollieren? Wer würde bestimmen, wen es trifft – und vor allem warum?

Alles nur reine Verschwörungstheorie?

Wer den Versuch unternimmt, 2016 die vom Staat geforderte GEZ-Gebühr in bar bezahlen zu wollen, wird feststellen, dass eben dieser Staat sein einziges offiziell anerkanntes Zahlungsmittel – Bargeld – nicht mehr bereit ist, selber anzunehmen. Was geht hier vor?

Befinden wir uns schon auf dem Weg in eine digitale Diktatur? Wer das Bargeld abschaffen möchte ist kein Freund der Demokratie, soviel steht fest.

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Boxenstopp: Rainer Rupp über den US-Präsidentschaftswahlkampf
Duration: 1:10
2016-10-15
Die beiden unbeliebtesten Menschen in den USA kämpfen aktuell um das Amt des Präsidenten, Hillary Clinton und Donald Trump.

Während Trump noch nie ein politisches Amt innehatte, bisher vor allem als Baulöwe und TV-Star seine Brötchen verdiente, hat Hillary als Frau des Ex-Präsidenten, Bill Clinton, in der ersten Amtszeit von Barack Obama das Außenministerium geleitet. Beide sind Machtmenschen, nur das Hillary mehrfach bewiesen hat, dass sie bereit ist, über Berge von Leichen zu gehen, wenn es der Karriere dient.

Um so erstaunlicher ist es, dass die Presse in Deutschland Trump als neue Gefahr für die ganze Welt verkauft. Trump ist der Dieter Bohlen der USA. Ein Sprücheklopfer, der dem Establishment trotzt.

Seine Popularität erklärt sich vor allem aus dem Umstand, dass 40% der US-Amerikaner der politischen Kaste vollkommen misstrauen und lieber einen völlig unerfahrenen Self-Made-Man im Amt sehen wollen, als einen weiteren Strippenzieher des korrupten Washingtons.

Trump oder Hillary kann Deutschland nicht egal sein, denn die BRD ist in die Außen- und Wirtschaftspolitik der USA massiv eingebunden.

Wir sind NATO-Mitglied und waren über Jahrzehnte Frontlinie im Kalten Krieg. Was kommt auf uns zu, wenn Trump ins Weiße Haus zieht? Hat der Mann politische Berater, die Deutschland und Europa gut tun würden? Im Gespräch mit dem Publizisten, Ökonomen und NATO-Spezialisten, Rainer Rupp, erfahren wir mehr über Donald Trump als in zwei Jahren Mainstream-Berichterstattung - mit oder ohne GEZ.

Trump will die US-Truppen im Ausland maximal abbauen. Er ist gegen TTIP, NAFTA und hat vor, die Wall Street wieder an die Kette zu legen, die FED zu entmachten und er will nicht automatisch den NATO-Bündnisfall ausrufen, nur weil ein Zwergstaat in der Peripherie sich bedroht fühlt. Mit diesen Plänen tritt Trump ziemlich mächtigen Menschen auf die Füße.

Ob er es lebend ins Weise Haus schafft, ist nicht sicher. Cabrio fahren in Dallas würden wir nicht empfehlen.

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KenFM im Gespräch mit: Willy Wimmer ("Die Akte Moskau")
Duration: 1:24
2016-10-12
Willy Wimmer gehört zu den Architekten der Deutschen Einheit. Er schrieb wesentlich an den Zwei-plus-Vier-Verträgen mit und war in der Zeit der Wiedervereinigung als Mitglied des Verteidigungsministeriums vor allem für die Zusammenführung beider deutscher Armeen zuständig, der Bundeswehr und der NVA.

Während dieser Zeit pendelte er als Botschafter eines neuen gemeinsamen Deutschlands permanent zwischen Moskau und Washington. Wenn Helmut Kohl als Pilot der Wiedervereinigung bezeichnet werden kann, kommt Willy Wimmer die Funktion des Navigators zu.

In seinem aktuellen Buch „Die Akte Moskau“ lässt Willy Wimmer die damaligen Geschehnisse noch einmal Revue passieren. Damals ging man davon aus, dass der Mauerfall das Ende der Teilung Europas bedeutete und damit auch die Chance für eine neue Friedensordnung gegeben wäre.

Um so absurder ist die Situation 2016. Der Westen und sein Militärbündnis, die NATO, fahren einen Provokationskurs gegen Russland, der an den Höhepunkt des Kalten Krieges erinnert.

KenFM traf Willy Wimmer im Haus der Geschichte in Bonn. Hier findet aktuell eine Ausstellung statt, die den Namen „Ab morgen Kameraden! Armee der Einheit“ trägt und zu der der ehemalige Staatssekretär unter Helmut Kohl und spätere Vize der KSZE diverse Exponate beigetragen hat.

Willy Wimmer ist ein Zeitzeuge und Mahner für den Frieden. Eine Stimme der Vernunft in Zeiten von Säbelrasseln und Kriegsgeheul. Nie wieder Krieg!! Das ist seine Kernbotschaft.

KenFM am Set: Willy Wimmer in der Ausstellung "Ab morgen Kameraden! Armee der Einheit": https://www.youtube.com/watch?v=tRa47...

Inhaltsübersicht:

00:12:01 NATO: Vom Verteidigungsbündnis zum Angriffspakt

00:16:07 Veränderungen in der deutsch-amerikanischen Partnerschaft seit 1989

00:21:44 US-Wahlkampf: Warum Trump gegenüber Clinton das ggf kleinere Übel wäre

00:25:20 Europa zwischen amerikanisch-russischer Zusammenarbeit

00:34:03 Vertrauenswürdige Vertragspartner: Russlands Fair-Play im Zuge der Wiedervereinigung

00:40:09 Die Rolle Großbritanniens: Der Brexit und die Folgen für das europäische Bündnis

00:43:17 Jugoslawienkrieg: Zerschlagung des Balkans mit dem Ziel einen muslimischen Staat in Europa zu installieren

00:48:56 Flüchtlingsströme: politische Instrumentalisierung und Ursachenbekämpfung. Woraus die AfD Profit zieht

00:55:52 1990: Warum Deutschland Teil der NATO bleiben sollte

01:00:14 Offene Fragen und mangelnde Glaubwürdigkeit: Welche Bedeutung hat der 11. September 2001 für das politische Weltgeschehen?

01:04:33 KSZE und OSZE: Erfolgreiche Verhandlungen schufen Grundlagen für friedliche Konfliktlösungen

01:12:59 Bonn-Berlin: Abbau demokratischer Strukturen - Zunehmender Verlust parlamentarischer Zuständigkeiten seit dem Umzug nach Berlin

01:18:47 Bestrebungen die NVA vollständig aufzulösen, um Konkurrenz auszuschalten

01:28:16 Amerikanischer Zangengriff gegenüber der Russischen Föderation: Regime-Change in Kiew als Vorläufer für den angestrebten Putsch in Moskau




01:32:04 Veränderungen der deutschen Presselandschaft: Verlust von Pluralität im politischen Diskurs lässt abweichende Meinungen in den Leitmedien kaum noch zu

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KenFM am Set: Willy Wimmer zur Ausstellung "Ab morgen Kameraden" im Haus der Geschichte in Bonn
Duration: 7:22
2016-10-12
Als 1989 die Berliner Mauer fiel, standen sich plötzlich zwei Armeen gegenüber, die zwar Deutsch sprachen, aber über Jahrzehnte unterschiedlichen Systemen gedient hatten, der NATO und dem Warschauer Pakt. Jetzt, wo in Moskau und Washington abgesegnet worden war, dass die DDR in der neuen BRD aufgehen würde, stand die Frage im Raum, wohin mit der Nationalen Volksarmee (NVA) und all ihrem militärischen Gerät? Eine solche Situation hatte es weltweit noch nie geben. War es überhaupt möglich, zwei sich bis dato als Klassenfeinde betrachtende Kampfverbände zu einer Armee der Einheit zusammenzufassen?

Wer das herausfinden wollte, musste vor allem eine Vision teilen, nämlich, dass aus Feinden Kameraden werden können. Willy Wimmer war seinerzeit als Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium von Bundeskanzler Helmut Kohl mit eben dieser Aufgabe betraut worden. Statt die Soldaten der NVA zu entlassen, ihr Gerät zu verschrotten und die Liegenschaften zu schließen, sollte er dafür sorgen, dass es zu einer echten Fusion kam.

Eine Herkulesaufgabe, bei der man rund um die Uhr improvisieren musste. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und wird aktuell im Haus der Geschichte in Bonn gezeigt. KenFM traf Willy Wimmer vor Ort, um mit ihm einen kurzen Rundgang durch die Ausstellung zu tätigen. "Ab morgen Kameraden! Armee der Einheit" zeigt noch einmal die Stationen der Verschmelzung beider Truppenverbände und kann mit selten Exponaten aufwarten, von denen Willy Wimmer einige gestiftet hat. Umso bedauerlicher ist der Weg, den die Bundeswehr des wiedervereinigten Deutschland ab 1999 ging, als sie sich am völkerrechtswidrigen NATO-Krieg gegen Jugoslawien beteiligte.

Heute in 2016 ist aus der Bundeswehr von damals, die genau wie die NATO als Verteidigungsarmee gegründet worden war, eine mobile Eingreiftruppe geworden, die, wann immer es die NATO wünscht, Ressourcen-Kriege führt und diese dann aber als Peace-Keeping-Operations versucht zu verkaufen. Willy Wimmer gehört zu den härtesten Kritikern dieser zerstörerischen Politik.

KenFM im Gespräch mit: Willy Wimmer („Die Akte Moskau“): https://www.youtube.com/watch?v=bt8ah...

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Me, Myself and Media 27 - Im Fadenkreuz der Propaganda
Duration: 1:02
2016-10-11
Wenn eine sehr kleine Gruppe von Menschen sicher stellen will, dass die Masse der Bevölkerung nie auf die Idee kommt, der politischen Führung zu misstrauen, gibt es Mittel und Wege, dieses Ziel der vollkommen Kontrolle durchzusetzen.

Ein Weg ist, mit maximaler Gewalt auch im Inneren eines Staates gegen Abweichler vorzugehen. Das aber ist teuer und führt zu Gegenreaktionen auf der Straße.

Der andere Weg, und diesen erleben wir seit sehr langer Zeit, ist es, die Bevölkerung über gekaperte und unterwanderte Massenmedien permanent von den Teilen der Wahrheit zu trennen, die dazu führen würden, dass Menschen Fragen stellen. Diesen Weg beschreitet unsere Wertegemeinschaft seit Langem. Gerade in der BRD werden wir flächendeckend mit Propaganda bedampft.

Alles was dient, um neue Feindbilder zu kreieren, wird publiziert, während entlastendes Material schlicht verschwiegen wird. Dazu benötigt die Elite keine Armada von Lügnern. Es reichen einige wenige Alpha-Journalisten in Schlüsselpositionen, die für LÜCKEN-Presse sorgen. Lücken, die das Gesamtbild extrem verzerren.

Das alles dient dem Ziel, Stimmung gegen X zu machen, um ihn im Anschluss mit einem Krieg zu überziehen und auszurauben. Die Polizei würde von Raubmord sprechen. Im Großen Stil nennt man das dann Demokratieexport.

In der 27. Ausgabe von Me, Myself and Media wollen wir die Mechanik der Propaganda, die die Basis für Krieg ist, sezieren und damit erkennbar machen. Das Muster der Täuschung ist immer das selbe, das Ziel auch.

„Du sollst nicht töten“, gilt für uns nur solange, bis wir von den „Märkten“ und den dahinter stehenden Entscheidern dazu aufgefordert werden, dieses Gebot schlicht in den Staub zu treten.

Wer sich weigert, und wenn es nur dadurch ist, dass er ein Unbehagen äußert, muss mit sozialer Isolation rechnen.

Diesen Meinungs-Terror im Inneren können wir nur im Team durchstehen und überwinden. Zuerst aber müssen wir die verdeckten Spielregeln enttarnen.

Tragt diese Ausgabe von MMM in eure Betriebe, auf Schulhöfe und Stammtische und diskutiert es aus!

Inhaltsübersicht:

00:01:49
15 Jahre nach 9/11: Warum der „Commission Report“ eine Verschwörungstheorie ist

00:05:23
9/11: Telefon-Interview mit Oliver Bommer

00:06:42
9/11: Hinterbliebene fordern Gesetz, um Saudi-Arabien zu verklagen

00:08:12
9/11: Mathias Bröckers „Church of Free Fall“

00:09:27
9/11: US-General Wesley Clark bezeichnet 9/11 als einen „politischen Staatsstreich“

00:11:11
CIA-Chef Mike Morell fordert im TV-Interview die Ermordung von Russen und Iranern

00:13:19
Interview Jens Wernicke mit Jürgen Todenhöfer: Aussagen von Al-Nusra Kommandeur werfen Fragen auf

00:15:31
Seymour Hersh interviewt DIA-Direktor Michael Flynn: Strategie des IS war längst bekannt (Beitrag Cicero „Die Akte Assad“)

00:18:55
Telefon-Interview mit Dr. Daniele Ganser: Warum herrscht Krieg in Syrien?

00:23:40
Bundeswehr:
- investiert 58 Mio. in Lufwaffenbasis Incirlik
- probt Einsatz im Innern
- Rückkehr zur Wehrpflicht?

00:26:15
Medienkrieg: Feindbild Donald Trump

00:28:52
Doppelstandards in der medialen Darstellung von Putin und Obama

00:30:49
Barack Obama damals und heute: Aussagen über Hillary Clinton

00:31:57
Wie funktioniert Propaganda? Drei Beispiele: Türkei, USA, Israel

00:35:42
George Soros: Überblick zur Finanzierung internationaler Organisationen

00:36:54
Fulvio Grimaldi über Israel-Palästina: Demokratie im „Staat der Juden“?

00:41:09
Gaby Weber über Staatswesen, Politik und Finanzmärkte

00:43:33
Buch-Tipp: Ulrich Teusch „Lückenpresse“

00:46:00
Armut in den USA porträtiert vom Fotografen Joakim Eskildsen

00:47:43
Bayer kauft Monsanto für 59 Mrd Euro: Zusammenarbeit der Mega-Konzerne bereits im Vietnam-Krieg (MOBAY)

00:49:09
Wahlen in Mecklenburg Vorpommern und Berlin: Wer wählt die AfD?

00:50:51
FAS-Interview Wagenknecht - Petry: Wie Sahra Wagenknecht medial in die rechte Ecke gerückt werden soll

00:53:24
Bankenkrieg und Steuer-Tricks: Apple und die Deutsche Bank

00:56:36
Georg Schramm über die „Kernkraft des Bösen“

00:58:24
Jagd auf Linken-Abgeordneten Diether Dehm wegen Flüchtlingshilfe

00:59:45
Resümee zur Kundgebung vor dem Kanzleramt amt 01.10.: KenFM-Plattform „Die Macher“

01:01:37
Positionen #7: „Journalismus oder Propaganda: Wenn Recherche zum Risiko wird“

01:02:26
Buch-Tipp: Franco Bifo Berardi „Der Aufstand“

+++

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KenFM-Spotlight: Dirk Koch über den Vertrauensmangel in die Medien
Duration: 4:32
2016-10-10
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Dirk Koch – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/im-gespraech-dirk-koch/

Dirk Koch hat den Großteil seines Lebens als Reporter und Redakteur beim SPIEGEL verbracht.

Er leitete das SPIEGEL-Büro der Hauptstadt, und die hieß damals Bonn. In der Bonner Republik lief man als politischer Reporter den Mächtigen permanent über den Weg. Bonn war wesentlich direkter, wenn es um den Zugang zum Machtapparat ging.

Das heutige ehemalige Nachrichtenmagazin SPIEGEL war unter Gründer Rudolph Augstein auch noch eine völlig andere Gazette. Die Chefetage ging für die Pressefreiheit auch schon mal Monate lang in U-Haft, und die Redakteure waren angewiesen, sich wie Terrier in Geschichten einzugraben. Man lag Wochen und Monate auf der Lauer, traf sich mit Informanten. Recherche hieß damals noch nicht Google. Der Journalismus war deutlich mutiger und vor allem unabhängiger von den Zirkeln der Macht. Ein Zeitzeuge wie Dirk Koch empfand sich eher wie ein ermittelnder Kripo-Beamter als eine Person, die sich durch Hündeln vor den Mächtigen für einen Job in deren Reihen empfahl.

Im Gespräch mit KenFM nimmt Dirk Koch kein Blatt vor den Mund, erzählt so manche Anekdote aus der Bonner Republik und kritisiert die Kollegen von heute massiv. Er wirft ihnen schlicht Unfähigkeit und den Hang zur Unterwürfigkeit vor.

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KenFM am Telefon: Bernd Duschner über Hilfsprojekt für syrisches Krankenhaus
Duration: 20:10
2016-10-10
Helft!

„Sei selber der Wandel, den du sehen willst!“

Dieses Gandhi-Motto lebt Bernd Duschner aus Pfaffenhofen. Der gelernte Versicherungsvertreter gründete während des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges gegen Jugoslawien den Verein „Freundschaft mit Valjevo“ und organisierte Lastwagen - vollgepackt mit Medikamenten, Babynahrung und Kleidung für Zivilisten, die dank NATO-Bomben um ihre Zukunft gebracht worden waren.

Aktuell sammelt Bernd Duschner für eine Wasseraufbereitungsanlage, die im Italienischen Krankenhaus in Damaskus ersetzt werden muss.

Wird sie das nicht, sind die Dialysepatienten vor Ort zum Tode verurteilt. Duschner unterstützt mit seiner Initiative die Nonne und Krankenschwester Anna-Maria Scarzello, die ihr ganzes Leben dem Erhalt von Menschenleben gewidmet hat. Da das Embargo gegen Syrien es nicht zulässt, medizinisches Gerät ins Land zu bringen - während Waffen ganz offiziell auch von der Merkel-Regierung an die „Opposition“ geliefert werden - bleibt Schwester Scarzello nichts anderes übrig, als das Gerät über Beirut oder Jordanien einzuführen.

Die Zeit drängt. Duschner konnte privat bereits 8000 Euro sammeln. Mit weiteren 6000 kann die Wasseraufbereitung für das Krankenhaus realisiert werden. KenFM sieht sich, wie schon in Griechenland, in der Pflicht, die Community zu bitten, humanitär zu wirken, während unsere Regierung sich eher als Partner des Imperialismus versteht.

Sollte mehr Geld zusammenkommen, wird auch dieses in medizinisches Gerät in diesem Krankenhaus investiert. Jeder, der durch die Tür kommt, wird versorgt. Egal, ob er bezahlen kann oder nicht. Auch seine Religion spielt keine Rolle.

Helft!

Wir planen zudem, in Damaskus zu dokumentieren, was die KenFM-Community zu leisten vermag.

Anbei die Kontoverbindung, unter der gespendet werden kann:
Bernd Duschner - Freundschaft mit Valjevo
IBAN DE06 7215 1650 0008 0119 91
Sparkasse Pfaffenhofen
Stichwort „Wasseraufbereitungsanlage“
http://www.freundschaft-mit-valjevo.d...

Seid selber der Wandel, den ihr sehen wollt. Helft Menschen in Not, die zu Opfern von Geopolitik geworden sind.

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KenFM-Spotlight: Frieder Wagner über die Wirkung von Uranmunition
Duration: 13:32
2016-10-08
Ausschnitt aus KenFM-Positionen 7: „Journalismus oder Propaganda – wenn Recherche zum Risiko wird.“ Hier in voller Länge zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-positionen-7/

Bis in die Achtziger Jahre war politischer Journalismus in Deutschland einfach. In den Parlamenten gab es echte Lager. Wer zwischen schwarz, rot, grün und gelb unterscheiden wollte, musste kein Experte sein. Personen und ihre bekanntesten Köpfe standen sich frontal gegenüber. Helmut Kohl und Joschka Fischer waren kein „Team“, so wie Herbert Wehner und Franz-Joseph Strauss nie im selben Lager standen.

Was also tat der politische Journalist in der Regel? Er setzte sich nicht zwischen alle Stühle, sondern entschied sich für eine der ihm bekannten Seiten. Zu diesen Seiten gab es die entsprechenden Gazetten, Sender und Redaktionen. Man musste nicht groß recherchieren oder Gegenrecherche leisten, um im Geschäft zu bleiben. Es reichte z.B., in der FAZ oder der WELT eher konservative Positionen als „richtig“ zu verkaufen, während man beim SPIEGEL oder STERN linken oder liberalen Politikern nach dem Mund redete.

Sicher gab es immer auch investigative Reporter, die lagerübergreifend nach dem großen Skandal suchten und diesen auch fanden – nur war das immer die Ausnahme. Dieser Journalismus machte immer extrem viel Arbeit, und er konnte nicht auf einem betonierten Weltbild aufbauen. Wer im Dreck wühlte, wurde berühmt, aber eben auch berüchtigt. Die Politik mag solche Journalisten nicht.

Mit dem Entstehen der großen „Mitte“ in der Politik – alles ist verhandelbar und wenn es um die Macht geht, sind auch sämtliche Positionen jederzeit ins Gegenteil drehbar – hat der Journalist ein Problem. Er kann sich nicht mehr zurücklehnen, sondern muss die Realität tatsächlich erforschen, um sie autark medial zu erschaffen. Medienrealität. Nur wie macht man das?

An diesem Punkt scheitern die meisten Kollegen heute, denn sie haben es nie gelernt. Erschwerend hinzu kommt, das mit dem Internet das Informationsmonopol der Mainstream-Medien und damit des Staates verloren gegangen ist. Dieser Verlust fester Orientierungspunkte, der Medienmacher und Medienkonsumenten gleichermaßen verunsichert, hat zum Verlust dessen geführt, was man früher Vertrauen nannte, was in Wahrheit aber nur ein deutlich kleinerer Ausschnitt der Wirklichkeit war.

2016 leben wir in einem Informations-Overkill. Wahrheit und Propaganda sind kaum noch zu unterscheiden, und echte Recherche wird kaum noch bezahlt. Wenn sie dennoch stattfindet, kann sie zum Berufsrisiko werden, das die journalistische Karriere vorzeitig beendet.

Die 7. Ausgabe von POSITIONEN beschäftigt sich mit dem Thema:
„Journalismus oder Propaganda – wenn Recherche zum Risiko wird.“

Unsere Gäste Frieder Wagner, Aktham Suliman, Jochen Scholz und Walter van Rossum wissen, was es bedeutet, den Beruf des Journalisten so auszuüben, dass man auch dann noch recherchiert, wenn man erkennen muss, dass man dabei ins Fadenkreuz der Mächtigen gerät.

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Rebellunion #24 - Wagenknecht, Petry und die Medien
Duration: 7:05
2016-10-08
In den großen Zeitungen war in der letzten Woche zu lesen, wie ähnlich die Positionen von Sahra Wagenknecht von der Linkspartei und Frauke Petry von der AfD seien. Ausgelöst wurde die Serie dieser Artikel von einem Streitgespräch der beiden Politikerinnen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Schaut man sich dieses Interview aber im Original an, ist das Bild ein ganz anderes: Während Frau Petry eine Nähe zu Wagenknecht simuliert, attackiert Wagenknecht Petry und die AfD, wegen Rassismus und ihrer Klassenpolitik von oben. Die verdrehte Darstellung dieses Gesprächs in den Leitmedien, im Sinne einer angeblichen Rechtslastigkeit von Wagenknecht, ist ein Paradestück von Kampagnenjournalismus in Deutschland.

Es geht darum, eine populäre Oppositionspolitikerin, die unversöhnlich gegenüber einer kriegerischen Außenpolitik steht, zu diskreditieren und öffentlich zu verleumden. Kein Wunder also, dass angesichts solcher Verzerrungen die Macht der Medien immer weiter schmilzt und die Bürger sich mehr und mehr selbständig informieren.

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KenFM am Set: 3. Rede von Ken Jebsen vor dem Kanzleramt bei "Es reicht!" - 1.10.2016
Duration: 34:28
2016-10-06
Danke an alle, die dem Aufruf der KenFM-Redaktion nach Berlin gefolgt sind. Ziel war es, ein persönliches Zeichen der Empörung zu setzten. Der Kriegskurs der Bundesregierung, ihr Kotau vor den Imperialisten, ist unerträglich. Wer in der Demokratie von Alternativlosigkeit faselt, hat an der Spitze eines Landes nichts zu suchen. Europa und die Welt müssen dem Neoliberalismus „Lebe wohl" sagen, oder dieser Planet geht vor die Hunde.

Der Ast, auf dem wir sitzen, und an dem "unsere Art zu leben" sägt, bricht bereits. Wir alle müssen von passiven Zuschauern repräsentativer Demokratie zu Machern einer direkten Demokratie werden. Wir müssen lernen, als Spezies zu denken. Der 1. Oktober 2016 war der Startschuss einer neuen Bewegung, die ohne Führung auskommt. Wir alle, die wir es am 1. Oktober um 5 vor 12 vor das Kanzleramt geschafft haben, erklären uns ab sofort auch für das verantwortlich, was wir zulassen.

Lehnen wir uns kollektiv und jeder für sich auf. Lasst uns jetzt parallel agieren und für immer Aktivisten sein. Macher. Suchen wir uns eine lösbare Aufgabe und wachsen wir an ihr. Denken wir positiv. Verändern wir, was wir verändern können. Zeigen wir, dass wir der Wandel sind, den wir sehen wollen.

Die Zeit des Abwartens und des Delegierens ist vorbei.

KenFM dankt allen, die es in die Hauptstadt geschafft haben und baut jetzt gemeinsam mit euch an einer neuen Struktur des Friedens.

Die Plattform der Macher.

“Du veränderst die Dinge nicht, indem du die bestehende Realität bekämpfst. Um etwas zu verändern, entwirf ein neues Modell, dass das existierende überholt erscheinen lässt.” (Buckminster Fuller)

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KenFM im Gespräch mit: Reiner Braun & Wolfgang Gehrcke (Die Waffen nieder!)
Duration: 43:08
2016-10-06
„Die Waffen nieder – Kooperation statt NATO-Konfrontation – Abrüstung statt Sozialabbau"

Am 8. Oktober 2016 findet in Berlin eine Großdemonstration für den Frieden und gegen jede Form der Gewalt und des Militarismus statt.

Rund 200 - in erster Linie etablierte - Friedensorganisationen sprechen sich gegen den säbelrasselnden Kurs der NATO aus. Dieser Kurs, der mit der NATO-Osterweiterung begann, hat das wiedervereinigte Deutschland 1999 in einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien geführt. Seit 2001 ist auch Deutschland ein wesentlicher Baustein im Krieg gegen den Terror, der in Wahrheit nur Chaos und Terror produziert hat.

Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Die Krim-Krise hat die NATO dazu veranlasst, Russland wieder offen als Gegner zu bezeichnen. NATO-Köpfe sprechen offen davon, man müsse den Totalen Krieg wieder in Erwägung ziehen. Wissen diese Militärs, dass ein dritter Weltkrieg in einem nuklearen Schlagabtausch enden würde? Einem Schlagabtausch, bei dem es nur einen großen Verlierer gäbe - die Menschheit!

Syrien ist der Zünder, an dem sich dieser Wahnsinn entzünden kann, denn die beiden Supermächte USA und Russland haben die Gespräche weitgehend eingestellt.

In diesen Zeiten, Vorkriegszeiten, ist jeder Bürger gefragt, Präsenz zu zeigen. Gegen Krieg und jede Form der Konfrontation, und für Kooperation und den Erhalt des Friedens.

Mit einem gemeinsamen Aufruf fordern die Friedensbündnisse der „Kooperation für den Frieden“, des „Bundesausschusses Friedensratschlag“ und der „Berliner Friedenskoordination“ die Öffentlichkeit auf, am 8. Oktober 2016 in Berlin gegen die aktuelle Politik der Bundesregierung auf die Straße zu gehen. Der Demonstrationszug beginnt um 12 Uhr am Alexanderplatz, verläuft durch das Regierungsviertel und endet am Brandenburger Tor.

Unentschlossenen sei folgende Erkenntnis von Berthold Brecht eine Hilfe:
„Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.“

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KenFM-Spotlight: Kaveh Ahangar über Ramstein und die Mitverantwortung Deutschlands am Drohnenkrieg
Duration: 2:24
2016-10-05
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Kaveh Ahangar – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kaveh-ahangar/

Radikal-Demokratie.

Kaveh Ahangar ist gebürtiger Iraner. Seine Eltern verließen das Land, kaum hatte das Volk die US-Marionette, den Schah von Persien, gestürzt. Als Begründung der Flucht nennt Ahangar das wenig später herrschende Klima im Land. Die vom Volk geforderten Freiheiten, der Grund der Revolution, wurden auch von den neuen Machthabern nicht erfüllt. Wo früher eine Militärdiktatur das sagen hatte, saßen jetzt fundamentalistische Geistliche im Sattel. Wieder ging alle Macht von autokratischen alten Männern aus. Daran hat sich wenig geändert. Aufgrund der geopolitischen Wichtigkeit des Iran wird das Land von westliche Eliten permanent drangsaliert. Dieser Druck hilft der Regierung, Reformen im Inneren seit Jahren zu verhindern. Zwar ist die Atomdebatte vom Tisch, nur wird sich zeigen, ob Washington unter Hillary Clinton wieder auf Konfrontationskurs mit Teheran geht.

