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KenFM im Gespräch mit: Markus Bickel ("Die Profiteure des Terrors")

Deutschland ist der viertgrößte Rüstungsexporteur der Welt. Die Geschäfte laufen bombig, denn rund um den Globus finden Ressourcenkriege statt. Ohne den permanenten Fluß dieser Ressourcen Richtung Industriestaaten, würden hier bei uns sehr schnell die Lichter ausgehen. Unsere Produktion, unsere Wertschöpfungskette, unser Wohlstand wären ohne die permanenten Beutezüge im Ausland nicht möglich. Wer das als erster offen aussprach, war Bundespräsident Horst Köhler.

"Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen, negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen. Alles das soll diskutiert werden und ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg."

Man könnte es auch noch simpler formulieren: Was die Bundesrepublik nicht auf diplomatischem Weg erreichen kann, löst sie mit Gewalt. Die Bundeswehr als Teil der NATO, ist längst weit außerhalb des NATO-Territoriums kriegerisch aktiv. Was uns als Peacekeeping Operations verkauft wird, ist in Wahrheit knallharter Kolonialismus. Dieser allerdings geht mächtig ins Geld und so gehen immer mehr Staaten dazu über, Gewalt nicht nur selber auszuüben, sondern ausüben zu lassen. Man sucht sich korrupte Regierungen, sieht selber dabei großzügig über Menschenrechte hinweg und verkauft den Machthabern die Waffen, die diese benötigen, um das Ausbeutungsmodell am Laufen zu halten.

Für ein waffenexportierendes Land wie die BRD lohnt sich dieses Geschäftsmodell gleich doppelt. Es erhält weiter Bodenschätze zu Dumpingpreisen, um die heimische Industrie in der Gewinnzone zu halten und kurbelt parallel dazu den deutschen "Maschinenbau" an.

Speziell Kleinwaffen, die auf den Schlachtfeldern der Welt die meisten Menschen töten, gehen dabei wie geschnitten Brot. Skrupel gibt es in dieser Branche überhaupt keine. Alles, was zählt ist Umsatz und schwarze Zahlen. Dass das blutige Geschäft gerade in Zeiten der "Terrorbekämpfung" so boomt, ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass es in der BRD zahlreiche gesetzliche Schlupflöcher gibt, die es den Exporteuren erlauben, auch in Krisengebiete zu liefern.

Wer in dieser Branche überleben will, braucht solide Kontakte zu den Behörden und die existieren seit Jahren. Ohne Drehtür-Politik und Behördenfilz hätte der deutsche Rüstungsexport keine Chance auf dem Weltmarkt. Dass unser Land hier aber in der Top 5 spielt zeigt, wie viel Blut an den Händen derer kleben muss, die den Verkauf von Kriegsgerät an die Fronten dieser Welt genehmigen. Permanent!

KenFM sprach mit Markus Bickel dem Autor des Buches "Die Profiteure des Terrors". Das Gespräch offenbart, wie tief unser Land längst wieder in Blut watet. Wer Kriege durch den Export von Waffen erst möglich macht, darf sich über die Folgen, z. B. unkontrollierte Flüchtlingsströme, dann nicht wundern. Es wird Zeit, nicht nur Ross und Reiter zu nennen, sondern endlich auch unser Wirtschaftsmodell zu hinterfragen, das ohne das Exportieren von Killer-Gerät gar nicht funktionieren würde.

Inhaltsübersicht:

00:00:22 Der Autor: Wege und Motivationen zum 2. Buch

00:03:34 Das Zäsurjahr 2014: autonome Einsätze der Bundeswehr

00:05:04 Waffenlieferungen aus der BRD unisono Kriegsverbrechen im Irak?

00:07:58 Die Kurden und ihr Traum vom eigenen Staat

00:13:07 Politiker Sprache: Ertüchtigung der Peshmerga = Waffenlieferungen

00:15:39 Gibt es ein Bundesgesetz, das generell Waffenexporte verbietet?

00:16:51 Ist die deutsche Rüstungsindustrie noch autark?

00:21:09 Militärische Verkaufsveranstaltungen: Häppchen für Tötungsprodukte

00:25:57 Militärischer Lobbyismus

00:27:29 Ein treuer Kunde – Saudi Arabien und das Jemen-Desaster

00:35:21 Stabilitätsschwankungen: Vergangenheit & Gegenwart

00:42:26 Der Internationalen Strafgerichtshof – ein neutrales Gericht?

00:45:55 Das 4. Buchkapitel

00:49:30 Waffendrehkreuz Balkan

00:52:44 Ägypten – eine Militärdiktatur mit deutscher Unterstützung?

01:02:44 Waffenexporte – Krieg – Chaos – und dann? Beispiel Libyen

01:06:14 Alte und neue Geschäftsfelder

01:13:01 Bürgerlicher Protest und Rüstungskontrolle

01:17:33 Gibt es kritische Politiker?

01:19:39 Wie denkt die Bevölkerung über Waffenexporte?

01:20:24 Diplomatie oder Geschäfte?

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(Læs mere...)



KenFM im Gespräch Classics mit: Hans-Jürgen Krysmanski ("0,1% – Das Imperium der Milliardäre")
Duration: 1:33
2017-12-26
In unserer neuen Rubrik "KenFM im Gespräch Classics" zeigen wir ab sofort besonders sehenswerte Interviews aus unserem reichhaltigen Archiv.

Am 9. Juni 2016 verstarb der Münsteraner Soziologe Hans-Jürgen Krysmanski. Er war Professor für Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.

Aus Anlass seines Todes veröffentlichen wir das Interview mit Prof. Krysmanski, das erstmals in 2013 bei KenFM erschien, hiermit erneut. Das ursprünglich zweiteilige Interview haben wir nun in einem Beitrag ungekürzt zusammengefasst. Mit der Wiederveröffentlichung des Interviews wollen wir einmal mehr die herausragenden Forschungen von Prof. Krysmanski würdigen.

Anders als in den Vereinigten Staaten ist das Thema Elitenforschung in Deutschland noch weitgehend im Winterschlaf. Alle Pyramidengesellschaften wurden und werden von der Spitze her regiert. Alle. Ihnen liegt eine Struktur zugrunde, die an das Militär erinnert. Wer die Massen erreichen und beherrschen will, kann dies nur über die jeweiligen Eliten bewerkstelligen.

Die Geschichte kennt die politischen Eliten, sie ist mit den Eliten der Kirche vertraut. Hinzu kamen später die intellektuellen Eliten, im 20. Jahrhundert die Eliten der Wissenschaft und des Sports.
Das 21. Jahrhundert hat eine völlig neue Form der Elite hervorgebracht. Die Geldelite. Es handelt sich hier um ein Machtzentrum, das weitgehend unsichtbar agiert, dafür aber global die Strippen zieht. Wenige Tausend Superreiche weltweit verfügen über ein permanentes Barvermögen von 500 Mio. Dollar – Minimum. Einige Hundert unter ihnen besitzen Milliarden im dreistelligen Bereich. Für diese Menschen haben Gesetze oder nationale Grenzen keine Bedeutung mehr. Sie stehen über dem Gesetz. Nicht selten stellen sie den Gesetzgeber.

Die Geldeliten beherrschen die öffentliche Meinung und die internationalen Geldflüsse. Sie besitzen maximale Medienmacht und beherrschen den Finanzsektor. Alles, was wir über diese Eliten Erfahren, geschieht im Zuge eigener Inszenierung. Davos oder Bilderberger-Treffen sind die „Bambi-Verleihungen“ der Geldelite, denn auch sie kennen untereinander eine Form der Konkurrenz.
Hans-Jürgen Krysmanski beschäftigte sich über 30 Jahren mit dieser Klientel, und hat dazu zahlreiche Bücher veröffentlicht.

KenFM traf ihn 2013 in Hamburg, um mit ihm unter anderem über sein Buch „0,1% – Das Imperium der Milliardäre“ zu sprechen. Das Gespräch kann helfen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Es geht um das Gesamtbild, nicht nur um einzelne Puzzleteile.

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nachdenKEN über: Neujahrsvorsätze
Duration: 13:19
2017-12-23
“Der smarte Weg, um Menschen passiv und gefügig zu halten, ist, das Spektrum der akzeptierten Meinung strikt zu limitieren, gleichzeitig aber eine lebhafte Diskussion darin zuzulassen.” 

Diese Erkenntnis stammt vom jüdischen intellektuellen Noam Chomsky und hat die Arbeit von KenFM in den letzten Jahren wesentlich geprägt. 

So entstanden Hunderte von Einzelinterviews, Texte und Gesprächsrunden, die ausschließlich im Netz publiziert wurden und längst ein Millionenpublikum erreichen. 

KenFM finanziert sich ausschließlich über Mikrospenden einer immer größer werdenden Community. Während wir allein mit den in deutsch geführten YouTube-Interviews die Marke der 50 Millionen Klicks durchschlagen haben, sind die von Dritten und ohne unser Zutun in andere Sprachen übersetzten KenFM-Gespräche weitaus erfolgreicher. Allein die Übersetzungen ins Russische haben uns dort rund 400.000 Klicks eingebracht.

KenFM und seine Community ist Teil der Medienrevolution und die beinhaltet im Kern immer auch Herrschaftskritik. Diese wiederum wäre ohne detaillierte Analyse wertlos und so zieht sich die letzten Jahre vor allem die Bestandsaufnahme der Gesamtsituation als ein roter Faden durch das Programm unsere Veröffentlichungen.

Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich bei euch allen für eure Unterstützung bedanken. Ohne eure Spenden und vor allem Daueraufträge wäre unsere Arbeit so gar nicht möglich. 

Das neue Jahr soll dann aber eine wesentliche Neuausrichtung erfahren. Wir wollen neben der Analyse vor allem Lösungen und Macher in den Fokus stellen.

Programme, wie die Macher oder BLVD, waren der Anfang und hatten großen Erfolg, da sie Mut machen.

Wir alle brauchen für 2018 mehr Mut und vor allem mehr Zuversicht, was unser aller Zukunft angeht.

Der Versuch der Eliten uns über Organisationen zu spalten, die gemeinhin als Partner verstanden wurden, ist gescheitert. Wir alle können erkennen, dass die Technik der Unterwanderung nur ein Ziel verfolgt. Sie soll uns über den Hebel chronischen Misstrauens davon abhalten, dass die Friedensbewegung wieder eine Massenbewegung wird.

Wer sich heute ohne Wenn und Aber für den Frieden ausspricht und damit nicht nur den sozialen Frieden meint, sondern sich auch gegen den Export von Waffen, das Kriegsbündnis NATO und die Macht der „Märkte“ ausspricht, wird wahlweise als Putin-Versteher, Antisemit oder Querfront bezeichnet. Die, die das tun, sind Teil der Herrschaftsmedien und produzieren rund um die Uhr alternative Presse und Fake-News, die nur noch aus reiner Gewohnheit konsumiert werden.

Doch der Einfluss, und damit die Steuerungsmöglichkeiten auf die Masse, bricht dramatisch weg. Allein das Nachrichtenmagazin SPIEGEL verkaufte 2017 im Durchschnitt nur noch 205.600 Stück pro Ausgabe. Stern und Focus sind noch deutlicher abgeschlagen und liegen wie Blei am Kiosk. 

Wir erwähnen das nicht aus Häme, sondern weil es den dramatischen Vertrauensverlust in die Branche und damit in die Demokratie zeigt.

Nur ist das eben nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass immer mehr Menschen aufgehört haben abzuwarten, was passiert. Stattdessen haben sie sich selbst ermächtigt und sind zu Machern geworfen. Wir von KenFM wollen 2018 verstärkt diesen Machern ein Forum und ein Gesicht geben. 

KenFM geht 2018 auch auf Tour und wird diese Pioniere besuchen.

Wo seid ihr? Zeigt euch und helft mit, Zuversicht zu verbreiten! Wir alle sind jeder für sich stark, aber alle zusammen unschlagbar!

Sammelt eure Kräfte für 2018, kommt über Neujahr zur Ruhe und kümmert euch um eure Familien. Nehmt ein digitales Timeout und denkt positiv!

2018 wir das Jahr der Macher! 
Danke vom ganzen Team an euch alle! 
Wir sehen uns auf der Straße. Bleib friedlich!

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KenFM im Gespräch mit: Jens Wernicke ("Lügen die Medien?")
Duration: 1:30
2017-12-22
Lügen die Medien?

Jens Wernicke gehört zu den mutigsten Journalisten der Republik. Was ihn seit Jahren umtreibt, ist der Niedergang der Meinungsvielfalt als einen wesentlichen Bestandteil der Demokratie. Mundtod gemachten Stimmen eine Chance geben, gehört zu werden, ist ein Sache, sich konkret gegen eine von neoliberalen Strukturen beherrschte Gesamt-Presse zu positionieren, eine andere. Wernicke betreibt mit dem Presseportal Rubikon eines der meinungsstärksten Kanäle in Netz. Der Name ist Programm. Der Rubikon wurde für Jens Wernicke spätestens mit dem 11. September 2001 überschritten.

Mit der Bush-Losung „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ wurde ein Universalwerkzeug in den Massenmedien erschaffen, das jederzeit und gegen jeden in Stellung gebracht werden kann und gebracht wird. Es geht um die vollständige Kontrolle der öffentlichen Meinung. Ins Fadenkreuz und damit zum Abschuss freigegeben wird jeder, der es wagt, öffentlich Herrschaftskritik zu äußern. Dabei spielt es keine Rolle, ob er es privat oder als professioneller Journalist tut. Auch ist es vollkommen unerheblich, auf welche Branche sich seine Kritik bezieht oder wie wasserdicht seine Fakten sind.

Jedwede Kritik, die an die Substanz des Systems geht, dieses als bigott und in Verbrechen verstrickt demaskiert, wird gnadenlos abgestraft. Das geschieht, wie in der Geschichte bewährt, über symbolische Handlungen. Wenn die Botschaft nicht passt, wird der Bote getötet, oder treffender, isoliert. Der Kopf der Pyramide setzt auf die ökonomische Vernichtung der letzten Vertreter einer wirklich freien, anzeigenunabhängigen Presse. Wer sich nicht der Blatt- oder Redaktionslinie beugt, wird einfach gefeuert oder sein Beschäftigungsverhältnis nicht verlängert. Eine innere Pressefreiheit existiert nur noch in Ausnahmefällen.

Nicht ohne Grund ist Jens Wernicke mit seinem Projekt Rubikon ins Internet ausgewichen und vertraut auf das Modell Crowdfunding. Der Erfolg ist enorm, aber vielen ein Dorn im Auge. Parallel dazu ist Jens Wernicke aber eben auch als analytischer Sachbuchautor in Erscheinung getreten. Sein aktuelles Werk „Lügen die Medien?“ befasst sich mit der eigenen Branche. Wernicke rechnet ab.

Obwohl die etablierte Presse das Buch „Lügen die Medien?“ flächendeckend versuchte totzuschweigen, wurde es 2017 zum Bestseller und stürmte die SPIEGEL-Verkaufscharts. Das ist kein Zufall. Im Buch lässt Wernicke zahlreiche namhafte Journalisten und Wissenschaftler ihre Meinung über das äußern, was man als Pressekrise bezeichnen muss.

Die Krise ist spürbar und hat mit dem Verlust von Vertrauen zu tun. Dass die Mainstreampresse Teil einer Propaganda-Maschine ist, ahnten selbst konservativste Konsumenten schon lange. Mit dem Aufkommen einer digitalen Gegenöffentlichkeit ist aus dieser Ahnung dann aber eine feste Gewissheit geworden. Immer mehr Leser oder Konsumenten gebührenfinanzierter Staatspresse erweitern ihren Horizont durch Informationsangebote aus dem Netz. Was bedeutet diese selbstbestimmte, geistige Mobilmachung für die Repräsentative Demokratie? Was bedeutet sie für die Zukunft der kontrollierten Presse?

Jens Wernicke zeigt sich im Gespräch mit KenFM als ein Mann, der die Welt nicht in schwarz und weiß teilt und der in der Krise immer auch eine Chance sieht. Eine Chance für echte Demokratie. Wir alle sind gefordert, uns den neuen Zeiten zu stellen.

Inhaltsübersicht:

00:00:29 Der Werdegang von Jens Wernicke

00:12:23 Lügen die Medien? – Das Motiv hinter dem Buch

00:33:18 Geschlossene Kommunikationszirkel und die Rolle von PR-Agenturen

00:44:14 Die Medienkrise als Teil globaler Machterosion

01:01:10 Links und Rechts in der deutschen Presselandschaft

01:20:40 Der Aufbau des Buches, Personenkonstellationen und Zitate

01:36:20 Der Rubikon – Ziele, Arbeitsweise, Struktur

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Winfried Wolf (Stuttgart 21)
Duration: 30:17
2017-12-20
Winfried Wolf ist Verkehrsexperte und kommt aus Baden-Württemberg. So lag es nahe, dass er sich früh mit dem Skandal-Projekt der Deutschen Bahn „Stuttgart 21“ beschäftigte. Er untersuchte jahrelang die Hintergründe dieses wahnsinnigen Bauprojekts und analysiert hier auch die Verwicklungen in der Politik und in den Medien.

Winfried Wolf war aber auch Aktivist der ersten Stunde in Stuttgart und berichtet von einer Massenbewegung, die bis heute andauert und ein gutes Beispiel für eine aktive Bürgerschaft und Demokratie von unten ist.

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KenFM zeigt: Jürgen Heiducoff bei "Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigen"
Duration: 4:25
2017-12-18
Am Donnerstag, den 14.12.2017, fand anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen eine Kundgebung für die Meinungs- und Pressefreiheit am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

Hintergrund für diese Kundgebung war die erfolgte Absage gegenüber den Veranstaltern der Preisverleihung, nachdem der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) intervenierte. Dieser nutzte sein politisches Amt, um das mit jährlich 400.000,-€ staatlich bezuschusste Berliner Kino Babylon, in dem die Veranstaltung stattfinden sollte, unter Druck zu setzen und zur Kündigung zu bewegen.

Das Kino Babylon leistete den Bestrebungen des Kultursenators Folge und sprach die Kündigung gegenüber den Veranstaltern daraufhin aus. Das Amtsgericht Berlin Mitte entschied, dass dieser Schritt rechtswidrig gewesen ist und veranlasste mit seinem kürzlich verkündeten Urteil, dass die Preisverleihung regulär in den angemieteten Räumlichkeiten stattfinden kann.

Auf der Kundgebungsbühne direkt vor dem Kino Babylon versammelten sich unterschiedliche Redner, die ihre Haltung zur Meinungs-und Pressefreiheit in diesem Land erklärten. In diesem Beitrag äußert sich Jürgen Heiducoff (Würselener Initiative für den Frieden).

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KenFM zeigt: Wolfgang Gehrcke bei "Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigen"
Duration: 9:10
2017-12-17
Am Donnerstag, den 14.12.2017, fand anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen eine Kundgebung für die Meinungs- und Pressefreiheit am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

Hintergrund für diese Kundgebung war die erfolgte Absage gegenüber den Veranstaltern der Preisverleihung, nachdem der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) intervenierte. Dieser nutzte sein politisches Amt, um das mit jährlich 400.000,-€ staatlich bezuschusste Berliner Kino Babylon, in dem die Veranstaltung stattfinden sollte, unter Druck zu setzen und zur Kündigung zu bewegen.

Das Kino Babylon leistete den Bestrebungen des Kultursenators Folge und sprach die Kündigung gegenüber den Veranstaltern daraufhin aus. Das Amtsgericht Berlin Mitte entschied, dass dieser Schritt rechtswidrig gewesen ist und veranlasste mit seinem kürzlich verkündeten Urteil, dass die Preisverleihung regulär in den angemieteten Räumlichkeiten stattfinden kann.

Auf der Kundgebungsbühne direkt vor dem Kino Babylon versammelten sich unterschiedliche Redner, die ihre Haltung zur Meinungs-und Pressefreiheit in diesem Land erklärten. In diesem Beitrag äußert sich Wolfgang Gehrcke (Die Linke).

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KenFM zeigt: Christiane Reymann bei "Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigen"
Duration: 10:13
2017-12-17
Am Donnerstag, den 14.12.2017, fand anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen eine Kundgebung für die Meinungs- und Pressefreiheit am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

Hintergrund für diese Kundgebung war die erfolgte Absage gegenüber den Veranstaltern der Preisverleihung, nachdem der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) intervenierte. Dieser nutzte sein politisches Amt, um das mit jährlich 400.000,-€ staatlich bezuschusste Berliner Kino Babylon, in dem die Veranstaltung stattfinden sollte, unter Druck zu setzen und zur Kündigung zu bewegen.

Das Kino Babylon leistete den Bestrebungen des Kultursenators Folge und sprach die Kündigung gegenüber den Veranstaltern daraufhin aus. Das Amtsgericht Berlin Mitte entschied, dass dieser Schritt rechtswidrig gewesen ist und veranlasste mit seinem kürzlich verkündeten Urteil, dass die Preisverleihung regulär in den angemieteten Räumlichkeiten stattfinden kann.

Auf der Kundgebungsbühne direkt vor dem Kino Babylon versammelten sich unterschiedliche Redner, die ihre Haltung zur Meinungs-und Pressefreiheit in diesem Land erklärten. In diesem Beitrag äußert sich Christiane Reymann (Aktivistin und Publizistin).

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KenFM zeigt: Andreas Maurer bei "Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigen"
Duration: 6:14
2017-12-17
Am Donnerstag, den 14.12.2017, fand anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen eine Kundgebung für die Meinungs- und Pressefreiheit am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

Hintergrund für diese Kundgebung war die erfolgte Absage gegenüber den Veranstaltern der Preisverleihung, nachdem der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) intervenierte. Dieser nutzte sein politisches Amt, um das mit jährlich 400.000,-€ staatlich bezuschusste Berliner Kino Babylon, in dem die Veranstaltung stattfinden sollte, unter Druck zu setzen und zur Kündigung zu bewegen.

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Statement von Ken Jebsen zur Verleihung des Kölner Karlspreises
Duration: 23:17
2017-12-15
Am Donnerstag, den 14.12.2017, fand anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen eine Kundgebung für die Meinungs-und Pressefreiheit am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

Hintergrund für diese Kundgebung war die erfolgte Absage gegenüber den Veranstaltern der Preisverleihung, nachdem der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) intervenierte. Dieser nutzte sein politisches Amt, um das mit jährlich 400.000,-€ staatlich bezuschusste Berliner Kino Babylon, in dem die Veranstaltung stattfinden sollte, unter Druck zu setzen und zur Kündigung zu bewegen. Das Kino Babylon leitstete den Bestrebungen des Kultursenators Folge und sprach die Kündigung gegenüber den Veranstaltern daraufhin aus. Das Amtsgericht Berlin Mitte entschied, dass dieser Schritt rechtswidrig gewesen ist und veranlasste mit seinem kürzlich verkündeten Urteil, dass die Preisverleihung regulär in den angemieteten Räumlichkeiten stattfinden kann.

Nach vielen Berichten, Diffamierungen und Streitigkeiten über den Preisträger, sein Portal KenFM und geladene Gäste im Vorfeld der Veranstaltung, entschied sich Ken Jebsen den Preis nicht persönlich anzunehmen. Stattdessen verfasste er ein Statement, welches auf der Kundgebung am Rosa-Luxemburg-Platz, vor der offiziellen Preisverleihung im Kino Babylon, abgespielt wurde. Darin erklärt er, was ihn veranlasste diesen Schritt zu gehen und welche Bedeutung der Preis für ihn und das Portal KenFM spielt.

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KenFM im Gespräch: mit Rolf Verleger ("Hundert Jahre Heimatland?")
Duration: 1:25
2017-12-11
Prof. Rolf Verleger kommt aus einer jüdischen Familie, studierte Psychologe, lehrte an der Universität Lübeck und war vier Jahre lang Mitglied im Zentralrat der Juden.

Seine Eltern überlebten den Holocaust und lehrten ihrem Sohn, dass Judentum und Zionismus nicht ein und dasselbe sind. Der Zionismus hat das Judentum gekapert, so Rolf Verleger, und dadurch die jüdische Tradition der Nächstenliebe durch Nationalismus und Rassismus ersetzt.

Deutschland, so der Autor Rolf Verleger, hat gegenüber den Juden in Israel eine historische Verantwortung, diese beinhaltet aber eben auch, Menschenrechtsverletzungen offen und ehrlich auszusprechen.

Rolf Verleger war dabei, als im November 2015 fünf Leute an Rupert Neudecks Küchentisch die Gründung eines „Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung“ beschlossen. Heute ist er Vorsitzender des Vereins. www.bib-jetzt.de

Anlass des Gespräches mit KenFM ist das aktuelle Buch des Professors für Psychologie: „Hundert Jahre Heimatland? Judentum und Israel zwischen Nächstenliebe und Nationalismus“

Inhaltsübersicht:

00:00:23 Der Autor Rolf Verleger, Biografie und Werdegang

00:04:00 Das Kernthema Israel: die Balfour-Erklärung

00:08:41 Die Balfour-Erklärung - eine geopolitische Strategie?

00:14:01 Die jüdische Flüchtlingswelle um 1900

00:17:36 Juden Anfang des 20. Jahrhunderts - heimatlos?

00:24:23 Jüdisches Emanzipationsbestreben - Anfänge des Zionismus

00:33:17 Zionismus - Definitionsprobleme

00:40:21 Ausbleibende Solidarität mit Juden in den 1930er Jahren

00:48:06 Das jüdisch-arabische Problem in der Gegenwart

00:56:00 Wilhelminische Traditionen bei den Linken

01:04:22 Formen des Antisemitismus

01:08:11 Schafft der Zionismus Israel ab?

01:19:09 Das Elternhaus, jüdische Wurzeln

01:25:55 Israel - Betrachtungen von innen und außen

01:33:22 Gibt es jüdisch-islamische Werte?

01:36:52 Deutsche und Juden - ein schwieriges Verhältnis?

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KenFM im Gespräch mit: Ullrich Mies ("Fassaden-Demokratie und Tiefer Staat")
Duration: 1:27
2017-12-09
Niemand von uns lebt in einer Demokratie. Wir glauben nur, es zu tun. Volksvertreter sind in Wahrheit von der Elite vorgecastete Marionetten. Ihr Job ist es, uns glauben zu lassen, wir, die Bürger, wären der Souverän. Das sind wir nicht. An keinem Ort der Welt. Wir leben in simulierten Demokratien. Eine Demo-Version, die sich hinter der Mogelpackung Repräsentative Demokratie versteckt.

Während eine Diktatur keinen Hehl daraus macht, wer konkret und absolut das Sagen hat, ist die Repräsentative Demokratie den ganzen Tag und auf allen Ebenen damit beschäftigt, die Bürger überall auf der Welt über die tatsächlichen Machtverhältnisse zu täuschen. Das fängt bei der Bildung an und hört im Parlamentarismus auf.

Die Schlüsselrolle in dieser Fake-Demokratie haben die Medien. Ihr Hauptziel, um Noam Chomsky zu zitieren, besteht darin, uns von allem wichtigen fernzuhalten. Wir sollen uns mit Shopping, Sport oder Sex befassen. Was wir nicht sollen, ist hinter die Kulissen zu schauen. Wer es dennoch wagt und diese Demokratie-Show entzaubert, indem er der Dauer-Propaganda echte Fakten entgegenhält, wer sich seine eigene Meinung bildet, anstatt die der herrschenden Elite zu übernehmen, bekommt es unmittelbar mit dem zu tun, was man Tiefenstaat nennt.

Der Tiefenstaat ist so unsichtbar wie die Software in einem Computer, aber niemand würde auf die Idee kommen zu behaupten, es gäbe auf einem Rechner nur die Benutzeroberfläche.

Die Benutzeroberfläche des Tiefenstaates ist die Repräsentative Demokratie. Unter dieser Oberfläche existiert ein bewährtes, stabiles Netz der Macht, bestehend aus Geheimdiensten, Militär, Medien und Banken. Ein Kartell, das längst global agiert, Kriege anzettelt, Meinungen macht und über Think-Tanks und Stiftungen dafür sorgt, dass jeder, der stellvertretend in eine Machtposition gehievt wird, gar nicht mitbekommen hat, dass man ihn schon von frühester Jugend an dressiert und damit „abgerichtet“ hat.

Menschen in Schlüsselpositionen, die gar nicht wissen, dass „ihre“ Haltung gar nicht von ihnen stammt sondern via Gruppenmanipulation verabreicht wurde, sind nützliche Idioten, wenn es darum geht, im Falle X auch Kriege zu rechtfertigen. Demokratische Kriege, wohlgemerkt.

Es reicht ein Blick auf die Verteilung des Reichtums auf diesem Planeten, um zu erkennen, dass von fairer Teilhabe der Macht keine Rede sein kann, wenn gerade einmal acht Personen soviel besitzen wie die ärmere Hälfte der Menschheit, sprich 3,7 Milliarden Menschen. Das sind 3.700 Millionen! Ökonomische Macht korreliert stets mit politischer Macht. Geld regiert die Welt, weiß der Volksmund und hat absolut recht.

KenFM traf den Autor Ullrich Mies, der sich in seinem aktuellen Buch intensiv mit dem Status quo der Macht auseinandergesetzt hat und dabei zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens zum Tiefenstaat zu Wort kommen lies. Das Buch trägt den bezeichnenden Titel „Fassadendemokratie und Tiefer Staat“ und wurde im Mainstream, der konzerngelenkten Presse, natürlich totgeschwiegen. Warum sollte man sich selber enttarnen?!

Die Massenmedien als Teil der Gehirnwaschmaschine des Tiefenstaates lügen nicht, sie lassen nur den Teil der Realität weg, den man benötigt, um sich ein vollständiges Bild der Gegenwart zu machen. Mit dem Internet hat dieses System ein gigantisches Datenleck bekommen. Dieses Leck ist der Hauptgrund der „Krise“ der Demokratie und des Tiefenstaates. Das Volk weiß inzwischen zu viel. Macht und Transparenz widersprechen sich in diesem System, nur hat es keinen Sinn, Menschen, die fest in Schlüsselpositionen installiert wurden, dazu zu bewegen, mal über den Tellerrand zu blicken, Zweifel zuzulassen. Wir, die wir außerhalb des Systems Position bezogen haben, müssen den Wandel zu echter Demokratie voranbringen, denn:

„Es ist schwierig, einem Menschen etwas begreiflich zu machen, wenn sein Gehalt davon abhängt, es nicht zu begreifen“
- Upton Sinclair.




Inhaltsübersicht:

0:03:10 Was ist der „Tiefe Staat“?

0:18:20 Die Zentren der Macht

0:27:38 Geld regiert. Profit entscheidet.

0:36:42 Die AfD als 6. neoliberale Partei im Parlament

0:48:20 30 Menschen entscheiden, was an Universitäten auf dem Lehrplan steht

1:02:08 Globale Bürokratien ohne Gesicht

1:06:08 Demonstranten mieten ist heute nichts Ungewöhnliches mehr

1:14:42 Wie man die Bevölkerung zu Mitläufern macht

1:27:34 Neoliberalismus UND Demokratie: ein Widerspruch in sich

1:37:57 Der NATO-Bündnisfall und Rechtsnihilismus in

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KenFM am Telefon: Monika Krüger zu Glyphosat in der EU
Duration: 14:31
2017-12-08
Rohrreiniger für alle!

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) gibt umstrittenes Breitband-Herbizid, Rufname „Roundup“, erneut zur landwirtschaftlichen Nutzung in der EU frei - für weitere fünf Jahre. Bedenken? Keine.

Das heute als „Roundup“ bekannte Pflanzenschutzmittel begann seine Karriere in den 50er Jahren - als Rohrreiniger.

Heute ist Glyphosat/Roundup der Blockbuster unter den Pflanzenschutzmitteln. Dass es dabei Tieren, Menschen und Ackerböden erheblich zusetzt, scheint keine Rolle zu spielen. Monsanto und Co sind Teil der mächtigen Pharma-Lobby. Welche Möglichkeiten hat der Verbraucher, sich gegen diese intransparente Hinterzimmerpolitik zur Wehr zu setzen? Und vor allem: Was richtet Glyphosat bei Mensch und Tier an?

KenFM sprach dazu mit Prof. Monika Krüger der Uni Leipzig über Nutzen, Profit und Langzeitschäden.

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KenFM am Telefon: Petra Wild zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Trump
Duration: 30:22
2017-12-08
Am 8. Dezember 1987, sprich vor genau 30 Jahren, starben in Palästina, in der Nähe des Grenzübergangs Erez, vier Palästinenser, nachdem das Taxi, in dem sie saßen, von einem israelischen Militärlastwagen in einen vorsätzlichen Unfall verwickelt wurde. Noch am selben Tag kam es zur ersten Intifada, dem ersten kollektiven Aufstand des Palästinensischen Volkes. Hand aufs Herz: Welches europäische Volk hätte solange gewartet, um sich gegen die permanente Besatzung einer bis an die Zähne bewaffneten Macht zu wehren? 1978 lag die Staatsgründung Israels bereits 30 Jahre zurück.

Die Nakba, die Ethnische Säuberung an den Palästinensern, hatte zwischen 1947 und 1948 rund 800.000 Menschen zur Flucht in die Nachbarländer gezwungen, wo viele bis heute in Flüchtlingslagern mehr hausen als leben. Sie werden geduldet und genau wie in ihrer eigentlichen Heimat Opfer westlicher Geopolitik, die mit der Balfour-Erklärung bis ins Jahr 1916 reicht. Alle Verhandlungen, mit oder ohne Gewalt, haben den Palästinensern nichts gebracht. Sie wurden von allen verraten und verkauft. Israel, das sich gerne als einzige Demokratie in der Region verkauft, faktisch aber als ein Apartheidsstaat bezeichnet werden muss, hat diese Woche einen weiteren Etappensieg errungen.

Die USA, ohne die sich Israel keinen Tag in der Region halten könnte, haben dem Wunsch des Netanjahu-Regimes entsprochen und Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anerkannt. Donald Trump bereitet aktuell den Umzug der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem vor und stellt sich damit auf die Seite eines Landes, das permanent das Völkerrecht bricht und das bisher 200 UN-Resolutionen gegen die ausgeübte Politik in den Wind schlug. Israel schert sich einen Dreck um Völker-und Menschenrechte und greift als Atommacht ganz bewusst auch noch nach dem Ostteil des illegal besetzen Jerusalem.

Dieser Griff ist eine Zäsur im Kampf des Palästinensischen Volkes um Selbstbestimmung, denn es macht den Traum von einem eigenen Staat endgültig zunichte. Die Palästinenser haben jetzt nichts mehr zu verlieren. Dieser Umstand könnte auch den arabischen Nachbarn zum Anlass genommen werden sich einer aktuell neu ausgerufenen Intifada anzuschließen. Der Kampf um Jerusalem ist weit mehr als der Kampf um das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser. Hier könnte sich die Wut der letzen 100 Jahre entladen. Eine Wut, die auf 100 Jahren Kolonialismus des Westens in der ganzen Region aufbaut.

Jerusalem ist hier der Zünder am Pulverfass Middle East und die Player USA, Israel und Saudi-Arabien, stehen dabei gegen Syrien, Irak, Iran und Ägypten- wobei diese Allianz starke Player im Hintergrund kennt. Russland und China. In diesem möglichen Showdown wird es keine Gewinner geben, aber viele Verlierer. Ganz vorne steht dann aber der Staat Israel, ein Land, das es dank seiner zionistisch-rassistischen Führung geschafft hat der weltweit unsicherste Ort für Juden zu werden. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass immer mehr Israelis dem Land den Rücken kehren und ihre Koffer packen.