Ahangar studierte in Deutschland Geschichte und Philosophie und verfolgt parallel eine Karriere als politischer Rapper unter dem Namen Kaveh. Zudem arbeitet er aktuell an einem Buch, das der Frage nachgeht, warum die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts von Europa ausging, und nicht von der damaligen Werkbank der Welt – China.

Kaveh kommt nach eigenen Aussagen aus einem linken Haushalt. Doch was bedeutet „Links“ heutzutage noch? Wo sind die Linken, wenn es darum geht, geschlossen gegen die Ausbeutung des Arbeitnehmers durch das Kapital front zu machen?

KenFM stellte Fragen und bekam extrem analytische Antworten.

Themenübersicht des Interviews:

00:08:17 Imperialismus – Antiimperialismus
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=8m17s

00:20:06 Eurozentrismus – Ethnozentrismus
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=20m6s

00:29:00 Klassenkampf
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=29m

00:35:40 Antideutsches Weltbild
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=35m40s

00:47:18 Kapitalismuskritik
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=47m18s

00:55:42 Massenmedien
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=55m42s

00:57:17 Musikpresse
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=57m17s

01:00:04 Politischer Rap in Deutschland
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h4s

01:01:49 Gaza – Israel
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h1m49s

01:14:23 Flüchtlinge
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h14m23s

01:20:02 Fluchtursachen
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h20m2s

01:22:32 Drohnenmorde, Destabilisierung
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h22m32s

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KenFM am Set: 2. Rede von Ken Jebsen vor dem Kanzleramt bei "Es reicht!" - 1.10.2016
Duration: 26:19
2016-10-04
Danke an alle, die dem Aufruf der KenFM-Redaktion nach Berlin gefolgt sind. Ziel war es, ein persönliches Zeichen der Empörung zu setzten. Der Kriegskurs der Bundesregierung, ihr Kotau vor den Imperialisten, ist unerträglich. Wer in der Demokratie von Alternativlosigkeit faselt, hat an der Spitze eines Landes nichts zu suchen. Europa und die Welt müssen dem Neoliberalismus „Lebe wohl" sagen, oder dieser Planet geht vor die Hunde.

Der Ast, auf dem wir sitzen, und an dem "unsere Art zu leben" sägt, bricht bereits. Wir alle müssen von passiven Zuschauern repräsentativer Demokratie zu Machern einer direkten Demokratie werden. Wir müssen lernen, als Spezies zu denken. Der 1. Oktober 2016 war der Startschuss einer neuen Bewegung, die ohne Führung auskommt. Wir alle, die wir es am 1. Oktober um 5 vor 12 vor das Kanzleramt geschafft haben, erklären uns ab sofort auch für das verantwortlich, was wir zulassen.

Lehnen wir uns kollektiv und jeder für sich auf. Lasst uns jetzt parallel agieren und für immer Aktivisten sein. Macher. Suchen wir uns eine lösbare Aufgabe und wachsen wir an ihr. Denken wir positiv. Verändern wir, was wir verändern können. Zeigen wir, dass wir der Wandel sind, den wir sehen wollen.

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KenFM-Spotlight: Warum MH17 wahrscheinlich nicht von einer BUK-Rakete abgeschossen wurde
Duration: 6:27
2016-10-03
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Peter Haisenko – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/peter-haisenko-mh17/

Peter Haisenko war über 30 Jahre Luftkapitän bei der Deutschen Lufthansa. „Fliegen ist besser als Arbeiten“, sagt er schmunzelnd im Gespräch mit KenFM.

Dort gingt es vor allem um den immer noch ungelösten Absturz der MH17 über der Ukraine.

Fest steht: Das Flugzeug stürzte nicht aufgrund technischer Mängel ab, sondern weil es von außen attackiert wurde. Die Frage ist wie, und vor allem von wem.

Während für den überwiegenden Teil der Westpresse unmittelbar nach dem Absturz bereits klar war, dass Putin stellvertretend für die Separatisten den Absturz zu verantworten hätte und dieser mit russischen Flugabwehrraketen vom Typ BUK ausgeführt worden war, begann Pilot Haisenko, sich die Trümmer der Maschine zu kümmern. Diese zu analysieren. Dabei fielen ihm zahlreiche Ungereimtheiten auf. Diese Ungereimtheiten führten zu einer alternativen These, wie sie von den Massenmedien bereits als Wahrheit verkauft wurden.

Auf seinem eigenen Blog, anderweltenonline.com, publizierte Peter Haisenko, was er aus den Informationen zu MH17 an Schlüssen zog. Dieser Text wurde international wahrgenommen und zur Grundlage eines Zweifels, der bis heute anhält.

Fakt ist: Bis heute wartet die Öffentlichkeit auf die Satellitendaten der USA. Sie wartet auf die Daten, die die AWACS-Flugzeuge der NATO über das Geschehen rund um MH17 aufgezeichnet haben. Sie wartet auf die Deutung der Black-Box-Daten und sie wartet auf die Daten, die der Tower in Kiew von Flug MH17 besaß, bevor die entsprechenden Bänder von ukrainischen Soldaten konfisziert wurden, kurz nach dem Abschuss. Ist das überhaupt bekannt?

Das Gespräch mit Peter Haisenko unterstreicht erneut das tiefe Misstrauen in die Massenmedien, die entweder schlampig oder gar nicht recherchieren, oder aber gar nicht daran interessiert sind, der Wahrheit zu ihrem Recht zu verhelfen.

Vielleicht, weil sie selber in Wahrheit nicht das sind, was man wirklich unabhängig nennt?

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KenFM am Set: Ken Jebsen auf der Kundgebung "Es reicht!" am 1.10.2016 in Berlin
Duration: 25:28
2016-10-02
Danke an alle, die dem Aufruf der KenFM-Redaktion nach Berlin gefolgt sind. Ziel war es, ein persönliches Zeichen der Empörung zu setzten. Der Kriegskurs der Bundesregierung, ihr Kotau vor den Imperialisten, ist unerträglich. Wer in der Demokratie von Alternativlosigkeit faselt, hat an der Spitze eines Landes nichts zu suchen. Europa und die Welt müssen dem Neoliberalismus „Lebe wohl" sagen, oder dieser Planet geht vor die Hunde.

Der Ast, auf dem wir sitzen, und an dem "unsere Art zu leben" sägt, bricht bereits. Wir alle müssen von passiven Zuschauern repräsentativer Demokratie zu Machern einer direkten Demokratie werden. Wir müssen lernen, als Spezies zu denken. Der 1. Oktober 2016 war der Startschuss einer neuen Bewegung, die ohne Führung auskommt. Wir alle, die wir es am 1. Oktober um 5 vor 12 vor das Kanzleramt geschafft haben, erklären uns ab sofort auch für das verantwortlich, was wir zulassen.

Lehnen wir uns kollektiv und jeder für sich auf. Lasst uns jetzt parallel agieren und für immer Aktivisten sein. Macher. Suchen wir uns eine lösbare Aufgabe und wachsen wir an ihr. Denken wir positiv. Verändern wir, was wir verändern können. Zeigen wir, dass wir der Wandel sind, den wir sehen wollen.

Die Zeit des Abwartens und des Delegierens ist vorbei.

KenFM dankt allen, die es in die Hauptstadt geschafft haben und baut jetzt gemeinsam mit euch an einer neuen Struktur des Friedens.

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KenFM-Spotlight: Aktham Suliman über „gute“ und „schlechte“ Bomben
Duration: 3:07
2016-09-30
Ausschnitt aus KenFM-Positionen 7: „Journalismus oder Propaganda – wenn Recherche zum Risiko wird.“ Hier in voller Länge zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-positionen-7/

Aktham Suliman ist syrischer Journalist und ehemaliger Leiter des Al-Jazeera Büros Berlin.

Bis in die Achtziger Jahre war politischer Journalismus in Deutschland einfach. In den Parlamenten gab es echte Lager. Wer zwischen schwarz, rot, grün und gelb unterscheiden wollte, musste kein Experte sein. Personen und ihre bekanntesten Köpfe standen sich frontal gegenüber. Helmut Kohl und Joschka Fischer waren kein „Team“, so wie Herbert Wehner und Franz-Joseph Strauss nie im selben Lager standen.

Was also tat der politische Journalist in der Regel? Er setzte sich nicht zwischen alle Stühle, sondern entschied sich für eine der ihm bekannten Seiten. Zu diesen Seiten gab es die entsprechenden Gazetten, Sender und Redaktionen. Man musste nicht groß recherchieren oder Gegenrecherche leisten, um im Geschäft zu bleiben. Es reichte z.B., in der FAZ oder der WELT eher konservative Positionen als „richtig“ zu verkaufen, während man beim SPIEGEL oder STERN linken oder liberalen Politikern nach dem Mund redete.

Sicher gab es immer auch investigative Reporter, die lagerübergreifend nach dem großen Skandal suchten und diesen auch fanden – nur war das immer die Ausnahme. Dieser Journalismus machte immer extrem viel Arbeit, und er konnte nicht auf einem betonierten Weltbild aufbauen. Wer im Dreck wühlte, wurde berühmt, aber eben auch berüchtigt. Die Politik mag solche Journalisten nicht.

Mit dem Entstehen der großen „Mitte“ in der Politik – alles ist verhandelbar und wenn es um die Macht geht, sind auch sämtliche Positionen jederzeit ins Gegenteil drehbar – hat der Journalist ein Problem. Er kann sich nicht mehr zurücklehnen, sondern muss die Realität tatsächlich erforschen, um sie autark medial zu erschaffen. Medienrealität. Nur wie macht man das?

An diesem Punkt scheitern die meisten Kollegen heute, denn sie haben es nie gelernt. Erschwerend hinzu kommt, das mit dem Internet das Informationsmonopol der Mainstream-Medien und damit des Staates verloren gegangen ist. Dieser Verlust fester Orientierungspunkte, der Medienmacher und Medienkonsumenten gleichermaßen verunsichert, hat zum Verlust dessen geführt, was man früher Vertrauen nannte, was in Wahrheit aber nur ein deutlich kleinerer Ausschnitt der Wirklichkeit war.

2016 leben wir in einem Informations-Overkill. Wahrheit und Propaganda sind kaum noch zu unterscheiden, und echte Recherche wird kaum noch bezahlt. Wenn sie dennoch stattfindet, kann sie zum Berufsrisiko werden, das die journalistische Karriere vorzeitig beendet.

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„Journalismus oder Propaganda – wenn Recherche zum Risiko wird.“

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KenFM am Telefon: Reiner Braun zum International Peace Bureau World Congress 2016
Duration: 17:16
2016-09-27
"Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden.“ Das sagte Berthold Brecht.

Brecht würde sich heute ans nackte Hirn fassen. Was reitet die Führer der Menschheit eigentlich immer noch, dass sie trotz der Erfindung der Atombombe immer noch auf Konfrontation statt auf Kooperation setzen, wenn es darum geht, sich die Erde untertan zu machen. Ein an sich irrsinniges Ziel.

Selbst in Europa war der Erste und Zweite Weltkrieg offensichtlich nicht genug, um den Krieg als solches zu ächten. Seit 1999 ist auch die BRD wieder mit dabei, wenn es darum geht, aus geopolitischen Gründen Angriffskriege zu führen. Die Krim-Krise 2014 war erneut der Versuch, Russland in einen Feldzug - diesmal mit der NATO - zu verwickeln, und alles, was wir aktuell an Stellvertreterkriegen in Middle East erleben, vor allem in Syrien, legt die Lunte an ein Fass, das uns, wenn es explodiert, alle vernichten wird.

Wie kommen wir raus aus dieser Gewaltspirale?

Mit welchen Mitteln, Techniken und Argumenten können wir alle zusammen für den Frieden und ein kooperatives Miteinander werben?

Das International Peace Bureau versucht Antworten zu geben und lädt zum Weltfriedenskongress nach Berlin.

Vom 30. September bis zum 2. Oktober treffen sich rund 1.000 Gäste aus 75 Ländern an der Berliner TU, um über neue Wege zum Frieden nachzudenken. Ziel der Konferenz, die von jedem besucht werden kann, ist ein sogenannter Action-Plan, der als Fahrplan für das Jahr 2017 gelten kann. Wir alle müssen etwas für den Frieden tun und ihn nicht den üblichen Verdächtigen überlassen. Wir alle müssen den Weg zum globalen Frieden gehen, indem wir die dazu nötigen Wege selber bauen. Das wird kein Spaziergang. Eher ein Marathon mit Werkzeug. Zusammen aber ist die Idee des Friedens auf diesem Planeten umsetzbar.

KenFM sprach mit Reiner Braun, der den Weltfriedenskongress in Berlin maßgeblich mit organisiert hat. Mehr Informationen unter http://www.ipb.org

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nachdenKEN über: Gründungstreffen der "Entschlossenen" am 1.10. um 5 vor 12 in Berlin
Duration: 6:26
2016-09-27
Der Countdown läuft: Am 1. Oktober wollen wir in Berlin gemeinsam mit euch Grip auf die Straße bringen, um uns selber und "denen da oben" unter Beweis zu stellen, dass wir nicht nur reden, sondern auch tun.

Dass wir nicht bloß passiv zuschauen, sondern uns aktiv demokratisch engagieren.

Dass wir die Sache selber in die Hand nehmen, wenn es nötig ist.

Und aktuell ist es nötig. Die Stimmung in Deutschland und Europa droht zu kippen, und die Politik wartet mit einer nie dagewesenen Unentschlossenheit auf, obwohl es fünf vor zwölf ist.

Wir, die Entschlossenen, die wir uns kommenden Samstag um 11.55 Uhr treffen, werden vor dem Kanzleramt ein Lebenszeichen der wirklichen Demokratie aussenden, und gemeinsam miteinander sprechen, um Lösungsansätze herauszuarbeiten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung: https://kenfm.de/es-reicht-demonstrat...
Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/33261...

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KenFM im Gespräch mit: Franz Hörmann (September 2016)
Duration: 1:05
2016-09-26
Abgerechnet wird zum Schluss!

Was ist Realität? Was Wahrheit? Was „wissenschaftliche“ Wahrheit? Warum müssen wir mit der Natur rechnen, die Natur aber nicht mit uns? Warum rechnet die Natur nicht nach denselben Parametern wie der Mensch? Ist das, was wir Gegenwart nennen, in Wirklichkeit nur eine Simulation? Wer simuliert hier was? Und für wen?

Der Wiener Professor Franz Hörmann ist weit mehr als ein Experte für Rechnungswesen und Geld. Er stellt, ähnlich wie der jüngst verstorbene Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik, Hans-Peter Dürr, ("Es gibt keine Materie"), Fragen, die weit über seinen Fachbereich hinausgehen. Hörmann tastet sich im Gespräch mit KenFM an die großen Fragen des Seins heran. Er hinterfragt Zeit und Raum, Materie und einen vom Menschen erfassbaren Sinn hinter all dem. Wer Hörmann folgen will, muss zuhören. Einen Taschenrechner benötigt er dazu nicht.

Prof. Franz Hörmann denkt neu. Nicht alle werden ihm spontan folgen können. Wer sich aber auf seine Gedankengebäude einlässt, wird das erfahren, was man Gelassenheit nennt. Der Weg führt nach innen.

Inhaltsübersicht:

00:02:07 Tauschhandel vs Kooperation: Dualistische Verträge vs Gesellschaftsvertrag

00:10:00 normative Wissenschaften zur Festlegung von Regeln dienen dem Herrschaftsprinzip

00:16:11 Die Sinnhaftigkeit im Erkennen der Unterschiedlichkeit finden

00:19:31 Verschiedene Lesarten von Geld: religiöse und rechtliche Interpretation

00:25:15 Ganzheitliche Wissenschaft: nur autonome Wissenschaftler ermöglichen eine „echte“ Wissenschaft

00:29:29 Geld ist ein Gesellschaftsvertrag - EU: Wer hält sich noch an Verträge?

00:32:50 Macht und Manipulation - Das System Demokratie: Die „unsichtbare Regierung“

00:35:56 Geld oder Leben? Emotionale Inkompetenz als Grundlage für Manipulation

00:41:44 Feinbilder und Wirtschaftssystem: Der Begriff des „Feindes“ als Mittel zur Spaltung und Ausbeutungsinstrument

00:49:10 Gerechtigkeit ist subjektiv qua individueller soziokultureller und religiöser Prägung

00:57:13 Moral als Waffe: Richtig und Falsch als dualistisches Konzept

00:59:40 Alternative Währungsmodelle - Einheit von Ökonomie und Recht: „OSBEEE“: Geld als Kooperationsmittel

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KenFM-Spotlight: Norbert Häring über sein Bargeld-Experiment
Duration: 7:12
2016-09-24
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Norbert Häring – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Norbert Häring ist Wirtschaftsjournalist beim Handelsblatt in Frankfurt am Main, sollte aber eigentlich Bauer in Baden-Württemberg werden.

So wuchs er auf einem Bauernhof auf, entschied sich dann aber, Volkswirtschaft zu studieren. Sein Interesse für Ökonomie wurde durch einen Aufenthalt in Südamerika geweckt.

Nach dem Ende des Studiums arbeitete Häring einige Jahre bei einer großen deutschen Bank, bevor er sich entschloss, in den Wirtschaftsjournalismus zu wechseln. Als Insider verstand er nicht nur die abstrakten Gesetze der „Märkte“, er konnte sie auch dem Laien in einer leicht verständlichen Sprache vermitteln. Häring redet nie um den heißen Brei.

In seinem aktuellen Buch „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen“ beschreibt er ein von den Eliten bewusst angesteuertes Ziel, die bargeldlose Gesellschaft. Voll digital und voll unter Kontrolle.

Bereits den Jüngsten unter uns wird dieses Szenario auf spielerische Art geschickt schmackhaft gemacht. Der Klassiker „Monopoly“ kommt in der Spezialversion „Monopoly Banking“ ohne die bekannten bunten Scheine aus.

Man zahlt ausschließlich mit Kreditkarte – „Weil es einfach bequemer ist“. Nur für wen?

Häring unternahm für die Recherche seines Buches den Selbstversuch in der Banken-Metropole Frankfurt, hier, wo täglich im Millisekundentakt Milliarden transferiert werden, läppische 15.000€ für ein neues Auto abheben zu wollen. Doch statt Cash sah er sich dann plötzlich mit der Polizei konfrontiert. Der Bankberater hatte statt in den Tresor zum Hörer gegriffen.

Wo stehen wir aktuell, wenn es um unser Geld geht? Wie lange wird es in unser „freien“ Gesellschaft noch erlaubt sein, Erspartes in Papierform bei sich zu tragen?

Wenn das Bargeld verschwinden sollte und durch ein reines digitales Giralgeld ersetzt wird, wenn nur noch mit EC- oder Kreditkarte bezahlt werden kann, führt dieser neue „Service“ direkt in die Diktatur. Ein gesperrtes Konto wäre ein Aussperren aus der Gesellschaft an sich. Wer würde diesen Mechanismus kontrollieren? Wer würde bestimmen, wen es trifft – und vor allem warum?

Alles nur reine Verschwörungstheorie?

Wer den Versuch unternimmt, 2016 die vom Staat geforderte GEZ-Gebühr in bar bezahlen zu wollen, wird feststellen, dass eben dieser Staat sein einziges offiziell anerkanntes Zahlungsmittel – Bargeld – nicht mehr bereit ist, selber anzunehmen. Was geht hier vor?

Befinden wir uns schon auf dem Weg in eine digitale Diktatur? Wer das Bargeld abschaffen möchte ist kein Freund der Demokratie, soviel steht fest.

KenFM traf Norbert Häring, um mit ihm über den tatsächlichen Status Quo des Bargeldes zu sprechen. Wir waren zutiefst erschrocken.

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KenFM im Gespräch mit: Fulvio Grimaldi
Duration: 2:01
2016-09-23
„Der Krieg ist das Hauptwerkzeug der westlichen Politik“

Fulvio Grimaldi, geboren 1934, studierte Germanistik in Köln. Zu seinen Lehrkräften gehörte auch Thomas Mann! Anders als Mann entschied sich Grimaldi, als Journalist, Reporter und vor allem Kriegsberichterstatter zu arbeiten. Fakten von der Front.

Er war als Zeuge mit Presseausweis an allen Brennpunkten der letzten Jahrzehnte. 1968 in Vietnam bei der Tet-Offensive, beim „Schwarzen September 1970“ in Jordanien, beim „bloody sunday“ 1972 in Irland, 1999 beim Jugoslawienkrieg, an dem sich auch die Bundesrepublik Deutschland beteiligt hatte. Grimaldi war im Irak während des Embargos und nach dem Krieg, er bereiste immer wieder Palästina und Gaza, Mittel- und Südamerika, Libyen und auch Syrien. Fulvio Grimaldi hasst den Krieg und gehört aus Überzeugung zu den bekanntesten Persönlichkeiten der italienischen Friedensbewegung.

Fulvio Grimaldi spricht vier Sprachen und spielt in derselben Liga wie Seymour Hersh. Im Gespräch mit KenFM beschreibt er, wie sich der Journalismus seit Vietnam verändert hat. Mit dem Netz sind die Möglichkeiten, an authentische Informationen zu kommen, zwar deutlich gewachsen, nur lebt ein Reporter auch davon, seine recherchierten Berichte an die großen Massenmedien zu verkaufen.

Und hier sitzen die Gate-Keeper der CIA. Fulvio Grimaldi spricht von drei Knöpfen, die er so z. B. bei CNN während des Golfkrieges 2003 erlebt hat. GRÜN steht für „der Bericht kann veröffentlicht werden“, bei GELB muss der Redakteur Teile der Fakten zensieren und ROT bedeutet "wird auf gar keinen Fall veröffentlicht".

Die Zeiten, so Grimaldi, in denen in den westlichen Massenmedien der jeweilige Chefredakteur das letzte Wort hatte, sind lange vorbei. Immer, wenn es um Kriegsberichterstattung geht, die US-amerikanische Einsätze und die ihrer NATO-Partner betrifft, sitzt die CIA mit am Tisch und hat das letzte Wort. Pressefreiheit? Nur noch, wenn die Dienste pennen.

Fulvio Grimaldi ist mehr als ein Reporter. Er ist ein auch Poet, der mit Sprache das vermitteln kann, um was es in seinem Beruf immer auch gehen sollte. Die Würde der Menschen auch dann noch zu verteidigen, wenn Zivilisten zwischen die Mühlsteine eines erbarmungslosen Wirtschaftssystems geraten sind und abwertend als Kollateralschaden bezeichnet werden. In diesem, unserem System ist der Krieg, Mord und Totschlag nicht die Ausnahme, sondern die Grundvoraussetzung, um die „Märkte“ zu besänftigen.

Fulvio Grimaldi zieht Bilanz. Er stand an X Fronten bis zu den Knöcheln in Blut. Sein Besuch bei KenFM ist auch ein Appell an uns. Hören wir auf wegzusehen. Nur wie umgehen mit diesen Informationen? Diese Frage muss jeder für sich selber entscheiden.

Inhaltsübersicht in Kapiteln:

00:02:42 Kontrolle der Berichterstattung damals und heute: Eintönigkeit in den Massenmedien und die Konsequenzen für den Netz-Journalismus

00:13:01 Existiert noch eine „linke“ und „rechte“ Presse? Welche Verantwortung trägt die linke Bewegung gegenüber der fortlaufenden Öffnung gegenüber dem Neoliberalismus

00:17:12 Über die „Notwendigkeit“ zur Kriegsführung im neoliberalen kapitalistischen System. Der Einfluss des Dollars als Leitwährung

00:22:09 Nationalstaaten unter Druck: Geschichtliche Hintergründe und Zielsetzungen zur Zerstörung einer arabischen Einheit. Propagandistische Ausschlachtung dieser „Teile und Herrsche“-Politik

00:36:51 Flüchtlingskrisen und die Strategie dahinter: Regime-Change zur Etablierung eines Vasallen-Staates / ökonomische und kulturelle Schwächung von Konkurrenz-Staaten durch Flüchtlingsströme

00:46:12 Die Erfolge rechter Oppositionen in Europa als Folge des Verrats linker Politik an ihrer traditionellen Wählerschaft

00:59:51 Philosophischer Überbau menschlicher Prägungen im kapitalistischen System: Freiheit oder Sklaverei?

01:03:36 US-Präsident Obama: Versprechen im Vorfeld und seine aktuelle Politik

01:08:30 Israels Politik gegenüber seinen arabischen Nachbarn: Antisemitismus-Vorwürfe zur Eliminierung von Kritik

01:20:42 Der Kampf um Unabhängigkeit in arabischen Staaten

01:28:14 „Target Iran“: Die Verdienste Ahmadinedschads für die ärmeren Bevölkerungsschichten vs. westlich ausgerichtete Politik Rohanis/ Nukleare Bedrohungspotential des Iran als westliches Propaganda-Konstrukt

01:35:17 BRICS-Staaten als Hoffnungsträger? Erfolgreiche Mobilisierung der 5. Kolonne in den Ländern Lateinamerikas zur Zerschlagung sozialistischer Bestrebungen

01:40:55 Russland: Putins Außenpolitik zur Verteidigung internationalen Rechts

01:46:27 Die Europäische Union als Hort der Oligarchie: Zwischen Goldman Sachs und JP Morgan

01:53:10 Tabu-Thema 9/11: Konsequenzen für Politik, Presse und Staatswesen

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KenFM am Set: Ergebnisse der Griechenlandnothilfe
Duration: 24:12
2016-09-21
Sobald in unseren Medien von Terrorismus die Rede ist, erscheinen vor unserem inneren Auge Bilder von zerfetzten Leibern, in Schutt und Asche gelegten Straßenzügen, religiös motivierten Kämpfern, die mit Kalaschnikow in der Hand willkürlich töten. Dieser Terror erschüttert uns deshalb so nachhaltig, weil wir ihn bewusst mit entsprechenden Bildern präsentiert bekommen. Gäbe es diese Bilder nicht, wäre dieser Terror für uns schlicht unsichtbar.

Wer diese mediale Mechanik des Auftauchens oder Verschwindens von Ereignissen erkannt hat, ahnt, warum das Elend, das sich aktuell in Griechenland abspielt, ohne entsprechende Bilder auskommen muss. Auch diese Bilder würden uns extrem empören, doch die Frage nach den Tätern wäre schnell zu beantworten. In Griechenland sind es nicht Bombenteppiche und marodierende Banden, die z.B. das Gesundheitssystem ruiniert haben - nein. In Griechenland wird der Terror durch die Finanzmärkte ausgeübt. Gier als Motor.

Die massiv angestiegene Säuglingssterblichkeit und die hohe Jugendarbeitslosigkeit sind das Produkt von Playern aus der Hochfinanz. Hausgemacht. Die Sterbehilfe am Staat wurde von der Troika beschlossen. Hinter verschlossenen Türen.

Während auch Deutschland in Syrien für Demokratie Bomben lässt, wurde diese in Griechenland durch Merkel & Co abgeschafft. Vorsätzlich. Im Auftrag der Märkte. Mit tödlichen Folgen. Auch das ist eine Form von Terror, nur dass unsere Medien alles tun, um diesen Terror der Märkte vor uns unsichtbar zu machen.

Als KenFM Euch im Sommer 2015 mit der Griechenland-Nothilfe dazu aufrief, den leidenden Griechen zu helfen, gelang es uns innerhalb weniger Wochen, die 250.000€-Marke zu durchbrechen. Das Geld wurde vor allem in Medikamente und Medizintechnik investiert, aber auch in Räumlichkeiten für soziale Projekte und Flüchtlingshilfen.

Ihr habt mit Eurer Spende Menschenleben gerettet. DANKE!

Unsere kurze Reportage wird Euch zeigen, dass Ihr Teil eines Prozesses seid, der den Bürgern Griechenlands weit mehr als nur physisch hilft. Ihr, die Spender, habt den von den Finanzmärkten Erniedrigten wieder Hoffnung und Stolz gegeben. Solidarität ist die neue Währung dieser Menschen, und diese Währung sollte in ganz Europa als Parallelwährung eingeführt werden. Ihr müsst dafür nicht an den Automaten, ihr dürft Euch vor allem nicht zu Automaten machen lassen.

Der Film entstand im Rahmen unserer zweiten Griechenlandreise im Mai 2016. Die gezeigten Projekte haben sich bis heute weiter prächtig entwickelt. Solidarität statt Sachzwang. Respekt satt Rendite. Menschen statt Märkte.


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KenFM am Telefon: Dr. Daniele Ganser über Öl-Pipelines und Krieg in Syrien
Duration: 42:17
2016-09-20
„Merkel betreibt Luftaufklärung für Al-Qaida“

Um was geht es in Syrien? Die Antwort ist so simpel, dass man sich fragen muss, wie es den Massenmedien bisher gelingen konnte, die Bevölkerungen des Westens derart einzuseifen und zu verwirren, dass auch in Deutschland der unmittelbare Zusammenhang zwischen offenen Grenzen, Flüchtlingswellen, „Wir schaffen das“-Politik und dem Krieg in Syrien nicht gesehen wird.

Dieses Interview mit dem Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser bringt die Fakten derart klar auf den Punkt, dass im Anschluss des Gesprächs jeder, wirklich jeder diese angeblich hochkomplexe Gemengelage kapiert hat.

Im Kern geht es im Syrienkrieg um das größte Erdgasfeld der Welt, das sich im persischen Golf befindet. Dieses Feld anzubohren bringt wenig, solange das Gas nicht auf dem Weltmarkt verkauft werden kann. Ein Multi-Milliarden-Geschäft. Katar und Iran planen daher konkurrierende Pipelines, die beide durch Syrien führen.
Als der syrische Präsident Bashar al-Assad sich für den Bau der iranischen Pipeline und damit gegen die der Kataris entschied, wurde in Übersee ein Regime-Change beschlossen.

Der illegale Angriffskrieg ins Syrien ist ein Energiekrieg, bei dem das Team der Aggressoren sich aus den sunnitischen Staaten Katar, Saudi-Arabien und den NATO-Ländern USA, Frankreich, England und Deutschland zusammensetzt.

Das schiitisch regierte Syrien, das geografisch für die Streckenführung von Pipelines Richtung Europa im Weg ist, konnte die Allianz der Überfallenden bisher nur deshalb parieren, da hinter Damaskus neben dem schiitischen Iran auch Russland steht.

Deutschland beteiligt sich, so Dr. Daniele Ganser, erneut an einem illegalen Angriffskrieg, verletzt mit seinen Tornado-Aufklärungsflügen den Luftraum eines souveränen Staates und liefert die Daten dann an die am Boden agierenden „gemäßigten Rebellen“. Unter ihnen sind u.a. Mitglieder der Al-Nusra-Front, die sich wiederum als Teil von Al-Qaida verstehen.

Wer allein diesen Umstand zu Ende denkt, kommt wie Dr. Daniele Ganser zu folgendem Ergebnis: „Merkel betreibt Luftaufklärung für Al-Qaida“.

Wie lange können die Massenmedien in Deutschland diese unfassbaren Fakten der Bevölkerung noch vorenthalten? Dr. Ganser wird zu diesem Thema am 2., 4. und 5. Dezember Vorträge zum Thema im Babylon Berlin halten, um einen Teil zur Aufklärung beizutragen.

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Bärensuppe: Die Ausstellung!
Duration: 7:23
2016-09-18
„Geld regiert die Welt!“

Wir alle benutzen es jeden Tag, doch die Wenigsten von uns wissen, was es genau ist. Geld.

Welche Macht Geld besitzt oder besser, mit welcher Macht Menschen Geld ausgestattet haben, begreift der Einzelne immer dann, wenn es fehlt.

Sobald dem Bürger oder dem Staat das Geld ausgeht, gespart werden muss, wird es problematisch.

Wir haben verlernt, elementarste Dinge unabhängig von Geld zu regeln. Alles wird von Geld abhängig gemacht und mit Geld als Masseinheit taxiert. Auch „Zeit ist Geld“, so sagt der Volksmund.

Das ein verzinstes Geldsystem, das exponential wachsen muss, um Zins und Zinseszins zu bezahlen, jede Gesellschaft auf lange Sicht zerstört, spricht sich langsam herum. Nur, wie könnte ein neues Geld oder eine geldlose Gesellschaft aussehen?

Geld hat Vertrauen in der Zivilisation ersetzt. Wer einen Geldschein auf den Tisch legt, bekommt dafür Ware. Eine geldlose Gesellschaft müsste beginnen, auch ausserhalb des Geldes echtes Vertrauen wieder aufzubauen. Dies ist ein Lernprozess, der über Zwischenschritte erreicht werden kann. Das Bedingungslose Grundeinkommen könnte dabei ein erster Schritt sein.

Wer Arbeit und Einkommen von einander trennt, ermöglicht echte Freiheit. Eine Freiheit, die sich nicht nach ökonomischen Regeln richten muss.

Bilbo Calvez ist Künstlerin. Kunst bietet die Möglichkeit, Realität neu zu interpretieren, neu zu denken, Zukunft zu skizzieren.

In 12 Einzelinterviews ist es ihr gelungen, Menschen zu Wort kommen zu lassen, die seit Jahren über Geld und ein Leben ohne unser Geldsystem nachdenken und es zum Teil schon leben.

In der Ausstellung „Bärensuppe“ werden die Erfahrungen dieser Menschen durch eine Metapher geklammert. Alle Gäste kochen an einer Suppe, indem sie Zutaten mitbringen. Vegan. Jeder gibt, was er kann und nimmt, was er braucht. Es reicht für alle und niemand geht leer aus. Die interaktive Ausstellung „Bärensuppe“ gibt den Menschen die Möglichkeit, sich auf das Experiment des gegenseitigen Vertrauens einzulassen. Ein Prozess.

Interviews der Bärensuppe:
https://kenfm.de/sendungen/baerensuppe/

http://www.baerensuppe.berlin/

https://www.youtube.com/c/bilbocalvez

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KenFM im Gespräch mit: Eva C. Schweitzer ("Trump Party - Der weiße Wahn")
Duration: 1:23
2016-09-18
Wer ist Donald Trump?

Diese Frage kann man nicht eindeutig beantworten, denn Donald Trump ist ein Chamäleon. Niemand in der politischen Landschaft der USA ist derart flexibel wie Trump, was wohl auch damit zu tun hat, dass der Mann mit deutschen Vorfahren noch nie im Leben ein politisches Amt bekleidet hat.

Donald Trump ist vor allem ein Selbstvermarktungsgenie. Er hat es geschafft, dass wirklich alle über ihn reden. Nicht nur der politische Gegner, die Demokraten der USA, auch die Auslandspresse schreibt, wenn sie über die USA berichtet, vor allem über Trump.

Was will Trump? Trump will vor allem ins Amt. Die Idee, Präsident zu werden, muss man als persönliche Schnapsidee bezeichnen, zu der es in der BRD nur eine Entsprechung gäbe - hätte sich seinerzeit z. B. Dieter Bohlen entschlossen, Bundeskanzler zu werden.

Trump begann als Baulöwe, ging Pleite und wurde parallel Star einer eigenen TV-Show. Er ist laut und spricht die Sprache der Straße. Was ihn von der politischen Konkurrenz unterscheidet ist, dass deren Berufscredo schon lebt, bevor er im Amt ist, nämlich: Was geht mich mein Geschwätz von Gestern an.

Trump erzählt den Wählern immer das, was diese dort, wo er aufschlägt, hören wollen. Dass er sich dabei ständig widersprechen muss, spielt keine Rolle. Diese Flexibilität kennen etablierte Politiker aus dem Tagesgeschäft, also vor allem, nachdem sie ins Amt gewählt wurden. Auch ein Obama hat nach der Wahl nichts von dem realisiert, für was er von vielen gewählt wurde. Im Gegenteil. Der Rüstungsetat wurde erhöht, der Drohnen-Terror ausgebaut, die Banken machen weiter, was sie wollen, und das Foltercamp Guantanamo wird munter weiter betrieben.

Während Clinton für die Demokraten in den Ring gestiegen ist, hat sich Trump selbst zum Kaiser der Republikaner und der Tea-Party-Bewegung gekrönt. Dieser Prozess begann schon 2012 und überrascht nur jene, die sich erst 2016 mit der Tea-Party beschäftigt haben. Eva C. Schweitzer gehört nicht dazu. Die deutsche Journalistin, wohnhaft in New York City, begann schon 2011, Trump und die Tea-Party zu untersuchen. 2012 erschien ihr Buch „Tea-Party - die weiße Wut“, das 2016 nur um ein Extrakapitel „Trump“ ergänzt werden musste und jetzt „Trump Party - Der weiße Wahn“ heißt. Wie ticken die Wähler von Donald Trump, und was könnte uns erwarten, wenn Trump ab dem 9. November den Obama macht?

Dass vor allem Deutschland betroffen sein wird, wenn Trump als Kopf der Tea-Party-Bewegung es ins Weiße Haus schafft, ist mehr als klar, denn wer immer in Washington ans Ruder kommt, ob Trump oder Clinton, er wird sich vor allem den wichtigsten Partner in Europa, die BRD, zur Brust nehmen, um diesem Land die eigenen außenpolitischen Pläne an die Schläfe zu halten. Und die unterscheiden sich… zumindest NOCH.

Kapitelüberschriften:

00:01:31 Wer ist Eva C. Schweitzer?

00:07:42 Tea Party Bewegung: Geschichtliche Hintergründe. Aufstand gegen das Empire

00:10:16 Bankenkrise 2008: Die Wall Street, Obama und die konstruierte Immobilienblase

00:19:01 Ranking der „Rassen“: Konkurrenz zwischen ethnischen Gruppen

00:27:58 Politische Lager in den USA: Ron Paul, Bernie Sanders, Donald Trump, Sarah Palin

00:33:05 Polit-Clown Trump: Die offenen Widersprüche des Donald Trump. Unterschiede zwischen Demokraten und Republikanern

00:37:56 Der Unternehmer Trump: Zwischen Baulöwe, Mafia und Merchandise

00:42:32 Wurzeln der Familie Trump: Deutsche Vorfahren und europäische Sympathisanten

00:51:36 Trumps politische Lagerwechsel: von den Demokraten, zu den Libertären, zu den Demokraten, zu den Republikanern

00:52:30 Die Unterstützer von Donald Trump: Vater Fred und Anwalt Roy Cohn. Cohn: Hardliner und Kommunistenjäger unter McCarthy

00:57:37 „Maximize the Base“: die Klientelpolitik von Trump. Medien- und PR- Stratege Donald Trump

01:04:09 Amerikanischer Rassewahn, Eugenik und die Tea Party. Mauerbau in Mexiko: Trump will das Mega-Projekt zu Ende bringen

01:08:29 Trump: Nationalist, kein Globalist. Irakkriegsgegner und Medienwunder

01:21:13 Zukunftsperspektiven unter Trump: Außen-und innenpolitische Möglichkeiten. Internationales Feedback zu Trump und Clinton

01:37:10 Wette zwischen Ken Jebsen und Eva C. Schweitzer: Wenn Trump gewinnt…

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nachdenKEN über: Aufruf zur Demo "Es reicht!"
Duration: 14:11
2016-09-13
Aufruf zur Demo "Es reicht!" am 1. Oktober um 5 vor 12 in Berlin vor dem Bundeskanzleramt!

https://www.facebook.com/events/33261...
https://kenfm.de/es-reicht-demonstrat...

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KenFM im Gespräch mit: Gaby Weber ("Krater für den Frieden")
Duration: 1:29
2016-09-12
Gaby Weber ist das, was man eine Nervensäge nennt. Nur, dass diese Nervensäge seit Jahrzehnten mit einem Presseausweis unterwegs ist und auch dann immer noch nachbohrt, wenn andere längst aufgegeben hätten. Nicht, weil es keine neuen Fakten zum Fall X geben würde, sondern im Gegenteil.

In den Chefetagen der großen Medienhäuser existiert Unabhängigkeit von der Politik nicht ab Werk. Sie kommt und geht, was mit der Haltung von Chefredaktionen und Intendanten zu tun hat. Aber auch altgediente Schlachtschiffe des investigativen Journalismus mit Linksdrall haben enorme Probleme, wenn eine Geschichte der eigenen Ideologie widerspricht. So musste Gaby Weber es immer häufiger erleben, dass sie ihre Geschichten nicht loswurde, wenn sie herausfand, dass auch linke Regierungen extrem korrupt sein konnten und sind.

Gaby Weber lebt seit über 20 Jahren in Südamerika und beobachtet von Buenos Aires aus, wie der Kontinent zwischen den Interessen des Imperiums und linken Dogmatikern aufgerieben wird. Sie berichtet über Morde an Gewerkschafter, die sich von Mercedes Benz nicht ausbeuten lassen wollten, über geheime Atomdeals zwischen Israel und der alten BRD und immer wieder über die Geschäftstätigkeit der CIA in ganz Südamerika.

Gaby Weber recherchiert vor allem in den großen Archiven. Wenn man ihr Akten vorenthält, klagt sie. Auch das macht sie zur Nervensäge für die Justiz, denn oft ist der BND die andere Partei.

KenFM traf Gaby Weber, die lange Jahre auch beim SFB in Berlin gearbeitet hat, um mit ihr über den Journalismus im Allgemeinen und ihren aktuellen Film im Speziellen zu sprechen. Dieser Film trägt den Titel: „Krater für den Frieden“. Er wurde von ihr mit bescheidenen Mitteln selber realisiert und auf Youtube veröffentlicht. Die Geschichte war den großen Anstalten zu heiß.

Es geht im Kern um die Anstrengungen, die der militärisch-industrielle Komplex unternahm, um die Abrüstung nach einem Ende des Kalten Krieges zu überleben.

Vor allem das deutsch-russische Verhältnis wurde entscheidend sabotiert, denn die Idee des damaligen russischen Staatschefs musste mit allen Mitteln hintertrieben werde. Nikita Sergejewitsch Chruschtschow fordert 1960 auf einer Gipfelkonferenz in Paris ein neutrales Deutschland, das weder der NATO noch dem Warschauer Pakt angehören sollte. Dafür sollte Deutschland schon 1960 wiedervereinigt werden.

Warum sind diese Fakten den deutschen Leitmedien keinen Sendeplatz wert?

Wir können Nervensägen mit Presseausweis, wie sie Gaby Weber darstellt, heute an einer Hand abzählen und wir brauchen dazu nicht mal alle Finger.

Inhaltsangabe in Kapiteln:

00:12:03 Veränderungen im Journalismus: uslandskorrespondenz in Bezug auf Südamerika praktisch nicht vorhanden

00:18:53 Journalistische Kontrolle über wirtschaftliche und politische Macht: notfalls über den Gang zum Gericht. BND: Unklarheiten im Eichmann-Prozess

00:29:14 Adolf Eichmann, Geheimdienst-Operationen und illegale Atomtests durch die USA

00:44:53 Journalistisches Vorgehen von Gaby Weber: Archivarbeit, Forderungen nach Akteneinsicht, ggf. Anklage

00:58:40 Journalismus heute: Grenzen der Crowdfunding-Finanzierung und die Notwendigkeit für ein neues Mediengesetz

01:12:28 Gezielte Desinformation im Netz: Zwischen Orientierungslosigkeit und dem Wachstum eines kritischen Bewusstseins

01:24:24 Der südamerikanische Blick auf Deutschland. Deutschland nach der Wiedervereinigung

01:31:21Russland-Argentinien, Europa und der Brexit

01:38:04 Die Rolle Südamerikas und der BRICS Staaten

Link zu "Krater für den Frieden": https://www.youtube.com/watch?v=UFzVn...

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KenFM am Telefon: Oliver Bommer zum 15. Jahrestag der Terroranschläge am 11. September 2001
Duration: 23:09
2016-09-10
Der 11. September 2001 hat die Welt entscheidend verändert. Der Anschlag, den die USA arabischen Terroristen in die Schuhe schoben, wurde wenig später dazu benutzt, um den bis heute anhaltenden "Krieg gegen den Terror" zu rechtfertigen. Die Zerstörung Afghanistans, des Iraks, Libyens und aktuell Syriens stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit 9/11.

Seit 15 Jahren muss die Welt nun mit der Tatsache leben, dass der Fall 11. September von einer beispiellosen Vertuschungskampagne der USA begleitet wird. Das „Neue Pearl Harbor“ wurde von den USA geopolitisch ausgenutzt, um die Welt nach dem Zusammenbruch der UdSSR militärisch unter die Knute zu zwingen. Alles Zufall?

Die bekannteste Verschwörungstheorie zum 11. September wurde von der damaligen US-Regierung selber verfasst.

Der 2004 veröffentlichte Commission-Report ist eine Ansammlung von Theorien über Tathergang und Täter, den man getrost als dilettantisch bezeichnen kann und muss. Nur ist dieser Pfusch bei den Ermittlungen Vorsatz. Die Behörden machten sich noch nicht einmal die Mühe, die in New York zu Staub pulverisierten Wolkenkratzer vollständig aufzuführen.

Das Gebäude WTC 7 fehlt im Bericht vollkommen, das genau wie die Zwillingstürme des World Trade Centers über der eigenen Grundfläche zusammengebrochen war. Allerdings, ohne dass es zuvor durch eine Passagiermaschine attackiert worden war. Diese Art von Farce zieht sich durch sämtliche Punkte des gesamten Falles und endet bei der späteren angeblichen Ergreifung Osama bin Ladens, zu der es bis heute kein einziges Bild gibt.

Wer heute noch die offizielle Version des 11. September als Beweisschrift zitiert, ist entweder ein vollkommener Idiot oder aber ein Opportunist, denn es gibt inzwischen zahllose Bücher, Analysen und Dokumentationen von Naturwissenschaftlern, die eines zweifelsfrei belegen, die offiziellen Erklärungen zum 11. September sind vollkommen absurd.

Der in den USA bekannte "Ermittler" im Fall 11. September ist Prof. David Ray Griffin. Griffin ist vor allem ein Wissenschaftler und hat rund 40 Bücher veröffentlicht. Er verfügt vor allem in Wissenschaftskreisen über einen exzellenten Ruf.

Umso erstaunlicher ist es, dass seine Recherchen zum Fall 9/11 in der Bundesrepublik bisher nicht in deutscher Übersetzung erschienen. In 15 Jahren fand sich kein deutscher Verlag, der sich traute, die erste vollständige wissenschaftliche Analyse, erarbeite von Griffin, zu übersetzen.

Die Rede ist von 13 Büchern, die in ihrer Gesamtheit und ihrer Tiefe der Ermittlungen ohne Beispiel sind. Warum wurde Griffin bisher nicht ins Deutsche übersetzt?

Die Frage stellte sich Oliver Bommer und begann, sich an diese Fleißarbeit zu machen. Bommer, geboren in Ludwigshafen am Rhein, lebt aktuell in Bangkok.

Er studierte u. a. Theologie und Arabistik, später Medizin. Er spricht neben Englisch und Französisch auch Alt-Griechisch, Alt-Hebräisch und Latein und verdiente sein Geld lange mit dem Führen einer Fachbuchhandlung für Medizin und als Mitarbeiter, der für das Auswärtige Amt benötigte Literatur organisierte.

KenFM sprach mit Bommer nicht nur über Prof. David Ray Griffins Erkenntnisse zum 11. September, sondern auch über sein Motiv, sich ohne Auftrag von außen an die Übersetzung von Griffins wissenschaftlicher Analyse zu machen.

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KenFM-Spotlight: Kaveh Ahangar über die Integration von Flüchtlingen
Duration: 8:14
2016-09-08
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Kaveh Ahangar – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kaveh-ahangar/

Radikal-Demokratie.

Kaveh Ahangar ist gebürtiger Iraner. Seine Eltern verließen das Land, kaum hatte das Volk die US-Marionette, den Schah von Persien, gestürzt. Als Begründung der Flucht nennt Ahangar das wenig später herrschende Klima im Land. Die vom Volk geforderten Freiheiten, der Grund der Revolution, wurden auch von den neuen Machthabern nicht erfüllt. Wo früher eine Militärdiktatur das sagen hatte, saßen jetzt fundamentalistische Geistliche im Sattel. Wieder ging alle Macht von autokratischen alten Männern aus. Daran hat sich wenig geändert. Aufgrund der geopolitischen Wichtigkeit des Iran wird das Land von westliche Eliten permanent drangsaliert. Dieser Druck hilft der Regierung, Reformen im Inneren seit Jahren zu verhindern. Zwar ist die Atomdebatte vom Tisch, nur wird sich zeigen, ob Washington unter Hillary Clinton wieder auf Konfrontationskurs mit Teheran geht.

Ahangar studierte in Deutschland Geschichte und Philosophie und verfolgt parallel eine Karriere als politischer Rapper unter dem Namen Kaveh. Zudem arbeitet er aktuell an einem Buch, das der Frage nachgeht, warum die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts von Europa ausging, und nicht von der damaligen Werkbank der Welt – China.

Kaveh kommt nach eigenen Aussagen aus einem linken Haushalt. Doch was bedeutet „Links“ heutzutage noch? Wo sind die Linken, wenn es darum geht, geschlossen gegen die Ausbeutung des Arbeitnehmers durch das Kapital front zu machen?

KenFM stellte Fragen und bekam extrem analytische Antworten.

Themenübersicht des Interviews:

00:08:17 Imperialismus – Antiimperialismus
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=8m17s

00:20:06 Eurozentrismus – Ethnozentrismus
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=20m6s

00:29:00 Klassenkampf
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=29m

00:35:40 Antideutsches Weltbild
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=35m40s

00:47:18 Kapitalismuskritik
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=47m18s

00:55:42 Massenmedien
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=55m42s

00:57:17 Musikpresse
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=57m17s

01:00:04 Politischer Rap in Deutschland
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h4s

01:01:49 Gaza – Israel
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h1m49s

01:14:23 Flüchtlinge
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h14m23s

01:20:02 Fluchtursachen
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h20m2s

01:22:32 Drohnenmorde, Destabilisierung
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h22m32s

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KenFM im Gespräch mit: Stefan Schulz („Redaktionsschluss: Die Zeit nach der Zeitung")
Duration: 2:00
2016-09-08
Stefan Schulz, Jahrgang 1983, ist Soziologe, Journalist und Autor. In seinem aktuellen Buch „Redaktionsschluss: die Zeit nach der Zeitung“, geht es um nichts Geringeres als die Zukunft des Journalismus.

FAZ-Legende Frank Schirrmacher „outete“ sich 2011 persönlich als Fan von Schulz, dessen Texte ihm auf dem Blog „Sozialtheoristen“ aufgefallen waren. Schulz hatte diesen Blog mitgegründet.

Es folgte eine Einladung an den arbeitssuchenden Soziologen aus Bielefeld. Schulz kam, sah und blieb. Er absolvierte ein Voluntariat bei der F.A.Z.

Im Gespräch mit KenFM macht Schulz keinen Hehl daraus, dass er seinen ehemaligen Chef, den Kopf des Feuilletons der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, bis heute für einen Ausnahmejournalisten hält. So beschreibt er den Tod Schirrmachers auch als eine „Zäsur in seiner Branche". Auch die F.A.Z. verlor schon sechs Monate nach dessen Tod an Profil, Haltung und Qualität und leidet unter chronischem Leser-Schwund.

Warum ist das so? Warum hat der Journalismus es heute so schwer, die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen von einst zu bewahren? Was hat sich verändert? Was stimmt nicht mehr?

Stefan Schulz analysiert den generellen Wandel in den Medien und weist auf den zunehmenden sozialen und ökonomischen Druck hin. Eine elementare Rolle spielt dabei das Online-Geschäft. Schneller Häppchen-Journalismus hat echte Recherche und damit wahrheitsgetreue Berichterstattung nahezu ersetzt.

Schulz analysiert aber auch das Verhalten der Medienkonsumenten von damals und heute. Er konstatiert eine Entwicklung, die sich von der sachlichen Auseinandersetzung mit komplexen Inhalten zu einer Kultur der emotionalen Aufgeregtheit verschoben hat. Oberflächlich. Wutbürger-Journalismus. Diesen findet man vor allem in den „Neuen“ Medien. Große Überschriften und schockierende Bilder haben eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema längst ersetzt.

Mit dem Aufkommen der digitalen Medien geht es immer weniger um namhafte Autoren und recherchierten Fakten, was im Netz zählt, sind heute vor allem „Likes“, die der Surfende zwischen Tür und Angel vergibt. Am Smartphone, beim Warten auf das Umschalten der Ampel. Kommentieren mit Icons auf Facebook sind die neue Währung, was nicht zwingend voraussetzt, dass der Text, den der User öffentlich up- oder downgradet, auch gelesen wurde.

Kapitelinhalte:

00:05:24 Frank Schirrmachers Tod markiert „Zäsur im Journalismus“

00:10:38 Mainstreampresse: klebrige Nähe zu Politikern und einflussreichen Think-Tanks?

00:20:06 Zentrales Problem des heutigen Journalismus: Verlust der Glaubwürdigkeit

00:29:43 Zeitung vs Online-Medien: Sachliche Auseinandersetzung vs Emotionale Aufgeregtheit

00:41:10 Orientierung an User-Reichweite als oberste Priorität heutiger Medienhäuser: Technische Neuerungen erzwingen neue Kommunikationswege

00:49:43 Mensch oder Maschine: Wer ist der bessere Autor? Bedingungsloses Vertrauen für Google, Facebook & Co

01:02:07 Digitale Jugend: Der hoffnungsvolle Gegentrend der Generation@

01:10:15 Das Ende des Pluralismus im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen

01:14:18 US-Wahlkampf: Trump als Gegenspieler des Systems

01:20:05 Reichweite generiert Verantwortung: „Blattlinie“ oder mangelnde Durchsetzungsfähigkeit in Redaktionsstuben? 9/11, AfD

01:30:09 Die Realität der Massenmedien: wenig Korrelation zur öffentlichen Meinung

01:35:52 Von der Agenda eines „Journalismus ohne Haltung“ - Subjekt oder Objekt

01:41:58 Renaissance für das Politische Buch? Fernseh-Nachrichten als „Daily-Soap“ zur emotionalen Normierung der Gesellschaft

01:53:07 Ein Plädoyer für die Zukunft der „Neuen“ Zeitung

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Rebellunion #23 - Politik der Angst
Duration: 8:20
2016-09-04
Die Bundesregierung hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, Notreserven von Essen und Wasser anzulegen. Ist es wirklich wieder so weit? Sind wir am Rande größerer Katastrophen? Was kann der Hintergrund sein? Drohen größere kriegerische Auseinandersetzungen? Wenn ja, dann hat die Regierung wirklich ganze Arbeit geleistet, die außenpolitische Bedrohung Deutschlands soweit zu treiben. Als Exportnation und europäisches Mittelland war die Bundesrepublik eigentlich in bester Position, eine moderate und sichere Stellung in der Weltpolitik einzunehmen. Oder ist der Hintergrund ein anderer? Es scheint, als ob auch bewusst mit der Angst der Bevölkerung Politik gemacht wird. Wenn das Angebot der Regierenden an die Regierten nicht mehr gut genug ist, scheint Angst der beste Stoff zu sein, um die Menschen passiv zu halten.

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Positionen 7: Journalismus oder Propaganda - Wenn Recherche zum Risiko wird
Duration: 2:32
2016-09-04
Bis in die Achtziger Jahre war politischer Journalismus in Deutschland einfach. In den Parlamenten gab es echte Lager. Wer zwischen schwarz, rot, grün und gelb unterscheiden wollte, musste kein Experte sein. Personen und ihre bekanntesten Köpfe standen sich frontal gegenüber. Helmut Kohl und Joschka Fischer waren kein „Team“, so wie Herbert Wehner und Franz-Joseph Strauss nie im selben Lager standen.

Was also tat der politische Journalist in der Regel? Er setzte sich nicht zwischen alle Stühle, sondern entschied sich für eine der ihm bekannten Seiten. Zu diesen Seiten gab es die entsprechenden Gazetten, Sender und Redaktionen. Man musste nicht groß recherchieren oder Gegenrecherche leisten, um im Geschäft zu bleiben. Es reichte z.B., in der FAZ oder der WELT eher konservative Positionen als „richtig“ zu verkaufen, während man beim SPIEGEL oder STERN linken oder liberalen Politikern nach dem Mund redete.

Sicher gab es immer auch investigative Reporter, die lagerübergreifend nach dem großen Skandal suchten und diesen auch fanden – nur war das immer die Ausnahme. Dieser Journalismus machte immer extrem viel Arbeit, und er konnte nicht auf einem betonierten Weltbild aufbauen. Wer im Dreck wühlte, wurde berühmt, aber eben auch berüchtigt. Die Politik mag solche Journalisten nicht.

Mit dem Entstehen der großen „Mitte“ in der Politik – alles ist verhandelbar und wenn es um die Macht geht, sind auch sämtliche Positionen jederzeit ins Gegenteil drehbar – hat der Journalist ein Problem. Er kann sich nicht mehr zurücklehnen, sondern muss die Realität tatsächlich erforschen, um sie autark medial zu erschaffen. Medienrealität. Nur wie macht man das?

An diesem Punkt scheitern die meisten Kollegen heute, denn sie haben es nie gelernt. Erschwerend hinzu kommt, das mit dem Internet das Informationsmonopol der Mainstream-Medien und damit des Staates verloren gegangen ist. Dieser Verlust fester Orientierungspunkte, der Medienmacher und Medienkonsumenten gleichermaßen verunsichert, hat zum Verlust dessen geführt, was man früher Vertrauen nannte, was in Wahrheit aber nur ein deutlich kleinerer Ausschnitt der Wirklichkeit war.

2016 leben wir in einem Informations-Overkill. Wahrheit und Propaganda sind kaum noch zu unterscheiden, und echte Recherche wird kaum noch bezahlt. Wenn sie dennoch stattfindet, kann sie zum Berufsrisiko werden, das die journalistische Karriere vorzeitig beendet.

Die 7. Ausgabe von POSITIONEN beschäftigt sich mit dem Thema:
„Journalismus oder Propaganda – wenn Recherche zum Risiko wird.“

Unsere Gäste Frieder Wagner, Aktham Suliman, Jochen Scholz und Walter van Rossum wissen, was es bedeutet, den Beruf des Journalisten so auszuüben, dass man auch dann noch recherchiert, wenn man erkennen muss, dass man dabei ins Fadenkreuz der Mächtigen gerät.