„Nächstes Jahr in Jerusalem“ hat sich zum Albtraum eines Volkes entwickelt, das mit einem eigenen Staat die Chance hatte die Toleranz zu leben, die man ihm über Jahrtausende selber verwehrt hatte. Es ist bitter, aber in diesem Fall Hausgemacht. Der Zionismus und sein finaler Griff nach Jerusalem, das chronische in-den-Staub-treten des palästinensischen Volkes, gefährdet das ganze Land. Solange der Zionismus das Judentum in der Zwangsumarmung hält, kann es keinen Frieden in der Region geben.

KenFM sprach heute am 8. Dezember, dem Tag der ersten Intifada von 1987, mit der Islamwissenschaftlerin Petra Wild über die Jerusalem-Entscheidung des Donald Trump und über Gefahren und möglichen Kettenreaktionen, die mit dieser Entscheidung nun in gang gesetzt werden könnten.

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Jürgen Kuttner
Duration: 33:23
2017-12-06
Jürgen Kuttner spricht Klartext, und wenn er erstmal spricht, ist er kaum noch zu bremsen. Die Wucht der Rede des ehemaligen Radiomoderators sorgt seit über 20 Jahren für volle Häuser bei seinen Shows.

Bis vor kurzem war Kuttner ein fester Bestandteil der Berliner Volksbühne, dem erfolgreichsten Theater der letzten 20 Jahre in Deutschland. Doch nun hat er, wie das gesamte Ensemble, die Volksbühne aus Protest gegen die Berliner Kulturpolitik verlassen, die gegen jeden Sinn und Verstand Frank Castorf als Intendant abgesetzt hat.

Bei „Der Rote Tisch“ befragen wir Kuttner zur Geschichte der Volksbühne und was dieses Theater ausgemacht hat. Des Weiteren beleuchten wir, warum dieses erfolgreiche Theater demontiert werden soll. Kuttner leistet Widerstand und tritt für den Erhalt dieses besonderen kulturellen Erbes von Berlin ein.

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nachdenKEN über: Aufruf zur Demonstration für Presse- und Meinungsfreiheit am 14.12. in Berlin
Duration: 6:16
2017-12-05
In guter Tradition treten wir für Presse- und Meinungsfreiheit ein:

"Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden."
- Rosa Luxemburg

"Wenn wir uns der Verfolgung des freien Geistes während der Diktatur besinnen, werden wir die Freiheit jedes Gedankens und jeder Kritik schützen, so sehr sie sich auch gegen uns selbst richten mag."
- Richard von Weizsäcker

"Wir glauben nicht an die Meinungsfreiheit, wenn wir sie nicht auch den Leuten zugestehen, die wir verachten."
- Noam Chomsky

"Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzten, dass du es sagen darfst."
- Voltaire

"Was Sie verstört, ist, dass meine Argumente und Herangehensweise sich von dem unterscheiden, was Sie gewohnt sind: mit anderen Worten: das Ärgerliche ist, dass ich unabhängig bin. Damit meine ich einerseits, dass ich zu keiner Organisation gehöre und immer nur für mich selbst rede, und andererseits, dass ich großes Vertrauen habe in Lessings Selbstdenken, für das meiner Meinung nach keine Ideologie, keine öffentliche Meinung und keine Überzeugung ein Ersatz sein kann."
- Hannah Arendt

"Die Presse muss die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun."
- Louis Terrenoire

"Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda."
- George Orwell

Wir treffen uns am Donnerstag, den 14.12., um 16.00 Uhr, auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin und demonstrieren für Presse- und Meinungsfreiheit, für Frieden, Toleranz und gegen Zensur.

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KenFM über: Kultur
Duration: 10:16
2017-12-03
Kultur ist das Betriebssystem des Menschen. Ohne Kultur ist der Mensch wie ein Rechner ohne User.

Wir leben in sehr berechnenden Zeiten. Alles wird daraufhin überprüft, ob es sich rechnet. Auch Kultur. Kultur im 21. Jahrhundert ist vor allem Kulturbetrieb. Ein Betrieb, der ständig danach trachtet, Mitarbeiter zu entlassen, um zeitgleich die Produktion hochzufahren. Dieses Hochfahren ist die eigentliche Hochkultur unserer Kultur. Popkultur. Shopkultur. Das Streben nach dem grössten gemeinsamen Markt! Quotenkultur.

Was heute zählt, ist das Wissen über die Beschaffenheit der Masse. Die Masse ist träge. Kultur für die Masse ist schwer zu ertragen. Wenn wir heute etwas über Masse und damit über uns als Individuen wissen wollen, lassen wir Kundenprofile erstellen. Immer nach Jägern und Sammlern, getarnt als Käufer - Verkäufer. Gefischt wird heute mit dem Internetz.

Unsere Kultur, die digitale Kultur, dient nicht dem Einzelnen das Leben zu begreifen, sondern zunehmend dem Staat, uns in den Griff zu bekommen. Wo man hinkommt: Überwachungskameras. Orwell war ein Optimist. Ihm wäre das Lachen längst vergangen. Wir haben vorgesorgt. Comedy is King. Formatiert halten wir unsere Kultur in Form - am laufenden Band.

Mit Lachen, das vom Band kommt. Kultur diente dem Menschen mal dazu, der Natur eine Antwort entgegenzuhalten, eine Antwort auf eine Frage, die die Natur so nie gestellt hatte. Warum???

Warum ist out. Warum ist anlog.
In ist: digital. In ist, wer drin ist.
Auf der Höhe der Zeit. Willkommen im Neanderdigital.
Jede Null kann es heute zur Nummer Eins bringen. Es reicht: Dauerpräsenz.

Im Bild sein, hat Gebildetsein ersetzt. Heute gilt: wir erfahren nichts mehr selber! Wir lassen erfahren!

Wissen ist längst Ware, Massenware. Hergestellt von Massenmedien.

Unsere Kultur kann man mit unseren Autos vergleichen. Sie werden immer komplizierter. Sie werden immer schneller. Sie stehen immer häufiger im Stau, sehen alle irgendwie gleich aus und produzieren ganz nebenbei: heisse Luft.

Wir sind zu Beifahrern in unserem eigenen Leben verkommen.

Naiv? Ja! Aber mit Navi! Wir glauben zu wissen, wo es lang geht und was immer wir da am Wegesrand entdecken wird von uns in Besitz genommen. Wir verwechseln Finden mit Erfinden.

Das betrifft auch unsere Definition von Kultur. Wir halten Kultur für eine einzigartige rein menschliche Leistung, etwas, was nur unsere Spezies zu schaffen im Stande ist. Nur stimmt das ? Muss der Begriff Kultur in Wahrheit nicht auf das Leben an sich ausgedehnt werden?

Was ist Evolution, wenn nicht die Kultur der Natur. Ihre Exponate offenbaren sich im Entstehen der Arten. Der Irrtum unserer Art ist schon sprachlich erkennbar. Der Mensch glaubt ernsthaft, aus der Natur hervorgegangen zu sein. Tatsächlich ist er von ihr eingekreist.

Der maximale Abstand, den der Mensch von der Natur erreichen kann, ist der Abstand Kopf-Erde. Einigen wir uns auf durchschnittlich 1,80. Aber auch wenn wir aufrecht gehen, ist unsere Kultur doch in Wahrheit latent auf Froschperspektive.
Das zeigt sich immer dann, wenn irgendwo ein Krieg ausbricht. Kaum ein paar Wochen vom Hauptserver Kultur, der Zivilisation, abgekoppelt, mutiert das Kulturwesen Mensch zum brutalsten aller Geschöpfe.

Der Mensch, das Projekt K, geht k.o. Schon in der ersten Runde. Unsere Arroganz basiert auf der Annahme, dass wir inzwischen so viel wissen, dass wir nicht mehr wissen müssen, woher dieses Wissen stammt. Wir haben begonnen, unser Wissen auszulagern. Im grossen Stil. Stil war mal Haltung. Kultur war mal Geisteshaltung, die man bitteschön mitzubringen hatte.

Das Kulturvolk heute kocht nach Rezept. Es kocht Rezepte nach. Was fehlt ist eigener Geschmack. Um der drohenden Geschmacklosigkeit vorzubeugen, produziert unsere Kultur Werbung. Als Geschmacksverstärker. Werbung ist heute Kunst. Werbung ist KULTUR...

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KenFM im Gespräch mit: Andreas Wehr ("Die Europäische Union")
Duration: 2:10
2017-11-30
Europa war Jahrhunderte ein Kontinent, auf dem sich die unterschiedlichsten Völker den Schädel einschlugen. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und mehr als 60 Millionen Toten kam man zu der Einsicht, dass die Europäischen Staaten es mal mit dem Konzept der Kooperation, anstatt der Konfrontation, versuchen sollten.

Diese Grundüberzeugung war der Beginn einer Staaten-Union, die wir heute Europäische Gemeinschaft nennen und die aktuell wieder dabei ist zu zerfallen.

Die Gründe hierfür sind mannigfaltig. Kern des Scheiterns ist dann aber eine korrupte Bürokratie mit Wohnsitz in Brüssel, die mit Demokratie kaum noch etwas am Hut hat.

Brüssel steht 2017 eher für das Mekka internationaler Lobbyisten. Intransparenz und Hinterzimmer-Politik sind hier daily business. Und natürlich geht es vor allem um Geld. Wahnsinnig viel Geld.

Das europäische Parlament ist eine Demokratie-Simulation. Es kann nicht einmal selber Gesetze vorschlagen oder den eigenen Präsidenten wählen. Spätestens mit dem Lissabon-Vertrag wurde das Königsrecht, die Herrschaft über die Schulden der Union, an eine private Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg outgesourced. Noch Fragen?

KenFM seziert mit Andreas Wehr den Status quo der EU. Was ist die EU? Was hat die EU mit Europa und den europäischen Werten zu tun und muss man, wenn man von Europa spricht, und hier den Erhalt des Friedens als Basis versteht, nicht auch den europäischen Kontinent in seine Überlegungen miteinbeziehen? Stichwort: Russland!

Andreas Wehr war 1971-1998 Mitglied der SPD, leitete das Büro von Walter Momper.

Von 1991-1999 leitete er die Dienststelle Berlin als Europabeauftragter des Berliner Senats.

1999-2014 war Andreas Wehr als wissenschaftlicher Mitarbeiter Mitglied des Europaparlaments.

Die Tätigkeit ließ ihn das ganze Ausmaß des Brüsseler Korruptions-Kartells am eigenen Leib erfahren. Bei KenFM packt er aus!

Inhaltsübersicht:

00:22:32 Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM): Definition, Bedeutung und Wirkung

00:40:58 Europa als paneuropäische Idee: Ein friedlicher Weg unter deutscher Vorherrschaft?

00:51:39 Das Interesse der USA an Deutschland und die Wirkweise der mächtigsten Kapitalgesellschaften in Europa

1:04:29 Europas Weg zu einer Gemeinschaft für Außen- und Sicherheitspolitik (GASP)

1:18:49 Von der EWG über die EG zur EU: Ein langer Weg mit vielen Änderungsverträgen

1:32:31 Der Wegfall der Gold-Dollar-Bindung und die Instabilität der Wechselkurse führen zur Idee einer gemeinsamen Währung

1:44:26 Ent-Demokratisierung und Sozialabbau in Europa durch Auslagerung der Wirtschaft in die Peripherie

2:00:33 Nationalstolz und Patriotismus: Gekaperte Begriffe die heute nur noch rechten Parteien Wählerstimmen bringen

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KenFM im Gespräch mit: Aktham Suliman ("Krieg und Chaos in Nahost: Eine arabische Sicht")
Duration: 1:28
2017-11-30
Aktham Suliman war lange für den arabischen Sender Al Jazeera unterwegs. Man schickte ihn als Korrespondent und Reporter an die Hot-Spots im Nahen Osten. Da, wo es knallte!

Naiv wie er anfangs war, glaubte er, bei seinem neu gegründeten Arbeitgeber aus Katar sei alles anders, man könne frei berichten. Dieser Traum dauerte nur kurz an.

Mit dem Erfolg mutierte auch Al Jazeera zum politischen Manipulations-Instrument. Wer nicht der vorgegebenen Linie der Eigentümer folgte, hatte keine Zukunft. Suliman schmiss nach rund zehn Jahren hin. Er war nicht bereit, z. B. den "Arabischen Frühling" als eine Demokratie-Bewegung darzustellen, denn das war sie nie. Wir alle wurden getäuscht.

So fiel all die Jahre niemandem auf, dass ausgerechnet die Staaten im Nahen Osten "demokratisiert" wurden, die bereits säkular waren, während jene Länder, die für diese Mission als Partner des Westens engagiert wurden, bis heute zu den autoritärsten Regimen auf diesem Planeten zählen. Wie gesagt, wir alle wurden getäuscht und diese Täuschung dauert an.

Sie betrifft aber nicht nur den Nahen Osten, sondern auch uns in Europa. Hier hat sich vor allem das politische Klima gewandelt. Wer es wagt, die Machiavelli-Politik der NATO-Gemeinschaft auf ihre Fähigkeit zu hinterfragen, Frieden zu schaffen, wird frontal angegriffen, medial denunziert, verleumdet. Vor allem aber wird er wirtschaftlich zerstört. Das soll abschrecken. Wer profitiert von dieser Gesamtentwicklung?

Die Arabischen Völker bestimmt nicht! Nur der Westen eben auch nicht. Auf beiden Seiten der Front wird über den Hebel der "Terror-Gefahr" Angst geschürt und Freiheiten abgeschafft. So demontiert man Demokratie und installiert autoritäre Regierungen auch in Europa!

Aktham Sulimans Buch "Krieg und Chaos in Nahost" ist mehr als die Bilanz eines Augenzeugen, eines Reporters, dessen Arbeitsplatz oft Orte des Krieges waren. Es ist vielmehr eine Aufforderung, endlich genau hinzusehen. Was läuft hier wirklich?

Aktham Suliman, einst Reporter, hat sich zu einem syrischen Philosophen gewandelt. Er weigert sich, die anerzogenen Grenzen, etwa zwischen den Völkern, Religionen oder politischen Systemen, als unüberwindbare Barrieren zu akzeptieren.

Suliman fordert uns dazu auf, uns als Menschen zu betrachten. Wir alle haben viel mehr Gemeinsamkeiten als Dinge, die uns trennen. Wenn wir als Spezies überleben wollen müssen aufhören, Angst voreinander zu haben. Wir müssen uns an das Urvertrauen erinnern, mit dem jeder von uns diesen Planeten einst betreten hat. Wir müssen unseren Mut wiederfinden.

Aktham Suliman gelingt es im Gespräch mit KenFM, sein so bitter ernstes Anliegen mit einer satten Portion Humor zu würzen.

Inhaltsübersicht:

00:00:25 Motivationen für das aktuelle Buch

00:03:20 Wer ist Aktham Suliman?

00:07:53 Regierungskonforme Medien

00:11:52 Opfer-/Täter-Muster vermeiden

00:24:13 Krieg und Chaos in Nahost ab 1991

00:33:40 Die Golfkriege ab 1980

00:43.01 Bewusste Lügen als Kriegslegitimation

00:47:39 Die Entwicklung der arabischen Welt, nach dem Ende des Kalten Krieges

00:54:08 1916, das Sykes-Picot-Abkommen und seine Folgen bis heute

01:00:30 Wem gilt die Täuschung – den westlichen, oder den arabischen Menschen?

01:17:12 Fata-Morgana-Demokratie

01:21:50 Das vorsätzliche Chaos im arabischen Raum

01:31:48 Definitionsunterschiede zu Widerstand und Terrorismus

01:41:15 Recherchieren und Schreiben als Therapie

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Roger Waters über israelische Besatzungspolitik
Duration: 2:03
2017-11-30
Roger Waters ist die Stimme von Pink Floyd und zählt zu den bekanntesten Musikern der Welt.

Jahrzehnte lange hielt sich der Mann politisch vollkommen zurück. Er und seine Band sprachen mit Songs und gigantischen Lichtshows zum Publikum. Diese Art der Kommunikation hat den Vorteil, dass sie niemanden zwingt, Stellung zu beziehen. Wer ein Pink-Floyd-Konzert besuchte oder Roger Waters solo sah, konnte unpolitisch bleiben. Kunst als Möglichkeit, die harte Realität zumindest für ein paar Stunden zu verlassen.

Das änderte sich, als Roger Waters für einen Gig nach Israel eingeladen wurde. Da er bis dato und nach eigener Aussage nie über den Staat Israel nachgedacht hatte, sagte er zu. Kaum war die Marketingmaschine angelaufen, bekam er Post von Menschen, die ihm die Frage stellten, wie er die Situation der Palästinenser ignorieren könne, und ob es ihm egal sei, dass er durch seinen Besuch ein Apartheidregime legitimieren würde. Waters war wie vor den Kopf gestoßen. Israel ein Apartheidregime, das die Palästinenser seit 1948 systematisch schikaniert? Ein Land, das seit seiner Gründung mehr als 200 UN-Resolutionen missachtet hatte und als permanente Besatzungsmacht den Palästinensern das Recht auf Selbstbestimmung absprach?

Roger Waters wollte das erst glauben, nachdem er es mit eigenen Augen gesehen hatte. Er sagte seinen Auftritt in Tel Aviv ab und besucht stattdessen die besetzten Gebiete, um hier ein Konzert zu geben. Was er dabei an normalen Schikanen und Terror der israelischen Armee gegen die Palästinenser erlebte, schockte ihn derart, dass er sich entschloss, sich politisch gegen diese menschenverachtenden Zustände zu engagieren.

Er wurde Teil der BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions), deren Ziel es ist, durch friedlichen Protest auf das Schicksal der Palästinenser aufmerksam zu machen. Roger Waters ist ein Menschenrechtsaktivist, der sich, genau wie Naomi Klein, Stephen Hawking oder Desmond Tutu, der BDS-Bewegung angeschlossen hat. Wer es allerdings wagt, die Politik der zionistisch-rassistischen Regierung zu kritisieren, bekommt er unmittelbar die Keule des Antisemitismusvorwurfs zu spüren. Absurd!

Während die deutsche Presse von Stern über ARD bis Tagesspiegel wieder vor der zionistischen Lobby einknickt und nur über Waters als Antisemiten schreibt, zieht es KenFM vor, den Beschuldigten selber zu Wort kommen zu lassen. In dubio pro reo.

Roger Waters sprach unlängst auf einem Panel in Kanada über sein politisches Engagement beim Befreiungskampf der Palästinenser nach 70 Jahren Besatzung. Wir erlauben uns, einen kurzen Ausschnitt hieraus zu zeigen. Roger Waters ist ein Menschenrechtsaktivist. Für ihn sind die Menschenrechte universell und nicht verhandelbar. Waters bekennt sich zur UN-Menschenrechts-Charta. Die, die ihn dafür einen Antisemiten nennen, sind in Wahrheit die neuen Faschisten, oder aber dienen sich aus persönlicher Feigheit den neuen Faschisten an.

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Me, Myself and Media 39 – "Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen."
Duration: 2:04
2017-11-26
"Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen."

Dieses Zitat des französischen Politikers Jean Jaurès ist die prägnanteste Analyse unseres Wirtschaftssystems. Der Erfolg des Kapitalismus fußt auf seiner enormen Anpassungsfähigkeit. Chamäleongleich ist es ihm in den letzten 150 Jahre Jahren gelungen zu überleben, während andere politische Ideologien auf dem Scheiterhaufen der Geschichte gelandet sind. Doch der Sieg ist bei genauerer Betrachtung nur ein verschobener Selbstmord, spätestens seit der von den USA global exportierte Kapitalismus eine russische und chinesische Mutation erfuhr. Konkurrenz belebt das Geschäft? In diesem Fall kannibalisiert man sich gegenseitig.

Kapitalismus ist Krebs, Wirtschaftskrebs! Er benötigt, um zu gedeihen, weder die Demokratie noch eine intakte Umwelt. Sein immenser Erfolg beruht auf der verdrängten Logik, dass es auf einer endlichen Fläche, wie dem Erdball, kein unendliches Wachstum geben kann.

Um diesen Wahnsinn zu verschleiern, kennt der Kapitalismus zwei permanente Fronten. Die klassische, an der Bombenteppiche alles plattmachen, was man später wieder aufbauen will, und die Heimatfront, bei der um die öffentliche Meinung gekämpft wird. Hier kommen konzernhörige mediale Massenvernichtungswaffen zum Einsatz.

In der aktuellen Ausgabe von MMM 39 geht es darum aufzuzeigen, dass der Kapitalismus auch dann nicht Ruhe geben kann, wenn er gewonnen hat, sprich, wenn er sich global nur von gleichgesinnten Kapitalisten umringt sieht.

Aktuell unternimmt der US-Kapitalismus alles, um seine Vasallen in Europa für einen großen Waffengang gegen den russischen und chinesischen Kapitalismus in die Schlacht zu führen. Und Deutschland, treudoof wie immer, wenn ein durch Propaganda aufgeblasener Führer die Befehle ausgibt, ist ganz vorne mit dabei.

Der global agierende militärisch-industrielle Medien-Komplex hat auch unsere Regierung fest im Griff und wittert mal wieder das Geschäft seines Lebens, nur dass diesmal weltweit kein Stein auf dem anderen bleiben wird. "Wollt ihhhhrrrrrrrrr den totalen Kapitalismus? JAAAAAAAAAAA."

Wenn wir die repräsentative Demokratie, eine von der Rüstung und Bankenlobby gesteuerte $cheindemokratie, nicht überwinden, um eine neue, kooperative Form des friedlichen Zusammenlebens zu schaffen, wird unsere Spezies von diesem Planeten verschwinden, wie einst die Dinosaurier. Fehlt irgendwem der T-Rex? Wer sollte dem Homo sapiens sapiens auch nur eine Träne nachweinen.

Ob es tatsächlich einen Unterschied macht, dass unsere Hirne im Verhältnis zu unserem Körper deutlich größer sind, als die der Ungetüme aus grauer Vorzeit, wird sich erst noch zeigen müssen.

Inhaltsübersicht:

00:00:41 Die zwei Fronten des Krieges: Waffengewalt und die Öffentliche Meinung

00:04:44 US-Wahlkampf-Manipulation: Fakten und Gerüchte

00:11:49 Donald Trump in Asien

00:13:59 NATO, EU, Atomwaffen und Bundeswehr-Kampagne zu Mali

00:21:02 PTBS und die Bilanz vergangener Kriege

00:24:19 Die Kriege der Zukunft: Künstliche Intelligenz ohne Fragen zur Moral

00:30:11 Der Krieg und seine Financiers

00:31:54 John F. Kennedy und der Militärisch-Industrielle-Komplex: Fake und Fakten zur Ermordung, der Skandal zur Öffnung der JFK-Akten

00:37:44 Pioniere und Mitbewerber außerhalb der Mainstream-Presse: Blog- und Schriftbeiträge

00:47:59 Pioniere und Mitbewerber außerhalb der Mainstream-Presse: Videoformate

00:55:08 Pioniere und Mitbewerber außerhalb der Mainstream-Presse: Print-Magazine

00:59:41 Buchtips: Wie Medien funktionieren

01:03:26 Autorität und Hörigkeit: Das Milgram-Experiment

01:06:05 Kriege im Nahen Osten verstehen: Saudi-Arabien, Jemen, Israel, Iran, China, USA, Russland

01:13:24 ISIS: Eine US-amerikanische Züchtung (O-Ton von John Kerry und dem Ex-Außenminister Katars)

01:18:06 Israel: Deutsche Staatsräson und Atomwaffensperrverträge. Angela Merkel und Helmut Schmidt zur Rolle Deutschlands

01:27:04 Paradise Papers – Recherche im Verzug: ARD-Reportage zu Glenncore, Marc Rich, Dan Gertler und die Iran-Contra-Affäre

01:34:46 Katalonien: „Raus mit der Besatzungsmacht“/ Carles Puigdemont gibt Pressekonferenz

01:44:21 Jamaika geplatzt/ Google: Service oder Spionage?/ Amazon: Key Happiness Guarantee/ Tesla/ Vermögensstudie zu Milliardären

01:54:31 Aktiv statt „Cyberkrank“: Manfred Spitzer zur Digitalisierung bei Kindern

01:57:57 Unsere Verfassung und das Grundgesetz

02:00:10 Jonathan Meese

02:02:20 Fazit: Kooperation statt Konkurrenz, Autorität und Gehorsam (Prof. Rainer Mausfeld)

Die Quellenhinweise findet ihr auf unserer Homepage.

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Jens Berger (NachDenkSeiten)
Duration: 30:12
2017-11-22
Jens Berger ist Journalist und arbeitet beim erfolgreichen, alternativen Medien-Portal „NachDenkSeiten“. Wir sprechen mit ihm über die Krise der etablierten Mainstream-Medien, die Chancen für die alternativen Medien und die laufende Medienrevolution.

Wenn es keine etablierte Wahrheit mehr gibt, wie können wir uns richtig informieren? Welche Methoden brauchen wir, um uns in den unendlichen Weiten des Netzes zurecht zu finden? Wie bewertet man Quellen und wie informieren wir uns solide und vermeiden Fake-News oder falsche Vereinfachungen?

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Tagesdosis 17.11.2017 - Klaus Lederers Angst vor Ken Jebsen
Duration: 16:01
2017-11-17
Ein Kommentar von Pedram Shahyar.

Das vom Berliner Kultursenator eingeleitete Verbot einer relativ unbedeutenden Preisverleihung für den kritischen Journalisten Ken Jebsen im Kino Babylon schlägt hohe Wellen. Es ist ausgerechnet der „linke“ Kultursenator und Vize-Bürgermeister der Hauptstadt, der es für nötig hält eine Symbolfigur der neuen Friedensbewegung quasi mit einem Auftrittsverbot zu belegen und auf seinem Facebook-Profil dazu aufruft, diesen „Wahnsinn“ zu stoppen.

Michel Foucault hätte seine Freude: die diskursive Grenzziehung, stellte er einst fest, geht immer damit einher, die Grenzen des Sagbaren und Denkbaren mit dem Wahnsinn zu umreißen. Was außerhalb unseres Wertesystems liegt, ist der Wahnsinn. So platt kommt der Berliner Kultursenator daher, denn sein Verbot entzieht sich jeder Grundlage. Vor kurzem sprach Jebsen in Ramstein auf derselben Kundgebung gegen die Airbase und die Drohnenkriege, wo auch Oskar Lafontaine sprach. Im Rahmen der Kampagne gegen die Militärbasis wurde ein gemeinsamer Aufruf von tausenden Aktivisten einschließlich Jebsen, einem Duzend Bundestagsabgeordneten der Linken und sogar dem Parteivorsitzenden Bernd Riexinger verabschiedet. Doch hinter diesem banalen Akt der Zensur liegt mehr als ein autoritär tickender pseudoliberaler Hauptstadtpolitiker, es ist mehr als ein Konflikt zwischen Klaus Lederer und Ken Jebsen – sie sind Synonym für politische Phänomene, Schichten des politischen Denkens und Betriebs. Dieser peinliche Verbotsversuch ist ein Antlitz der Transformation und eine neue Qualität der Anpassung und Integration der linken Bürokratie.

Klaus Lederer gehört einer Generation Politiker an, die kurz vor der Wende in den Startlöcher waren in der SED Karriere zu machen. Der Zusammenbruch des Ostblocks und des DDR-Staates zerbrach die aufgestellte Karrierelinie. Die großen Fische gingen zur CDU und wurden Wendehälse. Viele blieben, und die Jugendfunktionäre fanden sich in den 90ern in der absoluten Außenseiterposition wieder: geächtet und belächelt statt Karriere im Staat und Verwaltung. Doch Deutschland wurde linker und allen voran die Hauptstadt. So gelang es der PDS 2001 satte 22,6% in Berlin bei den Wahlen zu holen, mit Gregor Gysi an der Spitze. Die große Hoffnung nun in einer rot-roten Regierung sozialistische Kommunalpolitik zu erleben erwies sich jedoch als eine große Illusion: Unter dem Finanzminister Thilo Sarrazin wurde „gespart bis es quietscht“, und die roten Senatoren und Staatssekretäre erklärten sehr klug warum es nicht anders ginge, warum die Sachzwänge nun mal so wären. Die größte Privatisierung, die die Stadt bis dato erlebt hatte hieß nun „progressive Entstaatlichung“. 100.000 staatliche Wohnungen wurden Investoren in den Hals geworfen, der öffentliche Dienst drastisch zusammengestrichen, und Berlin bekam in den kommenden Jahren das Image einer „failed city“, wo die Verwaltung komplett überfordert ist.

Für Lederer und die Parteioligarchie der Linken war nun aber endlich die Möglichkeit gekommen innerhalb des politischen Establishments der Hauptstadt anerkannt zu werden. Der alte Traum der Anerkennung, und das politische Leben als Teil einer Verwaltung wurde Realität. So wurde die Partei glatt gebügelt, dissidente Stimmen an den Rand gedrängt und binnen kürzeste Zeit von zwei Legislaturen halbierte die Partei ihren Stimmenanteil in Berlin. Gelang es im Westen mit einem neuen bundespolitischen Profil viele Stimmen wieder dazuzugewinnen, verlor die Linke massives Terrain im Osten der Stadt bei den unzufriedenen Teilen der Bevölkerung. Während die Abgehängten die Linken nicht mehr als ihren Anwalt gegen das Establishment erkennen konnten, feierte sich die Parteibürokratie als besonders modern und hipp. Hier liegt die zweite kulturelle Signatur der Anpassung. Endlich ist man willkommen in den aufsteigenden Milieus in Berlins Mitte, die sich gerne als Global City feiern und die Ansiedlung der digitalen Industrie als ihren historischen Erfolg anheften...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis/

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KenFM am Telefon: Willy Wimmer zu deutschen Soldaten an allen Fronten
Duration: 30:26
2017-11-16
Merkel. Macht. Mobil.

Angela Merkel hat es endlich geschafft. Sie hat die ablehnende Haltung Willy Brandts zum Krieg überwunden. Krieg ist für Merkel und ihre politischen Weggefährten wieder die Ultima ratio und nicht, wie von Brandt geäußert, die Ultima irratio.

Hand auf's Herz: sind Sie in der Lage, alle "Standorte", an denen deutsche Bundeswehrsoldaten aktuell präsent sind, aufzuzählen? Wohl kaum. Und wie steht es mit der Bilanz all dieser "friedenssichernden Massnahmen"?

Was hat z. B. der nicht enden wollende Einsatz in Afghanistan den Menschen vor Ort unterm Strich gebracht? Wie lange wird dort noch an Mädchenschulen und Brunnen gezimmert und wie passt das "Engagement" der Bundeswehr zu der Tatsache, dass ausgerechnet Afghanistan, seit die NATO dort für Recht und Ordnung sorgt, zum größten Heroinproduzenten der Welt aufgestiegen ist?

Allein 2017 erhöhte das Land seinen Ertrag bei der Schlafmohnernte – der Basis für Heroin – im Vergleich zum Vorjahr um 87 %!
http://www.n-tv.de/politik/Afghanista...

Die Taliban sind stärker als je zuvor in Afghanistan und sie finanzieren ihren Kampf gegen die NATO-Besatzung mit Milliarden Dollar, die sie aus dem Verkauf der Drogen generieren. Das Heroin, das heute auf deutschen Schulhöfen gestreckt und konsumiert wird, stammt in den meisten Fällen vom Hindukusch. Den Preis für die Lüge, dass wir "Freiheit am Hindukusch" verteidigen, bezahlen unsere Kinder!

Und wie sieht es mit den Waffenlieferungen an die Peschmerga 2014 aus? Ja, sagt Amnesty International!
https://www.amnesty.de/journal/2016/a...

Was wurde aus den 2.000 Tonnen Kriegsgerät, die direkt in ein Kriegsgebiet ausgeflogen wurden. Haben die Peschmerga die Milan-Raketen und G36-Gewehre nur zur "Verteidigung" der eigenen Existenz eingesetzt oder wurden mit ihnen auch Kriegsverbrechen begangen?

Wo genau befinden sich die noch übrigen Waffen jetzt? Immer noch bei den Peschmerga oder wurden sie an Dritte weiterverkauft oder vom IS erbeutet? Fragen, auf die die Merkel-Regierung nur schweigt.

Und ob das alles nicht genug wäre, beteiligt sich jetzt die deutsche Luftwaffe an der größten Luftkampfübung in der Geschichte Israels. "Blue Flame" wird in den deutschen Medien abgefeiert als wäre es eine Parade zum Ende des Zweiten Weltkrieges.
https://www.tagesschau.de/multimedia/...

In Wahrheit könnte es der Auftakt zum dritten Weltkrieg sein, denn der Apartheidstaat Israel bereitet sich und seine "Partner" via Zwangsumarmung konsequent auf einen immer wieder angedeuteten Erstschlag gegen den Iran vor.

Deutschland hat nach der Lieferung an die Peschmerga erneut Partei für ein Land ergriffen, das sich seit 70 Jahren im Dauerklinsch mit seinen Nachbarn befindet. Die Folgen sind fatal! Deutschland fällt damit als Mediator zwischen den Zankhähnen aus. Es hat seinen stärksten Trumpf, Neutralität, verspielt und wird, ohne das selber noch in der Hand zu haben, aktiv in immer mehr regionale Kriege hineingezogen, die es selber gar nicht wollen, kontrollieren oder beenden kann.

Wann wacht dieses Land endlich aus seinem Tiefschlaf auf und erkennt, dass sich das wiedervereinigte Deutschland nicht nur als Rüstungsexporteur, sondern eben auch als Kriegsteilnehmer immer mehr einer Nation annähert, die, wie wir alle glaubten, mit dem 8. Mai 1945 überwunden zu haben. Wann fällt die Opposition und die Zivilgesellschaft Dr. Merkel endlich in den Arm?

Wie lange noch wollen wir uns die plumpe Propaganda der Bundeswehr auf YouTube gefallen lassen, wenn sie das Mitmischen bei Angriffskrieg vor allem jungen Menschen als einen großen Abenteuerurlaub verkauft? Was haben wir aus unserer Vergangenheit wirklich gelernt?

Wir sprechen mit CDU-Mitglied Willy Wimmer, der einen Großteil seiner Zeit im Deutschen Bundestag für das Verteidigungsministerium tätig war, bis er als VIZE der OSZE die Rolle des Vermittlers bei internationalen Konflikten übernahm.

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Tagesdosis 15.11.2017 - "Querfront-Preisverleihung abgesagt: Kein Raum für Ken Jebsen"
Duration: 13:11
2017-11-15
Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Dem ehemaligen Radiomoderator, jetzt Verleger der Internet-Plattform KenFM, soll der Kölner Karlspreis verliehen werden. Der Kölner Karlspreis wird verliehen von der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen. KenFM sei "ein Organ der Demokratie". Weiter schreibt die NRhZ zur Begründung der Verleihung des Preises an den Verleger Ken Jebsen, (Zitat Anfang): "Für seinen aufklärerischen, unabhängigen, facettenreichen, urdemokratischen (Art. 5 GG) Journalismus erhält der vom Radiomann zum Fernsehmacher mutierte mutige Macher und Medienunternehmer Ken Jebsen den fünften "Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik" der Neuen Rheinischen Zeitung, deren historisches, von 1848 bis 1849 von Karl Marx herausgegebenes Vorbild sich als 'Organ der Demokratie' betitelte." (Zitat Ende)

Als Ort der Verleihung bestimmte man das Kulturkino Babylon in Berlin. Und dieser Ort, also das Kulturkino der Stadt Berlin, Babylon, wurde nun durch den Kultursenator Klaus Lederer verhindert. Lederer veröffentlichte dazu auf seiner Facebook-Seite folgenden Text, (Zitat Anfang):

"Wie ich heute erfahren habe, soll im Dezember im Kino Babylon die Verleihung eines Preises für 'engagierte Literatur und Publizistik' an Ken Jebsen stattfinden. Der Preisträger und mehrere an dieser Veranstaltung Beteiligte sind in der Vergangenheit durch offenen, abgründigen Israelhass, die Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster und kruder Verschwörungstheorien in Erscheinung getreten. So die Band 'Die Bandbreite', die mit ihren vor Rechtsesoterik triefenden Texten bis tief in rechtsradikale Milieus wirkt, dort auch aufgetreten ist und sich des Beifalls von NPD bis Jürgen Elsässer versichern konnte. Ich bin entsetzt, dass ein Kulturort in Berlin diesem Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen und Aluhüte eine Bühne bietet. Vom Geschäftsführer des Kinos Babylon würde ich mir angesichts dessen die Courage wünschen, zu sagen: Als Plattform für diesen Wahnsinn stehen wir nicht zur Verfügung." (Zitat Ende)

Es folgte daraufhin ein längerer Thread mit Gegnern und Befürwortern. Auch ich habe dort einen Beitrag gepostet, der, wie damals auf der Seite von Jutta Ditfurth,- sie prägte für die gesamte Friedensbewegung den Begriff der "Neurechten"- gelöscht wurde. Argumenten können solche wie Lederer oder Ditfurth nicht ertragen. Ich bot damals der Frau Ditfurth 10.000 Euro dafür an, dass sie ihren Argumenten auch Beweise liefern solle, die den Antisemitismus Ken Jebsens auch beweisen. Daraufhin wurde ich von ihr gelöscht.