Inhaltsübersicht in Kapiteln:

00:03:44 Vom Verschwinden des Pluralismus in den deutschen Medien

00:08:14 NATO-Militärpolitik: Ethische Grundlagenverschiebung ab 1990

00:15:49 Tabuthema Uranmunition: Wie die tödlichen Wirkungen dieser Kriegswaffen durch Politik und Medien verschwiegen werden

00:29:31 Das System Journalismus: Wie weit reicht die journalistische Motivation zur „ehrlichen“ Arbeit? Zwischen Sprachregelungen und Rudelführertum

00:54:14 Kriegsberichterstattung: Georgien, Irak, Syrien. Wie verlässlich sind medial verbreitete „Beweise“?

01:01:11 Wahlkampf 1998: Schröder vs Kohl. Politische Absprachen im Vorfeld des Kosovo-Krieges?

01:05:10 Die deutsche Presse seit Ende des Kalten Krieges: Konformismus und Qualitätsverlust

01:14:51 Die Konstruktion von Narrativen im Journalismus: „Gut gegen Böse“

01:33:26 Alpha-und Gamma Journalisten: Möglichkeiten und Grenzen im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk

01:49:00 Berichterstattung über: Irak, Lybien, Syrien/ Leserkommentare als Hoffnungsträger

02:00:00 Vom infantilen Umgang mit Flüchtlingen: positiver Rassismus nicht besser als negativer Rassismus

02:04:00 Gute Bomben aus den USA- Schlechte Bomben aus Russland

02:14:29 Die Definition von Terrorismus: Wer terrorisiert eigentlich wen?

02:19:29 Die Aufkündigung der souveränen Rechtsstaatlichkeit: USA erlässt den „National Defense Authorization Act“

02:23:42 Ursprünge und Auswirkungen des positiven Amerika-Bildes nach 1945 in Deutschland

02:29:10 Alternativen zum Mainstream: Neue Wege zur Durchsetzung journalistischer Glaubwürdigkeit

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KenFM-Spotlight: Diana Johnstone über die wirtschaftlichen Erfolge der USA nach dem 2. Weltkrieg
Duration: 1:31
2016-09-01
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Diana Johnstone – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/diana-johnstone/

„Hillary Clinton hat keine moralische Grenze.“

Zu diesem Urteil kommt die amerikanische Autorin Diana Johnstone im Gespräch mit KenFM. Johnston wurde während des Vietnamkrieges politisiert und entschloss sich damals, die USA zu verlassen, um nach Europa zu gehen. Sie war als Pressesprecherin der Grünen tätig, lebte eine Zeit lang in Bonn und wohnt inzwischen seit 40 Jahren in Paris.

Ihr Buch „Die Chaos Königin“ über Hillary Clinton ist ein Muss für den politisch interessierten Bürger.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Hillary Clinton ins Weiße Haus einzieht, ist groß. Wer sich auf die dann zu erwartende Außenpolitik vorbereiten möchte, tut gut daran, sich die Sponsoren ihres Wahlkampfes anzusehen.

Die Liste reicht von Goldman Sachs über AIPAC, von Saudi-Arabien bis hin zu Haim Saban, der mit 13 Millionen Dollar die größte Einzelspende an Hillary Clinton durchgereicht hat. Haim Saban hat nach eigenen Aussagen nur ein Hobby: Israel.

Was muss Hillary für das empfangene Geld tun, wenn sie es ins Weiße Haus schaffen sollte?

Als sie unter Barack Obama Außenministerin war, ließ sie Libyen angreifen und 40.000 Menschen ermorden. In dieser Zeit wurde auch Libyens Präsident Gaddafi ermordet.

Im Gespräch mit KenFM spricht sie auch über die „neue Linke“, wie wir sie nicht nur in den USA erleben. Hillary Clinton ist eine typische Vertreterin dieser neuen Linken.

Man hat sich davon verabschiedet, sich zum Beispiel um DIE Arbeiterklasse oder DEN Mittelstand zu bemühen. Es geht vielmehr um das, was man als persönlichen Aufstieg bezeichnen muss und der vortäuschen soll, die aufsteigende Person würde für eine ganze Klasse stehen. Dem ist nicht so.

So wie Barack Obama nicht den Afroamerikanern in den USA zu mehr Macht und Wohlstand verholfen hat, wird Hillary Clinton DIE Frauen nicht nach vorne bringen.

Das alles sind billige Marketingtricks einer Finanz-Elite, die mit immer neuen Kampagnen und gecasteten Personen aus unteren Kasten vorgaukeln wollen, es ginge ihnen um das, was man Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit nennen könnte.

Wenn Hillary Clinton es ins Weiße Haus schafft, würde auch die private Macht ihrer Familie enorm steigen. Ihr Mann war ebenfalls Präsident der USA und hält heute für Millionengagen Reden vor Kunden, die sich das leisten können.

Frau Clinton ist von Macht besessen und bereit, als Marionettenpuppe ihrer Strippenzieher alles zu tun, was diese fordern. Der Iran wird sich auf einiges vorbereiten müssen, aber eben auch alle Partner der USA. Mitgehangen, mitgefangen.

„Barack zögert, wenn er tötet – Hillary nicht.“

Dieser Satz von Autorin Diana Johnstone sollte als das verstanden werden, was er ist. Eine Warnung. Hillary Clinton ist eine Handgranate in einem Munitionslager. Den Splint ziehen Eliten im Hintergrund, die permanent von der Freiheit der Märkte faseln, dann aber nur Finanzmärkte meinen, und mit Demokratie generell wenig anfangen können.

Im Mittleren Osten sind und waren ihre Feinde daher vor allem Staaten, die über einen gesunden Nationalismus zu einer eigenen Identität gefunden haben und bei denen vor allem Frauen massiv der Zugang zu Bildungseinrichtungen ermöglicht wurde. Libyen, Iran, Syrien.

Die Partner dieser US-Eliten im Kampf für mehr Demokratie sind vor allem erzkonservative Golfmonarchien, in denen Frauen noch nicht mal den Führerschein machen dürfen, die aber als Finanzierer des ISIS-Terror agieren und dabei in den USA die Hardware kaufen.

Hillary Clinton ist auch deren Wunschkandidat, und die „deutschen“ Medien feiern sie schon heute – vor allem, weil sie eine Frau ist.

Frauen an der Spitze eines Staates sind längst nichts besonderes mehr. Pakistan und Indien kennen das längst, und auch in der BRD soll es eine Frau sein, die dieses Land immer so führt, dass die USA den Kotau nicht übersehen können.

Das Gespräch mit Diana Johnstone über Hillary Clinton wurde vor dem Ausscheiden Bernie Sanders aus dem Wahlkampf und vor dem Brexit aufgezeichnet.

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KabarettFM #3 - Pokemon Kill, eine Videokonferenz (Prinz Chaos II.)
Duration: 7:03
2016-09-01
Nach jedem Amoklauf findet sich irgendein zumeist konservativer Politiker, der Killerspiele für die Ursache des Phänomens hält und ein Verbot dieser Games fordert. Gleichzeitig macht die Bundeswehr einen Stand auf der größten Computerspielemesse. Sie wirbt dort für den Krieg im richtigen Leben.

Anderswo - oder vielleicht auch hier? - gedeiht diese Zusammenarbeit zwischen Spieleindustrie und Militär schon sehr viel weiter. So finanziert das Pentagon auch mal selbst die Entwicklung eines Kriegsspiels.
https://warisboring.com/play-the-pent...

Auch im echten Krieg spielen Computergames eine riesengroße Rolle: Vor, während und nach dem Einsatz.
http://www.theatlantic.com/technology...

Wie nah also liegen Spiel und Realität beieinander?
Was ist harmlos und was gefährlich?

Diese Fragen kann man sich auch bei Pokemon Go stellen, dem Hype Nr. 1 des Sommers 2016. Denn was als alberner Spielspaß daherkommt, eröffnet Akteuren im Hintergrund ungeahnte Möglichkeiten. So schreibt das Online-Magazin „Playstation Choice“:
„Mittels Pokemon Go ist ein Geheimdienst in der Lage, nahezu zu jeder Zeit von überall Bilder zu bekommen, evtl. sogar Videos. Alleine durch das spawnen von seltenen Pokemon oder das Einfügen eines entsprechenden Pokestops ist man in der Lage, eine Langzeitüberwachung zu installieren.“
http://playstation-choice.de/die-klei...

Aber kommen diese Daten überhaupt zu den Geheimdiensten? Dafür spricht vieles. Google arbeitet seit Jahren intensiv mit NSA und CIA zusammen.

"Alle erhobenen Daten gehen in den Besitz der amerikanischen Firma Niantic (…) Niantec ist ein Google-Ableger, der damit sein AR-Spiel Ingress erweiterte, das bereits auf Google Maps beruhte. Letztes Jahr machte sich Niantic selbständig, Google ist jedoch weiter beteiligt, ebenso Nintendo und die zu Nintendo gehörende Pokémon Company.“

Auf Google aber können sich die Geheimdienste verlassen. Schon 2003 gab der Konzern Daten seiner Suchmaschine an die NSA weiter - kostenlos!
http://www.heise.de/tp/artikel/48/489...

In der dritten Ausgabe von KabarettFM verwandelt sich Prinz Chaos in den Chef eines Startup-Unternehmens, das die sensationelle Idee hat, Pokemon Go innovativ und ganz im Sinne der Militärs weiterzuentwickeln: Pokemon Kill!
In einer Video-Konferenz mit Larry, Karim und Madeleine werden letzte Bedenken aus dem Weg geräumt…

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BLVD 3.1 - Stefanie Heinzmann im Gespräch mit Kai Stuht
Duration: 54:22
2016-08-31
Stefanie Heinzmann ist eine Schweizer Pop- und Soulsängerin.

Aufgewachsen im ruhigen und beschaulichen Kanton Wallis, geriet die damals erst 19 Jahre junge Heinzmann eher zufällig ins Rampenlicht, nachdem ihr Bruder sie 2008 motivieren konnte, ihr Gesangstalent bei der Castingshow SSDSDSSWEMUGABRTLAD von Stefan Raab unter Beweis zu stellen.

Den Castingwettbewerb „Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf“, der eine Antwort zu Dieter Bohlens Superstar-Maschinerie darstellen sollte, konnte Heinzmann für sich entscheiden und gewann so einen Plattenvertrag bei Universal.

Seitdem hat sich für die junge Schweizerin, die damals gerade die Schule beendet hatte, viel verändert. Nach dem massiven Hype um ihre Person in den ersten Monaten nach dem Sieg bei Raab, empfindet sie sich heute wieder als deutlich ausgeglichener und glücklicher. Ihre „neue Gelassenheit“ lässt sie auch im Business selbstbewusster auftreten und spiegelt sich in ihrem aktuellen Album "Chance of Rain" wider.

Der enorme Druck, der auf Musiker von deren Plattenfirmen ausgeübt wird, spielt in Heinzmanns Leben nur noch eine untergeordnete Rolle. Plattenverkäufe oder Labelerwartungen nach neuen „Hit-Singles“, die innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden sollen, interessieren sie nicht.

Ebenso wenig lässt sie negative Themen, gerade aus dem politischen, in ihr Weltbild eindringen. Stefanie Heinzmann glaubt an das Gute, und dass sie mit positiver Energie die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Sie steht dazu, dass dies ein wenig esoterisch klingt.

Soziales Engagement ist ihr wichtig und sie möchte ihrer Vorbildfunktion, vor allem für junge Teenager, gerecht werden. Der Mensch ist für sie ein empathiefähiges und -bedürftiges Wesen, dessen schlechte Seiten sie sich nicht erklären kann.

Stefanie Heinzmanns Botschaft an die Welt, sowohl in diesem Interview, als auch in ihrer Musik, ist sehr simpel: „Habt euch lieb! ❤️ “

+++

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BLVD 3.0 - Stefanie Heinzmann im Gespräch mit Ken Jebsen
Duration: 54:14
2016-08-30
Stefanie Heinzmann ist eine Schweizer Pop- und Soulsängerin.

Aufgewachsen im ruhigen und beschaulichen Kanton Wallis, geriet die damals erst 19 Jahre junge Heinzmann eher zufällig ins Rampenlicht, nachdem ihr Bruder sie 2008 motivieren konnte, ihr Gesangstalent bei der Castingshow SSDSDSSWEMUGABRTLAD von Stefan Raab unter Beweis zu stellen.

Den Castingwettbewerb „Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf“, der eine Antwort zu Dieter Bohlens Superstar-Maschinerie darstellen sollte, konnte Heinzmann für sich entscheiden und gewann so einen Plattenvertrag bei Universal.

Seitdem hat sich für die junge Schweizerin, die damals gerade die Schule beendet hatte, viel verändert. Nach dem massiven Hype um ihre Person in den ersten Monaten nach dem Sieg bei Raab, empfindet sie sich heute wieder als deutlich ausgeglichener und glücklicher. Ihre „neue Gelassenheit“ lässt sie auch im Business selbstbewusster auftreten und spiegelt sich in ihrem aktuellen Album "Chance of Rain" wider.

Der enorme Druck, der auf Musiker von deren Plattenfirmen ausgeübt wird, spielt in Heinzmanns Leben nur noch eine untergeordnete Rolle. Plattenverkäufe oder Labelerwartungen nach neuen „Hit-Singles“, die innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden sollen, interessieren sie nicht.

Ebenso wenig lässt sie negative Themen, gerade aus dem politischen, in ihr Weltbild eindringen. Stefanie Heinzmann glaubt an das Gute, und dass sie mit positiver Energie die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Sie steht dazu, dass dies ein wenig esoterisch klingt.

Soziales Engagement ist ihr wichtig und sie möchte ihrer Vorbildfunktion, vor allem für junge Teenager, gerecht werden. Der Mensch ist für sie ein empathiefähiges und -bedürftiges Wesen, dessen schlechte Seiten sie sich nicht erklären kann.

Stefanie Heinzmanns Botschaft an die Welt, sowohl in diesem Interview, als auch in ihrer Musik, ist sehr simpel: „Habt euch lieb! ❤️ “

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Me, Myself and Media 26 - Erweiterung des Terror-toriums
Duration: 1:18
2016-08-28
Der Terror geht weiter.

Wäre die NATO eine Fußballmannschaft, hätte man sämtliche Spieler längst gesperrt – auf Lebenszeit.
Der bis an die Zähne bewaffnete „Club“ hat außer Fouls nichts bieten, setzt sich ständig über alle Regeln hinweg und sabotiert andere Mannschaften und ihre Spieler auch außerhalb des Spielfeldes.

Schiedsrichter, die ihre Pfeife nicht nach dem Willen der NATO tanzen lassen, werden erpresst oder ausgetauscht, und wenn man nicht in der Lage ist, einen ehrlichen Sieg zu erspielen, schickt man in der Halbzeitpause Schläger in die Kabine des Gegners, sorgt für Gewaltexzesse in der Fankurve der gegnerischen Mannschaft oder nimmt sich außerhalb des Stadions die Kinder und Spielerfrauen vor, um sie mit Baseballschlägern zu „überzeugen“, sie mögen ihre Männer am Mobiltelefon mal eben mal überreden, die zweite Halbzeit komplett zu versagen. Parallel dazu würden sporadisch Böller und Flaschen auf die eigenen Fans im Stadion abgefeuert, um auf der Videowand als Urheber der Angriffe das Management der anderen Mannschaft verantwortlich zu machen.

Aus Sicherheitsgründen würde man während der verbleibenden Halbzeit eine Austrittsgebühr einführen. Wer das Stadion verlassen möchte, muss eine sich ständig nach oben verändernde Phantasiesumme an die Security der Stadionbesitzer bezahlen, die im Auftrag des Clubs NATO handelt.

Nach dem Schlusspfiff wird jeder Besucher vor dem Verlassen der Location komplett erfasst. Man legt eine digitale Akte über ihn an. Begründung: „Um Sie in Zukunft vor den Fans der gegnerischen Mannschaft noch besser schützen zu können. Auch nach dem Spiel.“

Immer neue Sicherheitsregeln würden in immer kürzeren Abständen vom Management dieses Clubs willkürlich bestimmt, und in immer neuen Sportschau-Spezialausgaben auch an jene als bindend verkauft, die mit Fußball bisher gar nichts zu tun hatten.

In der aktuellen Ausgabe von „Me, Myself and Media“ geht es um Terror. Terror als benötigtes Werkzeug des Militärisch-Industriellen Komplexes, seiner hörigen Regierungen und deren Propaganda-Medien.

Niemand ist mehr sicher vor den Architekten immer neuer Sicherheitsmaßnahmen, die vor allem dazu dienen, einer elitären Oberschicht die Kontrolle über alle zu geben, die nicht dieser Elite angehören.

Ein Krieg der obszön Reichen gegen den Rest. Es steht 99:1.

Inhaltsübersicht in Kapiteln

00:01:31 Putsch in der Türkei: Erdogan, Gülen und die Rolle der Großmächte

00:10:04 Syrien I: Türkei im Spannungsfeld zwischen Russland und den USA

00:17:44 Syrien II: Die Rolle Chinas und Iran

00:21:41 Dirk Koch über Journalismus damals und heute

00:23:26 Syrien III: Die Braunfärbung der Grünen Partei/ Michael Lüders über die Schlacht in Aleppo

00:27:28 Amokläufe von Ansbach und München

00:32:03 Zivilisatorischer Tabubruch alá Merkel: Krieg ist Frieden

00:42:01 Terror, Amok, Asylmissbrauch - und empfohlene Hamsterkäufe der Regierung

00:49:34 Linke Sprachregelungen in der Debatte um Flüchtlinge

00:55:30 Rainer Maisfeld über Wahlen und Demokratie im neoliberalen Kontext

00:59:14 Harmonie oder Gleichschritt? Metronome im gemeinsamen Rhythmus

01:04:57 Burkaverbot: Innenminister De Maiziere über das Verbot der Vollverschleierung

01:08:49 Botschafter Ecuadors, Jorge Jurado, über Zuwanderung als Bereicherung

01:12:00 Paul Schreyer: Wer regiert das Geld?

01:14:02 Norbert Häring über die Abschaffung des Bargelds

01:17:59 Die geldlose Gesellschaft: Bilbo Calvez und die Idee der „Bärensuppe“ - http://baerensuppe.berlin

01:21:11 Friedensfahrt Berlin - Moskau: Was wir von den Russen lernen können

01:25:14 BuchTips: Henry A. Kissinger, David Talbot, Bernhard Rode

Alle Links und Quellen auf www.kenfm.de.

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KenFM-Spotlight: Christoph Pfluger über die Exponentialfunktion und endliches Wirtschaftswachstum
Duration: 5:05
2016-08-26
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Christoph Pfluger – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/pfluger/

Geld ist Macht.

Diese Macht kann nur ausüben, wer über drei Fähigkeiten verfügt. Er muss Geld aus dem Nichts schaffen können, um es Dritten dann gegen mehr Geld zu verleihen. Er muss dafür sorgen, dass dieses Geld mit Zinsen zurückbezahlt werden muss, so dass die verleihenden Privatbanken und ihre Besitzer immer reicher werden. Und er muss dafür sorgen, dass dieses Betrugssystem den Massen unbekannt bleibt. Nur so können etwa 0,000001% der Vermögenden den großen Rest der über 99,999999% für sich schuften lassen.

Moderne Sklaverei getarnt mit dem Begriff „Finanzdienstleistung“.

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar noch vor morgen Früh.“ – Henry Ford.

Revolutionen haben viele Namen. Werden sie von den Eliten eingefädelt, nennen sie sich aktuell Demokratieexport und kommen nicht ohne Bombenteppiche aus. Krieg und unser exponentiell wachsendes Geldsystem bedingen einander. Um immer höhere Zinsen und Zinseszinsen bedienen zu können, reicht es ab Punkt X nicht mehr, die Löhne zu Senken, die Preise zu erhöhen oder immer mehr Jobs von Maschinen erledigen zu lassen, während das Heer der Arbeitslosen wächst. Dann muss man an die Rohstoffe, die benötigt werden, um überhaupt zu produzieren, immer billiger heran. Raub ist die Folge, getarnt als „Peacekeeping Operation“.

Unser Geld ist eine gigantische Fehlkonstruktion. Diese gilt es zu enttarnen und zu benennen, auf das dann ein neues, das nächste Geld kreiert werden kann. Geld, das den Menschen nützt und ohne Krieg auskommt, und das nicht permanente Umverteilung von unten nach ganz oben organisiert.

Wie könnte dieses „Nächste Geld“ funktionieren? Welche Hindernisse müssen beseitigt werden, um es einzuführen? Wer soll dieses Geld erschaffen, und wer kontrolliert es in der Zukunft?

KenFM traf Christoph Pfluger in Zürich. Der Schweizer Journalist und Verleger ist Autor des Buches „Das nächste Geld“ und hat sich jahrelang mit der Materie beschäftigt. Wir können sein Buch wärmstens empfehlen, denn es räumt mit zahllosen Mythen über unser Geld und unser Finanzsystem auf. Vor allem aber zeigt es einen Ausweg aus der globalen Krise, die genau genommen eine Geldkrise ist. Und das ganze in einer Sprache, die jeder versteht!

Auch wer sich bisher nur wenig mit dem Thema beschäftigt hat, kommt daher am Ende des Buches zu der Erkenntnis, dass ein neues, faires Geld schnell umgesetzt werden kann!

WIR, die 99%, müssen es nur wollen. Dazu aber müssen wir das aktuelle Geld und seinen zerstörerischen Mechanismus erst einmal erkennen. Bildung ist der Schlüssel. Nutze ihn.

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KenFM im Gespräch mit: Norbert Häring ("Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen")
Duration: 1:28
2016-08-25
Norbert Häring ist Wirtschaftsjournalist beim Handelsblatt in Frankfurt am Main, sollte aber eigentlich Bauer in Baden- Württemberg werden.

So wuchs er auf einem Bauernhof auf, entschied sich dann aber, Volkswirtschaft zu studieren. Sein Interesse für Ökonomie wurde durch einen Aufenthalt in Südamerika geweckt.

Nach dem Ende des Studiums arbeitete Häring einige Jahre bei einer großen deutschen Bank, bevor er sich entschloss, in den Wirtschaftsjournalismus zu wechseln. Als Insider verstand er nicht nur die abstrakten Gesetze der „Märkte“, er konnte sie auch dem Laien in einer leicht verständlichen Sprache vermitteln. Häring redet nie um den heißen Brei.

In seinem aktuellen Buch „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen“ beschreibt er ein von den Eliten bewusst angesteuertes Ziel, die bargeldlose Gesellschaft. Voll digital und voll unter Kontrolle.

Bereits den Jüngsten unter uns wird dieses Szenario auf spielerische Art geschickt schmackhaft gemacht. Der Klassiker „Monopoly“ kommt in der Spezialversion „Monopoly Banking“ ohne die bekannten bunten Scheine aus. Man zahlt ausschließlich mit Kreditkarte - „Weil es einfach bequemer ist“. Nur für wen?

Häring unternahm für die Recherche seines Buches den Selbstversuch in der Banken-Metropole Frankfurt, hier, wo täglich im Millisekundentakt Milliarden transferiert werden, läppische 15.000€ für ein neues Auto abheben zu wollen.

Doch statt Cash sah er sich dann plötzlich mit der Polizei konfrontiert. Der Bankberater hatte statt in den Tresor zum Hörer gegriffen.

Wo stehen wir aktuell, wenn es um unser Geld geht? Wie lange wird es in unser „freien“ Gesellschaft noch erlaubt sein, Erspartes in Papierform bei sich zu tragen?

Wenn das Bargeld verschwinden sollte und durch ein reines digitales Giralgeld ersetzt wird, wenn nur noch mit EC- oder Kreditkarte bezahlt werden kann, führt dieser neue „Service“ direkt in die Diktatur. Ein gesperrtes Konto wäre ein Aussperren aus der Gesellschaft an sich. Wer würde diesen Mechanismus kontrollieren? Wer würde bestimmen, wen es trifft - und vor allem warum?

Alles nur reine Verschwörungstheorie?

Wer den Versuch unternimmt, 2016 die vom Staat geforderte GEZ-Gebühr in bar bezahlen zu wollen, wird feststellen, dass eben dieser Staat sein einziges offiziell anerkanntes Zahlungsmittel - Bargeld - nicht mehr bereit ist, selber anzunehmen. Was geht hier vor?

Befinden wir uns schon auf dem Weg in eine digitale Diktatur? Wer das Bargeld abschaffen möchte ist kein Freund der Demokratie, soviel steht fest.

KenFM traf Norbert Häring, um mit ihm über den tatsächlichen Status Quo des Bargeldes zu sprechen. Wir waren zutiefst erschrocken.

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Themenübersicht des Interviews:
00:08:20 Bargeld vs Giralgeld: Guthaben als Schuld der Bank
00:15:40 Das Bargeld-Experiment
00:26:41 Der gläserne Mensch: Totalitäre Zukunft ohne Datenschutz
00:35:46 Rechtliche Situation zum Datenkauf durch Großkonzernen
00:41:30 Sicherheitswahnsinn: Datenüberwachung zur „Risiko“-Bewertung von Individuen
00:53:09 Vom Ende der Gold-gedeckten Währung
01:05:14 Staats-und Regierungskontrolle durch Banken als 5. Gewalt
01:15:38 Bürger vs Banken: Debatte um das Wirtschaftswachstum
01:29:03 Alternativen zum aktuellen Geldsystem

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Projekt "Bärensuppe" - Eine Begegnung zwischen "Freeman" Joe Kreissl und Bilbo Calvez
Duration: 1:08
2016-08-23
Der Wunsch nach persönlicher Freiheit beschäftigt die Menschen schon seit vielen Jahrhunderten.

„Freeman“ Joe Kreissl lebt diese Vision wie kaum ein anderer, koppelt sich aber bewusst von dem aktuellen System ab, dass den Menschen seiner Ansicht nach in Ketten hält.

Der Traum von einem „selbstbeherrschten“, „unregiertem“ Leben, hat ihn zu dem Schritt veranlasst, seinen Gesellschaftsvertrag in einem Brief an das österreichische Kanzleramt zu kündigen. Eine Folge hiervon war, dass er während eines Gefängnisaufenthalts für vier Tage genau dessen beraubt wurde, wofür er sich unermüdlich einsetzt. Der Freiheit des Einzelnen.

Als Replik auf diese Entwicklung hat Joe einen Strafenkatalog für das System erstellt, infolgedessen er einen Schuldenanspruch von derzeit 240 Millionen Euro an die Republik Österreich stellt, mit der festen Überzeugung, dieses Geld auch irgendwann zu bekommen.
Gleichzeitig ist er der Auffassung, dass wir uns mittelfristig vom Geld verabschieden werden und erläutert in diesem Kontext sein Prinzip des „Geben und Empfangen“, das er bewusst vom Prinzip des „Geben und Nehmen“ unterscheidet.

Joe versteht es, mit seinen unkonventionellen Ansichten den Zuhörer immer wieder zu überraschen und stellt so eine Persönlichkeit dar, die selbst für den geneigten KenFM-User erfrischend „anders“ ist.

+++

Dieses Gespräch ist Teil des Kunstprojektes „Die Bärensuppe“.

Die Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil, in Form einer Kunstausstellung, wird in Berlin in der Galerie Lite-Haus im September 2016 und im Jugendklub Königstadt im November 2016 präsentiert. Die Besucher werden durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen dazu geführt, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst zu werden. Die interaktive Hauptinstallation, in dem geldlosen Bereich des Ausstellungsortes, wird den Besuchern die Möglichkeit geben, gegenseitiges Vertrauen zu beobachten und dieses auch selbst zu üben.

Die Ausstellung soll darüber hinaus einen schützenden Rahmen bieten, wo man sich mit diesem Thema, was allergische Reaktionen bei den meisten Menschen auslöst, in Ruhe annähern kann.

Andere Interviews der Bärensuppe:
https://kenfm.de/sendungen/baerensuppe/
https://www.facebook.com/groups/14326...

Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Enno Schmidt (BGE) und Bilbo Calvez: https://kenfm.de/baerensuppe-enno-sch...

Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung mit Raphael Fellmer („Glücklich ohne Geld“): https://kenfm.de/baerensuppe-raphael-...

Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Jörg Platzer und Bilbo Calvez: https://kenfm.de/projekt-baerensuppe-...

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KenFM am Set: Rückkehr der Friedensfahrer aus Moskau
Duration: 11:19
2016-08-22
Stell dir vor es ist Frieden und alle machen mit!

Ginge es nach der NATO, wäre Europa schon längst wieder in einem klassischen bewaffneten Konflikt mit Russland. Die NATO und die in ihr federführende USA mit ihrem gigantischen Militärisch-Industriellen Komplex brauchen den Krieg ganz praktisch, um nicht arbeitslos zu werden.

Es geht also, wie in jedem Krieg, um rein materielle Interessen, wobei die Russische Landmasse als Teil Europas in Asien übergeht. Dieses Eurasien, zu dem auch das „alte“ Europa zählt, reicht vom Atlantik bis vor die Küsten Japans und umfasst auch China. Der größte Wirtschaftsraum des Planeten - autark und damit nicht auf das Imperium USA angewiesen. Wenn die USA in Eurasien die Rolle spielen wollen, die sie sich selber zuschreiben - den Boss spielen - dann kann das nur funktionieren, wenn man die Völker teilt und gegeneinander in Stellung bringt.

Teile und Herrsche. Das alte Spiel.

Ein neues Feindbild, in diesem Falle das alte vom „Russen“, ist für diese Machtpolitik unbedingt erforderlich. Die Lückenpresse sorgt für entsprechende einseitige Beichterstattung für ein lückenhaftes Bild der anderen Seite. Propaganda als Grundvoraussetzung, um Völker für Kriege zu begeistern.

Dass auch die dauerhafte mediale Gehirnwäsche im Westen selber so nicht mehr funktioniert, hat einen einfachen Grund. Das Netz. Im Netz haben die Menschen längst angefangen, sich an den staatsnahen Pressemaschinen vorbei zu informieren. Menschen entwicklen aufgrund einer neutraleren Berichterstattung die Möglichkeiten der Eigeninitiative. Sie besuchen den angeblichen Feind, den Russen, und stellen fest: Der ist nicht - wie beschrieben - ein Unmensch, sondern im Gegenteil, ein Bürger wie du und ich, der sich vor allem eines auf gar keinen Fall wünscht. Krieg.

Dr. Rainer Rothfuß, Akademiker und Friedensaktivist, sowie Owe Schattauer, Musiker, Bauunternehmer und Friedensaktivist, setzten im August ihre Idee um, eine Friedensfahrt Berlin-Moskau-Moskau-Berlin durchzuführen. Über 200 Menschen waren ihrem Aufruf gefolgt und schlossen sich dem Friedenskonvoi an, als Schirmherr konnte kein geringerer als Willy Wimmer gewonnen werden.

Am 21. August kehrten die Aktivisten von ihrer Friedensmission nach Berlin zurück. Ihre Botschaft ist ein Zeichen: Wenn wir wollen, dass der Frieden in Europa gewahrt bleibt, müssen wir das selber übernehmen. Wir müssen Brücken zu unseren Nachbarn schaffen. Überlassen wir das den Eliten, hat der Frieden keine Chance. Aber wir brauchen sie eben nicht, diese Eliten. Wir sind erwachsen. Rothfuß, Schattauer und die vielen Mitreisenden haben vorgemacht, wie es geht. Folgen wir ihnen mit weiteren selbstgewählten Möglichkeiten der Verständigung.

SO geht echte Demokratie!

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Teaser: Projekt "Bärensuppe" - Eine Begegnung zwischen "Freeman" Joe Kreissl und Bilbo Calvez
Duration: 1:08
2016-08-22
Das Interview in voller Länge erscheint am 23. August 2016 auf KenFM

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Der Wunsch nach persönlicher Freiheit beschäftigt die Menschen schon seit vielen Jahrhunderten.

„Freeman“ Joe Kreissl lebt diese Vision wie kaum ein anderer, koppelt sich aber bewusst von dem aktuellen System ab, dass den Menschen seiner Ansicht nach in Ketten hält.
Der Traum von einem „selbstbeherrschten“, „unregiertem“ Leben, hat ihn zu dem Schritt veranlasst, seinen Gesellschaftsvertrag in einem Brief an das österreichische Kanzleramt zu kündigen. Eine Folge hiervon war, dass er während eines Gefängnisaufenthalts für vier Tage genau dessen beraubt wurde, wofür er sich unermüdlich einsetzt. Der Freiheit des Einzelnen.

Als Replik auf diese Entwicklung hat Joe einen Strafenkatalog für das System erstellt, infolgedessen er einen Schuldenanspruch von derzeit 240 Millionen Euro an die Republik Österreich stellt, mit der festen Überzeugung, dieses Geld auch irgendwann zu bekommen.
Gleichzeitig ist er der Auffassung, dass wir uns mittelfristig vom Geld verabschieden werden und erläutert in diesem Kontext sein Prinzip des „Geben und Empfangen“, das er bewusst vom Prinzip des „Geben und Nehmen“ unterscheidet.
Joe versteht es, mit seinen unkonventionellen Ansichten den Zuhörer immer wieder zu überraschen und stellt so eine Persönlichkeit dar, die selbst für den geneigten KenFM-User erfrischend „anders“ ist.

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Dieses Gespräch ist Teil des Kunstprojektes „Die Bärensuppe“.

Die Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil, in Form einer Kunstausstellung, wird in Berlin in der Galerie Lite-Haus im September 2016 und im Jugendklub Königstadt im November 2016 präsentiert. Die Besucher werden durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen dazu geführt, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst zu werden. Die interaktive Hauptinstallation, in dem geldlosen Bereich des Ausstellungsortes, wird den Besuchern die Möglichkeit geben, gegenseitiges Vertrauen zu beobachten und dieses auch selbst zu üben.

Die Ausstellung soll darüber hinaus einen schützenden Rahmen bieten, wo man sich mit diesem Thema, was allergische Reaktionen bei den meisten Menschen auslöst, in Ruhe annähern kann.

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KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer ("Wer regiert das Geld?")
Duration: 1:19
2016-08-21
Paul Schreyer ist Journalist und Autor und sieht sich, wie viele seiner Berufsgenossen abseits der Mainstream-Presse, mit dem Vorwurf des „Verschwörungstheoretikers“ konfrontiert. Schreyer beantwortet diesen Vorwurf treffend, dass auf diese Weise heutzutage Ansichten diskreditiert würden, die nonkonform sind. Diese müssten dabei noch nicht einmal Theorien im eigentlichen Sinne sein, es reiche der reine Dissenz mit dem Mainstream.

Als Journalist arbeitet Schreyer unter anderem für die Online-Portale „Telepolis“ und die „NachDenkSeiten“, als Buchautor landete er zuletzt 2014 gemeinsam mit Mathias Bröckers mit „Wir sind die Guten - Ansichten eines Putinverstehers“, ein Spiegel-Bestseller.

Im Gespräch mit KenFM stellt der gebürtige Rostocker sein aktuelles Buch „Wer regiert das Geld?“ vor, welches sich auf leicht verständliche Weise der komplexen Thematik des Bankenwesens und der Geldschöpfung nähert.

Im Interview werden Antworten auf Fragen wie „Was machen eigentlich Wirtschaftsprüfungskonzerne?“ oder „Wer kauft eigentlich Staatsanleihen?“ herausgearbeitet, die sich der politikinteressierte Bürger sicherlich schon einmal gestellt hat, jedoch von der hiesigen Presselandschaft weitgehend unbeantwortet bleiben.

Schreyer besitzt ein weit umfassendes Wissen für Finanzgeschichte und macht auch darauf aufmerksam, dass die Geldschöpfung nicht immer in privater Hand lag. Wie immer gilt es also, aus der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Themenübersicht des Interviews:
00:03:51 Grundlegendes über Geld
00:17:51 Wer kauft eigentlich Staatsanleihen ?
00:24:24 Die Macht der Banken und hieraus entstehende Risiken
00:31:38 Geschichte des Bankenwesen I
00:42:54 Federal Reserve - Ein Einblick
00:50:44 Was machen Wirtschaftsprüfer wirklich ?
01:02:18 Geschichte des Bankenwesen II
01:12:44 Bargeldabschaffung und Alternativen zur momentanen Geldschöpfung

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Rebellunion #22 - Wie stehst Du zu Europa?
Duration: 11:00
2016-08-19
Wie stehst Du zu Europa?

Nach dem Brexit wurde heiß diskutiert über Europa. Die Zukunft des Kontinents steht auf dem Spiel, so die gängige Meinung, die europäische Integration droht zu scheitern. Dabei wird in der Diskussion wenig differenziert. Europa und die Europäische Union (EU) als politische und wirtschaftliche Konstruktion werden oft gleich gesetzt. Dabei ist die EU nicht alternativlos, und es gibt und gab von Anfang an viel Kritik. Die Kritik an der EU wird in der öffentlichen Debatte schnell als „antieuropäisch“ abgestempelt. Dabei ist gerade der undemokratische Charakter der EU das große Hindernis für eine wirkliche Weiterführung der europäischen Integration.

Die Kritik an der EU darf nicht verstummen und nicht weiter unterdrückt werden. Wir brauchen nichts weniger als ein Reset, eine echte Neugründung der europäischen Institutionen, wenn Europa nicht politisch auseinander fallen soll.

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KenFM im Gespräch mit: Jorge Jurado (Botschafter Ecuadors a.D.)
Duration: 1:26
2016-08-18
Jorge Jurado ist ein ecuadorianischer Politiker und Diplomat.

In Folge einer Militärdiktatur und der Einkerkerung seines als Journalist arbeitenden Vaters, entschied sich die Familie, den damals 17 Jahre jungen Jorge nach Europa zu schicken, um ihm eine vernünftige Ausbildung zu ermöglichen.

Nach dem Studium an der technischen Universität in Berlin, arbeitete Jorge zunächst einige Zeit in Deutschland, bevor er sich 1986 entschloss, in sein Heimatland zurück zu kehren, um sich insbesondere dem technischen Umweltschutz zu widmen. Dort bekleidete er von 2008 bis 2010 die Position des Wasserwirtschaftsministers, warnend vor den Folgen des fahrlässigen Umgangs mit der lebensnotwendigen Ressource „Wasser“. Von 2011 bis 2016 war er Botschafter seines Landes in Berlin, um im Anschluss abermals nach Ecuador heimzukehren.

Im Gespräch mit KenFM geht er auf die Besonderheiten seines Heimatlandes ein, zieht Vergleiche zwischen dem Umgang mit Flüchtlingen in Europa und in Ecuador und legt dar, warum auch das „große Europa“ sich von Jurados Heimat eine Scheibe abschneiden kann.

Seinen Abschied aus Deutschland sieht er mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da er sich in Berlin „sau wohl“ fühlt und sein zweites Zuhause mit der Zeit lieben gelernt hat.
Seinen Bezug zu Ecuador hat Jurado in all den Jahren niemals verloren, spricht perfekt spanisch, identifiziert sich mit der Mentalität und sieht sich selbst als Südamerikaner.

Themenabschnitte des Interviews:
00:00:07Jorge Jurado im Portrait
00:12:07 Ecuadors Verhältnis zu Natur und Umwelt
00:22:02 Flüchtlinge & Kolonialismus
00:33:48 Faktencheck Ecuador
00:47:00 Westliche Doppelmoral und die Verbindung Ecuadors mit dem Abendland
00:57:00 US-Wahlkampf: Clinton, Sanders oder Trump?
01:00:59 Krisenmanagement in Ecuador und Europa
01:10:00 Drogenkriminalität in Ecuadors Nachbarschaft
01:13:15 Politische Allianzen für eine lateinamerikanische Einheit
01:15:17 TTIP vs. Multipolarität
01:20:20 Europäische Finanzkrise und die Rolle von IWF, Weltbank, EZB
01:22:22 Politikverständnis in Lateinamerika und Europa
01:28:01 Einfluss der Medien in die Politik
01:33:14 Kulturelle Wertschätzung: Ecuador - Deutschland

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KenFM-Spotlight: Kaveh Ahangar über Gaza als größtes "Freiluftgefängnis" der Welt
Duration: 8:07
2016-08-17
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Kaveh Ahangar – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kaveh-ahangar/

Radikal-Demokratie.

Kaveh Ahangar ist gebürtiger Iraner. Seine Eltern verließen das Land, kaum hatte das Volk die US-Marionette, den Schah von Persien, gestürzt. Als Begründung der Flucht nennt Ahangar das wenig später herrschende Klima im Land. Die vom Volk geforderten Freiheiten, der Grund der Revolution, wurden auch von den neuen Machthabern nicht erfüllt. Wo früher eine Militärdiktatur das sagen hatte, saßen jetzt fundamentalistische Geistliche im Sattel. Wieder ging alle Macht von autokratischen alten Männern aus. Daran hat sich wenig geändert. Aufgrund der geopolitischen Wichtigkeit des Iran wird das Land von westliche Eliten permanent drangsaliert. Dieser Druck hilft der Regierung, Reformen im Inneren seit Jahren zu verhindern. Zwar ist die Atomdebatte vom Tisch, nur wird sich zeigen, ob Washington unter Hillary Clinton wieder auf Konfrontationskurs mit Teheran geht.

Ahangar studierte in Deutschland Geschichte und Philosophie und verfolgt parallel eine Karriere als politischer Rapper unter dem Namen Kaveh. Zudem arbeitet er aktuell an einem Buch, das der Frage nachgeht, warum die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts von Europa ausging, und nicht von der damaligen Werkbank der Welt – China.

Kaveh kommt nach eigenen Aussagen aus einem linken Haushalt. Doch was bedeutet „Links“ heutzutage noch? Wo sind die Linken, wenn es darum geht, geschlossen gegen die Ausbeutung des Arbeitnehmers durch das Kapital front zu machen?

KenFM stellte Fragen und bekam extrem analytische Antworten.

Themenübersicht des Interviews:

00:08:17 Imperialismus – Antiimperialismus
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=8m17s

00:20:06 Eurozentrismus – Ethnozentrismus
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=20m6s

00:29:00 Klassenkampf
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=29m

00:35:40 Antideutsches Weltbild
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=35m40s

00:47:18 Kapitalismuskritik
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=47m18s

00:55:42 Massenmedien
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=55m42s

00:57:17 Musikpresse
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=57m17s

01:00:04 Politischer Rap in Deutschland
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h4s

01:01:49 Gaza – Israel
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h1m49s

01:14:23 Flüchtlinge
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h14m23s

01:20:02 Fluchtursachen
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h20m2s

01:22:32 Drohnenmorde, Destabilisierung
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h22m32s

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KenFM-Spotlight: Diana Johnstone über die verlorenen Kriege der USA
Duration: 5:23
2016-08-15
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Diana Johnstone – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/diana-johnstone/

„Hillary Clinton hat keine moralische Grenze.“

Zu diesem Urteil kommt die amerikanische Autorin Diana Johnstone im Gespräch mit KenFM. Johnston wurde während des Vietnamkrieges politisiert und entschloss sich damals, die USA zu verlassen, um nach Europa zu gehen. Sie war als Pressesprecherin der Grünen tätig, lebte eine Zeit lang in Bonn und wohnt inzwischen seit 40 Jahren in Paris.

Ihr Buch „Die Chaos Königin“ über Hillary Clinton ist ein Muss für den politisch interessierten Bürger.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Hillary Clinton ins Weiße Haus einzieht, ist groß. Wer sich auf die dann zu erwartende Außenpolitik vorbereiten möchte, tut gut daran, sich die Sponsoren ihres Wahlkampfes anzusehen.

Die Liste reicht von Goldman Sachs über AIPAC, von Saudi-Arabien bis hin zu Haim Saban, der mit 13 Millionen Dollar die größte Einzelspende an Hillary Clinton durchgereicht hat. Haim Saban hat nach eigenen Aussagen nur ein Hobby: Israel.

Was muss Hillary für das empfangene Geld tun, wenn sie es ins Weiße Haus schaffen sollte?

Als sie unter Barack Obama Außenministerin war, ließ sie Libyen angreifen und 40.000 Menschen ermorden. In dieser Zeit wurde auch Libyens Präsident Gaddafi ermordet.

Im Gespräch mit KenFM spricht sie auch über die „neue Linke“, wie wir sie nicht nur in den USA erleben. Hillary Clinton ist eine typische Vertreterin dieser neuen Linken.

Man hat sich davon verabschiedet, sich zum Beispiel um DIE Arbeiterklasse oder DEN Mittelstand zu bemühen. Es geht vielmehr um das, was man als persönlichen Aufstieg bezeichnen muss und der vortäuschen soll, die aufsteigende Person würde für eine ganze Klasse stehen. Dem ist nicht so.

So wie Barack Obama nicht den Afroamerikanern in den USA zu mehr Macht und Wohlstand verholfen hat, wird Hillary Clinton DIE Frauen nicht nach vorne bringen.

Das alles sind billige Marketingtricks einer Finanz-Elite, die mit immer neuen Kampagnen und gecasteten Personen aus unteren Kasten vorgaukeln wollen, es ginge ihnen um das, was man Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit nennen könnte.

Wenn Hillary Clinton es ins Weiße Haus schafft, würde auch die private Macht ihrer Familie enorm steigen. Ihr Mann war ebenfalls Präsident der USA und hält heute für Millionengagen Reden vor Kunden, die sich das leisten können.

Frau Clinton ist von Macht besessen und bereit, als Marionettenpuppe ihrer Strippenzieher alles zu tun, was diese fordern. Der Iran wird sich auf einiges vorbereiten müssen, aber eben auch alle Partner der USA. Mitgehangen, mitgefangen.

„Barack zögert, wenn er tötet – Hillary nicht.“

Dieser Satz von Autorin Diana Johnstone sollte als das verstanden werden, was er ist. Eine Warnung. Hillary Clinton ist eine Handgranate in einem Munitionslager. Den Splint ziehen Eliten im Hintergrund, die permanent von der Freiheit der Märkte faseln, dann aber nur Finanzmärkte meinen, und mit Demokratie generell wenig anfangen können.

Im Mittleren Osten sind und waren ihre Feinde daher vor allem Staaten, die über einen gesunden Nationalismus zu einer eigenen Identität gefunden haben und bei denen vor allem Frauen massiv der Zugang zu Bildungseinrichtungen ermöglicht wurde. Libyen, Iran, Syrien.

Die Partner dieser US-Eliten im Kampf für mehr Demokratie sind vor allem erzkonservative Golfmonarchien, in denen Frauen noch nicht mal den Führerschein machen dürfen, die aber als Finanzierer des ISIS-Terror agieren und dabei in den USA die Hardware kaufen.

Hillary Clinton ist auch deren Wunschkandidat, und die „deutschen“ Medien feiern sie schon heute – vor allem, weil sie eine Frau ist.

Frauen an der Spitze eines Staates sind längst nichts besonderes mehr. Pakistan und Indien kennen das längst, und auch in der BRD soll es eine Frau sein, die dieses Land immer so führt, dass die USA den Kotau nicht übersehen können.

Das Gespräch mit Diana Johnstone über Hillary Clinton wurde vor dem Ausscheiden Bernie Sanders aus dem Wahlkampf und vor dem Brexit aufgezeichnet.

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KenFM im Gespräch mit: Dirk Koch ("Der ambulante Schlachthof")
Duration: 1:25
2016-08-12
Dirk Koch hat den Großteil seines Lebens als Reporter und Redakteur beim SPIEGEL verbracht.

Er leitete das SPIEGEL-Büro der Hauptstadt, und die hieß damals Bonn. In der Bonner Republik lief man als politischer Reporter den Mächtigen permanent über den Weg. Bonn war wesentlich direkter, wenn es um den Zugang zum Machtapparat ging.

Das heutige ehemalige Nachrichtenmagazin SPIEGEL war unter Gründer Rudolph Augstein auch noch eine völlig andere Gazette. Die Chefetage ging für die Pressefreiheit auch schon mal Monate lang in U-Haft, und die Redakteure waren angewiesen, sich wie Terrier in Geschichten einzugraben. Man lag Wochen und Monate auf der Lauer, traf sich mit Informanten. Recherche hieß damals noch nicht Google. Der Journalismus war deutlich mutiger und vor allem unabhängiger von den Zirkeln der Macht. Ein Zeitzeuge wie Dirk Koch empfand sich eher wie ein ermittelnder Kripo-Beamter als eine Person, die sich durch Hündeln vor den Mächtigen für einen Job in deren Reihen empfahl.

Dirk Koch hat mit dem Buch "Der ambulante Schlachthof" jetzt seine Memoiren veröffentlicht.

Im Gespräch mit KenFM nimmt Dirk Koch kein Blatt vor den Mund, erzählt so manche Anekdote aus der Bonner Republik und kritisiert die Kollegen von heute massiv. Er wirft ihnen schlicht Unfähigkeit und den Hang zur Unterwürfigkeit vor.

Inhalt:

ab 00:29:39 Augstein, Möllemann und Waffenexporte
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=29m39s

ab 00:36:11 Kochs Familie, seine Brüder und die Vergangenheit
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=36m11s

ab 00:39:56 Journalismus damals und heute
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=39m56s

ab 00:47:28 Wie unabhängig sind Journalisten heute?
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=47m28s

ab 01:01:42 Wer war Helmut Kohl? (Kohl der Europäer)
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=1h1m42s

ab 01:05:37 Wer ist Angela Merkel? (Merkel, Flüchtlinge und die Türkei)
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=1h5m37s

ab 01:11:36 Wer war Franz Josef Strauß? (Strauß` und seine Außenpolitik)
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=1h11m36s

ab 01:15:28 Wer ist Wolfgang Schäuble? (Das Attentat, sein Ehrgeiz und die Dis ziplin)
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=1h15m28s

ab 01:20:35 Begegnungen mit Heiner Geißler (Erfahrungen beim Joggen in Chile)
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=1h20m35s

ab 01:23:44 Hannelore Kohl über ihren Mann
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=1h23m44s

ab 01:25:06 Politiker sind auch nur Menschen (Politik, ein blutiges Geschäft)
https://youtu.be/2BE0JSSve3Y?t=1h25m6s

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KenFM-Spotlight: Mathias Bröckers über die "Steuervermeidung" bei internationalen Großkonzernen
Duration: 4:27
2016-08-11
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Mathias Bröckers – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/mathias-broeckers-di...

Die Zeiten, in denen der Mensch am Ast der eigenen Existenz gesägt hat, sind lange vorbei. Mittlerweile ist er dazu übergegangen, den ganzen Wald um sich herum abzufackeln. Der Mensch übertreibt. Auf allen Gebieten. Ihm ist vor allem die Erkenntnis abhanden gekommen, dass er als Teil der Natur nicht ohne eben diese überleben kann. Die Krone der Schöpfung ist eine hohle Nuss, vor allem wenn es darauf ankommt.

Menschen leben seit Langem in immer abstrakteren Welten. In Großstädten, mit Gesetzen, Verhalten, Politischen Ideen. Das alles sind keine natürlich vorkommenden Produkte, sondern wurden vom Menschen für den Menschen erdacht und umgesetzt. Dahinter steckte im Kern immer die Idee, sich die Erde untertan zu machen. Gefügig zu machen.

Was über Jahrtausende relativ erfolgreich funktionierte, hat spätestens im 21. Jahrhundert seinen Zenit überschritten. Der Mensch neigt dazu, übers Ziel hinauszuschießen. Die Dosis macht das Gift.

Egal wie gut ein gesellschaftliches Konzept, eine Idee, eine Technologie auch sein mag, ab Punkt X kommt es zur Überdosis und damit zu einem toxischen Effekt. Hier hilft nur, die Notbremse zu ziehen, eine echte Analyse zu wagen und dann an den Punkt zurück zu rudern, an dem alle aus dem Ruder lief.

Älteren Menschen fällt das besonders schwer. Sie kennen nur die Welt, die sie selber geschaffen haben und wollen sich keine andere vorstellen. Also müssen die jüngeren ran. Sie müssen, um es salopp auszurücken, die Karre aus dem Dreck ziehen, denn ihr Überleben hängt davon ab.

Alles, was die Alten jetzt noch tun können, ist ihr grandioses Scheitern auf den allermeisten Gebieten einzuräumen. Gut gemeint war schon immer das Gegenteil von gut. Seht euch um.

Mathias Bröckers und Sven Böttcher sehen den Status Quo der Spezies Mensch dennoch mit Humor und haben einen extrem kurzweiligen Ratgeber für die nächste Generationen geschrieben.

„Die ganze Wahrheit über alles – Wie wir unsere Zukunft doch noch retten können“

KenFM traf sich mit Mathias Bröckers, um mit ihm über den Ratgeber zum Überleben unser eigenen Spezies zu sprechen. Es wurde viel gelacht.

Fazit: Wir haben kaum eine Chance, aber nutzen wir sie.

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KenFM zeigt: Friedensfahrt-Initiator Dr. Rainer Rothfuß interviewt Willy Wimmer
Duration: 13:24
2016-08-09
Am 7. August traten vor dem Brandenburger Tor in Berlin rund 250 Teilnehmer die Friedensfahrt nach Moskau an, um ein Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung an das russische Volk zu senden. Schirmherr dieser Friedensfahrt ist der Staatssekretär des Verteidigungsministeriums a.D. und frühere Vize-Präsident der OSZE, der CDU-Politiker Willy Wimmer.

Er sprach auf der Bühne der Auftaktkundgebung über die Notwendigkeit dieser Fahrt ( https://kenfm.de/mahnende-worte-willy... ) und vertiefte seine Ausführungen in einem Gespräch am Rande der Veranstaltung mit dem Initiator der Friedensfahrt, Dr. Rainer Rothfuß.

Weitere Informationen zur Friedensfahrt unter http://www.druschba.info

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Mahnende Worte Willy Wimmers zum Auftakt der Friedensfahrt nach Moskau in Berlin
Duration: 8:12
2016-08-07
Während des Zweiten Weltkrieges fielen rund 27 Millionen Bürger der Sowjetunion den Attacken Hitler-Deutschlands zum Opfer. Um so großzügiger muss man die Geste Gorbatschows Jahrzehnte später bewerten, als er die Wiedervereinigung Deutschlands - sprich die Rückgabe der DDR - einfach so durchwinkte. Im Gegenzug sollte sich die damalige Nato um „keinen Inch“ Richtung Osten ausweiten.

Dieser Konsens war die Grundlage der späteren 2-plus-4-Gespräche. Einer der westlichen Verhandler auf der deutschen Seite war Willy Wimmer, der seinerzeit unter Helmut Kohl im Verteidigungsministerium arbeitet.

Alles, was damals an friedlichem Miteinander für die Zukunft Russlands innerhalb des europäischen Hauses vereinbart worden war, wurde später von den USA mit Füßen getreten. Ein sich wieder erholendes Russland passte nicht in ihr neoliberales Konzept von Weltherrschaft, Deutschland unter Merkel verrät den Geist der deutschen Einheit, ohne den sie nie Kanzlerin hätte werden können. Sie macht den täglichen Kotau vor den USA und schadet damit nicht nur Deutschland, sondern auch Europa.

Was tun?

Prof. Rainer Rothfuß und Owe Schattauer regten als Bürger und Friededaktivisten zu einer Friedensfahrt Berlin-Moskau-Moskau-Berlin an. Start ist der 8. August.

Am heutigen 7. August sprach bei der Auftaktveranstaltung der Friedensfahrt am Brandenburger Tor kein geringer als Willy Wimmer.

Seine Kernaussage: Wir brauchen eine andere, friedlichere Politik gegenüber Russland.

Weitere Informationen zu Friedensfahrt: http://www.druschba.info

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KenFM-Spotlight: Kaveh Ahangar zur Frage - "Was bedeutet LINKS heutzutage?"
Duration: 6:05
2016-08-06
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Kaveh Ahangar – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/kaveh-ahangar/

Radikal-Demokratie.

Kaveh Ahangar ist gebürtiger Iraner. Seine Eltern verließen das Land, kaum hatte das Volk die US-Marionette, den Schah von Persien, gestürzt. Als Begründung der Flucht nennt Ahangar das wenig später herrschende Klima im Land. Die vom Volk geforderten Freiheiten, der Grund der Revolution, wurden auch von den neuen Machthabern nicht erfüllt. Wo früher eine Militärdiktatur das sagen hatte, saßen jetzt fundamentalistische Geistliche im Sattel. Wieder ging alle Macht von autokratischen alten Männern aus. Daran hat sich wenig geändert. Aufgrund der geopolitischen Wichtigkeit des Iran wird das Land von westliche Eliten permanent drangsaliert. Dieser Druck hilft der Regierung, Reformen im Inneren seit Jahren zu verhindern. Zwar ist die Atomdebatte vom Tisch, nur wird sich zeigen, ob Washington unter Hillary Clinton wieder auf Konfrontationskurs mit Teheran geht.

Ahangar studierte in Deutschland Geschichte und Philosophie und verfolgt parallel eine Karriere als politischer Rapper unter dem Namen Kaveh. Zudem arbeitet er aktuell an einem Buch, das der Frage nachgeht, warum die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts von Europa ausging, und nicht von der damaligen Werkbank der Welt – China.

Kaveh kommt nach eigenen Aussagen aus einem linken Haushalt. Doch was bedeutet „Links“ heutzutage noch? Wo sind die Linken, wenn es darum geht, geschlossen gegen die Ausbeutung des Arbeitnehmers durch das Kapital front zu machen?

KenFM stellte Fragen und bekam extrem analytische Antworten.

Themenübersicht des Interviews:

00:08:17 Imperialismus – Antiimperialismus
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=8m17s

00:20:06 Eurozentrismus – Ethnozentrismus
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=20m6s

00:29:00 Klassenkampf
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=29m

00:35:40 Antideutsches Weltbild
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=35m40s

00:47:18 Kapitalismuskritik
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=47m18s

00:55:42 Massenmedien
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=55m42s

00:57:17 Musikpresse
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=57m17s

01:00:04 Politischer Rap in Deutschland
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h4s

01:01:49 Gaza – Israel
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h1m49s

01:14:23 Flüchtlinge
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h14m23s

01:20:02 Fluchtursachen
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h20m2s

01:22:32 Drohnenmorde, Destabilisierung
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h22m32s

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KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld
Duration: 1:31
2016-08-05
Wenn es einer sehr kleinen und übersichtlichen Gruppe von Menschen gelingt, die Massen global und über Jahrzehnte für die eigenen Ziele arbeiten zu lassen, kann das nur dann erfolgreich bewerkstelligt werden, wenn diese Eliten die Techniken der Gehirnwäsche auf allen Ebenen konsequent zur Anwendung bringen. Schon der Umstand, dass Völker sich für Krieg begeistern lassen, zeigt die Macht dieser Technik.