Bis heute gibt es viel Trara bei den Linken um die Person Jebsen, aber keinerlei Beweis. Man findet wohl eher eine außerirdische Spezies im Weltall, als Beweise von Vorwürfen an den Verleger.

Die Vorgehensweise ist immer die gleiche. Es wird einfach etwas behauptet, was man übernommen hat. Geprüft wurde es nicht und wird es auch nie. Man beschmeisst Ken Jebsen mit Ächtungsvorwürfen, die interne Gruppe klatscht Beifall und der Hype um die eigene Person ist groß. Man steht im Mittelpunkt der Wähler oder der Käufer von Büchern und die Sache ist geritzt. Hinzukommen noch innere, eigene, tendenziöse Anzeichen von Rassismus gegen den Halbiraner Jebsen und Klassendenken der primitivsten Art: Ich bin oben und Dich trete ich weiterhin in den Boden. Ich sorge dafür, dass du kleiner Scheißer weiter unten bleibst.

Die Angst vor Überfliegern aus dem Lager der Nichtakademiker ist bei Akademikern tatsächlich riesengroß. Auch ich kann davon ein Liedchen singen.

Doch was Leute wie Lederer da tatsächlich anrichten, das zu begreifen, reicht ihre Gabe, rational zu denken, schlichtweg nicht aus. Ken Jebsen ist nur eine einzige Person einer Bewegung, die längst immer größere Schichten unserer Gesellschaft erreicht hat. Die Bewegung ist längst in der Breite der Bevölkerung angekommen. Sie ist da und nicht mehr kleinzukriegen. Um das zu erkennen, sollte man ein Ticket bei einem Vortrag von Daniele Ganser buchen. Da sieht man, wer diese Bewegung jetzt ist und wo sie angekommen ist...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis/

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KenFM im Gespräch mit: Manfred Spitzer ("Cyberkrank!")
Duration: 1:24
2017-11-14
Erkennen Sie sich wieder?

Sie sitzen in einem Flieger, der nach gut zwei Stunden zur Landung angesetzt hat und jetzt auf dem Rollfeld Richtung finaler Parkposition schleicht. Noch ist das Betätigen des Mobiltelefons nicht gestattet, aber das hindert Sie nicht daran, jetzt und sofort Ihre Mails zu checken und über soziale Netzwerke der Restwelt klar zu machen, dass Sie wieder online sind.

Sie sind in einem Restaurant verabredet. Ihr Date hat sich verspätetet. Sie stört das nicht, denn die Zeit verbringen Sie online mit ihrem Smartphone. Als Ihre Verabredung endlich erscheint, Sie essen, liegt Ihr Endgerät permanent auf dem Tisch und wird auch permanent von Ihnen bedient.

Wo immer heute Menschen sich im öffentlichen Raum treffen, sind die, die nicht vor Ort sind, wichtiger. Statt das zu tun, weshalb man sich ursprünglich verabredet hatte, eine echte Unterhaltung zu führen, befinden sich sämtliche Mitglieder der Gruppe in Solo-Gesprächen, die sie online führen. Wer kein Mobiltelefon dabei hat oder dessen Akku alle ist, hat in dieser Runde eine völlig isolierte Position.

Digitale Kommunikation ist Fluch und Segen zugleich!

Obwohl das Smartphone gerade mal zehn Jahre auf dem Markt ist, hat es die gesellschaftliche Kommunikation grundlegend verändert. Am massivsten betroffen ist jene Generation, die nie ohne Smartphone leben musste, die rund um die Uhr in Chats festhängt, Selfies postet und das Gefühl hat, 24 Stunden am Tag auf die Community reagieren zu müssen.

Diese Teenager und jungen Erwachsenen sind regelrecht süchtig nach dem digitalen Kick. Die Folgen dieser Sucht sind mit denen von Kokain vergleichbar. In beiden Fällen wird das identische Belohnungszentrum im menschlichen Gehirn aktiviert.

Nebenwirkungen?

Nach dem Bestseller „Digitale Demenz“ hat sich der renommierte Hirnforscher Manfred Spitzer erneut mit dem Thema Online-Sucht auseinandergesetzt. „Cyberkrank - Wie das digitale Leben unsere Gesundheit ruiniert“ ist ein Buch, das nachdenklich macht, denn hier werden die Ergebnisse internationaler Studien ausgewertet. Sie bestätigen, dass das chronische Online-sein-müssen einen verheerenden Einfluss auf das menschliche Gehirn hat.

Dass diese Fakten in unseren Konzern-Medien kaum Thema sind oder bestritten werden, hat mit der Macht der Telekommunikations-Branche zu tun. Wenn die Tabak-Lobby damals eine Schrotflinte war, sind die Kommunikations-Konzerne heute modernste Flugzeugträger.

Manfred Spitzer ist seit 1998 ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm. Den Trend, an Grundschulen und in Kitas vermehrt Tablets und Computer einzuführen, hält er für eine Katastrophe, die sich in der Hirnentwicklung der Jugend schon heute nachweisen lässt. Nicht nur die Strahlung, sondern auch das Suchtpotential von digitalen Endgeräten, wird von den Usern vollkommen unterschätzt. Es wird Zeit den Dauerkonsum auf seine Folgen zu hinterfragen.

Dieses Interview wird online veröffentlicht und dauert ca. 1 Stunde und 40 Minuten. Versuchen Sie mal, nachdem sie es gesehen haben, 48 Stunden lang offline zu bleiben. Komplett. Beobachten Sie sich dabei selber. Süchtig? Ja / Nein / Vielleicht ?!

Inhaltsübersicht:

00:07:54 Das Gehirn ist kein Computer – aber Computer werden zu Gehirnen

00:14:18 Die Smartphone-Sucht: Definition und Folgen

00:26:39 Die wichtigsten Entwicklungsstufen des Gehirns

00:35:38 Kinder und Tablets – eine folgenschwere Kombination für Feinmotorik und Intelligenz

00:51:54 Totale Überwachung – vollautomatisch – 24/7

01:06:34 Buch oder Bildschirm: Wie sich das Gedächtnis natürlich bildet

1:17:09 Zusammenhang von TV-Konsum bei Kindern und Kreativitätsverlust

1:30:53 Wie wir trotz Smartphone, Tablet und digitalen Abhängigkeiten ruhig schlafen können

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Dr. Daniele Ganser: Der illegale Krieg gegen Kuba 1961
Duration: 1:25
2017-11-11
1962 schrammte dieser Planet nur wenige Millimeter an der atomaren Vernichtung entlang.

Während der sogenannten Kuba-Krise hatte die UdSSR auf der von Fidel Castro regierten Insel Kuba eine ganze Batterie von Raketen aufstellen lassen, die mit atomaren Sprengköpfen bestückt waren und die die USA binnen weniger Minuten erreicht hätten. Diese vom Westen bis heute als Provokation verkaufte Anweisung des damaligen Kremlchefs Nikita Chruschtschow war, wie wir heute wissen, aber nur eine Reaktion. Zuvor hatten die USA Atomraketen mit dem Ziel Moskau an die türkisch-sowjetische Grenze stellen lassen. Dass die Kuba-Krise friedlich beigelegt werden konnte, ist dem Umstand zu verdanken, dass Chruschtschow und US-Präsident Kennedy sich damals entschlossen, nicht auf ihre "Kalten Krieger" im Hintergrund zu hören. Man richtete ein "Rotes Telefon" ein und beschritt den Weg der Diplomatie.

Vor der Kuba-Krise hatten die USA in einem illegalen Krieg alles versucht, um die Insel Kuba in ihren Besitz zu bringen, auch das muss man wissen, will man die Situation damals wirklich verstehen.

Dass wir heute sehr genau sagen können, was zumindest im Weißen Haus vor sich ging, hat mit der Tatsache zu tun, dass Kennedy viele seiner Geheim-Gespräche mitschneiden ließ. Diese Dokumente wurden vom Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser akribisch untersucht und sind Teil seines Vortrages in Hamburg über eben diese Zeit.

Auf was auch er immer noch warten muss, ist die vollständige Freigabe der Akten zur Kennedy-Ermordung. Anders als versprochen, hätten bis zum 26.10.2017 sämtliche Papiere veröffentlicht sein müssen. Wir sprechen hier von 3.000 Geheimdokumenten. Tatsächlich freigegeben wurden dann aber nur 58!

Der Mord an JFK scheint bis heute derart brisant zu sein, dass auch die Regierung unter Trump nicht sonderlich daran interessiert zu sein scheint, den Schleier der Geheimhaltung endgültig zu lüften.

JFK wollte den Vietnam-Krieg beenden und er hatte aus Sicht der US-Militärs den militärischen Sieg über Kuba vermasselt.

Das zusammengenommen macht den Vortrag Dr. Gansers zur Kuba-Krise aktueller den je.

Inhaltsübersicht:

00:00:01 Einführung: Kuba

00:10:37 US-Basis Guantanamo und die Kennzeichen eines Imperiums

00:20:32 Revolution 1959: Fidel Castro und Che Guevara

00:23:34 Die UNO: Gewaltverbot und die ungleiche Verteilung der Veto-Rechte

00:32:23 Schweinebucht-Invasion: Eisenhowers Erbe für Kennedy

00:49:15 Kuba-Krise 1962: Anfang, Verlauf und Ende

00:58:32 Operation Northwoods: Die Idee der verdeckten Kriegsführung

01:12:11 Die Anschläge vom 11.September 2001 und der Umgang mit Zweifeln an der offiziellen Theorie

01:18:59 Die Ermordung John F. Kennedys: Warren-Kommission, Einzeltäter-These und der Begriff der Verschwörungstheorie als Waffe der CIA

01:28:52 Che Guevara: Die Ermordung eines Revolutionärs

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Positionen 12: Krisenherd Naher Osten - Wie gewünscht ist der Frieden wirklich?
Duration: 2:31
2017-11-10
Krisenherd Naher Osten - Wie gewünscht ist der Frieden wirklich?

Wer das chronische Chaos im Nahen Osten verstehen will, kommt nicht umhin, Geschichte als einen langen Fluß zu betrachten. Jeder Strom hat eine Quelle und jede Wirkung eine Ursache. Die Ursache für die nicht enden wollenden Kriege in gesamten arabischen Großraum und seiner Peripherie ist in der Tatsache begründet, dass die Region reich an Bodenschätzen ist. Seit nun mehr als 100 Jahren geht es um Bodenschätze, vor allem Erdöl und Erdgas. Ohne diese Energieträger und Rohstoffe wäre das, was auch Angela Merkel "die Art, wie wir leben" nennt, nicht möglich. Wer den Nahen Osten kontrolliert, kontrolliert die Tankstelle der Welt und verfügt damit über jene Macht, die man benötigt, um eine Imperium auf Kurs zu halten.

Was unter Großbritannien und Frankreich vor und während des Ersten Weltkrieges begonnen wurde, Vorherrschaft durch willkürliches Ziehen kolonialer Grenzen und Einflusszonen, wurde als Konzept der Vorherrschaft spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg von der neuen Supermacht USA übernommen. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR, einem Player, der, solange er bestand, im Nahen Osten ebenfalls versuchte, die geopolitischen Weichen für sich zu stellen. Die Region hatte lange keine andere Wahl, als sich den Befehlen Washingtons zu fügen, wollte man nicht, wie die Regierung im Iran 1953, geputscht werden.

Mit dem wiedererstarkten Russland verändern sich die Kräfteverhältnisse vor Ort erneut, nur bleiben die Opfer die selben. Menschen zwischen allen Fronten.

Das Öl der Region ist Segen und Fluch zugleich und wird damals wie heute vor allem mit militärischen Mitteln erbeutet. Während die Massen von den landeseigenen Bodenschätzen wenig haben, verdienen sich Oligarchen, Scheichs und westliche Öl-Konzerne eine goldene Nase.

Mit immer neuen Kriegen für Demokratie, Menschenrechte und Mädchenschulen wird dem Medienkonsumenten auch in Deutschland Sand in die Augen gestreut. Es geht ausschließlich um Bodenschätze und Partner in der Region, auf die man sich verlassen kann, wie auf den eigenen Flugzeugträger.

Wer diesen Frame auf die Ethnokratie Israel anlegt, der erkennt, warum der erdölabhängige Teil der Welt diesem zionistischen Siedlerprojekt jedes Kriegsverbrechen durchgehen lässt, ohne dass die UNO nach 200 Resolutionen auch nur eine Sanktion hätte folgen lassen. Der Apartheidstaat wird gebraucht und nutzt das aus.

Der Nahe Osten ist ein Tankstelle, deren Saft nur dann solch horrende Gewinne abwirft, wenn die gesamte Region im permanenten Ausnahmezustand gehalten wird. Krieg nennt das der Volksmund.

In der aktuellen Ausgabe von Positionen orientieren wir uns journalistisch an der Technik, mit der man klassisch Öl fördert. Wir halten uns nicht lange an der Oberfläche auf, sondern bohren bis in die tiefsten Schichten der Geschichte. Fakt ist: Das heute von den USA gemanagte Chaos im großarabischen Raum wurde von europäischen Kolonialmächten eingerührt. Wir sind alles, nur nicht die Guten.

Unsere Gäste zum Thema sind:

- Marlène Schnieper (Journalistin und Publizisten)
- Petra Wild (Buchautorin und Islamwissenschaftlerin)
- Zain Raza (Gründer des Presseportals acTVism Munich)
- Aiman Mazyek (Vorsitzender des Zentralrats der Muslime)

Inhaltsübersicht:

00:16:01 Vermeintliche Islamisierung Deutschlands durch muslimische Feiertage

00:28:46 Leben in Pakistan: Das Schulsystem, die Gesellschaft und die Folgen der Kolonialisierung

00:43:51 Die Rolle der Medien in der Schweiz – Monopole und Qualitätsverlust

00:58:36 Europas Möglichkeiten zur Abkehr von internationalen Destabilisierungsmaßnahmen

01:13:28 Der Status Quo in Palästina

01:29:16 Frieden und Gerechtigkeit zwischen Israel und Palästina und die Zwei-Staaten-Lösung

01:39:19 Das Selbstbestimmungsrecht der Völker als Lösung für den Israel-Palästina-Konflikt und das Beispiel Syrien/Maidan

01:56:56 Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) – Möglichkeiten einen Staat zu umgehen, der sich über geltendes Recht hinwegsetzt

02:05:17 Lösungsansatz: Werbung für Ideen statt Werbung für Produkte

02:28:58 Lösungsansatz: Freie Meinungsbildung durch freie, unabhängige Medien

02:41:59 Lösungsansatz: Glaubensgrundsätze in allen Religionen wieder ernst nehmen




02:46:22 Lösungsansatz: Machtstrukturen angehen und Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen

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KenFM am Set: Marc Sallas über den Generalstreik in Katalonien
Duration: 7:28
2017-11-08
Was tut sich in Katalonien? Worum geht es im Konflikt mit dem spanischen Zentralstaat? Wie beurteilen ganz normale Leute die Situation?

KenFM wollte das wissen, denn wir sind ungern davon abhängig, was uns die Medien an Einschätzungen präsentieren.

Deshalb haben wir ein Team nach Barcelona entsandt, um vor Ort Stimmen einzufangen.

In diesem ersten Bericht besuchte Florian Kirner eine Pressekonferenz von Gewerkschaften, die die Unabhängigkeit Kataloniens unterstützen. Die Gewerkschaften gaben dabei Informationen zum neuerlichen Generalstreik am 8. November 2017 bekannt.

Wir sprachen anschließend mit Marc Sallas. Er ist in der Gewerkschaft Intersindicale CSC tätig - und nachdem er in Freiburg studiert hat, spricht er fließend Deutsch.

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz)
Duration: 31:12
2017-11-08
Maren Müller war wütend. Sie musste vor dem Fernseher mitverfolgen, wie Markus Lanz völlig unfair Sahra Wagenknecht in seiner Talkshow bloßstellen wollte. Sie wurde aktiv und startete eine Online-Petition mit dem Titel: "Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag!"

Diese sogenannte Lanz-Petition schlug hohe Wellen: über 200.000 Menschen unterschrieben diese Forderung. Maren Müller machte weiter und gemeinsam mit anderen Mitstreitern gründete sie den Verein "Ständige Publikumskonferenz", um auf unfaire, tendenziöse oder einseitige Berichterstattung in öffentlich-rechtlichen Sendern zu reagieren.

Wir sprechen mit ihr über ihre Erfahrungen in der Medienlandschaft und über die Möglichkeiten von jedem Einzelnen, hierauf Einfluss zu nehmen.

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KenFM zeigt: Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien
Duration: 2:08
2017-10-30
Gibt es Versuche einer organisierten und gezielten Meinungsmanipulation in unserer Gesellschaft? Im Jahr des Wortes „Fake News“ ist die Frage aktueller denn je.

Bereits in ihrem ersten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ stellen die Autoren Markus Fiedler und Frank Michael Speer das kostenlose Online-Lexikon unter Verdacht, politisch brisante Artikel mit unlauteren Mitteln zu beeinflussen und sachliche Darstellungen zu verhindern. Am Beispiel des Artikels über den Friedensforscher Dr. Daniele Ganser wurde dieser Verdacht im Laufe des Films eindrücklich bestätigt und gezeigt, mit welch aggressiven Methoden eine Gruppe von Wikipedia-Autoren, sogenannten „Benutzern“, die Wissensplattform als eine Art Gesinnungspranger missbrauchen. Der Film wurde im Internet veröffentlicht und stieß mit fast einer halbe Millionen Klicks auf hohes Interesse.

Die Frage „Wer steht hinter dieser aggressiven Gruppierung?“ blieb offen. Insbesondere erschwert durch das Prinzip der Anonymität und ein labyrinthisches Regelwerk bei Wikipedia. In ihrer neuen Recherche verfolgen die Autoren nun Spuren, welche die institutionelle Unterstützung jener „Mind Control“ bei Wikipedia aufdecken. Mit zahlreichen Quellen, Belegen und Fakten, die sorgsam aufbereitet werden, können sie in 125 Minuten nachweisen, dass und wie die Wikipedia als Werkzeug und Teil eines größeren Netzwerkes zur politisch-ideologischen Manipulation missbraucht wird.

Der Film führt in ein Netzwerk von Autoren, Journalisten und politischen Akteuren, die sich auf mehreren Internetplattformen organisieren und von finanzkräftigen Stiftungen und sogar öffentlichen Geldern finanziert werden. Ein Netzwerk, das seit Jahren versucht, eine regelrechte Gesinnungsdiktatur voranzutreiben, um damit gesellschaftlichen Dialog und freie Meinungsentfaltung zu verhindern, und das mit der Wikipedia die bedeutendste kostenlose Informationsressource unter seine Kontrolle gebracht hat.

Damit entlarvt der neue Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer ein Vorgehen, das jeglichen Verhaltensregeln in einer demokratischen Grundordnung widerspricht und das geistige und politische Klima dieses Landes bedroht.

Fiedler und Speer sind auch die Autoren des Films: „Die dunkle Seite der Wikipedia“. Hier der Link zum Film: https://kenfm.de/kenfm-zeigt-die-dunk...

Inhaltsübersicht:

00:00:00 Prolog
00:01:50 Titel
00:02:50 Einleitung
00:05:16 Unterwegs
00:15:25 Mengenlehre mit der Maus
00:22:46 Gut informiert durch das Freisinger Tagblatt ?
00:31:37 Drei Artikel mit gleichem Inhalt
00:36:01 Was ist die Antifa?
00:43:03 Drucksache 6/946
00:46:55 Was ist Psiram?
01:05:46 Wikipedia, Psiram und Comics
01:10:29 Wikipedia und Meinungsmanipulation
01:16:26 Amadeu-Antonio-Stiftung
01:23:28 Julia Schramm im Video
01:29:59 Die Unantastbaren
01:37:44 Ruhrbarone
01:45:33 GWUP
01:50:57 Die Brights und die GWUP
02:00:11 Das Netzwerk
02:11:04 Abspann

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KenFM im Gespräch mit: Patrik Baab ("Im Spinnennetz der Geheimdienste")
Duration: 1:19
2017-10-29
Was haben Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby gemeinsam?

Sie alle wurden ermordet, sie alle wussten zu viel und sie alle waren direkt oder indirekt für die CIA tätig.

Bei Colby ist das bekannt. Er war von September 1973 bis Januar 1976 Direktor Central Intelligence Agency und die hatte unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges in Europa "Gladio" aufgebaut. Eine NATO-Geheimarmee, deren Ziel es war, hinter und vor dem Eisernen Vorhang alles zu tun, um den Klassenfeind zu vernichten.

Dazu gehörten in den 80igern auch massive Waffengeschäfte mit dem Iran. Während der sogenannten Iran-Contra-Affäre lieferte der Westen, allen voran die USA, Waffen im Wert von rund 82 Millionen US-Dollar an Teheran, das sich im Krieg mit dem Irak befand. Der Irak wurde parallel ebenfalls mit Waffen versorgt, aber das gehörte zum schon damals ausgeheckten Plan, den Orient ins Chaos zu stürzen. Die dafür später massiv finanzierten und ausgebildeten "Freiheitskämpfer", die heute den IS, Al-Qaida und die Al-Nusra-Front befehligen, waren schon damals vorgesehen, den weichen muslimischen Unterbauch der damaligen noch existierenden UdSSR mittels lanciertem Terror zu destabilisieren.

Um in den 80igern die illegal und ohne Wissen des US-Kongresses gelieferten Waffen an den Iran exportieren zu können, mussten die sogenannten Endverbleibs-Zertifikate gefälscht werden. Das gelang, indem man Israel angab und dann über die Häfen im gelobten Land direkt an die schon damals herrschenden Mullahs lieferte.

Für den guten alten Mossad und der neue SAVAK gab es plötzlich keine ideologischen Grenzen mehr. Wer heute Trump über den Iran sprechen hört, kann sich nur an den Kopf fassen. Man war immer wieder Partner.

Olof Palmes neutrales Schweden war damals Teil des Drehkreuzes, das die Waffen in den Orient verschiffte, bis der Ministerpräsident ganz offen einen Kurs einschlagen wollte, was später als "Der Dritte Weg" bekannt wurde. Palme wollte, dass Schweden neutral bleibt, begann aber parallel, Unabhängigkeitsbewegungen wie den ANC in Südafrika zu finanzieren. Als Palme in Schweden erschossen wurde, geschah dies über die Gladio-Netzwerke der CIA.

Uwe Barschel war, bevor er in einer Hotelbadewanne in Genf für immer abtauchte, als wichtigster Deutscher in die Iran-Contra-Affäre verwickelt. So pendelte er als CDU-Spitzenpolitiker ständig mit dem Dienstwagen zwischen West- und Ostdeutschland hin und her, ohne dass BND und Stasi sich daran gestört hätten. Warum auch. Beide Dienste waren in die Waffenschiebereien involviert, da beide Staaten dabei fette Profite abgriffen.

Als Uwe Barschel nach nicht zu haltendem Ehrenwort ohne Job dastand, plante er, sich nach Kanada abzusetzen. Was fehlte, war das nötige Kleingeld. Alles deutet darauf hin, dass das Wunderkind der damaligen CDU in Norddeutschland seine ehemaligen Auftraggeber um Summe X erpresste und im Gegenzug versprach, für immer zu schweigen wie ein Grab. Und tatsächlich, Uwe Barschel hat nie gesungen.

Und Colby? Der Ex-Chef der CIA? Er war über Barschel und Palme bestens im Bilde, hatte während seiner Amtszeit die CIA von innen gesäubert und auch im Alter jede Menge Feinde. Colby wurde tot im See gefunden, nachdem er offiziell zum Fischen herausgefahren war. Seine Leiche lag Tage im Wasser, sah aber so aus, als ob sie erst Stunden im See gelegen hätte. Die CIA hatte sich an den groß angelegten Suchaktionen des Ex-Chefs null beteiligt. Auch eine Message.

KenFM traf Patrik Baab, Autor des Buches, „Im Spinnennetz der Geheimdienste - Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet?"

Der Politikwissenschaftler Baab drehte für die ARD u. a. die Dokumentationen „Der Tod des Uwe Barschel - Skandal ohne Ende“ (2007), „Der Tod des Uwe Barschel - Die ganze Geschichte“ (2008) und wirkte 2016 an „Uwe Barschel - Das Rätsel“ mit.

Er ist Lehrbeauftragter für praktischen Journalismus an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin.

Dass Baab den Fall Barschel jetzt völlig neu interpretieren musste, ihn im Zusammenhang mit Olof Palme und der Iran-Contra-Affäre als Puzzle-Teil des Kalten Krieges erkannte, hat er seinem amerikanischen Co-Autor Robert E. Harkavy zu verdanken. Der Politik-Professor aus den USA hatte die Barschel-Filme von Patrik Baab gesehen und griff als ehemalige Pentagon-Berater zum Telefon.

Inhaltsübersicht:

00:01:16 Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby – Wer waren sie und was haben sie gemeinsam?

00:10:28 Die Iran-Contra-Affaire und die Rolle von Olof Palme

00: 22:31 Auftragsmorde durch das Anheuern von Subunternehmern

00:38:28 Der Mythos um Uwe Barschel und seine Kontakte zur CIA

00:59:29 Das Ausscheiden Barschels aus der Politik und der Mord an seiner Person

01:15:22 Das Agieren westlicher Geheimdienste in der heutigen Zeit

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Me, Myself and Media 38 – Kapital-Diktatur
Duration: 1:14
2017-10-27
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Die aktuelle Ausgabe von MMM reißt der sogenannten „Repräsentativen Demokratie“ die Maske vom Gesicht und legt schonungslos offen, mit was wir es in Wahrheit zu tun haben: eine von Großbanken und Großkonzernen straff organisierte Kapital-Diktatur.

Wer nicht nach der Pfeife der sogenannten Finanzdienstleister und ihrer angeschlossenen globalen Bürokratien, die bekanntesten sind IWF und Weltbank, handelt, bekommt entweder Besuch von der NATO oder aber wird durch verdeckten Staatsterrorismus von innen destabilisiert, zerschlagen und als Beute einverleibt. Die Großbank und mit ihr der US-Dollar sind längst die global agierende Fünfte Gewalt geworden und hat die Presse, die mal als unabhängige Vierte Gewalt der Demokratie vor dem Zugriff privater Interessen schützen sollte, gekauft.

Presse, egal ob privat oder GEZ-finanziert, ist heute auch in Deutschland längst Teil einer Bewusstseinsindustrie. Ihre Aufgabe besteht darin, die neoliberale Weltsicht einer immer kleiner werdenden Gruppe von obszön Reichen für den Otto-Normal-Bürger unsichtbar zu machen. Wenn wir uns umschauen gelingt das ganz prima. Für die meisten Lohnabhängigen ist die Doktrin der besitzenden Klasse, weltweit weniger als 1% ! quasi unsichtbar. Wir schwimmen darin wie Fische, die das Wasser, das sie umgibt, ja auch nicht als Element hinterfragen.

Was bedeuten Wahlen in so einem System? Nichts. Sie sind zu einem bedeutungslosen Schauspiel verkommen.

Wann und wie sie auszusehen haben regelt ebenfalls der von der Finanz-Elite unterwanderte Staat, die Regierung. Und wenn sich, wie aktuelle in Katalonien der Fall, Teile der Bevölkerung gegen diese Struktur erhebt, hagelt es Knüppel. Merke: Wer in der repräsentativen Demokratie ohne Absprache mit den Repräsentanten, die vor allem die Banken repräsentieren, einen wirklich unabhängigen Willen zum Ausdruck bringt, könnte eine gefährliche Kettenreaktion auslösen. Dann würde ein System in sich zusammenbrechen, das vor allem über Schulden herrscht.

Während dieser Beitrag online geht, hat man in Katalonien soeben die Unabhängigkeit von Madrid beschlossen. Wir stehen in Spanien und damit in Europa kurz vor einem Bürgerkrieg. Auf der einen Seite steht das Selbstbestimmungsrecht der Völker, sprich echte Demokratie, auf der anderen die aktuell Herrschaftsform auch im glorreichen Westen. Die Kapital-Diktatur.

Wenn in Katalonien schon übermorgen Menschen im Kugelhagel spanischer Special-Forces sterben, wiederholt sich die Geschichte von 1936.

Nur, wer wird diesmal gewinnen? Wieder das Großkapital, das auch außerhalb der EU zusammen mit der NATO den Krieg sucht, um dem eigenen Finanzcrash zuvorzukommen? Oder gewinnt diesmal ein Typ von Mensch, der das ewige Spiel der Reichen gegen den Rest der Welt durchschaut hat? Es wird Zeit, als Spezies zu denken.

Inhaltsübersicht:

00:02:01 Katalonien: damals und heute

00:11:04 „Lügen die Medien?“ Das Neue Deutschland und Sprechgenehmigungen bei den Grünen

00:15:30 Puigdemonts „Forderung“ nach Unabhängigkeit: Europas Verständnis von Demokratie und die Macht der Banken

00:22:52 Bundestagswahl 2017: Die Niederlage der Volksparteien SPD und CDU

00:25:50 Die AfD und die Flüchtlingspolitik: 21,3 Milliarden für Flüchtlinge - 236 Milliarden zur Bankenrettung

00:31:43 Frauke Petry verlässt die AfD, Roland Tichy zum politischen Verhältnis etablierter Parteien zur eigenen Wählergruppe

00:37:06 Georg Schramm zum Klassenkampf von heute

00:38:06 Stimmen aus dem Ausland zur Bundestagswahl 2017: Italien, Israel, Griechenland

00:40:37 Griechenland und der Einsatz der FDP für den privaten Bankensektor

00:43:32 Frankreich: Ex-Investmentbanker Emmanuel Macron hält Rede über die Zukunft der EU

00:45:30 Bundeswehr: Werbekampagne für Mali und Kriegsübungen in Schnöggersburg

00:47:22 Thomas Sankara über die Bildung von Soldaten

00:48:38 Der Tiefe Staat und die Einzeltäter-Theorie: Oktoberfest-Attendant und das Attentat vom Berliner Weihnachtsmarkt

00:53:12 Verschwörungstheorien: Chemtrails und Geo-Engineering

00:56:21 Nachrichtenblock: Todesfälle/ Flughafen Tegel/ Lufthansa-Air-Berlin/ Österreich-Wahl/ UBS-Toiletten verstopft mit Geldscheinen/ USA: Attentat in Las Vegas/ NATO vs Russland/ US-Waffenlieferungen via Ramstein/ US-Wahlkampf und die angebliche russische Manipulation

01:04:56 Werbung für Mitbewerber: NachDenkSeiten/ acTVism Munich/ Rubikon/ Human Connection/ Democracy App/ Telepolis

01:10:02 Buchshop bei KenFM/ KenFM App

01:10:58 Kapitalismus und Krieg: Nordkorea, USA und das Atomabkommen mit dem Iran

01:15:36 Volker Pispers zur propagierten Iran-Gefahr

01:20:07 Fulvio Grimaldi zum Populismus-Begriff

01:21:49 Eisbrecher Videoclip

Die Quellenhinweise findet ihr auf unserer Homepage.

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Bruno Kramm (Piratenpartei)
Duration: 30:28
2017-10-25
Bruno Kramm war das Gesicht der Piraten Partei in Berlin. Doch er war bereits auch schon auf vielen Bühnen, bevor er in die Politik ging: als Sänger der Band "Das Ich" und als Label-Betreiber prägte er die deutsche Gothic-Musik maßgeblich.

Vor kurzem startete Kramm das Musik-Label "Digitale Dissidenz", um kritische Künstler zu fördern, die von Mainstream-Kanälen ignoriert werden.

Wir sprechen mit ihm über das Schicksal der Piraten und über die Chancen für kritische Kultur in Zeiten der digitalen Medien.

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Die Macher: Waldviertler – Schuhe aus Österreich
Duration: 1:23
2017-10-23
Heinrich "Heini" Staudinger ist auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Kleinunternehmer, der in Österreich Schuhe der Marke „Waldviertler“ produziert und diese über die eigene Ladenkette GEA vermarktet.

Wer sich etwas näher mit Staudinger befasst erkennt, dass seine Schuhe weit mehr sind als schnöde Konsumartikel. Ein Waldviertler ist ein Statement. Ein Bekenntnis. Eine Art, sich gegen bestehende Machtstrukturen zu wehren.

Heini Staudinger wollte ursprünglich Theologie studieren. Dann ließ er sich auf eine Moped-Tour ein, die ihn nach Afrika führte. Das Elend, das er dort sah, brachte ihn auf die Idee, Medizin zu studieren. Kaum dabei brach er ab, nachdem ihm ein versnopter Schulfreund seine sündhaft teuren Schuhe vorführte, die er sich eben in München gekauft hatte. Spontan entschied sich Heini Staudinger, ins Geschäft mit Schuhen einzusteigen. Kurz darauf hatte er eine alte Schuhfabrik an der Backe, die keiner mehr haben wollte, da sich die Produktion längst in asiatische Billiglohnländer verabschiedet hatte.

Staudinger, der keinen Schimmer hatte, wie aufwendig eine Schuhproduktion in Wahrheit ist, ließ sich dennoch auf das Experiment ein. Mit Erfolg. Der Waldviertler schlug ein und es gelang dem Unternehmer auch Menschen, die lange arbeitslos waren, wieder eine sinnstiftende und gut bezahlte Arbeit zu geben. Eine Erfolgsstory, die sich Jahre hinzog. Dann kam das Jahr 2012, als die Banken beschlossen, Staudinger, dessen Schuhproduktion längst in eine gemeinwohlorientierte Genossenschaft überführt worden, ohne Angabe von Gründen, jeglichen Kredit zu verweigern. Wie sollte die Fabrik jetzt das Material für die kommende Saison vorfinanzieren?

Der Rebell in Staudinger schrieb daraufhin seine Kunden an und bat um Hilfe. Tage später war genug Geld auf dem Firmenkonto, um die Fabrik und ihre Arbeiter zu retten. Das aber gefiel der FMA, der österreichischen Finanzmarktaufsicht, nicht. Sie warf Staudinger vor, wie ein Geldinstitut zu agieren, sich Geld zu leihen, ohne allerdings eine Banklizenz zu besitzen. Man zerrte ihn vor den Kadi. Der Prozess machte den Österreicher zum Nationalhelden und sorgte dafür, dass die Regierung das Crowdfunding-Gesetz ändern musste.