Seit dem römischen Prinzip „Teile und Herrsche“ haben sich die Werkzeuge der Gehirnwäsche extrem verfeinert. Ein großer Teil der sogenannten Sozialforschung wurde im Auftrag der Eliten finanziert, um den Menschen als Wesen, das nur im Kollektiv überleben kann, im Anschluss in seine Bestandteile zerlegen zu können - ihn gefügig zu machen.

Der Grad der Manipulation ist viel größer, als die meisten von uns auch nur ahnen. Aber gerade darin liegt die Macht dieser Elitentechnik. Massenmedien sind dabei eines der wichtigsten Werkzeuge, um die Realität zu verschleiern und unsichtbar zu machen. Wer darauf aufmerksam macht, wird vom System gnadenlos attackiert, lächerlich gemacht und ausgegrenzt. Das finale Ziel ist immer die Vernichtung derer, die die Tarnung der Eliten auffliegen lassen.

Der Soziologe Prof. Rainer Mausfeld hat sich intensiv mit den Techniken der Verschleierung und des Gefügigmachens auseinandergesetzt. Seine auch im Netz veröffentlichen Vorträge, u. a. mit dem Titel „Warum schweigen die Lämmer“, wurden zu Blockbustern im Netz.

KenFM sprach mit Rainer Mausfeld über den Status Quo einer auf den neoliberalen Kurs eingeschworenen Gesellschaft, die sich in gegenseitigen Lagerkämpfen an die Gurgel geht, während die Geldeliten weiter die Strippen ziehen. Die Manipulation ist extrem perfide, denn sie beleidigt den Menschen an sich, der nicht wahrhaben will, dass er wie Vieh zur Schlachtbank geführt werden kann und wird, indem man ihn mit den pervertierten Techniken der Demokratie davon abhält zu sehen, in welcher Situation er sich tatsächlich befindet.

Die Zeit des Erwachens steht unmittelbar bevor. Sie wird nicht ohne Schmerzen zu haben sein. Die Medienrevolution ist wie eine Geburt. Wir müssen da durch, um ein autarkes Leben wirklich beginnen zu können.

ab 00:03:24 Die Natur des Neoliberalismus
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=3m24s

ab 00:11:40 Das Verschwinden des Elitenspektrums
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=11m40s

ab 00:14:20 Vom Selbstbild des Menschen
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=14m20s

ab 00:19:26 Demokratie als Herrschaftsinstrument der Eliten
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=19m26s

ab 00:30:50 Die Atomisierung des Selbst: seine Zerlegung in ein Bündel von Kompetenzen
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=30m50s

ab 00:41:01 Lügenpresse, Querfront, Antiamerikanismus - die Pervertierung von Begriffen
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=41m1s

ab 00:50:04 Die Asymmetrie in der Deutsch-Amerikanischen Beziehung
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=50m4s

ab 00:56:12 Feudalismus oder: als der Gegner noch sichtbar war
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=56m12s

ab 01:02:21 Folgenloses Aufaddieren von Empörungsfällen, um Widerstandspotential zu schwächen
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=1h2m21s

ab 01:03:43 Das Menschenbild des Neoliberalismus und seine Nähe zum Behaviorismus
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=1h3m43s

ab 01:14:49 Wahlen im Kontext einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=1h14m49s

ab 01:16:36 Von Orwell und Huxley: „Wir amüsieren uns zu Tode“
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=1h16m36s

ab 01:19:17 Bargeldabschaffung und die Aufrechterhaltung unsers Mikrokosmos
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=1h19m17s

ab 01:35:53 Fehlinterpretationen der Aufklärung: Selbstbild-Rhetorik
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=1h35m53s

ab 01:41:36 Wie der Neoliberalismus unsere „dunkle“ Seite nährt und die „helle“ verleugnet
https://youtu.be/OwRNpeWj5Cs?t=1h41m36s

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KenFM-Spotlight: Diana Johnstone über den Einfluss der USA auf die Politik in Europa
Duration: 3:35
2016-08-04
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Diana Johnstone – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/diana-johnstone/

„Hillary Clinton hat keine moralische Grenze.“

Zu diesem Urteil kommt die amerikanische Autorin Diana Johnstone im Gespräch mit KenFM. Johnston wurde während des Vietnamkrieges politisiert und entschloss sich damals, die USA zu verlassen, um nach Europa zu gehen. Sie war als Pressesprecherin der Grünen tätig, lebte eine Zeit lang in Bonn und wohnt inzwischen seit 40 Jahren in Paris.

Ihr Buch „Die Chaos Königin“ über Hillary Clinton ist ein Muss für den politisch interessierten Bürger.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Hillary Clinton ins Weiße Haus einzieht, ist groß. Wer sich auf die dann zu erwartende Außenpolitik vorbereiten möchte, tut gut daran, sich die Sponsoren ihres Wahlkampfes anzusehen.

Die Liste reicht von Goldman Sachs über AIPAC, von Saudi-Arabien bis hin zu Haim Saban, der mit 13 Millionen Dollar die größte Einzelspende an Hillary Clinton durchgereicht hat. Haim Saban hat nach eigenen Aussagen nur ein Hobby: Israel.

Was muss Hillary für das empfangene Geld tun, wenn sie es ins Weiße Haus schaffen sollte?

Als sie unter Barack Obama Außenministerin war, ließ sie Libyen angreifen und 40.000 Menschen ermorden. In dieser Zeit wurde auch Libyens Präsident Gaddafi ermordet.

Im Gespräch mit KenFM spricht sie auch über die „neue Linke“, wie wir sie nicht nur in den USA erleben. Hillary Clinton ist eine typische Vertreterin dieser neuen Linken.

Man hat sich davon verabschiedet, sich zum Beispiel um DIE Arbeiterklasse oder DEN Mittelstand zu bemühen. Es geht vielmehr um das, was man als persönlichen Aufstieg bezeichnen muss und der vortäuschen soll, die aufsteigende Person würde für eine ganze Klasse stehen. Dem ist nicht so.

So wie Barack Obama nicht den Afroamerikanern in den USA zu mehr Macht und Wohlstand verholfen hat, wird Hillary Clinton DIE Frauen nicht nach vorne bringen.

Das alles sind billige Marketingtricks einer Finanz-Elite, die mit immer neuen Kampagnen und gecasteten Personen aus unteren Kasten vorgaukeln wollen, es ginge ihnen um das, was man Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit nennen könnte.

Wenn Hillary Clinton es ins Weiße Haus schafft, würde auch die private Macht ihrer Familie enorm steigen. Ihr Mann war ebenfalls Präsident der USA und hält heute für Millionengagen Reden vor Kunden, die sich das leisten können.

Frau Clinton ist von Macht besessen und bereit, als Marionettenpuppe ihrer Strippenzieher alles zu tun, was diese fordern. Der Iran wird sich auf einiges vorbereiten müssen, aber eben auch alle Partner der USA. Mitgehangen, mitgefangen.

„Barack zögert, wenn er tötet – Hillary nicht.“

Dieser Satz von Autorin Diana Johnstone sollte als das verstanden werden, was er ist. Eine Warnung. Hillary Clinton ist eine Handgranate in einem Munitionslager. Den Splint ziehen Eliten im Hintergrund, die permanent von der Freiheit der Märkte faseln, dann aber nur Finanzmärkte meinen, und mit Demokratie generell wenig anfangen können.

Im Mittleren Osten sind und waren ihre Feinde daher vor allem Staaten, die über einen gesunden Nationalismus zu einer eigenen Identität gefunden haben und bei denen vor allem Frauen massiv der Zugang zu Bildungseinrichtungen ermöglicht wurde. Libyen, Iran, Syrien.

Die Partner dieser US-Eliten im Kampf für mehr Demokratie sind vor allem erzkonservative Golfmonarchien, in denen Frauen noch nicht mal den Führerschein machen dürfen, die aber als Finanzierer des ISIS-Terror agieren und dabei in den USA die Hardware kaufen.

Hillary Clinton ist auch deren Wunschkandidat, und die „deutschen“ Medien feiern sie schon heute – vor allem, weil sie eine Frau ist.

Frauen an der Spitze eines Staates sind längst nichts besonderes mehr. Pakistan und Indien kennen das längst, und auch in der BRD soll es eine Frau sein, die dieses Land immer so führt, dass die USA den Kotau nicht übersehen können.

Das Gespräch mit Diana Johnstone über Hillary Clinton wurde vor dem Ausscheiden Bernie Sanders aus dem Wahlkampf und vor dem Brexit aufgezeichnet.

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KenFM im Gespräch mit: Andreas Maurer
Duration: 2:05
2016-08-02
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Maurer ist ein Politiker, wie man ihn sich wünscht. Er verkauft weniger sich selber, denn die Ideen, die ihn antreiben. Kooperation statt Konfrontation, sich auch mal in die Situation eines anderen Menschen hineinversetzen. Politik nicht von der obersten Sprosse der eigenen Karriereleiter herab, sondern auf Augenhöhe mit dem Bürger.

Maurer ist Mitglied der Linken und der erste deutsche Politiker, der die „Krim-Krise“ zum Anlass genommen hat, das deutsch-russische Verhältnis in seiner Substanz unter die Lupe zu nehmen. Als Russland-Deutscher kennt er beide Seiten. Er hat den Überblick, der den meisten Deutschen, aber auch russischen Kommunalpolitikern, fehlt.

Maurer denkt nicht nur pragmatisch, sondern immer auch mit dem Wissen um die Geschichte, die wir alle auf dem Rücken tragen. Die Krim z.B. war immer ein Teil Russlands, bis sie unter Chruschtschow in Zeiten des Kalten Krieges einfach an die Ukraine verschenkt wurde. Mitsamt der russischen Bevölkerung, die nie gefragt wurde. Im Block der damaligen UdSSR änderte sich für sie auch kaum etwas. Moskau blieb ja der Boss am Set.

Mit dem Zerfall der UdSSR und den innerstaatlichen Spannungen der Ukraine änderte sich das. Plötzlich spielten, von außen angeschoben, unterschiedliche Kulturen und Nationalitäten wieder eine Rolle.

Die Abspaltung der Krim war dann aber eine Reaktion auf den Putsch in Kiew, was wir im Westen gerne unter den Tisch kehren. Falsch ist auch die Aussage, dass es sich bei der Krim-Krise um eine Annektion Russlands handelte. Vielmehr vollzog sich eine Sezession der Krim. Zuvor wurde die Bevölkerung in einer legalen Wahl befragt.

Beim Anschluss der Krim an Moskau handelt es sich in Wahrheit um eine Wiedervereinigung, legt Maurer dar. Im Gegensatz zur Deutschen Wiedervereinigung hatten die Bewohner der Krim aber deutlich mehr Mitspracherecht.

Maurer ist der erste deutsche Politiker, der fordert, man möge die Krim endlich offiziell als Teil der Russischen Föderation anerkennen. Er war mit einer Delegation auf der Krim, um mit allen Bevökerungsschichten, parteiübergreifend nach einem gangbaren Weg in die Zukunft zu suchen.

Frieden ist dabei das oberste Gebot. Als Mann, der auch mal als Postbote gearbeitet hat, weiß Maurer mit allen Menschen umzugehen. Er kann vor allem zuhören.

KenFM traf einen Menschen, der sich als Politiker vor allem in den Dienst der Sache stellt.

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KenFM-Spotlight: Wolfgang Bittner über Vitali Klitschko und seine Verdienste
Duration: 2:28
2016-08-01
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Wolfgang Bittner – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/wolfgang-bittner/

Ein von Wachstum getriebenes Wirtschaftssystem, dessen Kraftstoff ein verzinstes Geldsystem ist, das also permanent expandieren muss, um nicht zu implodieren, muss ab Punkt X entweder seine Bevölkerung enteignen, oder aber Krieg führen.

Die Enteignung läuft bei uns längst. Die Preise steigen, während die Löhne stagnieren oder fallen. Der Abbau sozialer Rechte, verkauft als „Eigenverantwortung“, ist ebenfalls eine schleichende Form der Enteignung, denn was der Staat auch an Altersversorgung nicht mehr leisten kann, oder besser will, fehlt dem Bürger im Alltag im Geldbeutel.

Betroffen von dieser Mechanik ist längst auch die BRD. Wir sind der größte Niedriglohnsektor der Welt. Hartz IV ist das Gegenteil von Sozial, denn es schließt Menschen vom sozialen Leben nahezu aus. Wer Hartz IV bezieht, hat für Kultur kein Geld mehr.

Um die exponentiell steigenden Zinsen im Kapitalismus bedienen zu können – sie sind der eigentliche Kern des Problems – spielt die Regierung, oder besser die Banken hinter der Regierung, am Ende die Spielkarte Krieg.

Ein sich im Krieg befindendes Land investiert vor allem in teure Kriege, um die Beute später dazu zu nutzen, das eigene völlig marode Wirtschaftssystem wieder zu stabilisieren. Ein Land, das sich auf einen Krieg zubewegt, erklärt jeden, der auf das eigentliche Motiv hinweist, zum Staatsfeind. Staatsfeinde heißen heute Verschwörungstheoretiker, Aluhut-Träger oder Putinversteher.

Personen, die diese Vokabeln dann gegen die Warner, zum Beispiel nicht embeddete JournalistInnen nutzen, stehen direkt oder indirekt auf der Lohnliste der Geheimdienste. Sie geben gerne vor, Links zu sein, nur ist ihre zentrale Aufgabe, das, was Links ausmacht, zu zerstören. Die „Neuen Linken“ sind Teil des Neoliberalismus und tun alles dafür, um ein völlig in vergessen geratenes Klassenbewusstsein, wo immer es sich zeigt, im Keim zu ersticken.

Damit sind wir bei der Ukraine-Krise. Schon der Name „Krise“ täuscht. Hier liegt eben so wenig eine Krise vor, wie damals in Afghanistan, dem Irak, Libyen oder aktuell Syrien.

Die Ukraine ist ein riesiger Flächenstaat, der reich an Bodenschätzen ist. Zudem ist sie DIE Kornkammer Europas. Die Ukraine grenzt direkt an Russland.

Da der Westen nicht bereit ist, sein Neoliberales Wirtschaftssystem zu überdenken, da seine Staaten sich von privaten Banken Geld leihen und damit erpressbar sind, tanzen sie nach den Regeln des „Marktes“. Hinter dem Markt verstecken sich Wirtschaftsverbrecher. Sie brauchen Krieg, um ihr Schneeballsystem weiter spielen zu können. Krieg, also die willkürliche Enteignung Dritter, ist dabei Teil des Business.

In repräsentativen Demokratien verkauft man Kriege, einen Putsch oder einen Regime-Change dann gerne unter der Tarnbezeichnung Demokratie-Export, doch geht es in Wahrheit immer nur um Wirtschaftsinteressen.

Wer auf diese Tatsache hinweist, wie der Schriftsteller Wolfgang Bittner in seinem aktuellen Buch „Die Eroberung Europas durch die USA“, wird auf das Heftigste verleumdet und bekämpft.

Nur die Heftigkeit des Gegenwindes sollte stutzig machen. Wenn das, was Bittner schreibt, dummes Zeug wäre, könnte man es lässig ignorieren. Tut man aber nicht.

Wir führten mit Wolfgang Bittner zu seinem Buch, das eine Art mediales Tagebuch zum Putsch in Kiew ist, ein ausführliches Interview.

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KenFM-Spotlight: Christoph Pfluger zur Frage - "Was ist Geld?"
Duration: 4:25
2016-07-30
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Christoph Pfluger – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/pfluger/

Geld ist Macht.

Diese Macht kann nur ausüben, wer über drei Fähigkeiten verfügt. Er muss Geld aus dem Nichts schaffen können, um es Dritten dann gegen mehr Geld zu verleihen. Er muss dafür sorgen, dass dieses Geld mit Zinsen zurückbezahlt werden muss, so dass die verleihenden Privatbanken und ihre Besitzer immer reicher werden. Und er muss dafür sorgen, dass dieses Betrugssystem den Massen unbekannt bleibt. Nur so können etwa 0,000001% der Vermögenden den großen Rest der über 99,999999% für sich schuften lassen.

Moderne Sklaverei getarnt mit dem Begriff „Finanzdienstleistung“.

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar noch vor morgen Früh.“ – Henry Ford.

Revolutionen haben viele Namen. Werden sie von den Eliten eingefädelt, nennen sie sich aktuell Demokratieexport und kommen nicht ohne Bombenteppiche aus. Krieg und unser exponentiell wachsendes Geldsystem bedingen einander. Um immer höhere Zinsen und Zinseszinsen bedienen zu können, reicht es ab Punkt X nicht mehr, die Löhne zu Senken, die Preise zu erhöhen oder immer mehr Jobs von Maschinen erledigen zu lassen, während das Heer der Arbeitslosen wächst. Dann muss man an die Rohstoffe, die benötigt werden, um überhaupt zu produzieren, immer billiger heran. Raub ist die Folge, getarnt als „Peacekeeping Operation“.

Unser Geld ist eine gigantische Fehlkonstruktion. Diese gilt es zu enttarnen und zu benennen, auf das dann ein neues, das nächste Geld kreiert werden kann. Geld, das den Menschen nützt und ohne Krieg auskommt, und das nicht permanente Umverteilung von unten nach ganz oben organisiert.

Wie könnte dieses „Nächste Geld“ funktionieren? Welche Hindernisse müssen beseitigt werden, um es einzuführen? Wer soll dieses Geld erschaffen, und wer kontrolliert es in der Zukunft?

KenFM traf Christoph Pfluger in Zürich. Der Schweizer Journalist und Verleger ist Autor des Buches „Das nächste Geld“ und hat sich jahrelang mit der Materie beschäftigt. Wir können sein Buch wärmstens empfehlen, denn es räumt mit zahllosen Mythen über unser Geld und unser Finanzsystem auf. Vor allem aber zeigt es einen Ausweg aus der globalen Krise, die genau genommen eine Geldkrise ist. Und das ganze in einer Sprache, die jeder versteht!

Auch wer sich bisher nur wenig mit dem Thema beschäftigt hat, kommt daher am Ende des Buches zu der Erkenntnis, dass ein neues, faires Geld schnell umgesetzt werden kann!

WIR, die 99%, müssen es nur wollen. Dazu aber müssen wir das aktuelle Geld und seinen zerstörerischen Mechanismus erst einmal erkennen. Bildung ist der Schlüssel. Nutze ihn.

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KenFM am Telefon: Prinz Chaos II. zur Nominierung Hillary Clintons als Präsidentschaftskandidatin
Duration: 35:15
2016-07-27
Clinton oder Trump - Das ist hier die Frage.

Am 8. November 2016 wählen die Vereinigten Staaten ihren neuen Präsidenten. Offiziell besteht die Wahl zwischen nunmehr zwei Kandidaten - Hillary Clinton und Donald Trump. Doch egal wie sich die Amerikanischen Bürger entscheiden werden, der Verlierer steht schon fest: Es ist die amerikanische Demokratie.

Wer in den Vereinigten Staaten mitbestimmen möchte, muss vor allem extrem vermögend sein, oder aber Kontakte zu extrem vermögenden Personen und ihren Lobbies besitzen. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen Clinton und Trump. Trump ist ein mehr oder weniger erfolgreicher Multi-Milliardär, während der Clinton-Clan es in einer beispiellosen Karriere des Kriechens geschafft hat, sich von „überzeugten 68ern“ zu Hardcore-Fans des Establishments zu wandeln.

Einen ähnlichen Verrat an den vor sich hergetragenen Werten kennen wir von Joschka Fischer seinerzeit bei den Grünen, der als Friedensapostel Karriere machte, um später für den Jugoslawien-Krieg der amerikanischen Rüstungsindustrie zu trommeln, während Bill Clinton im Weißen Haus saß. Später wurde seine Frau Außenministerin unter Barack Obama und setzte sich persönlich für die Bombardierung Libyens ein.

Bernie Sanders, ebenfalls Demokrat, hat vor wenigen Wochen das Handtuch geworfen und sich dafür ausgesprochen, die Frau zu wählen, die während ihres gesamten Wahlkampfes permanent unterhalb der Gürtellinie schlug, um den Rivalen in den eigenen Reihen loszuwerden. Dass Sanders sich heute für Clinton ausspricht, da er sie für das geringere Übel hält, empfinden seine Unterstützer als vollkommenen Verrat. Im Telefonat mit dem Historiker und Amerikakenner Prinz Chaos II. analysieren wir den Status Quo unmittelbar nach der Nominierung Hillary Clintons zur Präsidentschaftskandidatin der Demokraten.

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nachdenKEN über: Wer Wind sät…
Duration: 17:25
2016-07-27
Du kannst einem Menschen, der sich in den Kopf gesetzt hat, seinem Leben mittels Terrorakt ein Ende zu setzen, nicht von der Tat abhalten, indem du ihm mit juristischen Konsequenzen drohst.

Europa wird aktuell von einer Terrorwelle erschüttert. Diese Welle wird sich zu einem Tsunami steigern, wenn wir nicht endlich beginnen, die Ursachen des Terrors zu benennen.

Was haben denn die meisten Täter gemeinsam?

Sie sind männlich, waren oft depressiv und kommen aus Ländern, die in den letzten Jahren durch die NATO in Schutt und Asche gelegt wurden.

Die Täter von heute waren zuvor selber Opfer. Opfer imperialer Politik. Entweder, indem sie direkt Gewalt, Verstümmelung und Tod erlebt haben oder aber, indem sie mitbekommen mussten, wie man ihre Verwandten vorsätzlich vernichtet hat.

Demokratieexport, der nicht ohne Bombenteppich auskommt, hat sich selber entzaubert.

Was wir aktuell erleben, nennt man Blowback. Rache nennt es der Volksmund. Es ist eine Illusion zu glauben, wir können Europa zu einer Festung umbauen, dabei unsere demokratischen Freiheiten erhalten und parallel munter weiter bomben oder bomben lassen. Auch unsere Gesellschaften stehen vor der Zerreißprobe, auch in Europa ist Bürgerkrieg nicht mehr unmöglich.

Was tun?

„Sehen wir, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge“, wusste schon Weizsäcker.

Wir müssen erkennen, dass unsere Politiker, egal in welcher Partei sie an ihrer Karriereleiter basteln, uns die Bevölkerung nicht vor Terror schützen können.

Warum nicht?

Weil das wirkliche Benennen der Ursachen politischer Selbstmord wäre. Die Ursachen sind Rüstungsexport und das Festhalten an einem System, das nicht ohne permanente Ressourcenkriege auskommt.

Auch der deutsche „Maschinenbau“ watet längt knietief im Blut. Auch die Bundeswehr hat sich längt von einer Verteidigungsarmee in eine mobile Eingreiftruppe gewandelt, die der NATO dabei unter die Arme greift, völkerrechtswidrige Kriege global zu planen und anzuzetteln.

Und immer wieder Ramstein.

Hier handelt es sich um Logistikzentrum, geschaffen, um Menschen via Drohnen und Bombenteppichen effektiv, sprich in möglichst großer Zahl zu ermorden. Von deutschem Boden geht längst wieder Massenmord aus.

Die Lunte brennt!

Wir, die Bürger, haben keine andere Wahl, das Zepter selber in die Hand zu nehmen. Unsere Volksvertreter sitzen mit den Killern in Nadelstreifen doch seit Jahren an den selben Tischen, während wir uns im Fadenkreuz der Opfer von gestern wiederfinden.

Gewalt erzeugt Gegengewalt.

Jedes Kind weiß das, und wer seinen Nachwuchs nach einer verlorenen Schulhof-Rangelei eine Handgranate mitgeben würde, damit er den zweiten Teil des Disputs für sich entscheiden könnte, bekäme es nicht nur mit der Justiz zu tun, sondern mit den Eltern der ganzen Schule. Übertragen wir diese natürliche Reaktion auf unsere Volksvertreter.

Community: wenn ihr euch bisher nicht dazu durchringen konnte, euch politisch zu engagieren, wenn ihr die Straße bisher gemieden habt, dann interpretiert die aktuelle Situation wie ein Spiel. Ein Spiel um Leben und Tod.

Wetten, dass…?

Ich wette, dass Sie es nicht schaffen, am 1. Oktober 25.000 Menschen vor das Kanzleramt zu bringen, die dieser verlogenen und längst gemeingefährlichen Politik den Schuh zeigen.

Direkte Demokratie wird notwendig, wenn die Politik mit dem Leben seiner Bürger spielt. Fallen wir den Tätern in Nadelstreifen endlich in den Arm. Beenden wir die Zusammenarbeit mit imperialen Terror-Staaten.

Verlangen wir ein „An-die-Kette-legen“ der deutschen Rüstungsindustrie und schließen wir die US-Terrorbasen Ramstein, AFRICOM, Büchel und Co.

Wer heute 50 km Landstraße fährt, ich tue das oft, erkennt nicht nur, dass dieses Land sehr viele schöne Ecken hat, dem fallen auch an sehr sehr vielen Dörfern Erinnerungssteine auf, die an die unzähligen Namen und die Opfer vergangener Kriege erinnern. Wer sich die Geburtsdaten und den Todestag ansieht wird erkennen, dass es sich zum größten Teil um junge Männern handelte. Männern, die zu Mördern wurden, da man ihnen das Gehirn gewaschen hatte. Auch die Attentäter von heute sind nicht mehr Herr ihrer Sinne. Sie sind Täter und Opfer zugleich.

Wir werden diesen Wahnsinn nur beenden, wenn wir es als Bürger selber angehen. Beenden wir, dass unsere Politik Wind sät.

1. Oktober, Kanzleramt. Kommt. Bitte.

Der Ausnahmezustand im wiedervereinigten Deutschland ist nur noch eine Autobombe entfernt.

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KenFM am Set: Owe Schattauer zur Friedensfahrt nach Moskau
Duration: 13:08
2016-07-25
"Die einzige Möglichkeit, die Beziehungen unter den Völkern zu humanisieren, besteht darin, die Instrumente der Gewalt zu zerstören und das Bewusstsein umzubauen. Das ist der schwierigste Teil der Konversion des Denkens." - Valentin Falin.

Owe Schattauer ist ein Mann der Tat. Groß geworden in der DDR, lebt er heute als Bauunternehmer in Mainz - dem Hauptstandort des ZDF.

Schattauer konnte noch nie den Mund halten, wenn ihm etwas politisch gegen den Strich ging. Diese Art, das Herz auf der Zunge zu tragen, brachte ihm schon im Honecker-Staat mächtig Ärger ein. Heute im wiedervereinigten Deutschland ist aus dem aufmüpfigen Genossen von einst ein Friedens-Aktivist aus Überzeugung geworden.

Seit der Ukraine-Krise und der damit verbundenen Kriegspropaganda der NATO gegenüber Russland meldet sich Owe Schattauer regelmässig im Netz zu Wort. Als „Stimme des Zorns“ erreichte er regelmäßig ein Millionenpublikum. Auch in den ehemaligen UdSSR-Staaten, denn Schattauers Facebook-Stellungnahmen werden längst auch ins Russische Übersetzt.

Krieg lässt sich am effektivsten verhindern, wenn man Vorurteile gegenüber anderen Völkern abbaut. Hier kann jeder aktiv werden, indem er sich vornimmt, z.B. Russen persönlich kennen zu lernen.
Z.B. mit einer Friedensfahrt Berlin-Moskau, Moskau-Berlin.

Diese simple Idee wurde von Prof. Rainer Rothfuß in der KenFM-Sendung Positionen erdacht und wird seither aktiv von Owe Schattauer unterstützt. Inzwischen haben 250 Privatpersonen zugesagt, sich der Karawane anzuschließen.

Die Auftaktveranstaltung findet am 7. August um 15.00 Uhr am Brandenburger Tor statt. Als Schirmherr wurde kein geringer als Willy Wimmer gewonnen. KenFM wird die Friedensfahrt medial begleiten.

Hier die Links zu den Events auf Facebook:

Friedensfahrt Fan-Page: https://www.facebook.com/druschba.pan...

Auftakt-Event 7.8.: https://www.facebook.com/events/13911...
Schluss-Event 21.8.: https://www.facebook.com/events/16494...

Weitere Informationen unter: http://www.druschba.info

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KenFM am Telefon: Willy Wimmer zum gescheiterten Putschversuch in der Türkei
Duration: 24:02
2016-07-22
Der Warnschuss!

Der gescheiterte Putsch in der Türkei wurde mit voller Absicht derart dilettantisch organisiert, um Präsident Erdogan einen finalen Schuss vor den Bug zu setzen.

Die Anweisungen kamen aus Washington und hatten eine unmissverständliche Botschaft. Sollte die Türkei weiter den antirussischen Kurs der NATO für sich ausnutzen, um auf eigene Rechnung zu arbeiten, dann müsste Washington nur mit dem Finger schnippen und der Regime-Change in Ankara wäre eingetütet.

Fakt ist: Erdogan macht im destabilisierten Syrien Ölgeschäfte mit dem IS, an denen er sich persönlich bereichert.

Erdogan bekämpft im Rahmen des inszenierten Krieges gegen Assad Kurden, wo immer er sie antrifft.

Das alles wäre dem Pentagon egal, würde Erdogan sich nicht wieder bestens mit Putin verstehen - ein Staatsbesuch in Moskau ist in Planung.

Wie weit die USA bereit sind zu gehen, konnte wer wollte erkennen, als es 2015 zum Abschuss eines Russischen Kampfjets an der syrisch-türkischen Grenze kam. Nur die Türkei hatte damit gar nichts zu tun!

Die Strippen zog das Pentagon. Ziel war es, einen NATO-Krieg gegen Russland über den Hebel Türkei vom Zaun zu brechen. Doch Putin reagierte erneut besonnen und tappte nicht in die Falle eines Krieges mit dem größten Militärbündnis der Welt. Heute wissen wir, dass es eine AWACS-Maschine aus Saudi Arabien war, die den Abschuss der russischen Suchoi SU 24 begleitete.

Das alles sind schwere Anschuldigungen, getätigt von keinem geringeren als Willy Wimmer. Wimmer arbeitete unter Helmut Kohl jahrelang im Verteidigungsministerium und später als Vizepräsident der OSZE. Wimmer weiß spätestens seit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien, zu was das Pentagon fähig ist, wenn es darum geht, die geopolitische Landkarte zu Gunsten des Imperiums auszudehnen.

Erdogan wurde von Washington verwarnt, so Wimmer.

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Me, Myself and Media 25 - Zeiten des Aufruhrs
Duration: 1:21
2016-07-22
Brexit, Terroranschläge, NATO-Übungen, Putschversuche. In immer kürzeren Abständen reiht sich eine Negativschlagzeile an die nächste. Das hat auch mit den immensen Geschwindigkeiten zu tun, mit denen Augenzeugenberichte heutzutage von Jedermann per Smartphone um den Globus geschickt werden können. Der Medienkonsument kann dabei schnell den Überblick verlieren, wenn er all diese Berichte ungefiltert und unsortiert auf sich einprasseln lässt.

Me, Myself and Media soll dabei helfen, den Überblick über das Geschehene zu behalten oder wenn nötig zurück zu erlangen. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um den Austritt der Briten aus der EU, der den Anfang vom Ende der Europäischen Union bedeuten könnte; um weiterhin anwachsende deutsche Rüstungsexporte und die massive NATO-Übung Anaconda unmittelbar vor der russischen Grenze; die Terror-Anschläge in Istanbul und Nizza und natürlich um den gescheiterten Putschversuch in der Türkei.

Als Gegengewicht haben wir Stimmen der Vernunft gesammelt, unter anderem von Frank-Walter Steinmeier, Wolfgang Ischinger, Horst Seehofer, Noam Chomsky und Ben Becker.

Die 25. Ausgabe von Me, Myself and Media mit Überlänge, denn anders als die Kollegen von tagesschau und co. haben wir keine festen Sendeplätze, an deren Länge wir uns halten müssen. Politische Berichterstattung, die sich die Zeit nimmt, die diese unruhige Welt braucht.

Alle Links und Quellen auf kenfm.de

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KenFM am Telefon: Prinz Chaos zu Erdogan, Sanders und dem Versagen der LINKEN
Duration: 47:17
2016-07-21
Wozu ist die Straße da?

Seit dem Zusammenbruch der UdSSR befindet sich die internationale Linke im Wachkoma. Sie hat nicht nur das Vertrauen der Völker verloren, sie traut auch dem Volk selber nicht mehr über den Weg. Wenn sich die Bevölkerung dann, ohne dass es die Linke organisiert hätte, spontan auf den Plätzen großer Metropolen trifft, um politisches Handeln selber zu erlernen, nur eben ohne Anführer, läuten bei den traditionellen Linken die Alarmglocken.

Dann wird dieses Volk diffamiert und speziell von den Linken mit dem Begriff Querfront belegt. Man unterstellt ausgerechnet dem führerlosen Volk, dass es nur rechts sein kann. Diese Attacke soll davon ablenken, dass man sich persönlich seit Jahren im Selbstmitleid des Niedergangs suhlt, anstatt die Ärmel hochzukrempeln, um der neoliberalen Agenda entgegenzutreten. Linke labern, das Volk aber will Taten sehen.

Türkei:

Auch in der Türkei konnte man aktuell während der Vereitelung des Putsches die Linken nicht auf der Straße entdecken. Es war das einfache, wieder führerlose Volk, das sich den Panzern entgegenstellte und Courage bewies.

Und in den USA? Da erleben wir, dass ein Linker wie Bernie Sanders das Handtuch wirft, um im Anschluss zu verkünden, die erzkonservative Hillary Clinton zu wählen. Verrat oder Demenz?

KenFM spricht mit dem Historiker Prinz Chaos über das politische Vakuum, das die Linken hinterlassen haben und das längst durch das einfache Volk gefüllt wird. Soziale Netzwerke spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Wir leben in labilen, aber auch spannenden Zeiten.

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Teaser: Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Elias Tsolakidis und Bilbo Calvez
Duration: 1:05
2016-07-20
Ohne es zu wissen, beschreitet Elias Tsolakidis mit großen Schritten den Weg einer Gesellschaft, die komplett ohne Geld und Finanzen auskommt. Nur ist dies nicht die Priorität seines Vorhabens. Ihm geht es in erster Linie darum, seinen Mitmenschen in Griechenland zu helfen. Ihm geht es um Gerechtigkeit und auch darum, absurde Situationen zu verändern. Elias begann im Jahre 2007, sich zu engagieren, um den Berg Olymp vor möglichen Waldbränden zu schützen. Er selber wohnt einen Steinwurf vom Olymp entfernt, in einer kleinen Stadt namens Katerini im Norden Griechenlands.

Die für diesen Anlass gegründete Bürgerinitiative „O Topos Mou“, zu deutsch „Mein Ort“, wurde über die Jahre immer aktiver. Jetzt, in der Zeit der Krise, ist dieses Projekt zunehmend wichtig für die Menschen, die am meisten unter der Krise leiden. Elias erzählt uns am Strand zunächst von der Entstehung, den Erfolgen und der Zukunft des Projektes, bevor er berichtet, wie freie Kooperation und geldlose Gesellschaft in der Praxis bei ihm funktioniert.

Was macht man mit Menschen, die die Unterstützung und das Gegebene für selbstverständlich betrachten und nicht im geringsten wertschätzen? Den spendierten Reis wegschmeissen, weil sie keinen mögen, anstatt ihn an jemand anderen weiter zu verschenken? Menschen, die zu spät oder gar nicht kommen, die Verantwortung nicht übernehmen wollen? Menschen, die nur nehmen, kaum aber geben wollen? Gibt es Menschen, die niemals in einer freien Gesellschaft funktionieren würden? Könnte es sein, dass diese Menschen nicht mitmachen, weil, oder solange sie bei der Entstehung der Regeln nicht mitwirken dürfen? Weil sie misstrauisch sind? Wie könnte man diese Menschen öffnen? Geht das überhaupt?

Elias ist kein Sozialarbeiter. Er denkt nur praktisch. Wo Not am Mann ist, setzt er simple Ideen im Kollektiv um. O Topos Mou ist ein Prototyp für eine neue Gesellschaft, die sich von Konkurrenz abgewendet hat, um wieder verstärkt zu kooperieren. Not macht erfinderisch. So betrachtet ist die Krise in Europa eine Chance.

Dieses Gespräch ist Teil des Kunstprojektes „Die Bärensuppe“.

Die Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil, in Form einer Kunstausstellung, ist für September 2016 in der Planung. Die Besucher werden durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen dazu geführt, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst zu werden. Die interaktive Hauptinstallation, in dem geldlosen Bereich des Ausstellungsortes, wird den Besuchern die Möglichkeit geben, gegenseitiges Vertrauen zu beobachten und dieses auch selbst zu üben.

Die Ausstellung soll darüber hinaus einen schützenden Rahmen bieten, wo man sich mit diesem Thema, was allergische Reaktionen bei den meisten Menschen auslöst, in Ruhe annähern kann.

Das Gespräch wurde am 27. Oktober 2015 in Griechenland aufgezeichnet. Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=ci0Uz...

Andere Interviews der Bärensuppe:

https://kenfm.de/sendungen/baerensuppe/

https://www.facebook.com/groups/14326...

Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Enno Schmidt (BGE) und Bilbo Calvez: https://kenfm.de/baerensuppe-enno-sch...

Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung mit Raphael Fellmer („Glücklich ohne Geld“): https://kenfm.de/baerensuppe-raphael-...

Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Jörg Platzer und Bilbo Calvez: https://kenfm.de/projekt-baerensuppe-...

www.baerensuppe.berlin

https://www.youtube.com/c/bilbocalvez

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Rebellunion #21 - Militärputsch in der Türkei
Duration: 17:16
2016-07-18
Der Militärputsch in der Türkei ist gescheitert. Erdogan und die Regierungspartei AKP erscheinen als strahlender Sieger und beginnen nun, gegen alle oppositionellen Kräfte vorzugehen. Im Kampf zweier autoritärer Blöcke im Staat scheint die Freiheit die große Verliererin zu sein.

Dabei waren es zwei Verlierer, die in ihrem Machtkampf der Türkei so viele Opfer abverlangen: Die alten Kräfte des Militärs, die mit der Modernisierung der Türkei zu mehr Freiheit und Wachstum zunehmend an Macht verloren. Und die AKP, die neue dominante Kraft des Landes, die die Türkei innenpolitisch in einen Bürgerkrieg und außenpolitisch in die zunehmende Isolation stürzte.

Dunkle Zeiten deuten sich für die Türkei an. Doch ist dies kein Grund, die Flinte ins Korn zu schmeißen: Die aktive und lebendige Zivilgesellschaft des Landes ist die Hoffnung für die Zukunft und braucht unsere Unterstützung.

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Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Martin Winiecki (Tamera) und Bilbo Calvez
Duration: 1:23
2016-07-17
In Tamera (Portugal) leben und arbeiten ca. 160 Menschen. Dort gibt es ein Kinderzentrum, die „Escola da Esperança” (eine Schule für Kinder und Jugendliche), eine Hochschule für konkrete Utopie und eine Schule für weibliches Friedenswissen.

Parallel dazu verfügt Tamera über ein Ökologie-Zentrum, eine Technologie-Abteilung, eine Abteilung für regionale Autarkie, einen experimentellen Hektar für die Kooperation mit sichtbaren und unsichtbaren Wesen, ein Testfeld für die Entwicklung eines autarken Solarvillage, eine Liebesschule und das Institut für globale Friedensarbeit.

Gründe genug, sich umfassend darüber zu informieren.

Martin Winiecki ist im Alter von 16 Jahren nach Tamera gezogen, auf der existentiellen Suche nach einer besseren Welt. Jetzt arbeitet er in Tamera als Koordinator des Instituts für globale Friedensarbeit.

Vor einigen Wochen haben wir mit ihm in Berlin ein interessantes Gespräch über sein Leben und über das Tamera-Projekt geführt.

https://www.tamera.org/index.html


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Dieses Gespräch ist Teil des Kunstprojektes „Die Bärensuppe“.

Die Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil, in Form einer Kunstausstellung, wird in Berlin in der Galerie Lite-Haus im September 2016 und im Jugendklub Königstadt im November 2016 präsentiert. Die Besucher werden durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen dazu geführt, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst zu werden. Die interaktive Hauptinstallation, in dem geldlosen Bereich des Ausstellungsortes, wird den Besuchern die Möglichkeit geben, gegenseitiges Vertrauen zu beobachten und dieses auch selbst zu üben.

Die Ausstellung soll darüber hinaus einen schützenden Rahmen bieten, wo man sich mit diesem Thema, was allergische Reaktionen bei den meisten Menschen auslöst, in Ruhe annähern kann.

Andere Interviews der Bärensuppe:
https://kenfm.de/sendungen/baerensuppe/
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Teaser: Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Martin Winiecki (Tamera) und Bilbo Calvez
Duration: 1:02
2016-07-16
Das gesamte Gespräch ist ab dem 17. Juli auf KenFM zu sehen.

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In Tamera (Portugal) leben und arbeiten ca. 160 Menschen. Dort gibt es ein Kinderzentrum, die „Escola da Esperança” (eine Schule für Kinder und Jugendliche), eine Hochschule für konkrete Utopie und eine Schule für weibliches Friedenswissen.

Parallel dazu verfügt Tamera über ein Ökologie-Zentrum, eine Technologie-Abteilung, eine Abteilung für regionale Autarkie, ein experimenteller Hektar für die Kooperation mit sichtbaren und unsichtbaren Wesen, ein Testfeld für die Entwicklung eines autarken Solarvillage, eine Liebesschule und das Institut für globale Friedensarbeit.

Gründe genug, sich umfassend darüber zu informieren.

Martin Winiecki ist im Alter von 16 Jahren nach Tamera gezogen, auf der existentiellen Suche nach einer besseren Welt. Jetzt arbeitet er in Tamera als Koordinator des Instituts für globale Friedensarbeit geworden.

Vor einigen Wochen haben wir mit ihm in Berlin ein interessantes Gespräch über sein Leben und das über Tamera-Projekt geführt.

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Die Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil, in Form einer Kunstausstellung, wird in Berlin in der Galerie Lite-Haus im September 2016 und im Jugendklub Königstadt im November 2016 präsentiert. Die Besucher werden durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen dazu geführt, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst zu werden. Die interaktive Hauptinstallation, in dem geldlosen Bereich des Ausstellungsortes, wird den Besuchern die Möglichkeit geben, gegenseitiges Vertrauen zu beobachten und dieses auch selbst zu üben.

Die Ausstellung soll darüber hinaus einen schützenden Rahmen bieten, wo man sich mit diesem Thema, was allergische Reaktionen bei den meisten Menschen auslöst, in Ruhe annähern kann.

Andere Interviews der Bärensuppe:

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KenFM im Gespräch mit: Kaveh Ahangar
Duration: 1:23
2016-07-12
Radikal-Demokratie.

Kaveh Ahangar ist gebürtiger Iraner. Seine Eltern verließen das Land, kaum hatte das Volk die US-Marionette, den Schah von Persien, gestürzt. Als Begründung der Flucht nennt Ahangar das wenig später herrschende Klima im Land. Die vom Volk geforderten Freiheiten, der Grund der Revolution, wurden auch von den neuen Machthabern nicht erfüllt. Wo früher eine Militärdiktatur das sagen hatte, saßen jetzt fundamentalistische Geistliche im Sattel. Wieder ging alle Macht von autokratischen alten Männern aus. Daran hat sich wenig geändert. Aufgrund der geopolitischen Wichtigkeit des Iran wird das Land von westliche Eliten permanent drangsaliert. Dieser Druck hilft der Regierung, Reformen im Inneren seit Jahren zu verhindern. Zwar ist die Atomdebatte vom Tisch, nur wird sich zeigen, ob Washington unter Hillary Clinton wieder auf Konfrontationskurs mit Teheran geht.

Ahangar studierte in Deutschland Geschichte und Philosophie und verfolgt parallel eine Karriere als politischer Rapper unter dem Namen Kaveh. Zudem arbeitet er aktuell an einem Buch, das der Frage nachgeht, warum die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts von Europa ausging, und nicht von der damaligen Werkbank der Welt – China.

Kaveh kommt nach eigenen Aussagen aus einem linken Haushalt. Doch was bedeutet „Links“ heutzutage noch? Wo sind die Linken, wenn es darum geht, geschlossen gegen die Ausbeutung des Arbeitnehmers durch das Kapital front zu machen?

KenFM stellte Fragen und bekam extrem analytische Antworten.

Themenübersicht des Interviews:

00:08:17 Imperialismus - Antiimperialismus
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=8m17s

00:20:06 Eurozentrismus - Ethnozentrismus
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=20m6s

00:29:00 Klassenkampf
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=29m

00:35:40 Antideutsches Weltbild
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=35m40s

00:47:18 Kapitalismuskritik
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=47m18s

00:55:42 Massenmedien
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=55m42s

00:57:17 Musikpresse
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=57m17s

01:00:04 Politischer Rap in Deutschland
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h4s

01:01:49 Gaza - Israel
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h1m49s

01:14:23 Flüchtlinge
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h14m23s

01:20:02 Fluchtursachen
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h20m2s

01:22:32 Drohnenmorde, Destabilisierung
https://youtu.be/LTOej4K2KYc?t=1h22m32s

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BLVD 2.1 - Micaela Schäfer im Gespräch mit Ken Jebsen
Duration: 1:02
2016-07-11
Wie erreicht die KenFM-Redaktion BILD-Leser oder RTL-Zuschauer, UND: ist das überhaupt erstrebenswert?

Wir denken, es ist notwendig, denn nur, wer in einer Demokratie auch die Straße erreicht, nimmt seine Verantwortung als Journalist wirklich ernst.

Viele Kollegen sprechen über die Boulevard-Zuschauer auch dann mit Arroganz, wenn sie von ihnen leben, sprich wenn sie tagtäglich deren Programm zusammentrashen. Wer einmal dabei war, wie bei TV-Produktionsparties von den Machern über das Publikum gesprochen wird, weiß, dass „Menschenmüll“ noch der harmloseste Ausdruck ist, der dort für die Zielgruppe benutzt wird.

Die Zielgruppe von KenFM bleibt der Mensch. Wir können Menschen, die nie die Chance hatten, Zugang zu echter Bildung zu bekommen, nicht vorwerfen, zu ungebildet für die Demokratie zu sein. Sie sind das Opfer eines Systems, das gar kein Interesse an gebildeten Bürgern hat.

Bildung ist der Schlüssel. Er führt heraus aus einem Gefängnis, das die Insassen durch Konsum gefügig macht.

Der Bild-Leser oder RTL-Zuschauer wird auch KenFM-Inhalte begreifen und sich für sie interessieren, wenn wir ihn langsam an die Materie heranführen. Die Frage ist: Wie?

Wir denken, da gibt es nur einen Weg. Wir müssen erst anfangen, ihm Personen vorzustellen, die er aus seinen Medien kennt und bei uns wieder erkennt. Die Chance, dass er auf unserem Portal auf Inhalte stößt, die seine Neugier wecken und seinen Horizont erweitern, ist groß. Vielleicht wird er erwachen, sich mit Bildung selber befreien. Um diese Menschen geht es uns. KenFM-BLVD ist der Versuch, vor allem die Unterschicht als das zu sehen, was sie ist. Ein Opfer. Gerade die Medien tragen hier eine nicht geringe Mitschuld.

Wer sich abfällig über diese Medien- und System-Opfer äußert, weil der eigene Anspruch nicht erfüllt wird, ist arrogant und hat ein übles Menschenbild. Man muss die Menschen da abholen, wo sie sind, und man darf sich nie über sie erheben. Es sind Menschen. Menschen haben das Recht, das man ihnen aufhilft und auf Augenhöhe begegnet. Journalismus, wie wir ihn verstehen, ist nicht ohne Humanismus zu haben.

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"Ich bin der Boss"

Michaela Schäfer ist eine Vermarktungsmaschine. Ihr Produkt ist ihr Körper. Neun Schönheits-OP´s hat sie bereits hinter sich aber nur ein Ziel. Noch bevor sie 40 ist will, sie nicht mehr arbeiten müssen.

Um dieses Ziel zu erreichen, gönnte sich das "Nacktmodell" keinen Tag Urlaub. "Ich bin ein Workaholic", sagt sie von sich selber. Und sparsam ist sie auch. Jeden Cent, den die öffentliche Person Schäfer verdient, investiert sie in Immobilien. Mit den Mieteinnahmen soll das spätere Leben dann finanziert werde.

Sie weiß um ihr Image als Sexsymbol, bezeichnet sich selber aber als Sexmuffel. Sie mag Tiere und Kinder. Micaela Schäfer ist nach eigenem Verständnis vor allem Geschäftsfrau und würde sich nie in die Abhängigkeit eines Mannes begeben.

Die Boulevard-Welt, in der sie ihr Geld verdient, lebt von Voyeurismus der Massenmedien zu denen längt auch die Sozialen Netzwerke gehören. Wenn Michaela Schäfer privat vor die Tür geht, verkeidet sie sich bis zu Unkenntlichkeit, um nicht permanent für Selfies zur Verfügung stehen zu müssen.

Dennoch macht ihr Job sie "geil" wie sie sagt , was soviel bedeuten soll, dass sie sich nicht zur Arbeit quält. KenFM sprach mit einer Frau der Red Bull-Generation, die sich in den Kopf gesetzt hat, möglichst extrem zu sein, um dem Milieu, in das sie hineingeboren wurde, zu entfliehen. Sie reagiert damit auf die Folgen des Kapitalismus mit den Mitteln des Kapitalismus. Sie ist Oper und Täter zugleich. Sie kassiert und bezahlt parallel einen hohen Preis.

Wir bewerten das nicht. Wir bilden das ab.

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BLVD 2.0 - Micaela Schäfer im Gespräch mit Kai Stuht
Duration: 50:28
2016-07-10
"Ich bin der Boss.“

Micaela Schäfer ist eine Vermarktungsmaschine. Ihr Produkt ist ihr Körper. Neun Schönheits-Operationen hat sie bereits hinter sich, aber nur ein Ziel. Noch bevor sie 40 ist, will sie nicht mehr arbeiten müssen.

Um dieses Ziel zu erreichen, gönnt sich das "Nacktmodel" keinen Tag Urlaub. "Ich bin ein Workaholic“, sagt sie von sich selber. Und sparsam ist sie auch. Jeden Cent, den die öffentliche Person Schäfer verdient, investiert sie in Immobilien. Mit den Mieteinnahmen soll das spätere Leben dann finanziert werde.

Sie weiß um ihr Image als Sexsymbol, bezeichnet sich selber aber als Sexmuffel. Sie mag Tiere und Kinder. Micaela Schäfer ist nach eigenem Verständnis vor allem Geschäftsfrau und würde sich nie in die Abhängigkeit eines Mannes begeben.

Die Boulevard-Welt, in der sie ihr Geld verdient, lebt von Voyeurismus der Massenmedien, zu denen längst auch die Sozialen Netzwerke gehören. Wenn Micaela Schäfer privat vor die Tür geht, verkleidet sie sich bis zur Unkenntlichkeit, um nicht permanent für Selfies zur Verfügung stehen zu müssen.

Dennoch macht ihr Job sie „geil", wie sie sagt, was soviel bedeuten soll, dass sie sich nicht zur Arbeit quält. KenFM sprach mit einer Frau der „Red-Bull-Generation“, die sich in den Kopf gesetzt hat, möglichst extrem zu sein, um dem Milieu, in das sie hineingeboren wurde, zu entfliehen. Sie reagiert damit auf die Folgen des Kapitalismus mit den Mitteln des Kapitalismus. Sie ist Opfer und Täter zugleich. Dafür kassiert und bezahlt sie parallel einen hohen Preis.

Wir bewerten das nicht. Wir bilden das ab.

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KenFM-Spotlight: Christoph Pfluger über den Marshmallow-Kapitalismus
Duration: 4:01
2016-07-09
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Christoph Pfluger – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/pfluger/

Geld ist Macht.

Diese Macht kann nur ausüben, wer über drei Fähigkeiten verfügt. Er muss Geld aus dem Nichts schaffen können, um es Dritten dann gegen mehr Geld zu verleihen. Er muss dafür sorgen, dass dieses Geld mit Zinsen zurückbezahlt werden muss, so dass die verleihenden Privatbanken und ihre Besitzer immer reicher werden. Und er muss dafür sorgen, dass dieses Betrugssystem den Massen unbekannt bleibt. Nur so können etwa 0,000001% der Vermögenden den großen Rest der über 99,999999% für sich schuften lassen.

Moderne Sklaverei getarnt mit dem Begriff „Finanzdienstleistung“.

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar noch vor morgen Früh.“ – Henry Ford.

Revolutionen haben viele Namen. Werden sie von den Eliten eingefädelt, nennen sie sich aktuell Demokratieexport und kommen nicht ohne Bombenteppiche aus. Krieg und unser exponentiell wachsendes Geldsystem bedingen einander. Um immer höhere Zinsen und Zinseszinsen bedienen zu können, reicht es ab Punkt X nicht mehr, die Löhne zu Senken, die Preise zu erhöhen oder immer mehr Jobs von Maschinen erledigen zu lassen, während das Heer der Arbeitslosen wächst. Dann muss man an die Rohstoffe, die benötigt werden, um überhaupt zu produzieren, immer billiger heran. Raub ist die Folge, getarnt als „Peacekeeping Operation“.

Unser Geld ist eine gigantische Fehlkonstruktion. Diese gilt es zu enttarnen und zu benennen, auf das dann ein neues, das nächste Geld kreiert werden kann. Geld, das den Menschen nützt und ohne Krieg auskommt, und das nicht permanente Umverteilung von unten nach ganz oben organisiert.

Wie könnte dieses „Nächste Geld“ funktionieren? Welche Hindernisse müssen beseitigt werden, um es einzuführen? Wer soll dieses Geld erschaffen, und wer kontrolliert es in der Zukunft?

KenFM traf Christoph Pfluger in Zürich. Der Schweizer Journalist und Verleger ist Autor des Buches „Das nächste Geld“ und hat sich jahrelang mit der Materie beschäftigt. Wir können sein Buch wärmstens empfehlen, denn es räumt mit zahllosen Mythen über unser Geld und unser Finanzsystem auf. Vor allem aber zeigt es einen Ausweg aus der globalen Krise, die genau genommen eine Geldkrise ist. Und das ganze in einer Sprache, die jeder versteht!

Auch wer sich bisher nur wenig mit dem Thema beschäftigt hat, kommt daher am Ende des Buches zu der Erkenntnis, dass ein neues, faires Geld schnell umgesetzt werden kann!

WIR, die 99%, müssen es nur wollen. Dazu aber müssen wir das aktuelle Geld und seinen zerstörerischen Mechanismus erst einmal erkennen. Bildung ist der Schlüssel. Nutze ihn.

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KenFM-Spotlight: Christoph Pfluger über Leitwährung und Triffin-Dilemma
Duration: 5:14
2016-07-07
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Christoph Pfluger – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/pfluger/

Geld ist Macht.

Diese Macht kann nur ausüben, wer über drei Fähigkeiten verfügt. Er muss Geld aus dem Nichts schaffen können, um es Dritten dann gegen mehr Geld zu verleihen. Er muss dafür sorgen, dass dieses Geld mit Zinsen zurückbezahlt werden muss, so dass die verleihenden Privatbanken und ihre Besitzer immer reicher werden. Und er muss dafür sorgen, dass dieses Betrugssystem den Massen unbekannt bleibt. Nur so können etwa 0,000001% der Vermögenden den großen Rest der über 99,999999% für sich schuften lassen.

Moderne Sklaverei getarnt mit dem Begriff „Finanzdienstleistung“.

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar noch vor morgen Früh.“ – Henry Ford.

Revolutionen haben viele Namen. Werden sie von den Eliten eingefädelt, nennen sie sich aktuell Demokratieexport und kommen nicht ohne Bombenteppiche aus. Krieg und unser exponentiell wachsendes Geldsystem bedingen einander. Um immer höhere Zinsen und Zinseszinsen bedienen zu können, reicht es ab Punkt X nicht mehr, die Löhne zu Senken, die Preise zu erhöhen oder immer mehr Jobs von Maschinen erledigen zu lassen, während das Heer der Arbeitslosen wächst. Dann muss man an die Rohstoffe, die benötigt werden, um überhaupt zu produzieren, immer billiger heran. Raub ist die Folge, getarnt als „Peacekeeping Operation“.

Unser Geld ist eine gigantische Fehlkonstruktion. Diese gilt es zu enttarnen und zu benennen, auf das dann ein neues, das nächste Geld kreiert werden kann. Geld, das den Menschen nützt und ohne Krieg auskommt, und das nicht permanente Umverteilung von unten nach ganz oben organisiert.

Wie könnte dieses „Nächste Geld“ funktionieren? Welche Hindernisse müssen beseitigt werden, um es einzuführen? Wer soll dieses Geld erschaffen, und wer kontrolliert es in der Zukunft?

KenFM traf Christoph Pfluger in Zürich. Der Schweizer Journalist und Verleger ist Autor des Buches „Das nächste Geld“ und hat sich jahrelang mit der Materie beschäftigt. Wir können sein Buch wärmstens empfehlen, denn es räumt mit zahllosen Mythen über unser Geld und unser Finanzsystem auf. Vor allem aber zeigt es einen Ausweg aus der globalen Krise, die genau genommen eine Geldkrise ist. Und das ganze in einer Sprache, die jeder versteht!

Auch wer sich bisher nur wenig mit dem Thema beschäftigt hat, kommt daher am Ende des Buches zu der Erkenntnis, dass ein neues, faires Geld schnell umgesetzt werden kann!

WIR, die 99%, müssen es nur wollen. Dazu aber müssen wir das aktuelle Geld und seinen zerstörerischen Mechanismus erst einmal erkennen. Bildung ist der Schlüssel. Nutze ihn.

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KenFM-Spotlight: Wolfgang Bittner über die Sanktionen gegen Russland
Duration: 4:07
2016-07-07
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Wolfgang Bittner – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/wolfgang-bittner/

Ein von Wachstum getriebenes Wirtschaftssystem, dessen Kraftstoff ein verzinstes Geldsystem ist, das also permanent expandieren muss, um nicht zu implodieren, muss ab Punkt X entweder seine Bevölkerung enteignen, oder aber Krieg führen.

Die Enteignung läuft bei uns längst. Die Preise steigen, während die Löhne stagnieren oder fallen. Der Abbau sozialer Rechte, verkauft als „Eigenverantwortung“, ist ebenfalls eine schleichende Form der Enteignung, denn was der Staat auch an Altersversorgung nicht mehr leisten kann, oder besser will, fehlt dem Bürger im Alltag im Geldbeutel.