Was treibt den Macher Heini Staudinger um? Warum findet man auf jeder zweiten Seite der firmeneigenen Hauszeitschrift Zitate großer Philosophen und was hat es mit den drei Grundsätzen der Firma auf sich:

1. Scheiß di ned au!
2. Bitte, sei ned so deppat!
3. Orientiere dich an der Liebe!

KenFM traf den Macher Heinrich "Heini" Staudinger natürlich am Tatort, der Waldviertler-Fabrik im österreichischen Schrems. Es wurde viel gelacht.

Inhaltsübersicht:

00:01:08 Krisenregionen sind Traumregionen – Schuhmanufaktur in Europa

00:08:03 „Nie ist zu wenig was genügt!“ – Heini Staudinger im Portrait

00:24:09 Die Finanzmarktaufsicht, ausbleibende Kredite und das Ziel der Bankenunabhängigkeit

00:46:07 Der Kauf einer Lebenseinstellung – Was treibt die Leute zu Waldviertler

00:59:40 Auskommen statt Einkommen – Die Philosophie hinter dem Produkt

01:14:10 Aktives Bekämpfen von Fluchtursachen durch soziale Projekte

01:26:34 Rundgang durch die Betriebshallen

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KenFM im Gespräch mit: Julian Aicher ("Die sanfte Gewalt – Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl")
Duration: 1:29
2017-10-17
Julian Aicher kommt aus einer aufmüpfigen Familie. Der Familie Scholl.

Seine Mutter, Inge Aicher-Scholl, gründete diverse Bildungseinrichtungen, um die Botschaft der von den Nationalsozialisten getöteten jüngeren Geschwister Hans und Sophie Scholl nachhaltig unter die Menschen zu bringen. Es ging ihr zeitlebens um die Vermittlung eines Weltbildes, das ohne Feind auskommt. Als Autorin des Bestsellers "Die Weiße Rose" schloss sich Inge Aicher-Scholl schon früh der Friedensbewegung an. Sie demonstrierte gegen die atomare Nachrüstung in der BRD und legte sich auch noch als Rentnerin mit der Staatsgewalt an, wenn es darum ging, der Rüstungsindustrie die Stirn zu zeigen und couragiert für den Frieden einzustehen. Taten statt warten.

Julian Aicher trägt dieses "Revoluzzer-Gen" ebenfalls in sich. So arbeitet er als Journalist und Publizist mit dem Schwerpunkt erneuerbarer Energien. Aicher glaubt nicht nur an die Energiewende, er treibt sie auch voran. Lokal, vor allem im Allgäu. Besonders Wasserkraft hat es ihm angetan und gehört für ihn wie Sonnenstrom zum Gesamtkonzept, um die Öl- und Gaskriege überflüssig zu machen.

Julian Aicher spricht im Interview mit KenFM über unsere kafkaeske Gegenwart. Wie dicht stehen wir heute vor dem Abgrund? Oder ist das alles Panikmache? Wie umgehen mit dem Trend zu radikaleren Parteien? Wie umgehen mit Flüchtlingswellen, Welthunger, Eliten-Presse, Neoliberalismus? Der Demontage des Sozialstaates!

Wie umgehen mit der eigenen Geschichte?

Julian Aicher ist ein sehr nachdenklicher Mensch. Er stellt sich als Individuum den Fragen unsere Zeit aber vor allem sieht er genau hin. Sehr genau.

Inhaltsübersicht:

00:00:37 – Wer ist Julian Aicher?

00:03:37 – Familiäre Wurzeln und literarische Aufarbeitung

00:11:59 – Lebenserfahrungen als Nachfahre der Familie Scholl

00:18:04 – Die Weiße Rose, Prägungen der 30er und 40er Jahre

00:30:11 – Inge Aicher-Scholl: Lebensdaten

00:37:15 – Opposition, alternative Medien – damals & heute

00:57:27 – Missbrauch des Namens Scholl & die Partei AFD

01:09:30 – Familienname Scholl: Vermächtnis & Verpflichtung?

01:24:20 – Einschätzungen der Familie Aicher zur Palästinaproblematik

01:29:27 – Antideutsch und deutsche Mentalitäten

01:36:32 – Eine Botschaft an die jüngere Generation

01.42:15 – Medienkonsum von Julian Aicher

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KenFM im Gespräch mit: Kilian Kleinschmidt ("Weil es um die Menschen geht")
Duration: 1:29
2017-10-14
„Flucht kann man nicht verhindern - man kann sie nur managen"

Rund um den Globus sind aktuell 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Gründe seine Heimat zu verlassen, sind dabei so unterschiedlich wie die Schicksale der Flüchtenden selber. Oft sind es Ressourcenkriege und Klimawandel, die den Ausschlag geben.

Was alle Betroffenen eint, ist die Tatsache, dass es sich bei den Flüchtenden um Menschen handelt. Menschen! Wie wollen wir, die „Heimgesuchten“ dieser Völkerwanderung, mit dem Phänomen Flucht in Zukunft umgehen? Das Thema ist nicht vom Tisch. Im Gegenteil. Es wird uns Jahrzehnte begleiten.

Helfen kann bei diesem emotional besetzten Thema ein Blick in die Geschichte der Menschheit:

Flucht ist kein neues Phänomen, das zum ersten mal und ganz plötzlich im 21. Jahrhundert aufgetreten ist. Flucht ist so alt, wie die Spezies selber. Viele der europäischen Metropolen wurden erst durch den massenhaften Zuzug von Flüchtenden zu den Städten, die wir heute wegen ihrer kulturellen Vielfalt schätzen. Städte, die sich heute gern als „spannendes Pflaster“ in Konkurrenz zu anderen Metropolen vermarkten, verdrängen parallel die Ursprünge der eigenen Vielfalt. Warum? Weil für jede Gesellschaft Flucht dann zum Problem wird, wenn die Zahl der Flüchtenden überhand nimmt. Das gilt sowohl für die Gesellschaften aus denen geflüchtet wird, sie bluten aus, als auch für die, in die diese Flüchtenden integriert werden müssen.

Wann ist eine Gesellschaft mit Flucht aus ihr oder Flucht in sie überfordert? Wann setzt hüben wie drüben Zerfall oder eine andere zerstörerische Komponente ein?

Diese Frage kann nicht mit einer konkreten Zahl beantwortet werden, denn sie hängt auch davon ab, inwieweit ein Flüchtling, der einen ihm fremden Kulturraum dauerhaft betritt, mit diesem in seinen Kernwerten bereits kompatibel ist.

Wichtig bei der aktuellen Flucht-Debatte ist aber auch zuzugeben, dass die größte Gruppe derer, die aktuell nach Europa flieht, aus exakt den Ländern stammt, die zuvor durch die NATO destabilisiert oder vollkommen zerstört wurden. Afghanistan, Irak, Syrien. Es war die „westliche Wertegemeinschaft", die diese Fluchtwelle mit ihren Bombenteppichen auslöste. Und noch ein Tabu gilt es endlich auszusprechen. Flüchtlinge sind Menschen wie Du und ich. Unter ihnen gibt es großartige Individuen als auch hoffnungslos verkorkste Egoisten.

Erst wenn wir uns diese Wahrheit eingestehen, können wir einen weiteren Aspekt von Flucht enttarnen. Flüchtende werden von jenen, die Angriffskriege planen und durchführen, bewusst als soziale Waffe eingesetzt. Sie sollen das Land, das bombardiert wird, ihrer Bildungsschicht berauben, während jene Ländern, in die dann zuhauf geflüchtet wird, je nach Zustrom sozial destabilisiert werden können. Flüchtlinge sind damit Teil der militärischen Planung. Selbst in dem Land, das ihnen Asyl gewährt oder das sie "ausnahmsweise" ohne registriert zu werden zu Tausenden aufnimmt, kann man sie weiter für oder gegen ihr Umfeld missbrauchen. Eine "Wir schaffen das"-Kanzlerin muss diese Mechanik nicht zwingend verstanden haben.

Wir sehen: Flucht hat viele Aspekte, die weit darüber hinausgehen, das Menschen in Not geraten sind.

Kilian Kleinschmidt war 22 Jahre 2 Monate und 22 Tage für das UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, unterwegs. Dann warf er das Handtuch. Zuletzt leitete das Organisationsgenie Zaatari, das größte Flüchtlingslager der Welt an der syrisch-jordanischen Grenze.

Kleinschmidt packt im Gespräch mit KenFM aus. Als Mann, der in diversen Krisen und Kriegsgebieten gearbeitet hat, musste er lernen, mit dem Tod umzugehen. Der Tod und seine Leichenberge haben eine beißenden Geruch.

„Flucht kann man nicht verhindern - man kann sie nur managen“, so Kleinschmidt. Sehen wir, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge.

Inhaltsübersicht:

00:06:53 Flucht als Geschäft – Die Hilfsindustrie

00:13:41 Die aktuelle Flüchtlingssituation – Migrationsmanagement vs. Reaktivität

00:42:37 Der Lebensweg von Kilian Kleinschmidt – Vom Ziegenhirten zum UNO-Mitarbeiter

01:07:03 Wie kann Integration gelingen?

01:12:37 Der Umgang mit menschlichem Leid als Flüchtlingshelfer

01:32:46 Schattenseiten von Migration – Was passiert wenn Integration nicht funktioniert

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Ken Jebsen (KenFM)
Duration: 31:32
2017-10-11
Ken Jebsen ist ein umtriebiger Journalist, umstritten und erfolgreich zugleich betreibt er das unabhängige Presseportal KenFM.

In dieser Ausgabe von "Der Rote Tisch" befragen wir Ken Jebsen zu den Möglichkeiten und der Verantwortung von Journalisten in Zeiten von Massenmedien und militärischen "Anti-Terror"-Operationen.

Wo endet die so vielfach angestrebte Objektivität eines Journalisten und wo fängt subjektive Verantwortung an?

Wie können wir den Umgang mit den etablierten Medien neu gestalten? Wo liegen die Schwachstellen eines GEZ-finanzierten Rundfunk-und Fernseh-Modells?

Welche Chancen bietet das Internet und wo lauern Gefahren bei der Wissensvermittlung?

Wie kann der unabhängige Journalismus von heute einen Beitrag zur Stärkung der Friedensbewegung leisten?

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KenFM zeigt: Der Einfluss der USA auf Europa – Die USA-EU-Russland-Krise
Duration: 1:34
2017-10-08
Die USA sind keine echte Demokratie. Das waren sie nie. In den USA herrscht eine winzige, kleine Elite. Ihr Werkzeugkoffer ist im Wesentlichen der Militärisch-Industrielle-Komplex, flankiert von Finanzdienstleistern, Medien und diversen Denk-Fabriken.

Das Ziel dieser Elite definiert sich aus deren Selbstbild. In Übersee hält man sich für von Gott persönlich auserwählt und mehr. Die USA erkennen in jedem, der nicht nach ihrer neoliberalen Pfeife tanzt, den Feind, den es auszuschalten gilt. Egal mit welchen Methoden.

So hat das Land der unbegrenzten Möglichkeiten die Welt außerhalb der USA in Einflusszonen aufgeteilt. Europa gehört dazu.

Hier leben Vasallen mit beschränkter Souveränität. Die Aufgabe dieser Vasallen besteht vor allem in der Aufgabe, Eroberungskriege der US-Elite zu unterstützen. Im Gegenzug landet man nicht auf der Feindesliste und wird sogar an Teilen der Beute beteiligt. Aktuell ist Russland zum Abschuss freigegeben und die Bundesregierung unternimmt wenig, um einem Feldzug vorzubeugen.

Damit die von Krieg betroffenen Völker der Vasallen-Staaten ihren Regierungen nicht an die Kehle springen, werden sie in einem scheindemokratischen System zum Narren gehalten. Egal, wen oder was sie wählen, über Krieg und Frieden entscheidet das Pentagon und die NATO, die die Befehle ausgibt.

Dr. Wolfgang Bittner nimmt bei seinem Vortrag "Der Einfluss der USA auf Europa – Die USA-EU-Russland-Krise " kein Blatt vor den Mund, wenn er den brandgefährlichen Status quo beschreibt.

Zugeschaltet wird ihm Willy Wimmer, der den Großteil seines politischen Lebens mit Verteidigungsaufgaben verbrachte. Ein Insider, wenn es um Europäische „Sicherheitspolitik" geht.

Wir befinden uns in Europa auf Kollisionskurs mit Moskau und das ist von Washington so gewollt. Dieses Selbstmordkommando kann nur überleben, wer erkennt, dass das sogenannte demokratische System längst an "Die Märkte" verschachert wurde. Ohne zivilen Ungehorsam ist der Frieden speziell in Europa nicht mehr zu retten, denn Krieg, auch mit Kernwaffen, ist für den Kapitalismus keine Panne, sondern Teil des Betriebssystems.

Inhaltsübersicht:

00:06:29 Vortrag Wolfgang Bittner: Eine Chronik und Analyse der Ukraine-Krise im Spiegel der Berichterstattung westlicher Medien

00:51:36 Perspektiven für die Zukunft: Das Verhältnis zwischen USA, EU und Russland

00:55:53 Vortrag Willy Wimmer: Die Deutsche Rolle in der globalen Sicherheits- und Finanzpolitik, die Verantwortung westlicher Bündnispartner für internationale Krisenherden und die Bedeutung einer defensiven Verteidigungspolitik für ein geschichtsbewusstes Europa

01:22:50 Publikumsdiskussion mit Wolfgang Bittner: Fragen, Antworten, Statements

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KenFM am Telefon: Dennis Hack zum Crowdfunding-Countdown bei Human Connection
Duration: 19:26
2017-10-05
Der Countdown läuft

Macht basiert auf Abhängigkeit, denn wer unabhängig ist, kann nicht erpresst werden. Zum Beispiel, indem man ihm Rohstoffe, die er dringend benötigt, nur dann liefert, wenn er im Gegenzug nach der Pfeife des Lieferanten tanzt.

Der wichtigste Rohstoff überhaupt ist Bildung, Wissen. Wer das Wissen verknappt, hat die vollkommene Kontrolle. Bildung ist der Schlüssel und Unbildung ein unsichtbares Gefängnis. Niemand von uns kommt ohne das Wissen der Gemeinschaft aus. Doch eben dieser Zusammenhang wird kaum erkannt. Es sei denn man heißt Facebook.

Facebook hat es geschafft, binnen weniger Jahre Milliarden von Menschen zu connecten ohne, dass die „Connecteten“ selber davon wirklich profitieren.

Wer die gewonnen Daten abschöpft, vermarktet und zu Geld macht, ist vor allem das Zuckerberg-Imperium. Was sich als soziales Netzwerk ausgibt, ist in Wahrheit ein Zeiträuber und Datenspion. Facebook nützt nur den Aktionären von Facebook, denn der USER wird als Produkt vermarktet.

Dass es auch völlig anders gehen kann will Dennis Hack zeigen. Hack will die Hackordnung im Netz nachhaltig verändern. Er will das soziale Netzwerke auch Soziales leisten. Dazu gründete der schwäbische Hersteller von Trampolinen die Plattform Human Connection.

Das Crowdfunding zum Projekt hat längst begonnen. Human Connection benötigt unsere Unterstützung, um als das Netzwerk an den Start gehen zu können, von dem wir als soziale Wesen in einem gemeinsamen, virtuellen und realen Austausch wirklich profitieren können.

https://humanconnection.org

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KenFM im Gespräch mit: Maria Janssen ("Hilfstransport – Eine Fahrt in den Donbass")
Duration: 1:23
2017-10-02
Maria Janssen wurde in der Ukraine geboren und wuchs in der Region Donbass auf. Als der von der CIA initiierte Krieg in ihrer Heimat ausbrach, studierte sie in München und war persönlich betroffen. Sie kannte die Orte, an denn innerhalb weniger Wochen aus Nachbarn Gegner wurden. In der umkämpften Region aus den Nachrichten hatte sie ihre Kindheit erlebt. Eine behütetet, friedliche Kindheit.

Für Maria Janssen zerbrach eine Welt. Ihre Heimat hatte sich in ein Kriegsgebiet verwandelt, in dem man sich zu entscheiden hatte. Ukrainer oder Russe! Sie war, wie so viele, beides. Eine Ukrainerin mit russischen Wurzeln, die jetzt in Deutschland lebt, hier geheiratet hatte und sich sorgen um die Menschen in Donbass machte. Spontan entschied sie sich, einen Hilfskonvoi in die Region auf die Beine zu stellen. Die dazu nötige Hilfe ergab sich zufällig, als sie auf einer Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), einem NATO-Treffen, Menschen der Friedensbewegung kennenlernte. So fuhr sie Wochen später mit einen kleinen LKW voll mit gespendeten Hilfsgütern in das umkämpfte Kriegsgebiet.

Neben dem Fahrer hatte sich ihr ein Kameramann angeschlossen, um die Reise zu dokumentieren. Entstanden ist eine Reportage, die zeigt, was Krieg in Europa tatsächlich bedeutet. Wer den Preis für eine Politik bezahlt, bei der es ausschließlich um geopolitische Interessen geht und die von unseren Medien als Kampf für die Demokratie verkauft wird.

Maria Janssen mag naiv gewesen sein, als sie sich entschloss, privat die Initiative zu ergreifen, um in einem künstlich erzeugten Bürgerkrieg humanitäre Hilfe zu leisten, ihre Selbstermächtigung beweist aber, was möglich ist, wenn ein Mensch sich erst einmal entschlossen hat, der großen Politik in die Suppe zu spucken. Als FRIEDENSAKTIVIST. Wenn eine junge Frau das kann, was könnten wir alle zusammen leisten, um den Kriegstreibern überall auf der Welt einen Strich durch die Rechnung zu machen?!

Solidarität mit Menschen in Kriegsgebieten, die selbst nicht wissen wer sie benutzt, ist der erste Schritt, dem „Gesetz der Märkte“ und den Tätern im Hintergrund, die verdeckt die Strippen ziehen, etwas zukommen zu lassen, was sie hassen wie die Pest: Aufmerksamkeit!

Maria Janssen konnte nicht auf Ignoranz umschalten, als sie hörte, was in der Ukraine geschah, aber es gelang ihr viele Menschen mit ihrem Engargement anzustecken. Das sich Einmischen für den Frieden ist das mächtigste Werkzeug, das man als Friedensaktivist zum Einsatz bringen kann.

(!) Die Premiere zum Film "Hilfstransport - Eine Fahrt in den Donnas" von Maria Janssen und Michael Wiehl wird am 25. Oktober 2017 im Kino Babylon in Berlin stattfinden (!)

Inhaltsübersicht

00:04:42 Hilfstransport in den Donbass: Wie alles anfing

00:15:54 Die Medien und ihre Berichterstattung über die Ukraine

00:24:52 Blick in die Geschichte der Ukraine

00:29:20 Aufgewachsen in der Ukraine: Erfahrungen mit dem Zerfall der Sowjetunion und der Weg nach Deutschland

00:41:25 Erfahrungen mit Krieg und der Umgang mit Flüchtlingen

00:54:04 Image und Vorurteil: Was zeichnet „den Russen“ aus?

01:00:28 Das Konzept und das Ziel des Films

01:08:07 Der Status Quo in der Ukraine: Wie der politische Keil zwischen Ost und West wirkt

01:18:31 Erfahrungen als Journalistin eines russischen Mediums in Deutschland (RT Deutsch) und der Blick in die politische Zukunft zwischen Ost und West

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KenFM im Gespräch mit: Daniela Dahn ("Wir sind der Staat!")
Duration: 1:22
2017-09-29
Das Buch „Wir sind der Staat! – Warum Volk sein nicht genügt“ ist die brillanteste Demokratie-Analyse der letzten Jahre. Die Autorin Daniela Dahn versteht es meisterlich, die schwer angeschlagene Repräsentative Demokratie als das zu entlarven, was sie in Wahrheit ist. Eine Täuschung. Getäuscht wird die Bevölkerung.

Dass es dabei um politische Macht und wirtschaftlichen Einfluss einer sich selbst als Elite definierenden Gruppe geht, ist eine Binsenwahrheit, doch gelingt es Dahn in ihrem Buch aufzuzeigen, wie dies geschieht, mit welchen Tricks gearbeitet wird.

Ihr Buch leistet daher nicht nur das, was man Demaskierung nennen muss, sondern versteht sich auch als Aufforderung. Aufforderung zum Widerstand. „Occupy the Law" ist Dahns Quintessenz, denn dass sich 1 % der Gesellschaft derart schamlos an der Leistung der 99 % bedienen kann, wird von selbstgestrickten Gesetzen „legalisiert“. Das Recht in diesem Fall nicht von "gerecht" kommt, lässt sich nicht länger leugnen. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer massiver auseinander.

Dank verrechtlichter Privilegien sorgt die Repräsentative Demokratie dafür, dass die Reichen immer reicher werden. Das von den Vermögenden installiere Betriebssystem ist bis ins Mark unfair.

Daniela Dahn spielt, wenn es um Herrschaftskritik geht, in einer Liga mit Noam Chomsky oder Stéphane Hessel. Auch Sie fordert die Bevölkerungen dazu auf, sich gegen die herrschenden verrechtlichten Privilegien aufzulehnen, bewusst Gesetze zu überschreiten, den zivilen Ungehorsam zu leben, wenn es darum geht, die Repräsentative Demokratie, eine Bevormundung, die heute vor allem durch sogenannte Finanzdienstleister ausgeübt wird, zu überwinden und durch echte Demokratie zu ersetzen.

Im Gespräch mit KenFM macht Daniela Dahn konkrete Vorschläge, wie die Überwindung des aktuellen Herrschaftssystems gelingen kann. Natürlich geht es zu Anfang des Gesprächs auch um die Bundestagswahl 2017. Wer hat hier eigentlich versagt und wer wurde abgewatscht? Wie kann es sein, dass in einem Land, das den größten Niedriglohnsektor Europas errichtet hat, eine Zone der Ausbeutung, die betroffenen Massen sich eher der AfD und FDP zuwenden, anstatt ihre Stimme den Linken zu geben? Wie ist dieser Vertrauensverlust zu erklären? Daniela Dahn nimmt kein Blatt vor den Mund.

Inhaltsübersicht:

00:01:02 Bundestagswahl 2017: Wie erklärt sich der Erfolg der AfD?

00:04:55 Über das Feedback zum Buch und praktiziertes Unrecht des Staates: Der Jugoslawien-Krieg als Schlüsselerlebnis

00:14:02 Wer ist der Souverän? Und wie verhält es sich mit der Gewaltenteilung in der Demokratie?

00:19:39 Der Staat als Herrschaftsinstrument

00:27:31 Demokratie oder Mogelpackung? Wie das Römische Recht bis heute unser (juristisches) Denken prägt

00:31:25 Umgang mit der Krise: Merkel und die Banken - Merkel und die Flüchtlinge

00:43:14 Logik des Privateigentums: Wie sich Staatseigentum damals und heute definiert

00:49:12 Gemeinwohl-Ökonomie als Gegenentwurf

00:53:09 „Occupy the Law“: Die Eroberung der Gesetz-und Verfassungsgebung (Porto Alegre, Berliner Wassertisch)

00:59:19 Wie frei ist das „Freie Mandat“ und was sind die Unterschiede zum „Räte-Mandat“?

01:07:21 Selbstermächtigung: „Empört Euch!“ und „Emanzipiert Euch!“

01:16:11 Die Rolle der Medien und was sich als Wahrheit etabliert: Berichterstattung über Venezuela und die Ukraine

01:26:18 Wie können wir souverän werden?

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Ralph Boes (Bedingungsloses Grundeinkommen)
Duration: 32:07
2017-09-27
Ralph Boes ist Aktivist und engagiert sich seit Langem für das Bedingungslose Grundeinkommen. Eine einfache Idee, die eine Revolution der Sozialsysteme bedeutet.

Durch die Digitalisierung und Automatisierung der Arbeit wird die Forderung nach dem Grundeinkommen immer stärker. Ralph Boes ist unermüdlich unterwegs, um für das Grundeinkommen zu ringen, weil für ihn die Zukunft der sozialen Sicherung unweigerlich damit zusammenhängt.

Wir sprechen mit ihm darüber, wie realistisch die Einführung des Grundeinkommens ist, welche Chancen und welche Gefahren dabei bestehen.

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KenFM am Telefon: Wolfgang Bittner über die USA-EU-Russland-Krise
Duration: 19:34
2017-09-26
Am 4. Oktober 2017, um 19:00 Uhr, werden Wolfgang Bittner und Willy Wimmer zu Gast im Berliner Kino Babylon sein und den politischen Einfluss der USA auf Europa genauer unter die Lupe nehmen.

Gemeinsam analysieren sie vergangene Entwicklungen zwischen Ost und West, vor allem im Hinblick auf die Gegenwart und für die Zukunft Europas.

Dazu sprach KenFM am Telefon mit Wolfgang Bittner.

"Die USA sind der bestimmende Faktor der politischen Entwicklung im Osten Europas. Seit langem bereiten sie mit geheimdienstlichen Mitteln Umstürze vor, beeinflussen die zentralen Medien und entkernen die Souveränität europäischer Staaten. Die verhängnisvolle Einflussnahme der US-amerikanischen Regierung auf die zentralen Medien und die Politik Europas schildern und analysieren Staatssekretär a.D. Willy Wimmer und der Schriftsteller und Jurist Dr. Wolfgang Bittner kenntnisreich in ihren Büchern „Die Akte Moskau“ und „Die Eroberung Europas durch die USA“.

Bereits 1961 warnte der US-Präsident und ehemalige Generalstabschef der Armee, Dwight D. Eisenhower, vor den verhängnisvollen Verflechtungen und Einflussnahmen des „militärisch-industriellen Komplexes“ auf die Politik der USA.

„Das Potenzial für die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kräfte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen“, sagte Eisenhower. Wie recht er hatte und wie sehr die destruktive „Macht dieser Kombination“ die Wirklichkeit bestimmt, wird deutlich, wenn wir uns die gegenwärtige politische Weltlage ansehen. Willy Wimmer und Wolfgang Bittner werden unter anderem auf die Zuspitzung des Konfliktes mit Russland und die aktuellen Entwicklungen unter Präsident Trump eingehen."

Kino Babylon
4. Oktober 2017
19.00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)

Eintritt / Ticket: 12,-€
Tickets hier: https://www.kinoheld.de/Kino-Berlin/B...

www.babylonberlin.de

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nachdenKEN über: Alles Rechtsruck oder was?!
Duration: 17:25
2017-09-26
Die Bundestagswahlen liegen hinter uns und das Land hat einen heftigen Rechtsruck erfahren. Wirklich?

Ein Kommentar von Ken Jebsen.

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KenFM am Set: Motivationsrede von Dr. Daniele Ganser bei Stopp Air Base Ramstein
Duration: 55:02
2017-09-25
Wir leben in einer Zeit, die von Ressourcenkriegen geprägt ist. Dieser Planet ist ein Erdöl-Junkie. Schwerstabhängig und bereit, dafür über Leichen zu gehen.

Wer diese Mechanik erkannt hat und versucht, sie zu überwinden, kommt nicht umhin sich der Friedensbewegung anzuschließen.

Dr. Daniele Ganser ist Teil der Friedensbewegung. Der Schweizer Historiker ist ein Experte, wenn es um verdeckte Kriegsführung und die Strategie der Spannung geht, die Politik der NATO ist.

Ganser besticht in seinem Vortrag in der Erlöserkirche in Kaiserslautern bei Ramstein nicht nur durch seine wissenschaftliche Expertise, sondern eben auch durch die Fähigkeit, seine Zuhörer dazu zu bewegen, die Perspektive zu ändern. Was tun wir im Rahmen unsere Politik anderen Völkern an und warum fällt es uns so schwer, in den von uns Bombardierten vor allem Menschen zu sehen.

Das Thema Krieg und Frieden hat mit Bodenschätzen wie Öl und Gas zu tun. Ein Ausweg aus der Gewaltspirale führt über die Energiewende.

Aber vor allem unsere Haltung zu unserem Konsum ist entscheidend.

Es wird Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Ein Leben mit Rückgrat, der ethisch aufrechte Gang macht Spass. Dr. Ganser ist das beste Beispiel dafür.

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KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

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nachdenKEN über: Ab in den Süden? Warum wir unser Ziel nur zu Fuß erreichen
Duration: 6:20
2017-09-23
Über den Wolken!

Unsere Demokratie ist eine Fluggesellschaft, in der wechselnde Piloten den zahlenden Passagieren alle Jahre wieder weismachen, dass das Ziel, das auf dem Ticket steht, bindend wäre und sie in der Kanzel dieses Ziel schon anfliegen würden. Daher gilt: Genießen sie den Bordservice. Erste oder Holzklasse und shoppen sie sich den Wolf im Bordmagazin.

Leider ist es noch keiner Airline und keiner Crew in all den Jahren gelungen, tatsächlich den Ort zu erreichen, für den der Passagier bezahlt hat. Auch der Austausch von Kapitän und Co-Pilot konnten dieses Dilemma nie beheben...

Was ist da los und warum wird, wenn man nachts fliegt, immer Fracht über fremden Nationen abgeworfen? Nun, das sind Care-Pakete, mit denen die Airline neue Landeplätze anlegt, um auch dort neue Passagiere an Bord nehmen zu können. Ein explosives Geschäft. Dass die auf den ersten Blick wie Passagiermaschinen aussehenden Flieger im Innenraum aussehen, als säße man in einem umlackierten Bomber, ist in diesem Zusammenhang üble Nachrede.

Kommen sie an Bord und genießen sie den Flug an einen Ort, den sie nie erreichen! Lassen sie sich durch lässige Image-Videos unserer Fluggesellschaft einlullen und vergessen sie dabei, sich die Frage zu stellen, ob der Pilot wirklich bestimmt, wo er die Maschine mit ihnen an Bord absetzt.

Auch der Besitzer der Airline sowie jene, denen sämtliche Flugplätze gehören, die die Überflugrechte koordinieren, braucht sie nicht zu interessieren. Ihre Aufgabe ist die Finanzierung des Flugbenzins und der bombigen Fracht, die dann permanent dafür sorgt, dass die überflogenen Länder auch des Nachts hell und klar leuchten. Schon wegen der Sicherheit.

Und hier unser aktuelles Sonderangebot:

Am 24.9. lädt sie die staatseigene Fluggesellschaft zu einem neuen Trip ein. Sie haben die freie Platzwahl und die Hoffnung, dass es diesmal vielleicht mit dem versprochenen Ziel klappen könnte.

Sein sie mal richtig Individuell!

Setzen sie sich hin, wo sie wollen, suchen sie sich ihr Mittagessen aus, den Film, den sie sehen wollen, und erkennen sie die unendlichen Möglichkeiten, sich von den anderen Mitreisenden massiv zu unterscheiden, indem sie z.B. ihren Kaffee nicht unmittelbar nach der Hauptmahlzeit zu sich nehmen, sondern ihn aufbewahren, um ihn nachts, wenn alles pennt, genussvoll zu schlürfen. Sie sind einfach extrem individuell, aufgeklärt und wissen dieses Angebot ihrer Airline zu schätzen.

Aber bitte kommen sie uns am Ende des Fluges dann nicht schon wieder damit, dass der Ort, an dem wir sie später aussteigen lassen, nicht im Ansatz etwas mit dem zu tun hat, für den sie bezahlt haben. Fliegen birgt immer einer Art Restrisiko!

Und dann vergessen sie bitte eines nicht: Ohne ihr Geld.... wären wir gar nicht hier! Nur weil sie uns bezahlen können wir überhaupt fliegen. Wären sie gar nicht erst eingestiegen... hätte dieser Flieger auch nie abgehoben.

Und jetzt husch einsteigen.

Das Boarding endet am 24. September um 18 Uhr.

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KenFM am Set: Gilad Atzmon ("Being in Time: A Post-Political Manifesto")
Duration: 46:29
2017-09-21
Gilad Atzmon ist ein begnadeter Saxophonist. Wer an Reinkarnation zweifelt, kommt bei Atzmon ins Grübeln. Könnte es sein, dass John Coltrane wieder am Set ist? Atzmons Scheibe "Exile" wurde 2003 von der BBC zum Jazz-Album des Jahres gewählt, was sich auch in der Anzahl seiner Fans niederschlug. Atzmon wurde international bekannt. Pink Floyd buchten Atzmon!
https://www.youtube.com/watch?time_co...

Neben dem künstlerischen Ausdruck besticht der 1963 in Israel geborene und heute in London lebende Künstler durch seine politische Haltung.

Gilad Atzmon ist ein Anti-Imperialist. Die Freiheit des Menschen geht ihm über alles und so setzt er sich seit Jahren für das Ende der Unterdrückung der Palästinenser ein. Damit macht man sich nicht nur Freunde. Gerade deshalb schrieb jetzt Glenn Greenwald über ihn: "The criminalization of political speech and activism against Israel has become one of the gravest threats to free speech in the west.”

Als Atzmon dann auch noch in Buchform die Ideologie seiner Heimat, den Zionismus, als rassistisch brandmarkte, bekam er massive Probleme mit der Israel-Lobby. Atzmon wäre aber nicht Atzmon, wenn er hier nicht mit jüdischem Humor reagieren würde. Nach "Der wandernde – Wer?“ legte er 2017 mit "Being in Time: A Post-Political Manifesto" nach.

Es geht um eine Tiefenanalyse des politisch-wirtschaftlichen Gesamtsystems, das nicht ohne Gewalt auskommt und nur stabil bleiben kann, wenn es den einzelnen Menschen in seiner Ganzheit bis in die letzte Zelle unterdrückt. Weltweit. Rund um die Uhr.

Wie bringt man eine solche Erkenntnis, sein Buch, seine Message und das Motiv dahinter unter die Leute? Indem man vor seinen eigenen Jazz-Konzerten eine Art Stand-up-Comedy durchzieht. Bitter und süß zugleich. KenFM war 2017 Zeuge, als Gilad Atzmon im Berliner Jazz-Club A-Trane auf die Bühne trat, um dieses Experiment durchzuziehen. Im Anschluss gab es den klassischen Gig.

Atzmon ist ein begnadeter Musiker, aber vor allem seine politische Haltung, sein nicht Wegducken, wenn es um Menschenrechte geht, machen ihn zu einer herausragenden Persönlichkeit. Wir raten, ihn live zu sehen.

Hier der Link zu seiner Homepage: http://www.gilad.co.uk

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Wolfgang Bittner zum möglichen Ausgang der Bundestagswahl
Duration: 3:35
2017-09-20
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Wolfgang Bittner – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/wolfgang-bittner-die...

Als Willy Brandt den Ausspruch von sich gab: "Mehr Demokratie wagen", hätte es den meisten von uns dämmern müssen. Wieso „mehr“?

Entweder wir leben in einer Demokratie oder das System, das uns als Demokratie verkauft wird, ist nur eine Simulation. Wenn es eine Simulation ist, dann muss sich der Souverän, sprich das Volk, wenn es mehr Demokratie wagen will, diese erst von einer Art Boss genehmigen lassen. Das aber beißt sich vollkommen mit dem, was man unter dem Souverän versteht. Man kann auch nicht frei sein und als Sklave leben müssen.

Ein Sklave, der von seinem Besitzer bei besonders unterwürfigen Verhalten Sonderrechte eingeräumt bekommt, mag diese Geste als Geschenk, als Freiheit, empfinden, nur bleibt er dennoch, oder gerade deshalb, ein Sklave. Freiheit bekommt man niemals geschenkt, man muss für sie kämpfen und sie sich, wenn es nicht anders geht, mit Gewalt erobern. Ist das eine strafbare Handlung?

Schon diese Frage zeigt, wie tief die Gehirnwäsche der modernen Sklavenhalter bei den Sklaven, sprich uns, gewirkt hat. Wir haben schon ein Problem damit, uns zu fragen, ob es strafbar sein kann, sich gegen einen unnatürlichen Zustand zur Wehr zu setzen. Der Unfreiheit.