Betroffen von dieser Mechanik ist längst auch die BRD. Wir sind der größte Niedriglohnsektor der Welt. Hartz IV ist das Gegenteil von Sozial, denn es schließt Menschen vom sozialen Leben nahezu aus. Wer Hartz IV bezieht, hat für Kultur kein Geld mehr.

Um die exponentiell steigenden Zinsen im Kapitalismus bedienen zu können – sie sind der eigentliche Kern des Problems – spielt die Regierung, oder besser die Banken hinter der Regierung, am Ende die Spielkarte Krieg.

Ein sich im Krieg befindendes Land investiert vor allem in teure Kriege, um die Beute später dazu zu nutzen, das eigene völlig marode Wirtschaftssystem wieder zu stabilisieren. Ein Land, das sich auf einen Krieg zubewegt, erklärt jeden, der auf das eigentliche Motiv hinweist, zum Staatsfeind. Staatsfeinde heißen heute Verschwörungstheoretiker, Aluhut-Träger oder Putinversteher.

Personen, die diese Vokabeln dann gegen die Warner, zum Beispiel nicht embeddete JournalistInnen nutzen, stehen direkt oder indirekt auf der Lohnliste der Geheimdienste. Sie geben gerne vor, Links zu sein, nur ist ihre zentrale Aufgabe, das, was Links ausmacht, zu zerstören. Die „Neuen Linken“ sind Teil des Neoliberalismus und tun alles dafür, um ein völlig in vergessen geratenes Klassenbewusstsein, wo immer es sich zeigt, im Keim zu ersticken.

Damit sind wir bei der Ukraine-Krise. Schon der Name „Krise“ täuscht. Hier liegt eben so wenig eine Krise vor, wie damals in Afghanistan, dem Irak, Libyen oder aktuell Syrien.

Die Ukraine ist ein riesiger Flächenstaat, der reich an Bodenschätzen ist. Zudem ist sie DIE Kornkammer Europas. Die Ukraine grenzt direkt an Russland.

Da der Westen nicht bereit ist, sein Neoliberales Wirtschaftssystem zu überdenken, da seine Staaten sich von privaten Banken Geld leihen und damit erpressbar sind, tanzen sie nach den Regeln des „Marktes“. Hinter dem Markt verstecken sich Wirtschaftsverbrecher. Sie brauchen Krieg, um ihr Schneeballsystem weiter spielen zu können. Krieg, also die willkürliche Enteignung Dritter, ist dabei Teil des Business.

In repräsentativen Demokratien verkauft man Kriege, einen Putsch oder einen Regime-Change dann gerne unter der Tarnbezeichnung Demokratie-Export, doch geht es in Wahrheit immer nur um Wirtschaftsinteressen.

Wer auf diese Tatsache hinweist, wie der Schriftsteller Wolfgang Bittner in seinem aktuellen Buch „Die Eroberung Europas durch die USA“, wird aufs Heftigste verleumdet und bekämpft.

Nur die Heftigkeit des Gegenwindes sollte stutzig machen. Wenn das, was Bittner schreibt, dummes Zeug wäre, könnte man es lässig ignorieren. Tut man aber nicht.

Wir führten mit Wolfgang Bittner zu seinem Buch, das eine Art mediales Tagebuch zum Putsch in Kiew ist, ein ausführliches Interview.

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KenFM-Spotlight: Bernd Duschner über Fehler der Friedensbewegung und Europa als Maß aller Dinge
Duration: 4:18
2016-07-05
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Bernd Duschner – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/bernd-duschner-freun...

+++

Stell dir vor, es ist Krieg und einer schaut hin.

Bernd Duschner ist Versicherungsvertreter. Er lebt davon, Menschen Policen zu verkaufen, die immer dann greifen, wenn das Schicksal einen Tiefschlag landen konnte.

Krieg ist ein solcher Tiefschlag, nur dass dann keine Versicherung aufkommt. Krieg gilt als höhere Gewalt, um zu verschleiern, dass Krieg von Menschen gemacht wird. Vorsätzlich. Damit hat Krieg mit höherer Gewalt überhaupt nichts zu tun. Krieg ist ein bewusster Akt, keine Naturkatastrophe.

Spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg gelten Angriffskriege als völkerrechtswidrig und damit als Schwerverbrechen. Umso unerträglicher war es für Bernd Duschner, als er mitbekam, wie das wiedervereinigte Deutschland sich an den Bombenteppichen gegen den souveränen Staat Jugoslawien beteiligte. Dieser Krieg war der Sündenfall für das mauerlose Deutschland.

Das seinerzeit von den Medien verkaufte Feindbild „Serbe“ war die Basis, um über 70 Tage Bomben über großen Teilen Jugoslawiens abwerfen zu können. Die anschließenden Sanktionen richteten weiteren Schaden an. Nur wer wurde da eigentlich geschädigt? Der Staatchef, den man im Westen zum Aggressor erklärt hatte, oder die Zivilbevölkerung?

Wir alle kennen die Antwort, nur die meisten von uns sahen diesem Unrecht damals tatenlos zu. Anders Bernd Duschner. Er gründete einen Verein, um Menschen speziell in Serbien zu helfen.

Duschner machte sich die Mühe, genau hinzusehen. Er dekodierte die Kriegspropaganda und reagierte mit persönlicher humanitärer Hilfe, zu der er sehr viele Menschen in seiner Stadt Pfaffenhofen ebenfalls animieren konnte.

KenFM traf den Mann, der damals in Serbien nicht wegsah und heute Kindern aus Syrien, die dringend medizinische Hilfe benötigen, nach Deutschland holt. Gegen alle Widerstände der Behörden.

Freundschaft mit Valjevo e.V.: http://www.freundschaft-mit-valjevo.d...

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KenFM am Telefon: Peter König zum Brexit und Scheitern der Eliten
Duration: 33:31
2016-07-05
Das Scheitern der Eliten.

Wer glaubt, der Brexit sei nichts weiter als der Verlust eines EU-Mitgliedstaates, ist naiv. Politik kann Jahrzehnte lang völlig abgekoppelt vor sich hin regieren, meist gegen den eigentlichen Souverän. Das Volk scheint sich für seine Elite kaum zu interessieren.

Doch dieser für die herrschende Klasse bequeme Zustand hat nicht nur Vorteile für sie. Ihnen kommt das abhanden, was man den Kontakt zu Straße nennt. Dekadenz macht sich breit. Das ist der Anfang vom Ende.

In der jüngsten deutschen Geschichte konnte man diesen Effekt und seine enorme Dynamik zuletzt beim Zerfall der DDR erkennen. Als die Bürger das Land mit der längsten Betonpraline der Welt z.B. über die Grüne Grenze Ungarns in Scharen verließen und vor den Botschaften der BRD Flüchtlingslager entstanden, waren es vor allem politische Symbole, die die Kettenreaktion und damit das Ende der DDR auslösten. Etwa der Besuch des damaligen Deutschen Außenministers Hans-Dietrich Genscher auf einem Balkon in Prag.

Der Brexit könnte ein ähnliches Potential entfalten. Was die Briten können, können die Griechen, die Franzosen, die Österreicher, die Spanier oder Portugiesen auch!

Warum sich weiter von einer EU gängeln lassen, die über Brüssel den Bürgern nicht nur Daumenschrauben anlegt, sonder die vor allem das verrät, was Europa maßgeblich nach der Französischen Revolution geprägt hat - der Wunsch nach Freiheit.

Brüssel ist das Gegenteil von Freiheit. Hier hat vor allem der Bürger Europas kaum etwas zu melden. Chef am Set sind eher Großkonzerne aus Übersee.

Wo Brüssel drauf steht, ist meist Washington und Wall Street drin. Spätestens seit TTIP ist klar: Europa ist eine Mogelpackung, die nur durch das vollständige Weglassen der permanent beschworenen Transparenz auf das jetzige Niveau sinken konnte.

Es gärt schon lange in der Union, und die Köpfe in Brüssel erinnern eher an Bücklinge amerikanischer Großkonzerne, denn an Europäische Staatsmänner.

Immer mehr Bürger in der EU haben schlicht keinen Bock mehr auf dieses zum Narren gehalten werden, und die damit einhergehende Demontage der Demokratie. Sie wollen raus aus dem Zwangsbündnis, aber sie wollen auch ihre lokales politischen Personal loswerden, das vor allem durch Mittelmaß und Verrat glänzt.

Der Brexit ist daher weit mehr als eine EU ohne England, denn die EU und die NATO haben eine Menge miteinander zu tun. Wer mit der EU geködert wird, bekommt sehr schnell Besuch von Vertretern der NATO – und die hat sich längst zu einem Angriffsbündnis gewandelt, das auch mit Krieg auf dem Europäischen Kontinent keine Probleme mehr hat.

Der Brexit hat neben er EU eben auch die NATO in Frage gestellt. Das aber kann nicht im Sinne Washingtons sein. Die NATO ist auch ein Abnehmer amerikanischer Rüstungsgüter und wird noch gebraucht, um neben Europa auch Russland und China in Schach zu halten.

Wären die britischen Eliten doch nicht auf die Schnapsidee gekommen, das eigene Volk zur EU zu befragen, nur um sich untereinander zu profilieren. Aktuell unternimmt D.C. alles, um die Folgen des Brexit einzudämmen. Ob das britische Parlament auf Drängen der USA die Wahl der Briten am Ende vielleicht für ungültig erklärt? Begründung: Nicht gut für England! Vielleicht wurde ja auch falsch ausgezählt?

KenFM spricht mit Peter König über Europa nach dem Brexit. König ist Schweizer und hat 30 Jahre für die Weltbank gearbeitet. Seine Einschätzung über diese Organisation kommt der der EU sehr nahe. Korrupt und vom Dollar kontrolliert.

Nichts währt ewig. Schon gar keine Währungsunion.
Dank des Internets gelingt es den gelenkten Massenmedien immer weniger, die Bürger im Sinne der Eliten zu erziehen.

Widerspruch ist die höchste Form des Patriotismus.

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KenFM-Spotlight: Wolfgang Bittner über das Interesse der USA an Russlands Rohstoffen
Duration: 3:35
2016-07-04
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Wolfgang Bittner – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/wolfgang-bittner/

Ein von Wachstum getriebenes Wirtschaftssystem, dessen Kraftstoff ein verzinstes Geldsystem ist, das also permanent expandieren muss, um nicht zu implodieren, muss ab Punkt X entweder seine Bevölkerung enteignen, oder aber Krieg führen.

Die Enteignung läuft bei uns längst. Die Preise steigen, während die Löhne stagnieren oder fallen. Der Abbau sozialer Rechte, verkauft als „Eigenverantwortung“, ist ebenfalls eine schleichende Form der Enteignung, denn was der Staat auch an Altersversorgung nicht mehr leisten kann, oder besser will, fehlt dem Bürger im Alltag im Geldbeutel.

Betroffen von dieser Mechanik ist längst auch die BRD. Wir sind der größte Niedriglohnsektor der Welt. Hartz IV ist das Gegenteil von Sozial, denn es schließt Menschen vom sozialen Leben nahezu aus. Wer Hartz IV bezieht, hat für Kultur kein Geld mehr.

Um die exponentiell steigenden Zinsen im Kapitalismus bedienen zu können – sie sind der eigentliche Kern des Problems – spielt die Regierung, oder besser die Banken hinter der Regierung, am Ende die Spielkarte Krieg.

Ein sich im Krieg befindendes Land investiert vor allem in teure Kriege, um die Beute später dazu zu nutzen, das eigene völlig marode Wirtschaftssystem wieder zu stabilisieren. Ein Land, das sich auf einen Krieg zubewegt, erklärt jeden, der auf das eigentliche Motiv hinweist, zum Staatsfeind. Staatsfeinde heißen heute Verschwörungstheoretiker, Aluhut-Träger oder Putinversteher.

Personen, die diese Vokabeln dann gegen die Warner, zum Beispiel nicht embeddete JournalistInnen nutzen, stehen direkt oder indirekt auf der Lohnliste der Geheimdienste. Sie geben gerne vor, Links zu sein, nur ist ihre zentrale Aufgabe, das, was Links ausmacht, zu zerstören. Die „Neuen Linken“ sind Teil des Neoliberalismus und tun alles dafür, um ein völlig in vergessen geratenes Klassenbewusstsein, wo immer es sich zeigt, im Keim zu ersticken.

Damit sind wir bei der Ukraine-Krise. Schon der Name „Krise“ täuscht. Hier liegt eben so wenig eine Krise vor, wie damals in Afghanistan, dem Irak, Libyen oder aktuell Syrien.

Die Ukraine ist ein riesiger Flächenstaat, der reich an Bodenschätzen ist. Zudem ist sie DIE Kornkammer Europas. Die Ukraine grenzt direkt an Russland.

Da der Westen nicht bereit ist, sein Neoliberales Wirtschaftssystem zu überdenken, da seine Staaten sich von privaten Banken Geld leihen und damit erpressbar sind, tanzen sie nach den Regeln des „Marktes“. Hinter dem Markt verstecken sich Wirtschaftsverbrecher. Sie brauchen Krieg, um ihr Schneeballsystem weiter spielen zu können. Krieg, also die willkürliche Enteignung Dritter, ist dabei Teil des Business.

In repräsentativen Demokratien verkauft man Kriege, einen Putsch oder einen Regime-Change dann gerne unter der Tarnbezeichnung Demokratie-Export, doch geht es in Wahrheit immer nur um Wirtschaftsinteressen.

Wer auf diese Tatsache hinweist, wie der Schriftsteller Wolfgang Bittner in seinem aktuellen Buch „Die Eroberung Europas durch die USA“, wird aufs Heftigste verleumdet und bekämpft.

Nur die Heftigkeit des Gegenwindes sollte stutzig machen. Wenn das, was Bittner schreibt, dummes Zeug wäre, könnte man es lässig ignorieren. Tut man aber nicht.

Wir führten mit Wolfgang Bittner zu seinem Buch, das eine Art mediales Tagebuch zum Putsch in Kiew ist, ein ausführliches Interview.

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KenFM-Spotlight: Christoph Pfluger über Peak Oil & Peak Ego
Duration: 3:16
2016-07-04
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Christoph Pfluger – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/pfluger/

Geld ist Macht.

Diese Macht kann nur ausüben, wer über drei Fähigkeiten verfügt. Er muss Geld aus dem Nichts schaffen können, um es Dritten dann gegen mehr Geld zu verleihen. Er muss dafür sorgen, dass dieses Geld mit Zinsen zurückbezahlt werden muss, so dass die verleihenden Privatbanken und ihre Besitzer immer reicher werden. Und er muss dafür sorgen, dass dieses Betrugssystem den Massen unbekannt bleibt. Nur so können etwa 0,000001% der Vermögenden den großen Rest der über 99,999999% für sich schuften lassen.

Moderne Sklaverei getarnt mit dem Begriff „Finanzdienstleistung“.

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar noch vor morgen Früh.“ – Henry Ford.

Revolutionen haben viele Namen. Werden sie von den Eliten eingefädelt, nennen sie sich aktuell Demokratieexport und kommen nicht ohne Bombenteppiche aus. Krieg und unser exponentiell wachsendes Geldsystem bedingen einander. Um immer höhere Zinsen und Zinseszinsen bedienen zu können, reicht es ab Punkt X nicht mehr, die Löhne zu Senken, die Preise zu erhöhen oder immer mehr Jobs von Maschinen erledigen zu lassen, während das Heer der Arbeitslosen wächst. Dann muss man an die Rohstoffe, die benötigt werden, um überhaupt zu produzieren, immer billiger heran. Raub ist die Folge, getarnt als „Peacekeeping Operation“.

Unser Geld ist eine gigantische Fehlkonstruktion. Diese gilt es zu enttarnen und zu benennen, auf das dann ein neues, das nächste Geld kreiert werden kann. Geld, das den Menschen nützt und ohne Krieg auskommt, und das nicht permanente Umverteilung von unten nach ganz oben organisiert.

Wie könnte dieses „Nächste Geld“ funktionieren? Welche Hindernisse müssen beseitigt werden, um es einzuführen? Wer soll dieses Geld erschaffen, und wer kontrolliert es in der Zukunft?

KenFM traf Christoph Pfluger in Zürich. Der Schweizer Journalist und Verleger ist Autor des Buches „Das nächste Geld“ und hat sich jahrelang mit der Materie beschäftigt. Wir können sein Buch wärmstens empfehlen, denn es räumt mit zahllosen Mythen über unser Geld und unser Finanzsystem auf. Vor allem aber zeigt es einen Ausweg aus der globalen Krise, die genau genommen eine Geldkrise ist. Und das ganze in einer Sprache, die jeder versteht!

Auch wer sich bisher nur wenig mit dem Thema beschäftigt hat, kommt daher am Ende des Buches zu der Erkenntnis, dass ein neues, faires Geld schnell umgesetzt werden kann!

WIR, die 99%, müssen es nur wollen. Dazu aber müssen wir das aktuelle Geld und seinen zerstörerischen Mechanismus erst einmal erkennen. Bildung ist der Schlüssel. Nutze ihn.

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KenFM im Gespräch mit: Diana Johnstone (Hillary Clinton - „Die Chaos-Königin“)
Duration: 1:17
2016-07-03
„Hillary Clinton hat keine moralische Grenze“

Zu diesem Urteil kommt die amerikanische Autorin Diana Johnstone im Gespräch mit KenFM. Johnston wurde während des Vietnamkrieges politisiert und entschloss sich damals, die USA zu verlassen, um nach Europa zu gehen. Sie war als Pressesprecherin der Grünen tätig, lebte eine Zeit lang in Bonn und wohnt inzwischen seit 40 Jahren in Paris.

Ihr Buch „Die Chaos Königin“ über Hillary Clinton ist ein Muss für den politisch interessierten Bürger.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Hillary Clinton ins Weiße Haus einzieht, ist groß. Wer sich auf die dann zu erwartende Außenpolitik vorbereiten möchte, tut gut daran, sich die Sponsoren ihres Wahlkampfes anzusehen.

Die Liste reicht von Goldman Sachs über AIPAC, von Saudi-Arabien bis hin zu Haim Saban, der mit 13 Millionen Dollar die größte Einzelspende an Hillary Clinton durchgereicht hat. Haim Saban hat nach eigenen Aussagen nur ein Hobby: Israel.

Was muss Hillary für das empfangene Geld tun, wenn sie es ins Weiße Haus schaffen sollte?

Als sie unter Barack Obama Außenministerin war, ließ sie Libyen angreifen und 40.000 Menschen ermorden. In dieser Zeit wurde auch Libyens Präsident Gaddafi ermordet.

Im Gespräch mit KenFM spricht sie auch über die „neue Linke“, wie wir sie nicht nur in den USA erleben. Hillary Clinton ist eine typische Vertreterin dieser neuen Linken.

Man hat sich davon verabschiedet, sich zum Beispiel um DIE Arbeiterklasse oder DEN Mittelstand zu bemühen. Es geht vielmehr um das, was man als persönlichen Aufstieg bezeichnen muss und der vortäuschen soll, die aufsteigende Person würde für eine ganze Klasse stehen. Dem ist nicht so.

So wie Barack Obama nicht den Afroamerikanern in den USA zu mehr Macht und Wohlstand verholfen hat, wird Hillary Clinton DIE Frauen nicht nach vorne bringen.

Das alles sind billige Marketingtricks einer Finanz-Elite, die mit immer neuen Kampagnen und gecasteten Personen aus unteren Kasten vorgaukeln wollen, es ginge ihnen um das, was man Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit nennen könnte.

Wenn Hillary Clinton es ins Weiße Haus schafft, würde auch die private Macht ihrer Familie enorm steigen. Ihr Mann war ebenfalls Präsident der USA und hält heute für Millionengagen Reden vor Kunden, die sich das leisten können.

Frau Clinton ist von Macht besessen und bereit, als Marionettenpuppe ihrer Strippenzieher alles zu tun, was diese fordern. Der Iran wird sich auf einiges vorbereiten müssen, aber eben auch alle Partner der USA. Mitgehangen, mitgefangen.

„Barack zögert, wenn er tötet – Hillary nicht“

Dieser Satz von Autorin Diana Johnstone sollte als das verstanden werden, was er ist. Eine Warnung. Hillary Clinton ist eine Handgranate in einem Munitionslager. Den Splint ziehen Eliten im Hintergrund, die permanent von der Freiheit der Märkte faseln, dann aber nur Finanzmärkte meinen, und mit Demokratie generell wenig anfangen können.

Im Mittleren Osten sind und waren ihre Feinde daher vor allem Staaten, die über einen gesunden Nationalismus zu einer eigenen Identität gefunden haben und bei denen vor allem Frauen massiv der Zugang zu Bildungseinrichtungen ermöglicht wurde. Libyen, Iran, Syrien.

Die Partner dieser US-Eliten im Kampf für mehr Demokratie sind vor allem erzkonservative Golfmonarchien, in denen Frauen noch nicht mal den Führerschein machen dürfen, die aber als Finanziere des ISIS-Terror agieren und dabei in den USA die Hardware kaufen.

Hillary Clinton ist auch deren Wunschkandidat, und die „deutschen“ Medien feiern sie schon heute – vor allem, weil sie eine Frau ist.

Frauen an der Spitze eines Staates sind längst nichts besonderes mehr. Pakistan und Indien kennen das längst, und auch in der BRD soll es eine Frau sein, die dieses Land immer so führt, dass die USA den Kotau nicht übersehen können.

Das Gespräch mit Diana Johnstone über Hillary Clinton wurde vor dem Ausscheiden Bernie Sanders aus dem Wahlkampf und vor dem Brexit aufgezeichnet.

+++

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KenFM-Spotlight: Bernd Duschner über die Friedensbewegung und das Schicksal der Flüchtlinge
Duration: 7:23
2016-07-02
Ausschnitt aus dem Gespräch mit Bernd Duschner - in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/bernd-duschner-freun...

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Stell dir vor, es ist Krieg und einer schaut hin.

Bernd Duschner ist Versicherungsvertreter. Er lebt davon, Menschen Policen zu verkaufen, die immer dann greifen, wenn das Schicksal einen Tiefschlag landen konnte.

Krieg ist ein solcher Tiefschlag, nur dass dann keine Versicherung aufkommt. Krieg gilt als höhere Gewalt, um zu verschleiern, dass Krieg von Menschen gemacht wird. Vorsätzlich. Damit hat Krieg mit höherer Gewalt überhaupt nichts zu tun. Krieg ist ein bewusster Akt, keine Naturkatastrophe.

Spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg gelten Angriffskriege als völkerrechtswidrig und damit als Schwerverbrechen. Umso unerträglicher war es für Bernd Duschner, als er mitbekam, wie das wiedervereinigte Deutschland sich an den Bombenteppichen gegen den souveränen Staat Jugoslawien beteiligte. Dieser Krieg war der Sündenfall für das mauerlose Deutschland.

Das seinerzeit von den Medien verkaufte Feindbild „Serbe“ war die Basis, um über 70 Tage Bomben über großen Teilen Jugoslawiens abwerfen zu können. Die anschließenden Sanktionen richteten weiteren Schaden an. Nur wer wurde da eigentlich geschädigt? Der Staatchef, den man im Westen zum Aggressor erklärt hatte, oder die Zivilbevölkerung?

Wir alle kennen die Antwort, nur die meisten von uns sahen diesem Unrecht damals tatenlos zu. Anders Bernd Duschner. Er gründete einen Verein, um Menschen speziell in Serbien zu helfen.

Duschner machte sich die Mühe, genau hinzusehen. Er dekodierte die Kriegspropaganda und reagierte mit persönlicher humanitärer Hilfe, zu der er sehr viele Menschen in seiner Stadt Pfaffenhofen ebenfalls animieren konnte.

KenFM traf den Mann, der damals in Serbien nicht wegsah und heute Kindern aus Syrien, die dringend medizinische Hilfe benötigen, nach Deutschland holt. Gegen alle Widerstände der Behörden.

Freundschaft mit Valjevo e.V.: http://www.freundschaft-mit-valjevo.d...

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KenFM im Gespräch mit: Mathias Bröckers ("Die ganze Wahrheit über alles")
Duration: 2:02
2016-06-30
Die Zeiten, in denen der Mensch am Ast der eigenen Existenz gesägt hat, sind lange vorbei. Mittlerweile ist er dazu übergegangen, den ganzen Wald um sich herum abzufackeln. Der Mensch übertreibt. Auf allen Gebieten. Ihm ist vor allem die Erkenntnis abhanden gekommen, dass er als Teil der Natur nicht ohne eben diese überleben kann. Die Krone der Schöpfung ist eine hohle Nuss, vor allem wenn es darauf ankommt.

Menschen leben seit Langem in immer abstrakteren Welten. In Großstädten, mit Gesetzen, Verhalten, Politischen Ideen. Das alles sind keine natürlich vorkommenden Produkte, sondern wurden vom Menschen für den Menschen erdacht und umgesetzt. Dahinter steckte im Kern immer die Idee, sich die Erde untertan zu machen. Gefügig zu machen.

Was über Jahrtausende relativ erfolgreich funktionierte, hat spätestens im 21. Jahrhundert seinen Zenit überschritten. Der Mensch neigt dazu, übers Ziel hinauszuschießen. Die Dosis macht das Gift.

Egal wie gut ein gesellschaftliches Konzept, eine Idee, eine Technologie auch sein mag, ab Punkt X kommt es zur Überdosis und damit zu einem toxischen Effekt.

Hier hilft nur, die Notbremse zu ziehen, eine echte Analyse zu wagen und dann an den Punkt zurück zu rudern, an dem alle aus dem Ruder lief.

Älteren Menschen fällt das besonders schwer. Sie kennen nur die Welt, die sie selber geschaffen haben und wollen sich keine andere vorstellen.

Also müssen die jüngeren ran. Sie müssen, um es salopp auszurücken, die Karre aus dem Dreck ziehen, denn ihr Überleben hängt davon ab.

Alles, was die Alten jetzt noch tun können, ist ihr grandioses Scheitern auf den allermeisten Gebieten einzuräumen. Gut gemeint war schon immer das Gegenteil von gut. Seht euch um.

Mathias Bröckers und Sven Böttcher sehen den Status Quo der Spezies Mensch dennoch mit Humor und haben einen extrem kurzweiligen Ratgeber für die nächste Generationen geschrieben.

„Die ganze Wahrheit über alles - Wie wir unsere Zukunft doch noch retten können“

KenFM traf sich mit Mathias Bröckers, um mit ihm über den Ratgeber zum Überleben unser eigenen Spezies zu sprechen. Es wurde viel gelacht.

Fazit: Wir haben kaum eine Chance, aber nutzen wir sie.

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KenFM am Set: Rainer Rupp über den Brexit und die Folgen
Duration: 37:17
2016-06-28
Der Brexit hat die EU in eine mittlere Krise geführt. Ist der Austritt der Briten aus der Europäischen Gemeinschaft der Anfang vom Ende der Union? Werden jetzt z.B. auch die Franzosen, die Griechen, Portugiesen oder Spanier von ihren Regierungen verlangen, ein endsprechendes Referendum auf den Weg zu bringen? Während die Briten immer an ihrer nationalen Währung, dem Pfund, festgehalten haben, würde der Austritt eines EU-Landes mit dem Euro als Währung für Europa noch ganz andere Konsequenzen haben.

Warum haben die Briten sich gegen die EU entschieden? Welche Schichten der Gesellschaft waren für den Verbleib? Vor allem deutsche Medien versuchen uns zu vermitteln, dass vor allem gebildete junge Menschen für Europa („Remain“) gestimmt hätten, während die ergraute, eher einfacher gestrickte Landbevölkerung gehen wollte („Leave“). Diese Behauptung ist plumpe Propaganda, wie uns Rainer Rupp, Ökonom und Experte für die NATO, erklärt.

Es waren vor allem die Nutznießer der City Of London, die den Brexit ablehnten, während Arbeiter und normal Angestellte sich für den Ausstieg aus der Europäischen Union aussprachen.

Der Brexit ist der Ausdruck eines klassischen Klassenkampfes, der von untereinander uneinigen Eliten vor Jahren angezettelt wurde, ohne dass man je davon ausgegangen war, dass es tatsächlich zu einem Ausstieg käme.

Aber, so Rupp, der Brexit hat auch seine guten Seiten. Er hat die Kriegsgefahr mit Russland vermindert, denn die EU-Staaten sind aktuell derart verunsichert, dass sie sich auf weitere Experimente, wie die NATO sie konsequent vorantreibt, nicht einlassen werden.

Viele Staaten, so Rupp, wurden erst in die EU gelockt, um sie dann auch in die NATO zu drängen. Doch auch die NATO ist intern nicht mehr so stabil, wie sie zu verkaufen versucht. Die USA geben den Ton an und Europa muss gehorchen. So sind die Sanktionen gegen Russland Teil eines neuen kalten Krieges, nur dass vor allem Europa dafür einen hohen Preis bezahlen wird. Die USA sind auf Exporte nach Russland nicht angewiesen, machen aber hinter dem Rücken dennoch glänzende Geschäfte mit der russischen Föderation.

Das alles spricht sich rum und es kommt immer lauter zu Widerspruch, auch innerhalb des Militärbündnisses.

Wir stehen vor einer Art Rebellion, ni