Der Mensch kommt als freies Wesen auf die Welt! Menschen, die andere Menschen willkürlich zu Sklaven machen, sind das Problem, sie sind im Unrecht, sie begehen eine strafbare Handlung. Der Entzug von Freiheit um der persönlichen Macht willen, ist der Hof- und Haussport der sogenannten Eliten. Da Eliten immer in der Minderheit sind, können sie ihren Fimmel, die Massen nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen, nur gewährleisten, wenn sie diese einseifen. Der Begriff „Demokratie“ ist in diesem Zusammenhang die perfekte Täuschung.

Es gibt in den Schlüsselpositionen der Politik schlicht keinen echten Volksvertreter. Jeder, der zur Wahl steht, wurde von der Herrenklasse zuvor als zuverlässiger Sklave genehmigt. Wer diese geliehene Freiheit, sprich das Vortäuschen einer echten Alternative, missbraucht wird medial demontiert oder fährt Cabrio in Dallas.

Wolfgang Bittner ist mit seinen 75 Jahren lange genug auf diesem Planeten, um mit seiner Demokratie-Bilanz keine Rücksicht mehr nehmen zu müssen. Der gelernte Jurist und leidenschaftliche Schriftsteller ist seit den späten 70igern ein scharfer Kritiker des politischen Status quo. Er nennt im sogenannten Super-Wahl-Jahr 2017 Ross und Reiter, greift die Eliten scharf an und verzichtet dabei vollkommen darauf, sich eine Rückruder-Option offen zu halten.

Bittner hat das verordnete Sklavenleben in der Fake-Demokratie satt. Er steht seit langem aufrecht im Gegenwind und zeigt den Unterdrückern, den Imperialisten, auf diesem Planeten die Stirn.
Freiheit beginnt im Kopf, braucht Rückgrat und wenn es sein muss die Faust.

Wir bewegen uns mit Riesenschritten auf einen Krieg Wallstreet und Pentagon gegen den Rest der Welt zu. Wir, die NICHT-Elite wurden als Kanonenfutter ausgewählt und werden ideologisch längst wieder auf Ruhm, Ehre, Vaterland getrimmt, nur nennt man das heute „westliche Werte“ und „Kampf der Kulturen“.

Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf. Wer in der Scheindemokratie wartet, wird "demokratisch" verheizt.

Am 4. Oktober 2017 findet eine Vortragsveranstaltung mit Willy Wimmer und Wolfgang Bittner zum Thema "Der Einfluss der USA auf Europa – Die USA-EU-Russland-Krise" im Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin, statt. Beginn ist 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr).

Hier der Link zum Veranstaltungshinweis: https://kenfm.de/veranstaltung-wimmer...

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Me, Myself and Media 37 - Ein System kollabiert
Duration: 1:01
2017-09-17
Repräsentative Demokratie ist eine Mogelpackung, deren Ziel es vor allem ist, das Volk am langen Arm verhungern zu lassen,
um eine verschwindend kleine Gruppe an der Spitze des Systems dabei zu unterstützen, auf Kosten der Massen zu leben.

Um dieses Spiel stabil zu halten, senden die Reichen und Schönen ihre Vertreter in unsere Parlamente, auf dass wir von den Angestellten dieser Trittbrettfahrer beherrscht und vor allem ausgenutzt werden.

Wenn die Politik das Land auf Krieg vorbereitet, indem es mit Steuergeldern die Rüstung hochfährt und unsere Medien immer neue Feindbilder finden und erfinden, geschieht das im Auftrag konkurrierender Eliten, die sich längst global die Zähne einschlagen. Sie alle schicken immer nur ihre Völker auf die Schlachtfelder, während sie selber und ihre Nachkommen dem Spektakel des Massenmords nur vor dem Bildschirm beiwohnen.

Das Grundproblem ist das letzte noch verbliebene Betriebssystem, das es ins 21. Jahrhundert geschafft hat. Dieses System kommt nicht ohne permanentes Wachstum aus, befindet sich dabei auf einer Kugel mit endlicher Fläche und wird vor allem von Gier getrieben. Gier nach Geld, das sich via Zinsen vermehrt wie Krebs. Zinsgewinne als Selbstzweck. Was die einen zuviel haben, haben die meisten zu wenig.

Mit der Digitalisierung der Gesellschaft ist die letzte Stufe auf dem Weg in den Abgrund gezündet, denn in den nächsten Jahrzehnten werden immer mehr Menschen einfach wegrationalisiert. Die Gesellschaft zerbricht und es entsteht eine Stimmung, die in den Bürgerkrieg führt.

Auf die hier beschriebene Entwicklung gibt die Politik nicht den Hauch einer Antwort. Sie blendet das sich längst abzeichnende Szenario einfach aus. "Kopf in den Sand Politik"

Am 24. September sind Bundestagswahlen, von denen schon heute klar ist, was sie nicht ändern werden. Den Kollisionskurs des Gesamtsystems.

Es wird Zeit, das wir die Mogelpackung "Repräsentative Demokratie" durch Echte Demokratie ersetzen. Wir brauchen Transparenz, eine dezentrale Umverteilung von Macht in allen Bereichen. Diesen Weg kann keine Partei, kein Politiker stellvertretend für uns gehen. Wir, die Bürger, müssen das tun. Und das können wir auch!

Die Lösung heißt Selbstermächtigung. Schaffen WIR die demokratischen Verhältnisse, die uns der Staat mit seinen Eliten-Vertretern konsequent vorenthält.

Inhaltsübersicht:

00:00:31 Digitalisierung des Gesellschaftssystems Kapitalismus

00:01:42 Spielregeln beim TV-Duell Merkel - Schulz

00:02:31 Das TV-Duell, Inhalte & Analysen

00:08:39 Deutsche Außen- und Flüchtlingspolitik am Beispiel Afrika

00:10:11 Die unbekannte Regierung: Geldeliten versus Politiker

00:13:32 Dieter Hallervordens Grußbotschaft an die Ramstein-Demonstranten

00:14:24 Der 11. September 2001

00:17:17 Das Imperium USA und Ramstein

00:20:51 Kriegsmächte und Kriegsspiele

00:23:01 Nordkorea im Visier

00:24:32 China im Blickfeld

00:27:30 Es war einmal: Made in Germany

00:28:33 Trump ist nicht Obama

00:31:15 Gibt es noch Pressepluralismus in Deutschland?

00:37:47 Nachrichtenblock

00:41:28 Der Abgasskandal und die Folgen für die Autoindustrie

00:52:39 KenFM in Griechenland

00:55:35 Buchtipps

00:57:07 Wahlentscheidungen

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Die Quellenhinweise findet ihr auf unserer Homepage.

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KenFM am Set: Die Bärensuppe in Ramstein
Duration: 8:11
2017-09-16
Die Bärensuppe ist vom 14. August bis 3. Oktober auf Tour.

Auf der Zwischenstation in Ramstein sprachen wir mit der Initiatorin der Bärensuppe, Bilbo Calvez, über den Verlauf und über die Ziele der Tour.

„Geld regiert die Welt!“

Wir alle benutzen es jeden Tag, doch die Wenigsten von uns wissen, was es genau ist. Geld.

Welche Macht Geld besitzt oder besser, mit welcher Macht Menschen Geld ausgestattet haben, begreift der Einzelne immer dann, wenn es fehlt.

Sobald dem Bürger oder dem Staat das Geld ausgeht, gespart werden muss, wird es problematisch.

Wir haben verlernt, elementarste Dinge unabhängig von Geld zu regeln. Alles wird von Geld abhängig gemacht und mit Geld als Masseinheit taxiert. Auch „Zeit ist Geld“, so sagt der Volksmund.

Das ein verzinstes Geldsystem, das exponential wachsen muss, um Zins und Zinseszins zu bezahlen, jede Gesellschaft auf lange Sicht zerstört, spricht sich langsam herum. Nur, wie könnte ein neues Geld oder eine geldlose Gesellschaft aussehen?

Geld hat Vertrauen in der Zivilisation ersetzt. Wer einen Geldschein auf den Tisch legt, bekommt dafür Ware. Eine geldlose Gesellschaft müsste beginnen, auch ausserhalb des Geldes echtes Vertrauen wieder aufzubauen. Dies ist ein Lernprozess, der über Zwischenschritte erreicht werden kann. Das Bedingungslose Grundeinkommen könnte dabei ein erster Schritt sein.

Wer Arbeit und Einkommen von einander trennt, ermöglicht echte Freiheit. Eine Freiheit, die sich nicht nach ökonomischen Regeln richten muss.

Bilbo Calvez ist Künstlerin. Kunst bietet die Möglichkeit, Realität neu zu interpretieren, neu zu denken, Zukunft zu skizzieren.

In 12 Einzelinterviews ist es ihr gelungen, Menschen zu Wort kommen zu lassen, die seit Jahren über Geld und ein Leben ohne unser Geldsystem nachdenken und es zum Teil schon leben.

In der Ausstellung „Bärensuppe“ werden die Erfahrungen dieser Menschen durch eine Metapher geklammert. Alle Gäste kochen an einer Suppe, indem sie Zutaten mitbringen. Vegan. Jeder gibt, was er kann und nimmt, was er braucht. Es reicht für alle und niemand geht leer aus. Die interaktive Ausstellung „Bärensuppe“ gibt den Menschen die Möglichkeit, sich auf das Experiment des gegenseitigen Vertrauens einzulassen. Ein Prozess.

„Gib in die Suppe, was du kannst; iss davon soviel du brauchst.“

Interviews der Bärensuppe:
https://kenfm.de/sendungen/baerensuppe/

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Weitere Infos über den Werdegang der Bärensuppe findet ihr hier:
http://baerensuppe.berlin

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KenFM am Set: Eugen Drewermann appelliert an das Gewissen der Deutschen
Duration: 36:25
2017-09-15
Eugen Drewermann ist das Gewissen der Republik.
Scharf im Verstand und in der Analyse. Ein Mahner in Zeiten, in denen Krieg als Mittel der Politik und zur Durchsetzung persönlicher Egoismen längst wieder Alltag geworden ist.

Der Theologe Drewermann sprach 2017 in Ramstein zu den Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die US-Airbase als das zu benennen, was sie ist. Eine Mordzentrale auf deutschem Boden. Über Ramstein in Deutschland wird das Völkerrecht gebrochen, auch wenn sich die Regierung Merkel dazu dumm stellt.

Wir, die Bürger, müssen den Mächtigen in den Arm fallen, wenn sie vor unserer Haustür, und damit mit unserer Duldung, Massenmord via Drohnen organisieren und täglich betreiben.

Zudem lagern auch im wiedervereinigten Deutschland immer noch jede Menge Atomwaffen aus US-Produktion, die aktuell mit enormen finanziellen Mitteln "modernisiert" werden sollen, um mit ihnen im Falle einer militärischen Auseinandersetzung noch effizienter ganze Städte vernichten zu können.

Die Rüstungsspirale dreht sich immer schneller und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auf einer der vielen Seiten ein General überreagiert und den nuklearen Holocaust beginnt.

Auch die Bundeswehr ist längst wieder Teil dieses Vernichtungsspiels. Als Teil der NATO hat man sie mit "nuklearer Teilhabe" geködert.

Wenn Washington es befielt, dürfen deutsche Bomberpiloten eine Atombombe auf eine russische Großstadt abwerfen.

Hat diese Spezies überhaupt aus Hiroshima und Nagasaki gelernt?
Wenn ja, muss die Antwort auf Krieg immer NEIN lauten.
Sag NEIN zum Krieg, egal mit welcher Begründung man ihn dir übermorgen als alternativlos verkauft. Was wir im Moment erleben, ist die Vorbereitung eines großen Angriffskrieges durch die NATO gegen die neuen Konkurrenten, Russland und China.

Obwohl auch sie kapitalistische Gesellschaften sind, gelten sie als Systemfeind. Das lässt erkennen, dass der Kapitalismus selber den Krieg in sich trägt, wie die Wolke den Regen.

Mit Eugen Drewermann spricht wie ein Mönch zu uns. Ein Mönch, dem es nicht um Ruhm und Ehre in unsere Gegenwart geht. Er appelliert an unser aller Gewissen, uns endlich als Bürger in diese selbstmörderische Rüstungspolitik einzumischen. Unsere Art zu leben, ist ohne Krieg nicht zu haben, nur dass die Zeiten vorbei sind, in denen nur ein Land über Kernwaffen verfügte. Entweder wir kooperieren als Spezies oder wir gehen als Spezies unter.

Die Stunde der Bewährung schlägt jetzt. Hier. Heute. Sag NEIN zum Krieg, aber steh auch für einen friedlichen Wandel auf.

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Christiane Reymann
Duration: 35:21
2017-09-13
Christiane Reymann ist Autorin und Aktivistin. Insbesondere setzt sie sich in ihrer Arbeit kritisch mit der Wirtschaft- und Außenpolitik auseinander.

„Deutschland und Russland - wie weiter?: Der Weg aus der deutsch-russischen Krise“, so der Titel ihres in diesem Jahr gemeinsam mit Wolfgang Gehrcke veröffentlichten Buches.

Frau Reymann kennt Russland schon lange. Bereits in den 80ern ist sie dorthin gereist, um sich für Vergebung, Versöhnung und einem friedlichen Miteinander einzusetzen.

In dieser Ausgabe von „Der Rote Tisch“ sprechen wir mit ihr über ihre Erfahrungen in Russland und die aktuellen Spannungen mit dem Westen. Des Weiteren werden Wege zu einem neuen friedlichen Weg in Europa aufgezeigt und die Perspektiven der Friedensbewegung analysiert.

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KenFM am Set: Menschenkette für die Schließung der Air Base Ramstein
Duration: 4:22
2017-09-12
Das schlimmste Verbrechen, das die Menschheit kennt, ist der Angriffskrieg.

Angriffskriege haben jahrhundertelang die Geschichte Europas geprägt und unzählige Generationen getötet, verstümmelt oder menschlich pervertiert. Mit dem Entstehen der UNO und der Menschenrechts-Charta sollte der Angriffskrieg als Mittel der Politik ein für alle Mal verbannt werden.

Dass dieser Traum nicht in Erfüllung ging, ist bekannt, denn heute gilt erst recht das Faustrecht.

Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und des Warschauer Pakts hat sich die übriggebliebene NATO von einem Verteidigungsbündnis in einen Kampfstern verwandelt und bricht chronisch das Völkerrecht. Deutschland, das bereits 10 Jahre nach der Wiedervereinigung mit dem Krieg gegen Jugoslawien wieder zu einer kriegsführenden Nation wurde, profitiert von dieser NATO-Politik. Der deutsche Waffenexport brummt.

In diesem Zusammenhang erscheint die US-Airbase Ramstein in einem differenzierten Licht. Jeder Krieg der USA, der über Ramstein realisiert wird, nützt auch dem deutschen "Maschinenbau ". Krieg wird von dieser Industrie als Präsentationsfenster gesehen. Immer mehr Deutschen dämmert diese Politik und sie kommen regelmäßig nach Ramstein, um den von hier ausgeführten Mord z. B. per Killerdrohne zu verurteilen.

Auch 2017 konnte eine Menschenkette gegen die Airbase und für den Frieden realisiert werden. Die Konzernmedien, powered by GEZ, waren, wie zu erwarten war, kaum oder gar nicht vertreten.

Die Idee dahinter, den Protest gegen den Massenmord von deutschem Boden aus unter den Teppich zu kehren. In Zeiten des Internets kann diese Taktik des Wegsehens nicht aufgehen. Und das ist auch gut so.

Die Mordzentrale Ramstein wäre ohne das Schweigen der Mainstream-Presse gar nicht mehr möglich. Das erneute Ausblenden, welche Rolle die US-Airbase spielt, dokumentiert das Versagen einer ganzen Branche. Als hätte es das Propaganda-Ministerium Goebbels nie gegeben.

KenFM versteht sich in diesem Zusammenhang als digitales Flugblatt in der Tradition der Geschwister Scholl.

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KenFM Live [2] – 16 Jahre 9/11
Duration: 2:13
2017-09-11
9/11 - Der Begriff steht für ein Ereignis, das am 11. September 2001 als „größter Terroranschlag“ der Weltgeschichte in das kollektive Gedächtnis der Zivilisation eingehen sollte und noch heute, 16 Jahre später, für jede Menge Sprengstoff in Diskussionen sorgt.

Während die einen, die offizielle Theorie vollkommen unhinterfragt annehmen und parallel dazu all jene, die Zweifel an dieser Theorie äußern zu „Verschwörungstheoretiker“ erklären, versuchen die Anderen das Offensichtliche für die Allgemeinheit sichtbar werden zu lassen: Es gibt genügend Gründe, weshalb die Widersprüche in der offiziellen Theorie zum 11. September offen gesellschaftlich diskutiert werden müssten.

Einer davon ist, dass dieses Ereignis bis heute den „War on terror“ legitimiert.

Dieser „Krieg gegen den Terror“ hat bereits Hunderttausende Menschen das Leben gekostet und noch heute befinden sich auch deutsche Soldaten in Afghanistan. In jenem Land, das kurz nach den Anschlägen, zum ersten Opfer dieser Art imperialer Kriegslogik wurde. Gegen das in der UNO-Charta verankerte Völkerrecht wurde Afghanistan im Oktober 2001 bombardiert. Es folgten zahlreiche weitere Länder, die ohne völkerrechtliche Legitimation, angegriffen und mit Krieg überzogen wurden.

In der zweiten Ausgabe von KenFM Live sprechen wir mit den wohl bekanntesten Experten im deutschsprachigen Raum zum Thema 9/11. Was sind die Fakten? Was ist Fake? Und was bedeutet eine gesellschaftliche und mediale Verweigerung einer kritischen Analyse zu den Geschehnissen rund um den 11. September 2001 für unsere Demokratie? Kann man überhaupt noch von Demokratie sprechen, wenn das Fragenstellen selbst schon dazu führt, dass Menschen als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert werden? Welche Rolle spielt die Presse bei der Aufklärung und wo muss man ihr im Zusammenhang mit 9/11 kollektives Versagen vorwerfen?

Daniele Ganser, Mathias Bröckers, Elias Davidsson und Paul Schreyer diskutieren offen über all die Tabus, die seit dem 11. September 2001 eine authentische Analyse und Aufklärung der Terroranschläge verhindern.

Inhaltsübersicht:

00:02:27 Wann haben sie sich das erste Mal mit dem 11.09.2001 beschäftigt?

00:29:34 Wie reagierte das private und berufliche Umfeld auf die Rechercheveröffentlichungen? Gab es persönliche Zweifel und Ängste?

00:37:55 Was sind die Folgen der Ereignisse von 9/11 für die Gegenwart? Welche Veränderungen für die Gesellschaft haben stattgefunden?

00:46:34 Finanzspekulationen vor 9/11

00:51:24 Der Zerfall der UdSSR und seine Folgen. Ein neues Feindbild wird benötigt

01:02:10 Irrtümer, Irritationen & Fakten zu 9/11.

01:46:18 Dysfunktionalität der Demokratie, des Rechtsstaats & und der Medien

01:53:41 These: 9/11 war ein Inside Job

02:10:08 9/11 - positive Aspekte

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KenFM am Set: Rede von Ken Jebsen bei "Stopp Ramstein 2017"
Duration: 14:09
2017-09-10
Am 9. September 2017 fand erneut die Demonstration "Stopp Ramstein" vor den Toren der US-Airbase statt.

Ken Jebsen sprach bei der Auftaktkundgebung vor dem Haus des Bürgers in Ramstein-Miesenbach.

In seiner Rede warb er vor allem für mehr Tolelaranz und Solidarität in der Friedensbewegung. Der Einsatz für den Frieden sollte der kleinste gemeinsame Nenner sein. Nachhaltiger gesellschaftlicher Wandel muss von jedem Einzelnen ausgehen und kann nicht deligiert werden.

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KenFM am Set: Oskar Lafontaine spricht vor der US-Airbase Ramstein
Duration: 13:14
2017-09-09
Oskar Lafontaine, sozialdemokratisches Urgestein und Gründungsmitglied der Linken, gehört zu den wenigen Spitzenpolitikern, die es wagen, sich öffentlich gegen die US-Airbase Ramstein, Drohnen und Atomwaffen auf deutschem Boden auszusprechen.

Dieses Jahr hielt er seine Rede direkt vor den Toren des Stützpunktes. Lafontaine war wie immer direkt und scharf in seiner Kritik. Seine Botschaft ist eindeutig. Deutschland muss sich aus dem Würgegriff des militärisch-industriellen Komplexes befreien.

Rüstungskonversion und Diplomatie sollten die Politik der Bundesregierung bestimmen.

"Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen", so Lafontaine.

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KenFM RAMSTEIN
Duration: 6:14
2017-09-06
Nie wieder Krieg !

Am Ende des Zweiten Weltkrieges lagen große Teile Europas in Schutt und Asche. Millionen Menschen waren ermordet worden, verschollen, verstümmelt oder befanden sich in Kriegsgefangenschaft, aus der die meisten nie wieder Heim kehrten.

Auch wenn unmittelbar nach Kriegsende der Begriff Siegermächte Umgangssprache wurde, spürten doch alle, die den Krieg überlebt hatten, dass auf sämtlichen Seiten nur Opfer zu finden waren.

Alle hatten verloren. Mit einer Ausnahme. Die Rüstungsindustrie. Für sie war und blieb jeder Krieg im wahrsten Sinne des Wortes ein Bombengeschäft und so tat man alles, um ummittelbar nach Kriegsende in Europa, den sogenannten Kalten Krieg als neuen Absatzmarkt zu etablieren. Dieses Geschäftsmodell dauert bis heute an. In diesem Zusammenhang muss man die US-Airbase Ramstein als das bezeichnen, was sie für NATO und Rüstungsindustrie auch ist. Eine Art Messplattform, die Interessierten die Möglichkeit gibt, die Effizienz der aktuellen Tötungstechniken und zum Einsatz kommenden Maschinen, in ihrer Wirkung zu überprüfen.

Ramstein ist mehr als Relaisstation, die es via Drohen vor allem den USA erlaubt, Menschen besonders im Nahen und Mittleren Osten zu ermorden. Ramstein ist einen Dauerwerbesendung für die großen Rüstungskonzerne. Von hier aus werden die aktuellen Massenvernichtungswaffen an immer neue "Standorte" transportiert und zum Einsatz gebracht. Über Ramstein wird 365 Tage im Jahr gemordet. Ramstein kennt keine Friedenszeiten und schert sich einen Dreck um Menschenrechte.

Das alles ist bekannt, wird aber von der deutschen Politik geleugnet, indem man Ramstein vor allem in der Koordination von Killer-Drohnen die Bedeutung abspricht und dabei einen soliden Partner an seiner Seite weiß. Die Massenmedien. Ohne diese Komplizen mit Presseausweis wäre Ramstein auf deutschem Boden unmöglich zu halten, denn kein Mensch findet Mord cool, geil oder irgendwie spannend. Verschweigen und Verleugnen ist daher die Methode, mit der die GEZ-Medien und die großen Verlagshäuser mit dem Standort und was dort tagtäglich passiert umgehen.

Vor allem der Presse muss man vorwerfen, dass sie aus dem Zweiten Weltkrieg nichts gelernt hat und sich schon wieder zum Propaganda-Instrument hat umfunktionieren lassen.

Um so wichtiger ist es 70 Jahre nach Hitler-Deutschland und fast 30 Jahre nach dem Mauerfall, dass die Zivilgesellschaft dem organisierten Verbrechen in Ramstein das Handwerk legt und die Schließung des Standortes durchsetzt. Mord verjährt nicht und wer von einem Mord weiß und bewusst schweigt, macht sich mitschuldig.

Ohne Ramstein in Deutschland gäbe es keinen Drohnenkrieg.
Drohnenkriege sind Ressourcenkriege und kreieren ganz nebenbei jenen Terrorismus, den unser Staat wiederum dazu nutzt, um uns alle flächendeckender zu überwachen und demokratische Rechte sukzessive abzubauen. Ramstein tötet vor allem unzählige Zivilisten im Ausland, aber es gefährdet eben auch die Demokratie in Deutschland und Europa. Diese Nebenwirkung wird von immer mehr Bürgern erkannt.

Kommt vom 8. bis zum 10. September nach Ramstein. Werdet Teil der Menschenkette und zeigt Gesicht auf den zahlreichen Demonstrationen und Veranstaltungen gegen diesen Standort.

Werdet Teil der Friedensbewegung.

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Harald Neuber (Amerika21.de)
Duration: 33:19
2017-08-30
Harald Neuber verbindet viel mit Südamerika. In den letzten Jahren besuchte er dreimal Venezuela, unter anderem als unabhängiger Wahlbeobachter.

Die einseitige Berichterstattung in den hiesigen Medien waren für ihn die Motivation, das alternative Medienportal „Amerika21“ vor knapp zehn Jahren mit zu gründen. Das unabhängige Portal berichtet über politische, ökonomische und soziale Hintergründe auf dem südamerikanischen Kontinent.

Wir sprachen mit Harald Neuber über die aktuellen Entwicklungen in Venezuela, und über die Perspektive der antiimperialen Kräfte in Südamerika.




Hier der Link zur Homepage von Amerika21: https://amerika21.de/

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Die Macher: Energieautark im Wohnwagon
Duration: 1:20
2017-08-26
10.000 Dinge besitzt ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland.

Welche dieser Gegenstände werden wirklich benutzt?

Fakt ist, dass diese Form des Wohlstandes eher eine Belastung ist, als dass sie das Leben wirklich lebenswerter macht. Weniger wäre nicht mehr weniger, sondern mehr, denn Eigentum belastet spätestens dann, wenn man externe Dienstleister braucht, um all die Gegenstände, die man besitzt, auch zu warten.

Die Zukunft kann anders aussehen. Lebenswerter. Alles, was man tun muss, ist sich von all dem Tand zu trennen, der nur als Staubfänger dient. Wer wesentlich weniger besitzt, benötigt auch deutlich weniger Wohnraum.

Noch cooler wäre es, nie wieder Miete zahlen zu müssen und am schärfsten vollkommen Energie-und Wasserautark zu wohnen und diesen Wohnraum je nach Lust und Laune auch noch zu wechseln.

Klingt utopisch, ist aber machbar! Heute! Jetzt!

KenFM besuchte in Österreich die Erfinder des Wohnwagons!

Autark und vor allem mit und in der Natur wohnen, ohne zu leben wie ein Einsiedler. Internet und warme Dusche, aber ohne auf Energieträger angewiesen zu sein, die nur durch NATO-Kriege erbeutet werden. Der Wohnwagon ist weit mehr als eine gemütliche Behausung, er ist ein Friedensprojekt.

Inhaltsübersicht:

00:00:06 Christian, Theresa und ihr Wohnwagon im Portrait

00:23:57 Die Manifestation einer Idee – Projektumsetzung ohne Bankkredit

00:35:20 Autarkie als Friedensprojekt

00:42:31 Wie komme ich an einen solchen Wohnwagon und welche weiteren Projekte gibt es?

01:20:49 Zu Besuch in der Zimmerei Berger

Hier der Link zu Homepage von Wohnwagon: https://www.wohnwagon.at/

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KenFM am Set: Ökologische Zeitbombe in Griechenland
Duration: 17:02
2017-08-22
Das Sprichwort: "Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen", stammt aus einer Zeit, in der auch ein Staat, der Pleite war, die Chance bekam, durch Schuldenschnitt oder Schuldenerlass wieder auf die Beine zu kommen.

http://www.tagesspiegel.de/politik/lo...

Auch Deutschland schaffte so nach dem Krieg den Wiederaufbau, denn 1953 wurde der neu gegründeten BRD auf der Londoner Schulden-Konferenz ein Großteil der 30 Milliarden erlassen, die die junge Republik noch an Altlasten mit sich herumschleppte.

Erstaunlicherweise gehörte Griechenland damals mit zu den großzügigen Gläubigern und das, obwohl die Soldaten der Wehrmacht Griechenland seinerzeit massiv verwüstet hatten.

https://www.welt.de/geschichte/zweite...

Das alles scheint speziell der aktuelle deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble vergessen zu haben, denn er besteht auch weiterhin auf den von ihm und seinen Freunden aus der Hochfinanz verfügten Sparkurs für Griechenland. Dass Athen mit der Einführung des Euros vor allem auf Pump lebte, ist bekannt.

Nur heute stellt aber kaum jemand die Frage, wer da wem Geld lieh und vor allem, warum nie nach echten Sicherheiten gefragt wurde.
Fest steht, dass Griechenland auch - aber vor allem - von deutschen Finanzdienstleistern in die Schuldenfalle gelockt wurde, obwohl man wusste, dass das Land die aufgenommenen Schulden nie zurückzahlen können würde. Womit auch? Griechenland ist keine Industrienation wie die BRD. Es lebt vor allem vom Tourismus.

Wer sich den Fall des hochverschuldeten Griechenlands dann genauer ansieht, kann erkennen, dass auch die deutsche Politik, als Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft, bewusst wegsah, als man in Athen die Milliarden an Euros aus Krediten vor allem dazu nutzte, um deutsche Wirtschaftsgüter zu erwerben. Der Boom der deutschen Wirtschaft ist auch ein Ergebnis dieser Lawine billigen Geldes in Griechenland.

Um wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen, hätte Hellas früher einfach die eigene Währung abgewertet. Das ist aber nicht mehr möglich, denn kein Land der Euro-Zone kann über die Einheitswährung souverän entscheiden. So kommt es, dass der Sparkurs Griechenlands die Rest-Wirtschaft vollkommen lahmgelegt hat.

Die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen liegt bei über 60 % und hat dafür gesorgt, dass die, die das Land umbauen sollen, ins europäische Ausland abgewandert sind. Auch nach Deutschland. Hier sorgen sie für zusätzlichen Druck auf dem Arbeitsmarkt.

30% der Griechen leben ohne jegliche Krankenversicherung, sie ist unbezahlbar, oder aber sie stehen sich als Patienten die Füße in den Bauch, um einen Arzttermin zu bekommen. Krankenwagen stehen herum, das Benzin ist zu teuer.

In so einer Situation ist Umweltschutz für die Menschen kaum noch ein Thema und das hat Folgen. In Sichtweite des Olymps hat die Stadt Katerini kein Geld mehr, um die seinerzeit auch mit deutschem Know-how errichtete Mülldeponie so zu betreiben, dass sie keine Gefahr für die Gesundheit der Menschen darstellt.

Während Deponie 1 noch einigermaßen versiegelt wurde, kippt man seit der Herrschaft von Schäuble & Co. den Müll auf Deponie 2 einfach nur noch ab. Anfallendes hochverseuchtes Abwasser, das früher aufgefangen und gefiltert wurde, gelangt in immer größeren Mengen in die Umwelt. Die Filteranlagen wurden aus Kostengründen stillgelegt und verrotten in der Sonne. Hier tickt eine ökologische Zeitbombe.

Mit dieser Giftbrühe gelangen krebserregende Stoffe ins Grundwasser. Aber auch der Strandtourismus, die wichtigste Einnahmequelle der Region, ist gefährdet. Wer bucht freiwillig seinen Badeurlaub, wenn er damit rechnen muss, in flüssigem Sondermüll zu planschen. Das Meer liegt in unmittelbarer Nähe der defekten Deponie.

Dass die Kommune Katerini den Müll einfach unter freiem Himmel verrotten lässt, hat einen einfachen Grund. Die Kassen sind so leer, dass die Müllgebühren zweckentfremdet werden. Krankenhäuser oder Straßenbau gehen vor. Zudem hat die linke Regierung im Juni mal eben 10.000 Müllmänner auf die Straße gesetzt.

https://deutsch.rt.com/europa/52831-g...

Die so eingesparten Löhne werden natürlich auch verwendet, um Kredite deutscher Geldinstitute zu bedienen. Ordnung muss sein. In Deutschland.

Diese Politik stinkt zum Himmel und ist menschenverachtend.

Experten, die mit ihrem Fachwissen bei der Sanierung der Mülldeponie helfen können, werden dringend gesucht. Bitte meldet Euch bei Elias Tsolakidis.

Hier die Email-Adresse: tsolakidis@sportools.de

Das Spendenkonto für die Griechenland-Nothilfe lautet:

Medikamenten-Nothilfe
IBAN: DE80 4306 0967 1134 2196 02
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nachdenKEN über: Aufruf zur Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ 2017
Duration: 4:34
2017-08-20
Von deutschem Boden geht Krieg aus, auch wenn die Bundesregierung sich auf Nachfragen in der Bundespressekonferenz dumm stellt oder wider besseren Wissens dreist lügt.

Die Rede ist von Ramstein in der Pfalz. Diese US Air Base ist der größte Militärstützpunkt außerhalb der USA. Von hier aus wurde der völkerrechtswidrige Nato-Krieg gegen Jugoslawien organisiert und das frisch wiedervereinigte Deutschland war aktiv mit dabei.

SPD und Grüne brachen das Völkerrecht. Ein Verbrechen, das nach den Nürnberger Prozessen nie wieder unbestraft bleiben sollte. Pustekuchen.

Aber es kommt noch dicker. Über Ramstein wurde der Irak in die Steinzeit zurückgebombt. Das legte den Grundstein für den IS und führt uns direkt nach Barcelona!

Was wir im Westen an Anschlägen erleben, ist die Rache einer Generation, die im mittleren Osten lebt und jeden Tag mit Killer-Drohnen konfrontiert wird.

Afghanistan, Libyen, Syrien - und völlig unter dem Radar, der Jemen - sind Staaten, in denen US-Drohnen, die via Ramstein gelenkt werden, Menschen willkürlich töten. Auf einen "Terroristen" kommen 40 Zivilisten, die Ramstein als Kollateralschaden verharmlost.

Ramstein ist ein Ort in Deutschland, an dem professionell und mit Hilfe von Maschinen täglich Mord organisiert und ausgeführt wird. Wer Mörder deckt, macht sich strafbar und gehört vor ein Gericht, auch wenn er sich im Wahljahr 2017 erneut auf das Kanzleramt vorbereitet. Aber auch die politische Resterampe hält sich bei Ramstein vornehm zurück oder formuliert Kritik eher butterweich.

Dabei wäre es so simpel. Wer von deutschem Boden aus Angriffskriege führt, missbraucht unsere Gastfreundschaft.

Kündigung lautet die einzig vertretbare Konsequenz und das ist machbar.

Wenn die Politik nicht den Mumm hat oder mit den Mördern im selben Boot sitzt, um Ramstein endlich dicht zu machen, müssen wir es tun. Die Bürger der Bundesrepublik!

Nie war der Zeitpunkt besser geeignet, denn die USA sind unter Trump für jeden sichtbar zum politischen Irrenhaus mutiert. Jetzt Ramstein dichtmachen und sich dann aus einer US-befehligten Nato verabschieden.

Sicherheit auf dem eurasischen Kontinent muss durch Eurasien selber organisiert werden. Kooperation statt Konfrontation, lautet die Lösung.

Es gibt viel zu tun:

Vom 3. - 10. September trifft sich die Friedensbewegung in Ramstein!

Vom 8. - 10. September gilt es, die Air Base selbst massiv mit eigener Präsenz zu behelligen.

Stören wir die Organisatoren von Mord und Totschlag, wo wir es können. Ramstein dichtmachen ist unser Ziel.

Kommt und zeigt Gesicht für den Frieden!

Hier der Link zur Kampagne: https://www.ramstein-kampagne.eu/

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KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Bittner ("Die Abschaffung der Demokratie")
Duration: 1:28
2017-08-19
Als Willy Brandt den Ausspruch von sich gab: "Mehr Demokratie wagen", hätte es den meisten von uns dämmern müssen. Wieso „mehr“?

Entweder wir leben in einer Demokratie oder das System, das uns als Demokratie verkauft wird, ist nur eine Simulation. Wenn es eine Simulation ist, dann muss sich der Souverän, sprich das Volk, wenn es mehr Demokratie wagen will, diese erst von einer Art Boss genehmigen lassen. Das aber beißt sich vollkommen mit dem, was man unter dem Souverän versteht. Man kann auch nicht frei sein und als Sklave leben müssen.

Ein Sklave, der von seinem Besitzer bei besonders unterwürfigen Verhalten Sonderrechte eingeräumt bekommt, mag diese Geste als Geschenk, als Freiheit, empfinden, nur bleibt er dennoch, oder gerade deshalb, ein Sklave. Freiheit bekommt man niemals geschenkt, man muss für sie kämpfen und sie sich, wenn es nicht anders geht, mit Gewalt erobern. Ist das eine strafbare Handlung?

Schon diese Frage zeigt, wie tief die Gehirnwäsche der modernen Sklavenhalter bei den Sklaven, sprich uns, gewirkt hat. Wir haben schon ein Problem damit, uns zu fragen, ob es strafbar sein kann, sich gegen einen unnatürlichen Zustand zur Wehr zu setzen. Der Unfreiheit.

Der Mensch kommt als freies Wesen auf die Welt! Menschen, die andere Menschen willkürlich zu Sklaven machen, sind das Problem, sie sind im Unrecht, sie begehen eine strafbare Handlung. Der Entzug von Freiheit um der persönlichen Macht willen, ist der Hof- und Haussport der sogenannten Eliten. Da Eliten immer in der Minderheit sind, können sie ihren Fimmel, die Massen nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen, nur gewährleisten, wenn sie diese einseifen. Der Begriff „Demokratie“ ist in diesem Zusammenhang die perfekte Täuschung.

Es gibt in den Schlüsselpositionen der Politik schlicht keinen echten Volksvertreter. Jeder, der zur Wahl steht, wurde von der Herrenklasse zuvor als zuverlässiger Sklave genehmigt. Wer diese geliehene Freiheit, sprich das Vortäuschen einer echten Alternative, missbraucht wird medial demontiert oder fährt Cabrio in Dallas.

Wolfgang Bittner ist mit seinen 75 Jahren lange genug auf diesem Planeten, um mit seiner Demokratie-Bilanz keine Rücksicht mehr nehmen zu müssen. Der gelernte Jurist und leidenschaftliche Schriftsteller ist seit den späten 70igern ein scharfer Kritiker des politischen Status quo. Er nennt im sogenannten Super-Wahl-Jahr 2017 Ross und Reiter, greift die Eliten scharf an und verzichtet dabei vollkommen darauf, sich eine Rückruder-Option offen zu halten.

Bittner hat das verordnete Sklavenleben in der Fake-Demokratie satt. Er steht seit langem aufrecht im Gegenwind und zeigt den Unterdrückern, den Imperialisten, auf diesem Planeten die Stirn.
Freiheit beginnt im Kopf, braucht Rückgrat und wenn es sein muss die Faust.

Wir bewegen uns mit Riesenschritten auf einen Krieg Wallstreet und Pentagon gegen den Rest der Welt zu. Wir, die NICHT-Elite wurden als Kanonenfutter ausgewählt und werden ideologisch längst wieder auf Ruhm, Ehre, Vaterland getrimmt, nur nennt man das heute „westliche Werte“ und „Kampf der Kulturen“.

Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf. Wer in der Scheindemokratie wartet, wird "demokratisch" verheizt.

Inhaltsübersicht:

00:02:15 Kindheit und Jugend: Flucht aus Schlesien

00:12:50 Bittners Werdegang bis zum Schriftsteller

00:24:52 Politische Strategie der USA, Russland-Bashing und mediale Propaganda

00:53:00 Generation @: Was man tun kann

01:05:01 Spaltung Europas und die NATO-Kriegspolitik

01:13:52 Pulverfass USA

01:17:05 Sind wir noch souverän?

01:27:02 Prognose zur Bundestagswahl

01:33:25 USA-Bild: Veränderung der Bewertung

01:39:33 Wirtschaftliche Beziehung und kulturelle Verbundenheit: Deutschland - Russland

Am 4. Oktober 2017 findet eine Vortragsveranstaltung mit Willy Wimmer und Wolfgang Bittner zum Thema "Der Einfluss der USA auf Europa – Die USA-EU-Russland-Krise" im Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin, statt. Beginn ist 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr).

Hier der Link zum Veranstaltungshinweis: https://kenfm.de/veranstaltung-wimmer...

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Pascal Luig (Kampagne "Stopp Air Base Ramstein")
Duration: 28:14
2017-08-16
Die Air Base Ramstein ist vielleicht die wichtigste Militärbasis der US-Armee außerhalb der USA. Die Kampfdrohnen könnten ohne die Relais-Station in dieser Air Base nicht fliegen. Bis zu 200.000 Tonnen Kriegsgerät werden hier gelagert und in die ganze Welt verschickt. Die Kommandozentrale für den gegen Russland gerichteten Raketenabwehrschirm ist hier ebenfalls stationiert.

Pascal Luig ist einer der Koordinatoren der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“. Die Friedensbewegung demonstriert seit zwei Jahren vor den Toren der Air Base und fordert deren Schließung.

Wir sprechen mit Pascal Luig über den Stand der Vorbereitungen der Demonstrationen, die Stimmung in der Region und die Chancen, das tägliche Morden aus der Pfalz zu beenden.

Hier der Link zur Kampagne: https://www.ramstein-kampagne.eu/

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KenFM am Set: Vor Ort die Welt retten in Weitersroda
Duration: 2:02
2017-08-14
Die Segel setzt man nicht mit Worten. Handeln ist angesagt, soll die Wende auf diesem Planeten klappen und sie muss klappen, schließlich haben wir keinen anderen Planeten im Kofferraum.

Nur, wie fang' ich es an? Wie finde ich als Einzelner zurück zur Natur?

Wie erlerne ich als Generation @, was Oma noch wusste? Wie werde ich Schritt für Schritt wieder autark?

All diese Fragen stellte sich schon vor Jahren der Historiker Florian Kirner und sang sich als Liedermacher "Prinz Chaos II." den Mut dazu an.

Dann kaufte er auf Pump ein "Schloss" in Thüringen, was eher einem Steinhaufen glich. Wichtiger war ihm das Land, was er dazu bekam.

Was zaghaft im Osten des Landes begann, kann sich inzwischen sehen lassen.

Florian Kirner und eine immer größer werdende Gruppe von jungen Menschen, die sich im Schloss Weitersroda einquartiert haben, zelebrieren hier nicht den Ausstieg aus der Zivilisation, sondern den Einstieg in eine nachhaltige Lebensweise. Laptop & Love. Im Team ist es gelungen, sich der Selbstversorgung zumindest zu nähern.

Unter dem Motto „Vor Ort die Welt retten" veranstaltete Kirner im Juli einen Tag der offenen Tür, um gemachte Erfahrungen mit jedem, der interessiert war, zu teilen.

In einer gemeinsamen Fishbowl, einer Gesprächsrunde an der jeder Gast vor Ort spontan teilnehmen konnte, wurden Themen der konkreten Veränderung des eigenen Lebensraumes offen diskutiert und mit einem begeisterten Publikum in Weitersoda geteilt.

Diese Fishbowl-Beiträge können für jeden Einzelnen als Anleitung verstanden werden, selbst ein „Macher“ im eigenen Leben zu werden. Ein Macher, der Macht hat, weil er etwas macht und nicht, weil er nur darüber redet, was „man“ besser hätte tun sollen.

Unsere Serie "Die Macher" geht hiermit in die nächste Runde. Werde auch DU ein Macher.

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Die Macher: Autarkes Leben auf Schloss Weitersroda
Duration: 25:04
2017-08-09
Die Segel setzt man nicht mit Worten. Handeln ist angesagt, soll die Wende auf diesem Planeten klappen und sie muss klappen, schließlich haben wir keinen anderen im Kofferraum.

Nur, wie fang ich es an? Wie finde ich als Einzelner zurück zur Natur?

Wie erlerne ich als Generation@, was Oma noch wusste? Wie werde ich Schritt für Schritt wieder autark?

All diese Fragen stellte sich schon vor Jahren der Historiker Florian Kirner und sang sich als Liedermacher "Prinz Chaos II." den Mut dazu an.

Dann kaufte er auf Pump ein "Schloss" in Thüringen, was eher einem Steinhaufen glich. Wichtiger war ihm das Land, was er dazubekam.

Was zaghaft im Osten des Landes begann, kann sich inzwischen sehen lassen.

Florian Kirner und eine immer größer werdende Gruppe von jungen Menschen, die sich im Schloss Weitersroda einquartiert haben, zelebrieren hier nicht den Ausstieg aus der Zivilisation, sondern den Einstieg in eine nachhaltige Lebensweise. Laptop & Love. Im Team ist es gelungen, sich der Selbstversorgung zumindest zu nähern.

Unter dem Motto "Vorort die Welt retten" veranstaltete Kirner im Juli einen Tag der offenen Tür, um gemachte Erfahrungen mit jedem, der interessiert war, zu teilen. KenFM war mit der Kamera dabei.

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Positionen 11: Der globale Marshallplan - Konzepte für eine Welt von morgen
Duration: 3:04
2017-08-06
"Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man Modelle, die das Alte überflüssig machen."

Dieser Ausspruch wird dem US-amerikanischen Architekten, Konstrukteur und Schriftsteller Richard Buckminster Fuller zugeschrieben. Der Kern der Aussage ist von zentraler Bedeutung, will man, dass sich die Zukunft wesentlich von der Gegenwart unterscheidet.

KenFM hat sich seit seinem Bestehen vor allem um die Analyse des Status quo bemüht. Diese Analyse war nötig, denn nur wer die "Ungereimtheiten" unserer Gegenwart bis ins Detail beleuchtet und damit entzaubert hat, kann eine Wiederholung alter Strukturen vermeiden bzw. alles dafür tun, dass sie nach einem Change nicht nur neuverpackt wieder aufgelegt werden.

Fakt ist, die menschliche Gesellschaft hatte trotz der recht verfahrenen Gesamtsituation noch nie die Chance, sich mit eigenen Medien fernab der lancierten Eliten-Propaganda eine wirklich eigenständige Meinung zu bilden. Eine ungeschönte Bestandsaufnahme der Gesamtsituation.

Was aber kommt dann? Wie wollen wir als Gesellschaft die Veränderung gestalten? Was können wir tun? Wie wollen wir es tun? Sind wir, über Jahrtausende an Führung gewöhnt, überhaupt in der Lage, untereinander solidarisch zu sein und an einem Strang zu ziehen?

Wer glaubt, die Antwort auf diese Frage könnte nur "Ja" lauten, erlebt in der 11. Ausgabe von Positionen, dass selbst Menschen, die alle im selben Boot sitzen, sich nicht automatisch als Teammitglieder verstehen. So fliegen auch die Fetzen.

Dieser Prozess ist wichtig, denn er zeigt, dass selbst die Pioniere einer neuen Zivilgesellschaft noch mit massiven Synchronisationsproblemen zu kämpfen haben. Hier besteht ein Spalt, der von der Spitze der Pyramide längst erkannt wurde und ausgenutzt wird.

Wenn die Basis sich in der Sache nicht einigt, nicht zusammenrauft, rückt das Ziel in immer weitere Ferne.

Das Ziel lautet Dezentralisierung und De-Globalisierung, wenn es um die bestehenden Machtstrukturen geht, aber es ist gerade deshalb nur im Team erreichbar.

Inhaltsübersicht:

00:55:39 Die Rolle des Staates in Zeiten eines neoliberalen Paradigmas

01:05:56 Das System des Waldes: Was es uns voraushat

01:20:51 Das System unserer Politik: zwischen Innovationsfeindlichkeit und Konsumismus

01:36:27 Energiewende: Wer für die Liberalisierung der Energiemärkte bezahlt

01:45:33 Nachhaltigkeit, Reichtumsverteilung, faire Besteuerung und die Rolle des Unternehmers

02:09:10 Vom starken Staat, Feindbildern und Solidarität

02:19:16 Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

02:40:32 Politische Modelle für die Zukunft: Direkte Demokratie, Geld als öffentliches Gut und Demokratie-fördernde Medien

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Prof. Rainer Mausfeld über die repräsentative Demokratie
Duration: 6:15
2017-08-05
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Vortrag "Die Angst der Machteliten vor dem Volk" von Prof. Rainer Mausfeld – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/rainer-mausfeld-die-...

Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich "Demokratie" nennt oder nicht.

Immer sind es nur sehr wenige, die bestimmen, was offiziell überhaupt gewusst wird. Umso allergischer reagiert jeder Machtapparat auf sogenannte Whistleblower, die man früher abwertend als Verräter bezeichnete. Verräter wie Snowden destabilisieren die Machtpyramide, indem sie dem Volk, den Massen, die Möglichkeit geben zu erkennen, wie man sie beherrscht. Herrschaft kann aber nur effektiv agieren, wenn sie unsichtbar bleibt.

Vor allem auf dem Feld der Sozialforschung hat die Elite gegenüber dem Bürger einen enormen Wissensvorsprung. Die Machthaber kennen das Wesen "Mensch" heute derart genau, dass sie ihn bis in die kleinsten Teile zerlegen und manipulieren können und das auch tun. Dass wir alle kaum etwas davon mitbekommen, stützt diese Aussage.

Wie kann es sein, dass wir z. B. in der BRD den größten Niedriglohnsektor der Welt haben und sich diese Massen nicht zusammenschließen, um den Verteilerschlüssel des Kapitals zu korrigieren? Wie kann es sein, dass 2016 nur acht Personen so vermögend sind wie 3,7 Milliarden, sprich die ärmste Hälfte des Planeten, und dennoch alles so läuft, als gäbe es diese Information nicht.

Das Machtsystem "Neoliberalismus" hat es geschafft, nahezu unsichtbar zu werden und zu herrschen. Es ist auf allen Feldern aktiv, während es gleichzeitig so fassbar ist, wie eine grüne Schlange im schlammigen Wasser. War da was?

Mit der Informationsrevolution werden die Karten neu gemischt. Der Staat bzw. die, die ihn zusammenstellen, haben das Monopol auf veröffentlichtes Wissen verloren.

Prof. Rainer Mausfeld ist eine Koryphäe, wenn es um das Enttarnen von Eliten-Macht geht. Sein aktueller Vortrag „Die Angst der Machteliten vor dem Volk“ hilft dem einzelnen, die Ohnmacht zu überwinden, die jeden beschleicht, wenn er versucht, im Alleingang das System zu durchschauen. Die Chance auf Veränderung beginnt im Kopf. Wissen ist der Schlüssel. Mehr Wissen bei den Massen.

Prof. Mausfeld hat noch eine Ausarbeitung des Vortrags mit einigen zusätzlichen Ergänzungen und ausführlichen Quellenhinweisen erstellt.

Die Ausarbeitung ist unter diesem Link verfügbar:
http://www.uni-kiel.de/psychologie/ma...

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Sonja Karas
Duration: 32:17
2017-08-02
Sonja Karas stieg 2013 in die Politik ein, weil sie konkret und direkt vor Ort in Brandenburg etwas verändern wollte.

Im Bestreben für eine ökologische und soziale Politik zu kämpfen, erschien ihr die Mitgliedschaft bei der Partei Bündnis90/Die Grünen naheliegend.

Als Quereinsteigerin mit ihrer zielstrebigen und ehrlichen Art eroberte sie die Herzen der Menschen im Sturm und fand sich schon kurze Zeit später im Landesvorstand der Partei wieder.

Doch es dauerte nicht lange, da wurde ihr genau diese „Art“ konkret und authentisch etwas verändern zu wollen, zum Hindernis innerhalb der Parteistruktur: Sie fing an „anzuecken“.

Wir sprechen mit Sonja Karas über ihre Erfahrungen als Kommunalpolitikerin und über die Widerstände, mit denen sie in ihrer neuen Position als kämpferische Quereinsteigern umgehen musste.

Die ökologische Wende ist unzweifelhaft notwendig für das Überleben der Menschheit. Welche Chancen haben wir? Wo sind die Potenziale für eine ökologisch-soziale Veränderung? Und was kann jeder Einzelne konkret und vor Ort tun, um eine bessere Zukunft zu gestalten?

All diesen Fragen stellt sich Sonja Karas im Gespräch am „Roten Tisch“.

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KenFM im Gespräch mit: Heinz-Josef Bontrup
Duration: 1:29
2017-07-31
Prof. Heinz-Josef Bontrup ist der Muhammad Ali der deutschen Wirtschaftswissenschaftler.

Er provoziert den Gegner noch während dieser in seiner Ecke sitzt, um ihn dann mit ein paar gut platzierten Argumenten auf die Matte zu schicken.

Wer Bontrup mal live an der Westfälischen Hochschule erlebt hat, muss zugeben, dass sich der Profi für Arbeitsökonomie vor allem für den lohnabhängigen Arbeiter in den Ring wirft.

Bontrup ist stocksauer und dafür gibt es einen Grund. Er rechnet Merkel & Co. seit Jahren vor, dass echte Vollbeschäftigung in Deutschland möglich wäre und, dass dabei alle Seiten gewinnen können.

Als Sprecher der „Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik“ hat Bontrup auch im Deutschen Bundestag immer wieder versucht, die jeweiligen Wirtschaftsminister für seine Ideen eines fairen Arbeitsmarktes zu begeistern. Oft, sehr oft, hatte er dann aber das Gefühl, dass die, die ihm gegenüber saßen, von der Materie nur oberflächlich etwas verstanden.

Wirtschaftswissenschaft ist, anders als Physik oder Chemie, keine Naturwissenschaft. Der untersuchte Gegenstand, der Markt, wurde von Menschen gemacht, kennt keine festen Regeln, sondern gehorcht eher einer Ideologie.

Gerade deshalb will sich Prof. Bontrup nicht mit dem Status Quo abfinden. Es gibt eine Alternative zu Hartz IV, Niedriglohnsektor, Lohndumping und Altersarmut.

Es geht um einen fairen Verteilerschlüssel. Mehr echte Mitbestimmung durch den Arbeitnehmer und das Beenden der Lobby-Politik, die vor allem den großen Kapitalbesitzern dient, während immer mehr Menschen um ihren Job bangen müssen, Überstunden schieben oder aber wegrationalisiert werden.

Bontrup ist kein Theoretiker, er kennt alle Seiten des Marktes: Werkbank, Forschung und Wissenschaft. Das macht seine Argumente und Kritik so plausibel.

Kaum geht der Gong, knallt er der Politik 90 Minuten einen vor den Latz. Er will eine andere Ordnung im System selbst und keine Brosamen der Beschwichtigung.

Inhaltsübersicht:

00:01:51 Arbeitgeber und Arbeitnehmer vs. Unternehmer und abhängig Beschäftigte

00:12:51 Ungleiche Vermögensverteilung und ihre Rolle bei Finanzkrisen

00:20:33 Der Beginn der Massenarbeitslosigkeit und mögliche Wege aus der Krise

00:39:10 Wohin steuert Deutschland?

00:55:17 Der Lebenszyklus der Gewerkschaften

01:15:43 Heinz-Josef Bontrups Konzept zur Beendigung der Massenarbeitslosigkeit

01:30:17 Das widersprüchliche Verhältnis eines demokratischen Staates zu einer autokratischen Wirtschaft

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Bernhard Trautvetter über Agents Provocateurs bei Demonstrationen
Duration: 5:04
2017-07-28
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Bernhard Trautvetter – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/bernhard-trautvetter...

"Militärisches Gleichgewicht ist keine Friedensgarantie, sondern eher eine Herausforderung zu kriegerischem Kräftemessen."

Wer diese Erkenntnis von Carl Friedrich von Weizsäcker ernst nimmt, kann sich nur an den Kopf fassen, wenn er sich die Ausgaben für militärisches Gerät 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ansieht. Hat die Menschheit wirklich so wenig aus diesem Blutbad gelernt? Offensichtlich.

Nicht nur, dass wir heute mehr Atombomben besitzen, um die Erde gleich mehrfach in die Luft zu sprengen, nein, wir tun auch alles dafür, dass der Krieg immer stärker automatisiert wird.

Filme, wie Terminator oder 12 Monkeys, scheinen eher eine Inspiration, denn ein abschreckendes Beispiel für die Planer zukünftiger Kriege gewesen zu sein.

Ganz vorne mit dabei ist die NATO. Als gäbe es keine edleren Ziele auf diesem Planeten, als möglichst effizient Menschen durch Maschinen schlachten zu lassen. Die NATO, ein schon heute bis an die Zähne bewaffnetes "Verteidigungsbündnis", bereitet sich auf eine Zukunft vor, in der Menschen für den Krieg nur noch als Opfer vorgesehen sind.

Die Täter werden in Zukunft Maschinen sein, die vollautomatisch entscheiden, wer vernichtet wird, wer überleben darf. Das alles ist kein Alptraum in ferner Zukunft, es ist schon heute Teil der Praxis.

KenFM sprach mit dem Friedensaktivisten Bernhard Trautvetter über die Zukunft des Krieges und damit über die Zukunft der Menschheit.

Während es dieser Spezies nicht gelingt, den Überfluss an Grundnahrungsmitteln fair auf diesem Planeten zu verteilen, ist es überhaupt kein Problem, jederzeit und an jedem Ort Menschen mit militärischem High-Tech-Gerät umzubringen.

In Zukunft soll das auch ohne die persönliche Entscheidung eines echten Menschen geschehen. In Zukunft töten Programme. Man nennt das die „Militärische Intelligenz“, doch die ist ein Widerspruch in sich.

Geplante Friedensaktionen:




Vom 8. bis 9. September: Kulturfestival, Camp, den Kongress und die Menschenkette gegen die US-Army-Air-Base Ramstein und die dortige Relaisstation des völkerrechtswidrigen Drohnenkrieges ramstein-kampagne.eu




3. Oktober: Friedensaktion gegen die Nato- und Bundeswehr-Luftleitzentrale in Kalkar




7. und 8. Oktober: Essener Friedenskundgebung gegen die Konferenz der Nato-Einrichtung „Joint Air and Space Power Competence Centre (JAPCC)“ zum Thema „Abschreckung – konventionell und nuklear“ in der Messe Essen, bisherige Aktionen dazu unter: www.demo-kalkar.de und www.no-natom-krieg.de

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KenFM am Telefon: Willy Wimmer zur Selbstanzeige bei Mercedes-Benz wegen illegaler Absprachen
Duration: 18:10
2017-07-27
Als am 14. April 1912, gegen 23.40 Uhr, der Luxuskreuzer Titanic einen Eisberg touchierte, lief der Betrieb an Bord noch lange, sehr lange so weiter, als ob nichts geschehen wäre. Das Ende der Geschichte ist bekannt. Die Titanic sank und nahm den größten Teil ihrer Passagiere mit auf den Grund.

Ein ähnliches Szenario könnte vor uns liegen. Während die Nation in den Sommerferien weilt, macht der Erfinder des Automobils, Mercedes Benz, mit einer Selbstanzeige auf sich aufmerksam. Es geht um illegale Absprachen mit den anderen großen Autobauern BMW und der Volkswagengruppe, zu der unter anderem Audi, Porsche und Seat gehören.

Im Falle eines Schuldspruchs hätte die deutsche Autobranche ein ernsthaftes Problem. 10 % des Jahresumsatzes könnten als Strafe verhängt werden, aber was noch schlimmer ist, Millionen Kunden könnten einen Schadensersatz fordern, wenn sich z. B. herausstellt, dass ihre teuer bezahlte Euro-Norm 5 oder 6 gar nicht dem Standard entspricht. Schon jetzt fordern deutsche Spediteure 100 Millionen Schadensersatz.

Warum hat sich Mercedes selber angezeigt?

Wieso gibt der Konzern an, Gesprächsprotokolle zu besitzen, die ihn und die Konkurrenz belasten?

Handelt es sich hier wirklich nur um einen Industrieskandal bei dem die Betroffenen plötzlich ihre Gewissen entdeckt haben oder ist hier unter Umständen etwas völlig anderes im Spiel?

Das Drücken der Aktienkurse, um die Unternehmen über ausländische Großbanken aufkaufen zu lassen.

+++
(!) Veranstaltungshinweis (!)

Vortragsveranstaltung mit Willy Wimmer und Wolfgang Bittner in Berlin:

"Der Einfluss der USA auf Europa – Die USA-EU-Russland-Krise"

4. Oktober 2017
Kino Babylon/ Rosa-Luxemburg-Straße 30/ 10178 Berlin
19.00 Uhr 
Eintritt: 12,- EUR
Tickets hier: http://www.babylonberlin.de/literatur...

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Christian Kreiß über das System der Produktentwicklung: Profitmaximierung vs. Kundenzufriedenheit
Duration: 3:16
2017-07-25
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Dr. Christian Kreiß – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/christian-kreiss/

Es gab Zeiten, da herrschte der Mangel.

Wer sich etwas anschaffen wollte, musste nicht nur lange sparen und dann bar bezahlen, er musste vor allem auf das jeweilige Produkt warten. Konsumgüter, die rar sind, haben einen höheren Wert.

Auch emotional. Man verbindet mit ihnen auch das, was man Vorfreude nennt.

Die Zeit der Vorfreude ist vorbei. Die Gegenwart hält nahezu alles im maximalen Überfluss für uns bereit. Man kauft in Raten und finanziert das meiste über Kredit.

Diese schöne neue Hochglanzwelt hat den Nachteil, dass ab einem bestimmten Punkt Sättigung eintritt. Irgendwann hat auch jeder Single-Haushalt alles, was er benötigt, in doppelter Ausführung. Dann bricht das sich immer schneller drehende Konsumkartenhaus in sich zusammen.

Hierin besteht die Achillesferse des Kapitalismus. Marktsättigung. Um dieser „Gefahr“ entgegenzuwirken, haben sich die großen Kapitalbesitzer und Produzenten schon vor sehr langer Zeit zu Kartellen zusammengeschlossen. Bei aller Konkurrenz erkannte man ein gemeinsames Ziel. Die hergestellten Waren hielten zu lange. Also verständigte man sich auf nahezu allen Gebieten auf eine Technik, die man Obsoleszenz nennt.

Geplanten Verschleiß. Wer heute einen Drucker kauft, kennt das Problem. Kaum ist die Garantie abgelaufen, gibt das Gerät seinen Geist auf und kann nicht repariert werden. Oder aber, die Kosten hierfür stehen in keinen Verhältnis zu einem Neukauf.

Geplanter Verschleiß ist der Motor der sogenannten Konsumgesellschaft. Wir kaufen für die Müllhalde, ohne dass wir uns über die Auswirkungen groß Gedanken machen. Das ist Teil der Technik, mit der der angebliche "König" Kunde im Hamsterrad gehalten wird. Der künstliche Verschleiß, dem heute alle Produkte unterliegen, wurde so „eingebaut“, dass er unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt. Das geht vor allem daher, dass ein Durchnittshaushalt heute über rund 10.000 Produkte verfügt. Wer weiß da schon noch, wann er was gekauft und wie lange es tatsächlich gehalten hat.

KenFM traf sich mit Dr. Christian Kreiß.

Kreiß hat sich über Jahre immer wieder mit der geplanten Obsoleszenz auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss, dass unser Planet an dieser kapitalistischen Technik zugrunde geht.

Wir, die Konsumenten in der Wegwerfgesellschaft, gehen mit diesem Planeten um, als hätte wir noch einen weiteren im Kofferraum. Der Ast, auf dem wir sitzen und an dem wir sägen, knarzt bereits.

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Me, Myself and Media 36 - History statt Hysterie: G20 im nationalen Gedächtnis
Duration: 1:11
2017-07-21
Wenn heute zwei Menschen in Deutschland über den G20 Gipfel sprechen und dabei ihren Standpunkt austauschen, ist ihnen nur selten bewusst, dass sie dabei auf Bilder zurückgreifen, die von den Konzernmedien verbreitet wurden. Diese Medien sind nicht neutral, denn sie müssen als DAS Sprachrohr derer dekodiert werden, die zum G20 geladen haben.

Die Massenmedien sind der zwölfte Mann in einer Fussballmannschaft, nur dass dieser NICHT als neutraler Schiedsrichter aufläuft. Wie ein solches Spiel ausgeht, liegt auf der Hand.

Historische Ereignisse lassen sich durch die Auswahl der Bilder, mit denen sie in das Gedächtnis der Nation eingehen, schwer manipulieren und diese Technik wurde auch in Hamburg exzessiv angewendet. Die meisten von uns haben, wenn sie über den G20 Gipfel in Hamburg sprechen, Bilder von randalierenden schwarz vermummten Personen im Kopf, während kaum noch jemand über die 76.000 friedlichen Protestierenden spricht, die den Gipfel in Hamburg eröffnet hatten.

Wer entscheidet über die Gewichtung der Bilder und welche politische Botschaft soll hier subtil unters Volk gebracht werden?

Erstaunlich ist, dass ausgerechnet diejenigen, die sonst pauschal von "Lügenpresse" sprechen, wenn sie Spiegel, FAZ, Süddeutsche Zeitung oder ARD & ZDF meinen, eben diese Presseerzeugnisse zitieren, wenn dort sämtliche Gewalttäter des G20 als linke Extremisten bezeichnet werden.

Diese Reaktion wurde von den Bildgestaltern des G20 kalkuliert und funktioniert so zuverlässig, wie der Pawlow'sche Reflex. Zeig einem politischen Lager dessen Feindbild und du kannst es beliebig manipulieren. Exakt das geschieht aktuell.

Konservative und Linke schlagen sich gegenseitig die Schädel ein und die Eliten, die allein durch Auswahl, Gewichtung und Montage eben diesen Effekt herbeigeführt haben, machen so weiter wie gehabt.

Das ist der eigentliche Gipfel.

In der aktuellen Ausgaben von MMM 36 geht es darum, die ewig gleiche Technik des Einseifens der Massen en detail aufzuzeigen und damit die mediale Hysterie zu entschärfen.

Nichts an Hamburg war neu. Im Gegenteil. Die Geschichte ist voll von gewalttätigen Aktionen gegen die Machthaber, nur wird es Zeit, endlich Lehren aus dieser Geschichte zu ziehen. Ein Gang ins Archiv ist hier dringend zu empfehlen.
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Eine Inhaltsübersicht und Quellenhinweise findet ihr auf unserer Homepage.

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Zain Raza
Duration: 29:35
2017-07-19
Zain Razas Leben nahm viele Umwege. In Deutschland geboren, kam er über Pakistan und die USA wieder zurück und startete das unabhängige Nachrichtenportal acTVism Munich.

Binnen kürzester Zeit baute er ein professionelles Netzwerk für kritischen Journalismus auf und acTVism Munich wuchs zu einer dynamischen Gruppe heran.

Wir sprechen mit Zain Raza über seine Erfahrungen im unabhängigen Journalismus, die Chancen und Gefahren der internetbasierten Kommunikation und den Beitrag, den jeder für einen Wandel leisten kann.

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KenFM-Spotlight über investigative Journalisten
Duration: 2:03
2017-07-17
Ausschnitt aus dem Gespräch über "Das Netzwerk" – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/das-netzwerk/

Wir schreiben das Jahr 1984. Der Überwachungsstaat, Rufname "Orwell-Staat", ist Realität geworden. Einziger Unterschied: er fühlt sich nicht so an, wie im Buch des gleichnamigen Autors.

Auch in der Jahreszahl lag der Autor leicht daneben. Statt 1984 wurde es 2017. Aber sonst?!

Ein Staat, in dem es dem Bürger nicht mehr gelingt, Geheimnisse vor dem Apparat zu haben, während dieser in Hinterzimmern Gesetze für oder besser gegen den Bürger auf den Weg bringt, an die er sich selber nicht hält, ist alles, nur keine Demokratie.

Demokratie lebt von Transparenz und Vertrauen der Bürger untereinander. Demokratie lebt davon, dass der Staatsapparat sich als Dienstleister gegenüber dem Souverän versteht. Der Staat ist wie ein Auto, in dem der Fahrer den Kurs bestimmt und der Motor die Arbeit macht, für die ihn der Mensch konstruiert hat. Der Staat hat sich an das Gesetz zu halten. Er steht nicht über dem Gesetz. Das Gesetz definiert ihn.

Das Leben 2017 in der BRD läuft anders. Privilegien wurden vom Staat verrechtlicht. Parallel dazu ist ein immer größerer Teil der Bevölkerung abgehängt und wird mit Brot und Spielen in der Warteschleife gehalten. Menschen ohne Arbeit sind nur alle vier Jahre für den Staat interessant und lästig, wenn sie sich aus der eigenen Lethargie erheben, um via Wahlen Rache an denen zu üben, die zu groß sind, um zu fallen.

Doch selbst wenn man sich einer legalen Protestbewegung anschließt, jeder der digital kommuniziert ist gläsern und über Metadaten in seinem Verhalten nahezu vollständig zu berechnen. Wer diesen Umstand, diese Tatsache, tatsächlich so öffentlich formulieren würde, bekäme das Label "Verschwörungstheoretiker" quasi automatisch verpasst.

Spätestens seit der sogenannten Finanzkrise 2008, die in Wahrheit eine der größten Enteignungswellen der jüngsten Geschichte darstellt, hat die globale Elite erkannt, dass nur weltweite Überwachung sie vor der Wut der Bevölkerung schützen kann. Der hier beschriebene Gesamtzustand ist zu komplex, zu angstmachend, um ihn in einem Sachbuch in der Hoffnung auf den Markt zu werfen, die Menschen mögen sich mit dem Status quo beschäftigen.

Das Absurde der Informationsgesellschaft ist einerseits die geradezu explodierende Informationsflut und andererseits die Bereitschaft zur vollständigen Verdrängung des politischen Klimas.

Wer den Bürger dennoch erreichen will, wählt immer häufiger die Form des Romans. Der Roman lässt es zu, den Leser mit sich selber zu konfrontieren, ohne dass dieser an einer Überdosis Status quo in die Depression verfällt.

"Das Netzwerk" lautet der Titel einer fiktionalen Geschichte, die sich um Überwachungsstaat, Hacker, Geheimdienste und die noch übrig gebliebene Freiheit unserer Tage bemüht.

Man kann das Buch als Unterhaltung verstehen. Der Autor, ein Urheberrechtsanwalt, der seit Jahrzehnten im Milieu recherchiert und bewusst nicht namentlich in der Anmoderation genannt werden möchte - ein Novum selbst bei KenFM - würde es allerdings begrüßen „das Netzwerk“ als das zu sehen, was es wirklich ist: eine Warnung. Zu einer Realität, die viele für eine Übung halten.

Am 7. März, wurde zum wiederholten Male in Deutschland das Zusammenspiel zwischen Polizei und Bundeswehr geprobt.
Bundesinnenminister De Maiziere ließ dazu wissen: "Ein solches Zusammenwirken muss geübt werden, die Räder müssen ineinander greifen, die Meldewege müssen funktionieren“. „Es ist wichtig, dass wir uns auch auf Undenkbares vorbereiten, damit in einer solchen Lage agiert werden kann", fügte er hinzu.

Doppelsprech ist längst Umgangssprache. Wer mit der deutschen Nazi-Geschichte im Rücken die Bundeswehr ohne rot/braun zu werden für polizeiliche Aufgaben innerhalb Deutschlands einsetzt, ist längst auf dem Weg in einen neuen Faschismus.

Schöne neue Welt.

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Christian Kreiß über Profit und den Kreislauf leistungsloser Einkommen
Duration: 1:34
2017-07-15
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Dr. Christian Kreiß – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/christian-kreiss/

Es gab Zeiten, da herrschte der Mangel.

Wer sich etwas anschaffen wollte, musste nicht nur lange sparen und dann bar bezahlen, er musste vor allem auf das jeweilige Produkt warten. Konsumgüter, die rar sind, haben einen höheren Wert.

Auch emotional. Man verbindet mit ihnen auch das, was man Vorfreude nennt.

Die Zeit der Vorfreude ist vorbei. Die Gegenwart hält nahezu alles im maximalen Überfluss für uns bereit. Man kauft in Raten und finanziert das meiste über Kredit.

Diese schöne neue Hochglanzwelt hat den Nachteil, dass ab einem bestimmten Punkt Sättigung eintritt. Irgendwann hat auch jeder Single-Haushalt alles, was er benötigt, in doppelter Ausführung. Dann bricht das sich immer schneller drehende Konsumkartenhaus in sich zusammen.

Hierin besteht die Achillesferse des Kapitalismus. Marktsättigung. Um dieser „Gefahr“ entgegenzuwirken, haben sich die großen Kapitalbesitzer und Produzenten schon vor sehr langer Zeit zu Kartellen zusammengeschlossen. Bei aller Konkurrenz erkannte man ein gemeinsames Ziel. Die hergestellten Waren hielten zu lange. Also verständigte man sich auf nahezu allen Gebieten auf eine Technik, die man Obsoleszenz nennt.

Geplanten Verschleiß. Wer heute einen Drucker kauft, kennt das Problem. Kaum ist die Garantie abgelaufen, gibt das Gerät seinen Geist auf und kann nicht repariert werden. Oder aber, die Kosten hierfür stehen in keinen Verhältnis zu einem Neukauf.

Geplanter Verschleiß ist der Motor der sogenannten Konsumgesellschaft. Wir kaufen für die Müllhalde, ohne dass wir uns über die Auswirkungen groß Gedanken machen. Das ist Teil der Technik, mit der der angebliche "König" Kunde im Hamsterrad gehalten wird. Der künstliche Verschleiß, dem heute alle Produkte unterliegen, wurde so „eingebaut“, dass er unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt. Das geht vor allem daher, dass ein Durchnittshaushalt heute über rund 10.000 Produkte verfügt. Wer weiß da schon noch, wann er was gekauft und wie lange es tatsächlich gehalten hat.

KenFM traf sich mit Dr. Christian Kreiß.

Kreiß hat sich über Jahre immer wieder mit der geplanten Obsoleszenz auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss, dass unser Planet an dieser kapitalistischen Technik zugrunde geht.

Wir, die Konsumenten in der Wegwerfgesellschaft, gehen mit diesem Planeten um, als hätte wir noch einen weiteren im Kofferraum. Der Ast, auf dem wir sitzen und an dem wir sägen, knarzt bereits.

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KenFM im Gespräch mit: Petra Plininger (www.buergerkandidaten.de)
Duration: 1:10
2017-07-13
"Mehr Demokratie wagen", war seinerzeit die Kernbotschaft von Willy Brandt. Das ist lange her, ohne dass viel geschehen wäre.

Noch immer verstehen die meisten Deutschen Demokratie dahingehend, dass sie sich bitte alle vier Jahre in einer Wahl-Kabine einzufinden haben, um dort ihr Kreuz zu machen. Im Nachhinein befragt, geben viele Menschen dann zu, das geringere Übel gewählt zu haben. Von mehr Demokratie wagen ist das ziemlich weit entfernt.

Das ließe sich simpel ändern, denn das, was man für mehr Demokratie vor allem benötigt, ist schon da. Das Netz.

Das Netz bietet ungeahnte Möglichkeiten, sich unabhängig von Politik und klassischen Institutionen politisch zu engagieren. Man benötigt heute keine Partei mehr, um sich z. B. selber wählen zu lassen oder einen guten Bekannten in den Bundestag zu wählen. Die Möglichkeit, als Direktkandidat seines Wahlkreises nach Berlin zu gehen, ist simpel. Alles, was man dazu benötigt, ist eine entsprechende Anzahl von Stimmen.

Wie wäre es, wenn die Hälfte des aktuellen Bundestages durch eben diese Direktkandidaten ersetzt würde? Bürgerkandidaten. Das ist 2017 möglich wenn WIR, die Bürger der Republik, es einfach umsetzen.

Die Demokratie-Verteidigerin und CETA-Klägerin Marianne Grimmenstein hat mit dem Portal www.buergerkandidaten.de diese Idee konkret gemacht. Jetzt liegt es an uns, diesen neuen, parteiunabhängigen Kandidaten unsere Stimme zu geben. Der Unterschied zum klassischen Politiker besteht vor allem darin, dass der Bürgerkandidat sich verpflichtet, jede Entscheidung zuvor immer mit seinem Wahlkreis abzustimmen. Fraktionszwang war gestern.

Inhaltsübersicht:

00:00:35 Vorstellung der Person Petra Plininger und ihres Projekts

00:10:12 Gemeinwohl-Ökonomie und die Idee der Bürgerkandidaten

00:20:19 Systemfrage: Wahlen, Demokratie und Bürgerteilhabe

00:29:27 Kooperation statt Konkurrenz - über Glück und Vorbilder

00:35:44 Krieg und Ausbeutung beenden und die Teilhabe der Bürger realisieren

00:50:20 Einzug der Bürgerkandidaten in den Bundestag und der Umgang mit Macht

01:00:07 Gemeinsamkeiten finden: Werte, Glück, Glaube und Gesellschaft

01:04:35 Infos und Voraussetzungen für das Projekt „Bürgerkandidaten“

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Boxenstopp: Rainer Rupp über die Rückrufaktion Golf
Duration: 55:04
2017-07-12
Der G20-Gipfel in Hamburg ist über die Bühne und mit ihm auch die Randale, über die noch immer alle reden. Dass das, was in Hamburg geschehen ist, im internationalen Vergleich höchstens eine laute Party war, wird einem schnell klar, wenn man sich den Mittleren Osten ansieht.

In denselben Nachrichten, in denen über das Chaos von Hamburg berichtet wird, als hätte hier der Dritte Weltkrieg stattgefunden, werden die Kämpfe von Mossul oder Aleppo nur am Rande erwähnt. Dort stabilisiert sich die Lage, heißt es beschwichtigend, während statt eines Schwarzen Blocks, Panzer durch die Gassen rollen.

Stimmen bei uns die Relationen noch? Kaum. Das erklärt, warum die eigentliche Headline des G20-Gipfels nirgends zu lesen war:

"Warum hat der König von Saudi-Arabien erst das Hotel Vier Jahreszeiten komplett gemietet und im Anschluss mit Panzerglas ausbauen lassen, um dann spontan seinen Besuch in Hamburg zu canceln?"

Hat dieser Reißschwenk etwas mit der saudischen Pistole an der Schläfe Katars zu tun oder ist da noch mehr im Busch?

Ja. Es hat und es ist mehr.

Am Golf bahnt sich ein Super-Gau an. Der größte Öl-Produzent der Region steht vor einer Implosion, denn die einst stabilen Terror-Bündnisse im Umfeld gewinnen nicht wie versprochen die angezettelten Kriege. Sie arbeiten stattdessen auf eigene Rechnung und jetzt auch gegen die eigenen Auftraggeber.

Status quo ist:

Syrien hat dank stabiler Partner wie Russland und Iran dafür gesorgt, dass Saudi-Arabien, die Türkei, Ägypten und der Rest der Golf-Staaten ihr Gesicht verlieren. Trump dealt mit Putin eine Waffenruhe in Syrien aus und auf Al Jazeera darf Al-Qaida gegen den Iran mobilmachen, während die Regierung in Doha von Teheran mit Anti-Schiffsraketen beliefert wird, um saudische Kriegsschiffe zu versenken.

Das wäre so, als ob die AFD Sarah Wagenknecht einladen würde, damit diese gegen Gauland pöbelt, während Frau Petry Geld an Oscar Lafontaine überweist, damit der sich in Frankreich für Le Pen engagiert. Eine irre Kombination, die am Golf noch bizarrer läuft.

Das Israel verletze IS-Kämpfer, die von Riad finanziert werden, in speziellen Lazaretten wieder zusammenflickt, um sie wieder Richtung Damaskus zu schicken, ist bekannt. Was aber denken sich die Türken dabei, wenn sie die von den USA unterstützten Kurden bekämpfen und in Katar neben den USA jetzt ein eigenes Militärcamp betreiben?

Wer steigt da noch durch? Rainer Rupp!

Die folgenden knapp 60 Minuten kreisen um das Pulverfass und Irrenhaus Middle East, das seit der Westen dort Frau Holle in NATO-olive spielt und Bombenteppichen ausschüttelt, um mehr Demokratie zu wagen, kaum noch wieder zu erkennen ist.

Der saudische König Salman ibn Abd al-Aziz war nicht auf dem G20 und das bedeutet nichts Gutes. Okay, was auf der Schanze passiert ist, war ein lautes Wochenende für HH, aber das, was uns am Golf erwartet, wenn in Saudi-Arabien geputscht wird, kommt dagegen einem Erdbeben gleich. Stärke 9,0.

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Boxenstopp: Pedram Shahyar über die Geschichte der globalen Proteste
Duration: 51:21
2017-07-11
Die Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg haben das Land erschüttert. Die Bilder von blinder Wut, Plünderungen, Vandalismus und Gewalt, der Gewalt wegen, gingen auch international durch die Presse und haben dem Image der Hansestadt und dem Bild des aufgeräumten Deutschlands schwer geschadet.
http://www.telegraph.co.uk/news/2017/...

Verband man Deutschland unlängst noch mit dem Begriff "Willkommens-Kultur", wird es aktuell eher im Zusammenhang mit Krawallen und Schwarzer Block gegoogelt.

Speziell über den sogenannten Schwarzen Block wird in diesen Tagen viel geschrieben, ohne dass dem Otto Normalbürger erklärt würde, was es mit dieser sehr aggressiven Form der Demonstration auf sich hat.

Pedram Shahyar ist Soziologe und Bewegungsforscher und hat sich über Jahre mit sozialen Bewegungen jeglicher Couleur befasst. Er war oft Beobachter an sozialen Hotspots.

Im Gespräch mit KenFM erklärt er die lange Geschichte sozialer Proteste und weist in diesem Zusammenhang auf ein Land hin, in dem gewalttätige Ausschreitungen gegen den Staat, Schwarze Blöcke bei Demonstrationen und die Bereitschaft, dem vorherrschenden Wirtschaftssystem auch mit roher Gewalt entgegenzutreten, eine lange Tradition hatten. Die USA.
https://www.washingtonpost.com/news/m...

Der globale Kampf gegen den Neoliberalismus hatte lange sein Epizentrum in Seattle und später in New York. Seinerzeit gab es eine breite Allianz aus Gewerkschaften, Linken, Konservativen, Kleinunternehmern und Verbänden gegen den Kurs des Raubtier-Kapitalismus, der vor allem von Wall-Street-Profiten getrieben wurde und wird.

Dieses Bündnis wurde spätestens mit dem 11. September 2001 zerschlagen. Die USA hatten über Nacht einen neuen Feind und der kam offiziell aus dem Ausland.

Wer nach den Anschlägen von New York weiter gegen die amerikanischen Global Player mobilmachen wollte, wird von der Konzernpresse seitdem als Verräter und Anti-Patriot dargestellt.

Wohin mit der Wut? Sie schwappt rund um den Globus, ähnlich wie das FIAT-Money keine Grenzen kennt. Auch Europa geriet so immer stärker in den Fokus. Wer heute Hamburg als Überraschung empfindet, kann sich wohl nicht mehr an die Occupy Wall Street-Proteste erinnern.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft...

Die Exzesse in der Hansestadt haben eine lange Geschichte. Es wird Zeit, dass diese Geschichte des sozialen Widerstands, auch mit roher Gewalt, in die Allgemeinbildung eingeht und verstanden wird. Nur wer seine brutale Vergangenheit kennt, kann die Zukunft friedlicher gestalten.

Hamburg ist Teil eines globalen Prozesses. Es geht um Macht, Machtverlust und den Preis, den dieser Kampf "Reich gegen Arm" kostet. Es geht darum, neue Methoden der politischen Auseinandersetzung zu erarbeiten. Auch hier haben wir es mit einem gesellschaftlichen Prozess zu tun. Die Medienrevolution beschleunigt, was wir global wissen, aber sie macht es umso schwerer, diese Informationsflut auch lokal in ein neues Verhalten umzusetzen. Lernen benötigt Zeit.

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nachdenKEN über: Statement zu Hamburg
Duration: 31:06
2017-07-09
Der G20-Gipfel in Hamburg liegt hinter uns. Nur, was ist die Bilanz?

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KenFM im Gespräch mit: Gunther Moll ("Hallo, hier spricht mein Gehirn")
Duration: 1:23
2017-07-08
Prof. Gunther Moll ist Kinderpsychiater an der Universitätsklinik Erlangen. Hier leitet er seit über zehn Jahren die Kinder- und Jugendabteilung für psychische Gesundheit.

Moll hat selber fünf Kinder, ist also auch dann noch mit der Zielgruppe seines Berufes in Kontakt, wenn die Arbeit ruht.

Das merkt man. Prof. Moll ist politisch engagiert und fordert die Bundesregierung immer wieder dazu auf, Politik nicht für, sondern MIT Kindern zu gestalten. Das ist bitter nötig, denn auch in einem der reichsten Länder der Erde, der BRD, leben zwei Millionen Kinder unterhalb der Armutsgrenze. Das hat Konsequenzen für ihr ganzes Leben.

Prof. Moll ist der Autor mehrerer Bücher, die sich vor allem mit der Gehirn-Entwicklung des Kindes beschäftigen. 2012 veröffentlichte er zusammen mit seinem Sohn die Broschüre „Die Kinderwagen-Revolution“. Es geht um Menschenrechte, die, so Moll, keine Empfehlung sind, sondern Verpflichtung für die Politik.

Wer sich wie Prof. Moll tagtäglich mit schwer psychisch erkrankten Kindern beschäftigt, stößt dabei permanent auf eine der Hauptursachen. Es ist unser genereller Umgang mit dem eigenen Nachwuchs. Kinder gelten in Deutschland sehr oft als Störfaktor. Wer Kinder hat, ist nicht "flexibel" genug, um im Neoliberalismus bestehen zu können.

Was ist von einer Gesellschaft zu halten, die die eigenen Nachkommen daher immer häufiger an die Verhältnisse "anpasst" und Kinder mit Medikamenten ruhigstellt?

Wie muss man es bewerten, dass Kinder, die nicht kindgerecht aufwachsen, da sie z.B. unter Bewegungsmangel leiden, von der Pharma-Industrie als höchstprofitable Kunden vermarktet werden und dabei auch noch von der Politik unterstützt werden?

Wer wie Prof. Moll diese Fakten benennt, bekommt sehr schnell Probleme und wird verleumdet, denn er gefährdet ein Milliarden-Geschäft mit dem "Dauerpatient" Kind.

Prof. Moll redet im Gespräch mit KenFM nicht um den heißen Brei. Er will, dass die Opfer dieser Politik, Kinder, endlich zu Wort kommen:

„Wenn erst einmal ein paar 14-Jährige im Bundestag sitzen, dann wird unsere Demokratie erst lebendig“.

Wäre das so, dann hätten wir in diesem Land mehr Lehrer, kleinere Klassen und Schulen, die nicht aussehen, als könnte man sich ihre Instandhaltung nicht leisten. Wie immer hängt es am Geld, das erst fließt, wenn Kinder in Behandlung müssen.

Parallel plant unsere Regierung, 70 Milliarden in Rüstung zu investieren, während die Kinder von Hartz IV-Empfängern sozial auf dem Abstellgleis landen. Hier ist Krankheit vorprogrammiert. Das ist kein Zufall, das hat System.

Prof. Moll legt als einer der renommiertesten Kinder-Psychiater der Bundesrepublik Deutschland den Finger in die Wunde.

Inhaltsübersicht:

00:01:54 Die Anpassungsfähigkeit des Gehirns im Laufe der Jahre

00:12:26 Die BRD als Lebensraum und die Rolle der Kinder in unserer Gesellschaft

00:29:58 Fehler im Bildungssystem - zu große Gruppen und mangelnder Bezug zur Realität

00:40:06 Die Rechte der Kinder

00:55:18 Wofür ist Geld da und wofür nicht? - Hausgemachte Kinderarmut in Deutschland

01:17:32 Die Fehlinterpretation der Emanzipation der Frau

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KenFM am Set: Griechenlandnothilfe auf Lesbos
Duration: 8:11
2017-07-06
Hand auf’s Herz!

Herzrhythmusstörungen können zum Tode führen, wenn man sie nicht behandelt. Zuvor heißt es, sie zu erkennen. Dazu muss der Patient über 24 Stunden an ein EKG angeschlossen werden.

Solche Geräte gibt es längst „to go“ und sehen aus wie eine Sportuhr, die die Daten des Trägers aufzeichnet. Einen Tag später weiß der behandelnde Arzt, woran er ist und kann helfen, einen Herzinfarkt zu vermeiden.

In weiten Teilen der EU sind mobile EGK-Geräte daher Standard, auch in Deutschland. Wer als Grieche Probleme mit der Pumpe hat und auf einer der 270 Inseln des Landes lebt, hat weniger Glück. Wenn man sich das teure Ausfliegen in die Hauptstadt Athen und die entsprechende Untersuchung nicht leisten kann oder aber nicht transportfähig ist, hat man Pech gehabt, der stirbt mitunter.

Die häufigste Todesursache in Griechenland sind aktuell die fehlenden Barmittel von Patienten. Dass dem so ist, hat mit dem Zusammenbruch des griechischen Gesundheitssystems zu tun. Arbeitslose sind in der Regel vollkommen unversichert. Wir sprechen hier von Millionen von Menschen.

Aufgrund der nach wie vor erbarmungslosen Sparpolitik in Griechenland, die vor allem vom deutschen Finanzminister Schäuble aufgezwungen wird, sterben in diesem EU-Land täglich Menschen, nur weil sie keinerlei Zugang zu medizinischer Grundversorgung haben. Ein europäischer Skandal, der die stets proklamierten westlichen Werte ad absurdum führt. Wenn nötige Umstrukturierung in unterlassener Hilfeleistung mündet, muss man von krimineller Politik sprechen.

Was tun?

KenFM startete vor rund zwei Jahren die Griechenlandnothilfe, um im wahrsten Sinne des Wortes Erste Hilfe zu leisten. Aufgrund der enormen Solidarität der KenFM-Community kamen so inzwischen über 350.000 Euro zusammen. So konnten wir nicht nur Medikamente, Verbandsmaterial, Spritzen und chirurgisches Gerät organisieren, sondern darüber hinaus soziale Einrichtungen, vor allem für Kinder, finanzieren. Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Ansatz.

Und die Hilfe geht weiter!

Am 13. Juni trafen wir uns mit Prof. Athanassios Giannis auf der Insel Lesbos. Die Inseln hat rund 60.000 Einwohner und verfügt über nur ein Klinikum. Bisher gab es dort kein mobiles EKG-Gerät. Die Folge war, dass auch junge Menschen immer wieder an einem Herzinfarkt verstarben, der zu vermeiden gewesen wäre, hätte die Inseln ein solches mobiles EGK besessen.

Lesbos im Ausnahmezustand!

Da Lesbos in Sichtweite des türkischen Festlandes liegt, wurde es seit der Flüchtlingskrise von rund 900.000 Menschen geradezu überschwemmt. Sie kamen mit kleine Booten, um sich aus den Kriegsgebieten der NATO zu retten. Monatelang glich die Hauptstadt Mytilini einem Dritte-Welt-Camp. Auch das einzige Krankenhaus der Insel war vollkommen überfordert.

Aktuell leben noch ca. 2.500 Flüchtlinge in einer Art Stacheldrahtverhau auf der Insel. Endgelagert ohne Perspektive. Viele der Angelandeten haben sich daher längst über ganz Europa verteilt und sind auch nach Deutschland gelangt. Oft krank, noch öfter ohne Papiere.

In den Hochzeiten der Flüchtlingswelle gaben die krisengeschüttelten Bürger von Lesbos alles. Sie kochten für die Flüchtlinge, brachten sie privat unter und versuchten, den Kontakt in deren Heimat herzustellen.

Der Grieche half und hilft gerade, weil er verstanden hat, was Solidarität in diesen Zeiten bedeutet.

Die KenFM-Griechenlandnothilfe konnte dem Klinikum auf Lesbos jetzt ein mobiles Langzeit-EKG überreichen, das mit den Spenden der KenFM-Community angeschafft werden konnte. Es wird Einheimischen wie Flüchtlingen helfen, die Anzeichen eines drohenden Herzinfarktes zu erkennen und diesen so zu vermeiden.

Die KenFM-Community rettet erneut Leben.

Der Dank geht an alle, die unserem Aufruf gefolgt sind und uns unterstützt haben und weiter unterstützen. Das Spendenkonto für die Griechenland-Nothilfe lautet:

Medikamenten-Nothilfe
IBAN: DE80 4306 0967 1134 2196 02
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank

Lasst uns dranbleiben und die Menschen in Griechenland weiter unterstützen.

DANKE!

Euer KenFM-Team

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KenFM am Telefon: Florian Kirner über Ehe für ALLE und Totalüberwachung
Duration: 30:25
2017-07-04
Heiraten für ALLE!

Am 30. Juni 2017 war es endlich soweit. Der Bundestag verabschiedete mit großer Mehrheit ein Gesetz, das es jetzt auch gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt, klassisch zu heiraten. Die bisher vom Gesetzgeber erlaubten Partnerschaften zwischen schwulen oder lesbischen Paaren sind damit überholt. Diese eheähnlichen Gemeinschaften hatten vor dem Gesetz nicht denselben Status wie die Ehe.

So ist es ab sofort auch gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt, Kinder zu adoptieren. Zusammenfassend kann man sagen, wer in Deutschland heiraten möchte, kann das jetzt völlig unabhängig von seiner sexuellen Ausrichtung tun. Das war überfällig.

Die Freude über diese Liberalisierung hat aber einen extrem bitteren Nachgeschmack, denn parallel zu dieser guten Nachricht wurde im Bundestag der Staatstrojaner durchgewunken. Darüber konnte man in der Presse dann kaum oder gar nichts lesen. Merkwürdig.

Während die Mainstream-Medien die Ehe für alle wie den Sieg der deutschen Elf bei einer WM feierten, wurde der größte Lauschangriff auf sämtliche Bürger dieses Landes in der Berichterstattung „vergessen“.

Dass das gelingen konnte, ist auch dem Umstand geschuldet, dass das „legale“ Hacken von Computern und Smartphones durch den Staat selber nicht in einem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren zur Abstimmung kam, sondern in einem völlig anderen Gesetz quasi versteckt wurde. Der Staatstrojaner wurde als Teil eines Gesetzes, das den Führerscheinentzug als Nebenstrafe regelt, verabschiedet und macht aus der BRD endgültig einen Überwachungsstaat.

KenFM spricht mit dem Historiker Florian Kirner über den 30. Juni 2017, der als historischer Tag von vielen homosexuellen Paaren zurecht gefeiert wird, ohne dass der große Rest der Bevölkerung auch nur den Hauch einer Ahnung hat, was an totalitärer Struktur ebenfalls den Bundestag passierte. Diese Gesellschaft wird nur liberal umverpackt, während sie im Kern sich extrem dunklen Zeiten wieder annähert. Mit Riesenschritten.

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Dr. Daniele Ganser: Der illegale Krieg gegen Irak 2003
Duration: 2:03
2017-07-02
Vom 5. bis 7. Mai 2017 war Dr. Daniele Ganser zu Gast in Hamburg und hielt insgesamt vier Vorträge, die thematisch seinem aktuellen Buch „Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren“ entspringen.

Im täglich ausverkauften Rudolf Steiner Haus ging Dr. Ganser am 5. und 6. Mai in seinem Vortrag „Der illegale Krieg gegen Irak 2003“ der Frage nach, wie der Angriff auf den Irak im Zuge des sogenannten „Krieges gegen den Terror“ vollzogen werden konnte. Ganser analysiert die Verbindung zwischen Kriegs- und Rohstoffinteressen der Länder und weist immer wieder auf das UNO-Gewaltverbot hin, das „allen Mitgliedern (…) jede Anwendung von Gewalt“ in ihren internationalen Beziehungen verbietet.

Trotz fehlendem UNO-Mandat und sehr zweifelhafter Beweislage - wer erinnert sich nicht an den damaligen US-Außenminister Powell, der den UN-Sicherheitsrat mit einem weißen Röhrchen in der Hand von angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen überzeugen wollte? - wurde der Irak 2003 bombardiert und tausende Menschen starben.

Wie ist es möglich, dass ein solcher illegaler Krieg in unseren demokratisch aufgeklärten Zeiten bis heute noch von Politikern und Menschen in unserer Gesellschaft verteidigt wird? Welche Rolle spielen die Medien, wenn es um Kriegsvorbereitung und Propaganda geht? Und warum wurde ausgerechnet der Irak nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den Fokus des „Anti-Terror-Krieges“ genommen, obwohl weder Osama bin Laden aus dem Irak stammte, noch Saddam Hussein irgendetwas mit 9/11 zu tun hatten?

Dieser spannende Vortrag vor einem begeisterten Publikum in Hamburg stellt all diese Fragen, die zwar offensichtlich für jeden zu sein scheinen, jedoch kaum oder nur sehr unzureichend öffentlich ernsthaft diskutiert werden.

KenFM war vor Ort und begleitete die Vortragsreihe filmisch. Gansers Beitrag vom 7. Mai 2017 behandelt die Kuba-Krise. Dieser Vortrag wird ebenfalls in den nächsten Wochen bei KenFM veröffentlicht werden.

Inhaltsübersicht:

00:01:25 Eckdaten zum Irak

00:08:55 Erdöl, Erdgas und der verdeckte Kolonialismus im Nahen Osten

00:34:46 Das Gewaltverbot der Vereinten Nationen

00:40:10 Der Sturz des demokratisch gewählten Premiers Mossadegh im Iran 1953

00:48:13 Waren die Protestbewegungen gegen den Irak-Krieg sinnlos?

00:54:00 Kriegslügen in Politik und Medien – Die Wirkung von Propaganda durch Angst

01:08:23 Der Angriff auf den Irak im März 2003

01:14:56 Die scheinbare Verbindung zwischen 9/11 und dem Irak-Krieg

01:34:40 Der Krieg gegen den Terror läuft weiter

01:50:30 Ausblick und Handlungsempfehlungen

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KenFM-Spotlight über den Datenschutz
Duration: 2:03
2017-07-01
Ausschnitt aus dem Gespräch über "Das Netzwerk" – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/das-netzwerk/

Wir schreiben das Jahr 1984. Der Überwachungsstaat, Rufname "Orwell-Staat", ist Realität geworden. Einziger Unterschied: er fühlt sich nicht so an, wie im Buch des gleichnamigen Autors.

Auch in der Jahreszahl lag der Autor leicht daneben. Statt 1984 wurde es 2017. Aber sonst?!

Ein Staat, in dem es dem Bürger nicht mehr gelingt, Geheimnisse vor dem Apparat zu haben, während dieser in Hinterzimmern Gesetze für oder besser gegen den Bürger auf den Weg bringt, an die er sich selber nicht hält, ist alles, nur keine Demokratie.

Demokratie lebt von Transparenz und Vertrauen der Bürger untereinander. Demokratie lebt davon, dass der Staatsapparat sich als Dienstleister gegenüber dem Souverän versteht. Der Staat ist wie ein Auto, in dem der Fahrer den Kurs bestimmt und der Motor die Arbeit macht, für die ihn der Mensch konstruiert hat. Der Staat hat sich an das Gesetz zu halten. Er steht nicht über dem Gesetz. Das Gesetz definiert ihn.

Das Leben 2017 in der BRD läuft anders. Privilegien wurden vom Staat verrechtlicht. Parallel dazu ist ein immer größerer Teil der Bevölkerung abgehängt und wird mit Brot und Spielen in der Warteschleife gehalten. Menschen ohne Arbeit sind nur alle vier Jahre für den Staat interessant und lästig, wenn sie sich aus der eigenen Lethargie erheben, um via Wahlen Rache an denen zu üben, die zu groß sind, um zu fallen.

Doch selbst wenn man sich einer legalen Protestbewegung anschließt, jeder der digital kommuniziert ist gläsern und über Metadaten in seinem Verhalten nahezu vollständig zu berechnen. Wer diesen Umstand, diese Tatsache, tatsächlich so öffentlich formulieren würde, bekäme das Label "Verschwörungstheoretiker" quasi automatisch verpasst.

Spätestens seit der sogenannten Finanzkrise 2008, die in Wahrheit eine der größten Enteignungswellen der jüngsten Geschichte darstellt, hat die globale Elite erkannt, dass nur weltweite Überwachung sie vor der Wut der Bevölkerung schützen kann. Der hier beschriebene Gesamtzustand ist zu komplex, zu angstmachend, um ihn in einem Sachbuch in der Hoffnung auf den Markt zu werfen, die Menschen mögen sich mit dem Status quo beschäftigen.

Das Absurde der Informationsgesellschaft ist einerseits die geradezu explodierende Informationsflut und andererseits die Bereitschaft zur vollständigen Verdrängung des politischen Klimas.

Wer den Bürger dennoch erreichen will, wählt immer häufiger die Form des Romans. Der Roman lässt es zu, den Leser mit sich selber zu konfrontieren, ohne dass dieser an einer Überdosis Status quo in die Depression verfällt.

"Das Netzwerk" lautet der Titel einer fiktionalen Geschichte, die sich um Überwachungsstaat, Hacker, Geheimdienste und die noch übrig gebliebene Freiheit unserer Tage bemüht.

Man kann das Buch als Unterhaltung verstehen. Der Autor, ein Urheberrechtsanwalt, der seit Jahrzehnten im Milieu recherchiert und bewusst nicht namentlich in der Anmoderation genannt werden möchte - ein Novum selbst bei KenFM - würde es allerdings begrüßen „das Netzwerk“ als das zu sehen, was es wirklich ist: eine Warnung. Zu einer Realität, die viele für eine Übung halten.

Am 7. März, wurde zum wiederholten Male in Deutschland das Zusammenspiel zwischen Polizei und Bundeswehr geprobt.
Bundesinnenminister De Maiziere ließ dazu wissen: "Ein solches Zusammenwirken muss geübt werden, die Räder müssen ineinander greifen, die Meldewege müssen funktionieren“. „Es ist wichtig, dass wir uns auch auf Undenkbares vorbereiten, damit in einer solchen Lage agiert werden kann", fügte er hinzu.

Doppelsprech ist längst Umgangssprache. Wer mit der deutschen Nazi-Geschichte im Rücken die Bundeswehr ohne rot/braun zu werden für polizeiliche Aufgaben innerhalb Deutschlands einsetzt, ist längst auf dem Weg in einen neuen Faschismus.

Schöne neue Welt.

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KenFM am Telefon: Dennis Hack über Crowdfunding-Start für Human Connection
Duration: 8:29
2017-06-30
„Kooperation statt Konkurrenz“

Nach diesem Muster ist die Natur organisiert. Doch wer organisiert da? Kann man sagen, die Natur handelt?

Diese Fragen führen unmittelbar in die Philosophie und können daher nicht mit einem eindeutigen "Ja" oder "Nein" beantwortet werden. Die Natur bleibt ein Geheimnis und lässt sich nie vollständig in die Karten gucken. Was wir aber beobachten können ist, dass Darvins Deutung von "Survival of the Fittest" eine sehr primitive Deutung des Wesens der Natur darstellt. Die Natur agiert nicht nach einem kapitalistischen Geschäftsmodel. Es gibt keine Monopole. Es gibt das Gegenteil. Vielfalt, wohin man blickt.

Vor allem der Erfolg der Spezies Mensch ist dem Umstand geschuldet, dass er es über Jahrtausende verstanden hat, untereinander zu kooperieren. Der Mensch kann es mit den Spezialfähigkeiten der Natur nur aufnehmen, wenn er, statt als Solist zu handeln, sich zu Netzwerken zusammenschließt. Das kleinste soziale Netzwerk ist die Familie. Dann kommt der Stamm, eine Ethnie, ein Volk, ein Staat. Nur durch permanente Kooperation wurde technischer Fortschritt, aber vor allem auch sozialer Standard, geschaffen. Parallel entstanden dann aber auch Klassen. Klassen, die rund um den Globus sehr sehr ähnlich funktionieren. Eine sehr übersichtliche Gruppe, die sich selbst als natürliche Machtelite definiert, herrscht über den großen Rest.

2016 besaßen acht Menschen so viel wie 3,7 Milliarden der Menschen, die sich am Boden der Machtpyramide befinden. Dass diese acht Menschen mit ihrer Macht vollkommen überfordert sind, kann man leicht daran erkennen, dass ein immer größerer Teil der Spezies Mensch verelendet. Das Machtsystem „Pyramide“ war nie wirklich geeignet, um sozialen Frieden zu garantieren. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Nur, mit dem Zusammenbruch des von den Eliten kontrollierten Meinungsmonopols, fällt der Status Quo immer mehr Menschen auf. Umverteilung wird mehrheitsfähig, nur wie soll man sie umsetzen?

Soziale Netzwerke sind der Schlüssel. Wenn es uns gelingt, das schlummernde Wissen, welches wir alle zusammen besitzen, kollektiv zu nutzen, anstatt die Daten über uns mal wieder nur der Elite zu überlassen, wenn wir Facebook, Google und Co. selber sozial nutzen, statt uns von diesen Eliten-Spionage-Tools ausspähen, vermarkten und steuern zu lassen, dann haben wir eine echte Chance.

Dennis Hack kommt aus einem schwäbischen Familienunternehmen. Das Unternehmen baut seit Generationen Trampoline für den Sportunterricht und internationale Wettkämpfe. Die Marke ist der Mercedes dieser Sportgeräte.

Dennis Hack hätte sich zurücklehnen und das Unternehmen einfach weiterführen können. Der Markt ist da, das Produkt ausgreift, die Nachfrage boomt.

Doch Dennis Hack schloss sich, neben seiner Tätigkeit als Junior-Chef, der Friedensbewegung an. Der Vater einer kleinen Tochter stellte sich die Frage, was privater Erfolg wert sein kann, in einer zunehmend von Krieg zerrütteten Welt. Dennis Hack entschloss sich, ein digitales Netzwerk aus der Taufe zu heben, um endlich das Soziale in den sogenannten sozialen Netzwerken in den Fokus zu heben.

Diese Idee ist schnell formuliert, sie umzusetzen, ist ein Marathon. Über Jahre hat Hack am digitalen Fundament programmiert, jetzt ist die Idee reif, um sie in und mit der Community umzusetzen.

Hack ist ein Macher. Die Idee seiner Arbeit führt in eine neue Gesellschaft, in der alle von allen profitieren. Kooperation statt Konkurrenz. Eine sich selbst organisierende, sozial agierende Bewegung, die sich als Spezies versteht.

Zur Homepage von „Human Connection“:
https://humanconnection.org/

Facebook-Präsenz:
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Programmierer/Entwickler können sich hier melden:
developer@humanconnection.org

Allgemeine Anfragen an:
info@humanconnection.org

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Kilez More
Duration: 31:04
2017-06-28
Kilez More ist Rapper. Aber er reimt nicht über Geld, dicke Autos oder leichte Mädchen. Seine musikalische Mission dient der Aufklärung: die Geschichte des Imperialismus, Gerechtigkeit, Krieg und Frieden - das sind die Themen, die den 29-jährigen Wiener umtreiben.

Er ist immer unterwegs und mit seiner Musik im Gepäck mobilisiert er die Menschen beständig für den Frieden und gegen Krieg und Hetze aufstehen. Dieser Widerstandsgeist machte ihn für einige Gruppen „verdächtig“.

Wir sprechen mit Kilez More über die Schwierigkeiten als systemkritischer Künstler im Mainstream des Musikbusiness` anzukommen und fragen ihn, was es mit der Figur des Alchemisten in seinem gleichnamigen Album auf sich hat.

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Me, Myself and Media 35 - Kafkaeske Zeiten
Duration: 1:07
2017-06-25
Das Internet als Startschuss sozialer Netzwerke mit allen seinen Folgen für das Pyramidensystem der Macht, war so nie geplant.
Suchmaschinen und ihre Metadaten sind aktuell vor allem militärische Werkzeuge, die von den Geheimdienstkonzernen für die flächendecke Überwachung der eigenen Bevölkerung bzw. für das Ausspionieren des Gegners genutzt werden.

Dass man sich mit dem Netz auch an den Eliten vorbei privat organisieren kann, passt der Obrigkeit nicht. Schließlich war die digitale Kommunikation ursprünglich auf den Weg gebracht worden, um es den Militärs im Falle eines Atomkrieges auch weiterhin zu erlauben, Befehle ausführen zu lassen.

Mit dem Netz entstanden die sogenannten alternativen Medien, was die Spitze der Pyramide insofern stört, dass diese alternativen Medien sich nicht an die Spielregeln der Eliten halten. Sie widersprechen in vielen Punkten der genehmigten Wahrheit und bringen so das klassische Freund-Feind-Schema vollkommen durcheinander.

Dass auch die kleinste Gegenbewegung eine Gefahr für die Herrschenden in sich trägt, ist ganz oben nie in Frage gestellt worden und so setzt die herrschende Klasse rund um die Uhr massivste Propaganda ein, um die Massen auf Linie zu halten.
Wer ins Internet ausreist und statt Radio London oder West-Fernsehen jetzt nicht-staatliche Youtube-Inhalte konsumiert, ist den Eliten suspekt und wird unter Beschuss genommen.

Chaos ist dabei die beliebteste Munition und dieses Chaos wird heute vor allem im Kopf der Konsumenten von Massenmedien erzeugt, indem man die Gegenwart mit immer absurderen Begriffen umverpackt. Das alles ist nicht wirklich eine neue Technik, sondern wurde schon von George Orwell in seinem Roman "1984" vorweggenommen. Orwell prägte den Begriff "Neu-Sprech".

"Neu-Sprech" ist 2017 Umgangssprache in allen bekannten Nachrichtensendungen und Politik-Talkshows. So sind illegale NATO-Angriffskriege heute "friedenssichernde Maßnahmen", bezahlte Killer werden uns als "moderate Rebellen" verkauft und ein US-Präsident, der während seiner gesamten Amtszeit Krieg geführt hat, darf auf dem Kirchentag in Berlin über seine humanistische Grundhaltung faseln und bekommt Applaus von Christen, die glauben kritisch zu sein. Wer darin einen Widerspruch erkennt und diesen ausspricht, ist entweder ein Verschwörungstheoretiker oder ein Putin-bzw. Trump-Versteher.

Geht es noch dümmer? Ja. Wenn speziell Linke wissen wollen, welche politischen Aktivisten oder Organisationen koscher sind, welche Demo sie besuchen dürfen oder besser nicht, lassen sie es sich gerne von im Kern ultrarechten Medien erklären. Sie konsumieren Konzern-Presse und bekommen dabei parallel eine Gehirnwäsche verpasst.

Wo man hinkommt herrscht deshalb der Spaltpilz und keiner der sogenannten Intellektuellen, gerne auch mit Marx im Gepäck, ist in der Lage zu erkennen, dass in den eigenen Reihen längst die Geheimdienste das Sagen haben. Die Taktik greift. Es geht darum zu verhindern, dass auf den Straßen Europas eine Massenbewegung entsteht, die sich auf den gemeinsamen Nenner Frieden einigt. Frieden und Neoliberalismus schließen sich aus. Ist das wirklich so schwer zu erkennen? Offensichtlich.

In der 35. Ausgabe von Me, Myself and Media reihen wir eine absurde Nachricht an die nächste und machen so klar, dass die mediale Wirklichkeit der staatlich lizensierten Massenmedien vollkommen absurd und damit kafkaesk ist. Der Konsum dieser Medien gefährdet den eigenen Verstand, wenn man sich eine Überdosis einfängt.

Inhaltsübersicht:

00:00:39 Wahlen in England, Frankreich, Iran, Deutschland

00:10:35 Trump-Block - Egal, was Donald Trump tut: Es ist falsch

00:16:21 Bashing gegen Andersdenkende: von der Querfront zu alternativen Medien

00:20:00 Antisemitismus-Keule: umstrittene Arte-Doku, Buchtips und die Politik Israels

00:28:29 Fakten-Check und Fake-News: der Kopp-Verlag und die Geostrategie des Zbigniew Brzezinski

00:38:59 USA, Deutschland, Russland: Barak Obama und Angela Merkel - Zwischen frohen Botschaften und Massenmord

00:46:35 Nachrichtenblock

01:02:18 Korrektur aus MMM34: Trumps Raketen gegen Syrien

01:03:21 Fazit zur Sendung, die Initiative der Bürgerkandidaten und Buchtips

Quellen und weiterführende Links unter: https://kenfm.de/me-myself-and-media-35/

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KenFM im Gespräch mit: Sergey Filbert (Golos Germanii)
Duration: 1:26
2017-06-22
Wer als Bürger der Russischen Föderation wissen möchte, was speziell die Deutschen über Russland, seine Politik und seine Kultur denken, geht ins Internet und schaltet dort den Kanal „Golos Germanii“ ein. „Golos Germanii“ bedeutet übersetzt „Stimme Deutschlands“. Diese Stimme spricht dann aber akzentfrei Russisch, denn sie gehört Sergey Filbert. Sergey Filbert ist gebürtiger Russe, lebt aber schon viele Jahre in Deutschland. Hauptberuflich arbeitet er im Außendienst einer Firma, die Kaffeemaschinen verkauft und wartet.

Diese Tätigkeit hat den Vorteil, dass Sergey Filbert mit sämtlichen sozialen Schichten der BRD in Kontakt kommt.

Dabei fiel ihm auf, dass vor allem die junge Generation, also Menschen, die nie als Soldat in Russland waren, von der antirussischen Propaganda der deutschen Massenmedien infiziert sind, während Menschen, die Russen schon in den 40ern kennengelernt haben, dieses Kulturvolk deutlich differenzierter beurteilen.

Politisiert wurde Sergey Filbert durch die Krim-Krise, als er von seinen Kunden immer wieder mit den Schlagzeilen aus ARD, ZDF, der BILD-Zeitung und der ZEIT konfrontiert wurde. Bis zu diesem Tag lebte der Russe eher medienabstinent und zurückgezogen in Deutschland.

Nachdem auch seine russischen Verwandten ihn immer wieder mit der Frage konfrontierten, was denn eigentlich in den deutschen Medien los sei, entschloss sich der Mann, Berichte aus den alternativen Medien in Deutschland ins Russische zu übersetzen und auf seinem eigenen Kanal ins Netz zu stellen.

Inzwischen gehört Sergey Filberts Kanal „Golos Germanii“ zu den reichweitenstärksten Kanälen in Russland. Mitverantwortlich für diesen Erfolg sind seine russischen Übersetzungen von KenFM-Inhalten. 250 Millionen Klicks kann KenFM inzwischen im russischsprachigen Raum nachweisen und so gehört KenFM als Crowdfunding finanziertes und damit unabhängiges Presseportal zum wichtigsten Medium für Russen, wenn man dort eine unvoreingenommene Berichterstattung hören will.

Diese Zahlen spürt man, wenn man als KenFM-Journalist in Russland reist. Man wird permanent erkannt und angesprochen. Wollwollend und neugierig.

Ohne Sergey Filbert, dem Erfinder von „Golos Germanii“, wäre dieser Umstand nicht Status quo. Sergey Filbert leistet damit einen extrem wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung.

Er durchbricht die Sprachbarriere und unterläuft die bewusste Hetze der deutschen Massenmedien gegen ein ganzes Volk. Die Motive unsere Medien sind klar. Die Chefposten wurden von NATO-Think-Tanks besetzt und haben nur ein Ziel. Der Bär Russland soll als größtes und rohstoffreichstes Land der Erde erlegt und als Beute unter den NATO-Staaten verteilt werden. Dazu muss ein Krieg her. Um jeden Preis.

KenFM sprach mit Sergey Filbert über dessen Portal „Golos Germanii“ und lernte einen außergewöhnlichen Menschen kennen.

Hier die Links zur Homepage und zum YouTube-Kanal von Golos Germanii:

http://www.golos-germanii.ru/
https://www.youtube.com/user/Sergeyf617

Unterstütze Sergey Filbert bei seiner Arbeit. Hier die Bankverbindung:

IBAN: DE 22 7965 0000 0501 2532 80
BIC: BYLADEM1MIL

PayPal: accord99@yandex.ru

Inhaltsübersicht:

00:03:46 Das Projekt Golos Germanii – die russische Stimme von KenFM

00:19:47 Die Prägung junger Russen durch Bücher und Medien im Wandel der Zeit

00:37:40 Die Rolle der Medien bei der Entstehung von Krieg

00:58:30 Ist Sergey Filbert ein „Putin-Versteher“?

01:14:44 Wie propagandistisch arbeitet unsere Presse?

01:28:32 Die Friedensfahrt Berlin-Moskau

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Andreas Maurer über Spaltung und Verquickungen in der Friedensbewegung
Duration: 3:19
2017-06-20
Spotlight aus KenFM-Positionen 9: „Wege aus der Krise“ - Hier in voller Länge zu sehen: https://kenfm.de/positionen-9/

Wege aus der Krise.

«Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.» Buckminster Fuller

Die Wegwerfgesellschaft ist am Ende. Wir stehen kurz davor, mit Motorschaden stehen zu bleiben. Jetzt heißt es: Runter von der Autobahn der Ignoranz. Ob wir es noch bis zur nächsten Raststätte schaffen, ist davon abhängig, ob wir endlich den Fuß vom Gas nehmen oder einfach weiter im roten Bereich fahren. Feststeht: Die Maschine ist hinüber, der Systemschaden nicht mehr aufzuhalten.

Anstatt zu jammern, sollten wir uns jetzt an eine ehrliche Analyse wagen. Was ist schiefgelaufen und wie können wir den Totalschaden doch als Chance für die Zukunft nutzen?

Die neunte Ausgabe von KenFM-Positionen kommt ganz bewusst ohne Frage in der Überschrift aus. Stattdessen wählten wir den Titel „Wege aus der Krise“.

Unsere Gäste: Wolf Büntig, Bernd Senf, Andreas Maurer und Bernd Duschner, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und haben doch alle etwas gemeinsam: Für sie bedeutet Krise auch Chance. Scheitern auch Neuanfang.

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KenFM im Gespräch mit: Dirk Ehnts ("Geld und Kredit: Eine €-päische Perspektive")
Duration: 1:19
2017-06-18
Der Euro leidet an einer zerstörerischen Fehlkonstruktion. Kein Land der Euro-Zone kann ihn an die eigene Volkswirtschaft individuell durch Auf- oder Abwertung anpassen.

Vor der Einführung dieser Gemeinschaftswährung war jedes Land in Europa bezüglich der eigenen Währung souverän. Wenn der Export der heimischen Waren stagnierte, konnte ein Staat über die Abwertung des eigenen Geldes die Produkte gegenüber der Konkurrenz einfach billiger und somit attraktiver machen.

Dieser Mechanismus hatte einen synchronisierenden und damit stabilisierenden Effekt auf ganz Europa und die Welt, und wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht umsonst in Bretton Woods festgelegt. Flexible Wechselkurse sind nötig, solange Volkswirtschaften sich massiv voneinander unterscheiden. Das ist bis heute der Fall. Die Einführung des Euros kann man mit einer elektronischen Einspritzanlage vergleichen, die nur eine Einstellung kennt und mit dieser starren Einstellung im gesamten Fuhrpark eines Konzerns verbaut wurde. Ob Schwerlaster, Sportwagen, SUV, Bus oder Oldtimer, alle bekommen dasselbe Gemisch ohne Rücksicht auf das individuelle Einsatzgebiet des Fahrzeuges.

Ist beispielsweise die Einstellung für den Sportwagen perfekt, lässt sie den LKW gar nicht erst anspringen, während der Oldtimer beim Stop-and-Go chronisch absäuft. Jede Anpassung am Einspritzsystem würde immer den gesamten Fuhrpark betreffen. Das kann nicht funktionieren, und jeder Autobauer weiß das.

Bei der Einführung des Euros waren offensichtlich „Mechaniker“ am Werk, die von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten. Der Euro wird scheitern, oder aber die Staaten, die ihn nicht verkraften, werden sich von ihm verabschieden müssen. Tun sie das nicht, wird ihr Preis für den Euro, neben der schon jetzt enormen Jugendarbeitslosigkeit, ein Ruck ins neofaschistische Lager sein. Dieser Virus wird Europa zerstören.

KenFM sprach mit Dirk Ehnts über den Status quo der Gemeinschaftswährung Euro und seine politische Wirkung auf die unterschiedlichen Volkswirtschaften des Kontinents.

Ehnts ist Diplom-Volkswirt in Staatswissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geldtheorie, Außenhandel und die Entwicklungsökonomie der sogenannten „Finanzmärkte“.

In seinem bahnbrechenden Buch „Geld und Kredit - eine €-päische Perspektive“ erklärt er u.a., warum der Euro selbst für die Nationen, die ihn eingeführt haben, eine Fremdwährung bleibt, warum die EZB nicht wie angenommen die Geldmenge in der Euro-Zone bestimmt, und warum Staaten generell nicht auf Steuereinnahmen angewiesen sind, um haushalten zu können.

Das Buch ist Sprengstoff. Der Autor ist ein absoluter Experte auf einem Gebiet, das uns alle betrifft, wenn wir mit Euros bezahlen.

Inhaltsübersicht:

00:01:16 Wie lange wird es den Euro noch geben?

00:20:22 Das Grundproblem des Euros und der Mythos der freien Märkte

00:39:57 „Macron muss liefern“ - Die Eurozone am Scheideweg

00:45:08 Gewagte Thesen rund um das Thema Geld

01:13:08 Welcher Staat steigt als erstes aus dem Euro aus und was würde ein Ende des Euros bedeuten?

01:25:43 Warum Staaten eigentlich nicht pleitegehen können

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nachdenKEN über: Werde konkret!
Duration: 26:23
2017-06-16
Deine Welt ist nur dann falsch herum, wenn Du Dich mit ihr verdrehen lässt. Ordne Dein Chaos. Konzentriere Dich auf das, was Du tun kannst. Entschleunige Dich in Zeiten digitaler Überdosis. Werde Du konkret. Schließe Dich der Friedensbewegung an.

In der Gruppe sind die ersten Schritte, heraus aus dem hohlen Leben des reinen Habens in ein sinnbehaftetes Leben des authentischen Seins, leichter. Probiere es aus. Du. 2017.

Pax Terra Musica - Das Friedensfestival - wird das größte Vernetzungstreffen der deutschen Friedensbewegung in diesem Jahr.

Das dreitägige Friedensfestival vom 23. – 25. Juni wird eine große Party für alle, die auf gute Musik stehen. Hier könnt ihr nicht nur drei Tage durchtanzen, sondern auch erleben, wie ein friedliches Miteinander gelebt werden kann. Geboten wird eine Diskussionsplattform mit fachkundigen Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops zum Beispiel aus den Bereichen freie Medien, Veganismus oder Autarkie.

Pax Terra Musica wird ein Familien-Fest für die Kleinen und Großen mit Kinderunterhaltung, Hüpfburg, Wasserschlacht, Feuershow und der Beginn einer globalen Vernetzung aller friedlichen Gruppen und Organisationen weltweit.

Das Festival findet auf dem ehemaligen Militärflughafen Niedergörsdorf bei Jüterbog statt:

Flugplatzweg 6
14913 Niedergörsdorf

Besuche die Webseite, Facebook, Twitter oder Instagram und sichere Dir schon heute Dein Ticket zu Pax Terra Musica.

Homepage zum Festival: http://www.pax-terra-musica.de
Tickets: http://www.pax-terra-musica.de/tickets
Musik: http://www.pax-terra-musica.de/friede...

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Peter Wahl
Duration: 31:17
2017-06-14
Unser Gast bei „Der rote Tisch“: Peter Wahl.

"Man kann keine Politik gegen die Finanzmärkte machen", so der ehemalige Außenminister Joschka Fischer. Peter Wahl tat es trotzdem: Anfang der 2000er Jahre gründete er Attac und war eine Art Mastermind der globalisierungskritischen Bewegung.

In den letzten Jahren formulierte Peter Wahl eine immer schärfere Kritik gegenüber der Europäischen Union. Wir wollen von ihm wissen, warum und wie er die Globalisierung verändern will. Wie hat sich die Weltwirtschaft verändert und welche Möglichkeiten haben wir für eine global gerechte Politik?

Was sind die Alternativen zu dem neoliberalen Korsett der wirtschaftlichen Integration in Europa?

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Christian Kreiß über den Zweck der Werbung als reines Instrument der Profitmaximierung
Duration: 2:29
2017-06-11
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Dr. Christian Kreiß – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/christian-kreiss/

Es gab Zeiten, da herrschte der Mangel.

Wer sich etwas anschaffen wollte, musste nicht nur lange sparen und dann bar bezahlen, er musste vor allem auf das jeweilige Produkt warten. Konsumgüter, die rar sind, haben einen höheren Wert.

Auch emotional. Man verbindet mit ihnen auch das, was man Vorfreude nennt.

Die Zeit der Vorfreude ist vorbei. Die Gegenwart hält nahezu alles im maximalen Überfluss für uns bereit. Man kauft in Raten und finanziert das meiste über Kredit.

Diese schöne neue Hochglanzwelt hat den Nachteil, dass ab einem bestimmten Punkt Sättigung eintritt. Irgendwann hat auch jeder Single-Haushalt alles, was er benötigt, in doppelter Ausführung. Dann bricht das sich immer schneller drehende Konsumkartenhaus in sich zusammen.

Hierin besteht die Achillesferse des Kapitalismus. Marktsättigung. Um dieser „Gefahr“ entgegenzuwirken, haben sich die großen Kapitalbesitzer und Produzenten schon vor sehr langer Zeit zu Kartellen zusammengeschlossen. Bei aller Konkurrenz erkannte man ein gemeinsames Ziel. Die hergestellten Waren hielten zu lange. Also verständigte man sich auf nahezu allen Gebieten auf eine Technik, die man Obsoleszenz nennt.

Geplanten Verschleiß. Wer heute einen Drucker kauft, kennt das Problem. Kaum ist die Garantie abgelaufen, gibt das Gerät seinen Geist auf und kann nicht repariert werden. Oder aber, die Kosten hierfür stehen in keinen Verhältnis zu einem Neukauf.

Geplanter Verschleiß ist der Motor der sogenannten Konsumgesellschaft. Wir kaufen für die Müllhalde, ohne dass wir uns über die Auswirkungen groß Gedanken machen. Das ist Teil der Technik, mit der der angebliche "König" Kunde im Hamsterrad gehalten wird. Der künstliche Verschleiß, dem heute alle Produkte unterliegen, wurde so „eingebaut“, dass er unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt. Das geht vor allem daher, dass ein Durchnittshaushalt heute über rund 10.000 Produkte verfügt. Wer weiß da schon noch, wann er was gekauft und wie lange es tatsächlich gehalten hat.

KenFM traf sich mit Dr. Christian Kreiß.

Kreiß hat sich über Jahre immer wieder mit der geplanten Obsoleszenz auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss, dass unser Planet an dieser kapitalistischen Technik zugrunde geht.

Wir, die Konsumenten in der Wegwerfgesellschaft, gehen mit diesem Planeten um, als hätte wir noch einen weiteren im Kofferraum. Der Ast, auf dem wir sitzen und an dem wir sägen, knarzt bereits.

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KenFM im Gespräch mit: Jörn Brodersen (www.bundestagsavatar.org)
Duration: 1:25
2017-06-10
Der Bundestagsavatar ist ein Angebot.

Er ist eine Möglichkeit der täglichen und direkten politischen Teilhabe für jeden wahlberechtigten Bundesbürger.

Er ist eine Chance auf gesellschaftlichen Wandel, hin zur Solidarität zwischen allen Menschen.

Er ist völlig unabhängig und überparteilich.

Er ist absolut kostenlos.

Jörn Brodersen, 36 Jahre alt und wohnhaft in Dresden, ist seit 2006 professionell in der Audio- und Eventbranche tätig. Seit 2015 betreibt er ein Masteringstudio in Dresden / Neustadt. Zum Interview kommt er als Privatperson, als Mensch. Das vorgestellte Projekt ist das Produkt gemeinschaftlicher gedanklicher Entwicklung der letzten zehn Jahre und für ihn eine reine Herzensangelegenheit. Es geht um so etwas wie „repräsentative direkte Demokratie“ und ist ein Versuch, eine echte Alternative zur Alternativlosigkeit zu finden und anzubieten.

Der Bundestagsavatar hat neben KenFM noch weitere Unterstützer: Prof. Dr. Petra Plininger (www.buergerkandidaten.de), Werner Fischer (www.unabhaengige.info), Alexander Friedland und spätestens nach diesem Gespräch werden zahlreiche weitere Menschen von Jörn Brodersen und seiner Idee des Bundestagsavatars begeistert sein.

Inhaltsübersicht:

00:00:36 Wie Verantwortung und Erwachsen-Sein zusammenhängen

00:19:11 Vorstellung des Projekts „Der Bundestagsavatar“

00:32:14 Aufbau und Finanzierung des Projekts

00:50:34 Altruismus als Gegenmittel gegen Gier

01:03:33 Die Rolle des Feindes und der Angst

01:08:06 Alternativen, Ideen und Möglichkeiten: die Bedeutung des Gebens und Nehmens im Gesellschaftssystem

01:24:51 Start des Projekts „Der Bundestagsavatar“

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Dr. Daniele Ganser über den digitalen Scheiterhaufen
Duration: 5:14
2017-06-09
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Dr. Daniele Ganser – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/dr-daniele-ganser-il...

„Es gibt nur ein perspektivisches Sehen“

Diese Erkenntnis von Friedrich Wilhelm Nietzsche hat Folgen, wenn man sie wirklich versteht. Nach Nietzsche existiert das, was man Objektivität nennt, überhaupt nicht. Objektivität ist immer abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Objektivität ist immer das Resultat eines Prozesses, bei dem die eigene Position und Meinung massiv zu dem beiträgt, was man später DIE Wahrheit nennt.

Wahrheit ist in Wirklichkeit immer auch Meinung und damit manipulativ. Das hat Folgen. Vor allem für die Presse, die stets beteuert, neutral zu sein, objektiv, und das oft auch glaubt.

Schon die Auswahl eines Themas ist streng genommen eine Form der Beeinflussung. Wer fokussieren will, muss ausblenden. Er muss sich auf einen Standpunkt konzentrieren und damit gegen den Rest aller anderen Sichtweisen, die er theoretisch auch einnehmen könnte, entscheiden.

Was uns die Tagespolitik als Realität, Wahrheit oder Ist-Zustand verkauft, ist nichts anderes als das Festlegen auf eine Meinung, die nur deshalb von der Masse nicht hinterfragt wird, da sie massiv publiziert wird. Wenn in allen Zeitungen, Radio- und TV-Sendern zu Person X die selben „Fakten“ veröffentlicht werden, nimmt der Bürger an, es gäbe nur diese Fakten und sie wären die ganze Wahrheit. So entsteht das, was man Meinungshoheit nennt und die wird von den Machthabern mit allen Mitteln verteidigt. Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden. Überall. Wer in einer Machtpyramide der Spitze offen widerspricht, bekommt spätestens dann Gegenwind, wenn er allein durch seine Reichweite an Relevanz gewinnt. Das Netz bietet diese Möglichkeit auch Personen, die von der Mainstream-Presse bisher erfolgreich totgeschwiegen wurden.

Speziell bei Presse, reagiert der sogenannte „freie“ Markt extrem aggressiv, wenn Abweichler es wagen, eigene Interpretationen in diesen Markt zu pumpen. Machterhalt ist ohne Manipulation der Massenmeinung ein viel zu kompliziertes Geschäft. Wer es versteht, die Information zu begrenzen, schränkt damit Denken ein und was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht ausgesprochen werden. Gerade in einer Demokratie ist die Kontrolle dessen, was auf der Straße gesprochen wird, elementar. Abweichende Meinungen können sich dynamisch und damit kaum berechenbar gegen die Eliten entwickeln und schnell wahlentscheidend werden.

Die Hauptaufgabe der Presse besteht weniger darin, diese Bevölkerung mit Informationen zu versorgen, auf das sich diese ihre Meinung selber bilden möge, vielmehr geht es darum für sämtliche relevante Geschehnisse einen Deutungsrahmen vorzugeben. Die Technik nennt man „FRAMING“.

Wer es wagt, diesen Frame, diesen Deutungsrahmen zu hinterfragen, zu verlassen oder einen alternativen Deutungsrahmen anzubieten, wird an der Meinungsfront mit allen Mitteln bekämpft.
Rufmord ist das Ziel.

Dr. Daniele Ganser, Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz, hat mit seinem aktuellen Bestseller „Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien“ einen alternativen Deutungsrahmen zur Geschichte vorgelegt.

Ganser schlägt vor, die NATO-Brille beim Betrachten geschichtlicher Ereignisse abzusetzen und sie durch die Brille der UNO zu ersetzen. Völkerrecht statt das Recht des Stärkeren, sollte unser aller Standpunkt sein, wenn wir Geschichte bewerten. Früher nannte man Leute wie Ganser „Ketzer“ und verfrachtete sie auf den Scheiterhaufen. Scheiterhaufen gibt es immer noch, nur sind sie heute digital.

Ganser hielt Anfang Dezember 2016 den Vortrag "Wie uns illegale Kriege schmackhaft gemacht werden - Sündenfall Kosovo 1999" im Berliner Kino Babylon. Hier der Link zum Vortrag: https://kenfm.de/daniele-ganser-illeg...

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KenFM im Gespräch mit: Mathias Bröckers ("König Donald, die unsichtbaren Meister und ...")
Duration: 2:05
2017-06-07
Mathias Bröckers ist ein Autor, wie er fleißiger nicht sein könnte. Nachdem er bereits 2016 mit seinem Erfolgsbuch "Die ganze Wahrheit über alles: Wie wir unsere Zukunft doch noch retten können" bei KenFM zu Gast war, hat er dieses Mal gleich zwei Lektüren mit im Gepäck. Auf den ersten Blick mutet es an, als hätten die beiden Werke "JFK - Staatsstreich in Amerika" und "König Donald, die unsichtbaren Meister und der Kampf um den Thron" nur wenig gemeinsam.

Der aufmerksame Leser wird jedoch schnell feststellen, welch starke Parallelen sich in den Werdegängen des wohl beliebtesten Präsidenten der vergangenen Dekaden, John Fritzgerald Kennedy, und seinem verrufenen Konterpart Donald Trump abzeichnen. Es wird deutlich, mit welchen Mitteln, insbesondere die "unsichtbaren Meister" der CIA, die Arbeit des jeweils mächtigsten Mannes der Welt unterlaufen und somit die Geschichtsschreibung in gewünschte Bahnen lenken.

Dass JFK von einem verrückten Einzeltäter umgebracht wurde, erscheint ebenso märchenhaft, wie die Behauptung, Donald Trump hätte den nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn ohne externe Einflussnahme abgesägt.

Wie lange kann dieses Spiel noch so gespielt werden? Wohin treiben die Vereinigten Staaten mit ihrer Außenpolitik und was bedeutet das für die restliche Welt? In diesem Gespräch präsentiert uns Mathias Bröckers seine Sicht der Dinge. Es gelingt ihm, die Wut über dieses falsche Spiel namens Geopolitik so humoristisch zu verpacken, dass selbst der größte Pessimist zum Schmunzeln kommt.

Inhaltsübersicht:

00:02:42 – Das Schauspiel um Donald Trump im amerikanischen Wahlkampf

00:12:24 – Gibt es Parallelen zwischen JFK und Donald Trump?

00:25:02 – Wie wird aus einem kalten Krieger ein Friedensaktivist? - Kennedy und das LSD

00:47:02 – Die unsichtbaren Meister – Trump und die CIA

01:03:47 – Ungereimtheiten beim Tod JFK's

01:25:01 – Cowboys, Yankees und die Rolle der CIA beim Mord JFK's

01:47:29 – Fällt Rom? Wohin treibt das Amerikanische Imperium?

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KenFM zeigt: Erwin Thoma - Die geheime Sprache der Bäume
Duration: 1:17
2017-06-05
Erwin Thoma ist ein Geschenk. Wenn der gelernte Förster und Volkswirt vom geheimen Leben der Bäume erzählt, wenn er dem Laien das hochkomplexe Ökosystem Wald in Details näherbringt, ist das spannender als jeder Krimi.

Erwin Thoma baut in 33 Ländern Holzhäuser, ohne dass dabei Abfall entsteht. Auch kommen seine Holzgebäude ohne Heizung aus. Sie sind energieautark. Das alles geht, da Thoma die Natur kopiert. Dazu musste er sie lange beobachten. Seine Erkenntnis nach jahrzehntelanger Berufserfahrung ist simpel und genial: Kapieren, Kopieren, Kooperieren. So handelt das Ökosystem Wald. Und das seit Millionen von Jahren. Der Mensch, will er als Spezies überleben, tut gut daran, die Botschaft des Waldes auf seinen Umgang mit dem Planeten zu übernehmen.

Wir sind als Menschen noch nicht so lange von den Bäumen runter, als dass es uns unmöglich wäre, sich an das Know-How dieser genialen Giganten wieder neu zu erinnern.

Inhaltsübersicht:

00:00:31 Parallelen zwischen Bäumen und Menschen – über die Intelligenz der Natur

00:29:39 Warum sollten Menschen Bäume verstehen?

00:47:12 Mondholz – Holz in seiner besten Form

01:06:32 Polysterol, Styropor & Co. – Der Dämmungswahn in Deutschland und Alternativen dazu

01:20:22 Das Prinzip der Fülle und der Angstfreiheit

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KenFM im Gespräch mit: Thomas Mayer ("Die neue Ordnung des Geldes")
Duration: 1:21
2017-06-03
Wer Scheiße baut, muss dafür auch haften!

Thomas Mayer ist Volkswirt, Banker und war den größten Teil seines Lebens für die Hochfinanz an den „Märkten“ tätig.

Zu seinen Arbeitgebern gehörte neben Goldman Sachs auch der IWF oder die Deutsche Bank Gruppe. Hier war er als Chefvolkswirt und auch für den Bereich Research tätig.

Mit dem Jahr 2008 änderte sich auch seine Sicht auf die eigene Branche. Plötzlich zeigte sich, dass das bisher abstrakt wirkende Kaufen-Verkaufen-Spiel eine gefährliche Verzahnung auf das echte Leben hat.

Angela Merkel musste vor die Presse treten, um den Bürgern zu versichern, ihre Sparkonten seien sicher, nur weil an der Wall Street eine Bank namens Lehman Brothers sich verzockt hatte. Doch aus dieser Pleite entwickelte sich ein global tosender Finanz-Tsunami der Hunderttausenden die Existenz kostete und auch Angela Merkel hätte bei einem Banken-Run ihr Versprechen niemals halten können. Sie hatte schlicht gelogen, um einer Panik entgegenzuwirken.

Spätestens jetzt dämmerte es auch einem naiven Laien, der sich für einen Profi hielt - und von denen gab es gerade in der Finanzwirtschaft jede Menge - , dass der kleine Banker der Sparkasse deines Vertrauens mit einem Investmentbanker aus Frankfurt a.M., London oder NYC in etwa so viel gemeinsam hatten, wie ein Schlauchboot mit einem Flugzeugträger.

Auch der bis dato äußerst erfolgreiche Thomas Mayer wurde durch die Lehman-Pleite herbe geweckt. Die Image-Blase des kreativen Geldmanangers platzte und hinterließ einen unmoralischen Beigeschmack.

Wovon war er da Teil?, frage sich Mayer. Welche Auswirkungen hatten seine abstrakten „Empfehlungen“ für das echte Leben?

Der Entwicklungsökonom verabschiedete sich von seinen bisherigen Arbeitgebern, um sich einer fundierten Analyse des Geldsystems zu widmen. Heraus kam 2014 das viel beachtete Buch „Die Neuordnung des Geldes - warum wir eine Geldreform brauchen.“

Es geht um elementare Erkenntnisse zum Thema Geld und warum wir um einen völligen Reset nicht herumkommen. Thomas Mayer war lange Teil des Systems, um so wichtiger ist es, ihn als Geläuterten zu Wort kommen zu lassen.

Wie funktioniert das System intern? Wie wird vor allem die Karriereleiter dazu genutzt, um Neueinsteigern die Bodenhaftung zu nehmen?

Thomas Mayer ist Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institut in Köln. Wir trafen den Schwaben an einem Tag, an dem Nicht-Kölner die Stadt am besten verlassen. Rosenmontag.

Die Frage: "Wer Scheiße baut, muss dafür auch haften?", beantwortet er im Gespräch eindeutig.

Inhaltsübersicht:

00:00:12 Werdegang von Thomas Mayer




00:10:08 Geldanlage und Finanzkrisen

00:26:08 Was ist Geld?

00:36:08 Die „Österreichische Schule“




00:41:56 Kapitalmarktgeschäft - Trennung des Bankwesens

00:59:43 Zinsen und Wachstum

01:09:41 Die Reform des Geldwesens

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Uwe Soukup über die Manipulationen am Leichnam von Benno Ohnesorg
Duration: 4:31
2017-06-02
Heute vor 50 Jahren wurde der Student Benno Ohnesorg vom Polizeibeamten und Stasi-Spitzel Karl-Heinz Kurras auf einer Demonstration gegen den Schah von Persien erschossen. Sein Tod veränderte die Republik wie kein zweiter, er war Auslöser massiver Studentenproteste gegen den Staat und Startschuss für die 68er-Bewegung sowie die Terrororganisation „Rote Armee Fraktion“, die West-Deutschland Jahrzehnte außer Atem hielt.

50 Jahre nach dem Mord am 2. Juni 1967 sind erschreckende weitere Details zu dem Fall, die auch über den Schuss hinausgehen, ans Licht gekommen. Uwe Soukup fasste im Gespräch mit KenFM die umfangreichen Manipulationen am Leichnam des Erschossenen zusammen. Das gesamte Gespräch ist hier zu sehen: https://kenfm.de/uwe-soukup/

Soukup hält am heutigen Jahrestag einen Vortrag in der Berliner Urania, in dem er mit umfangreichen Fotos das Geschehen vor der Oper und in der Krummen Straße rekonstruiert. http://www.urania.de/der-mord-benno-o...

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Wolf Büntig über die Identifikation mit idealisierten Selbstbildern
Duration: 2:04
2017-06-01
Spotlight aus KenFM-Positionen 9: „Wege aus der Krise“ - Hier in voller Länge zu sehen: https://kenfm.de/positionen-9/

Wege aus der Krise.

«Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.» Buckminster Fuller

Die Wegwerfgesellschaft ist am Ende. Wir stehen kurz davor, mit Motorschaden stehen zu bleiben. Jetzt heißt es: Runter von der Autobahn der Ignoranz. Ob wir es noch bis zur nächsten Raststätte schaffen, ist davon abhängig, ob wir endlich den Fuß vom Gas nehmen oder einfach weiter im roten Bereich fahren. Feststeht: Die Maschine ist hinüber, der Systemschaden nicht mehr aufzuhalten.

Anstatt zu jammern, sollten wir uns jetzt an eine ehrliche Analyse wagen. Was ist schiefgelaufen und wie können wir den Totalschaden doch als Chance für die Zukunft nutzen?

Die neunte Ausgabe von KenFM-Positionen kommt ganz bewusst ohne Frage in der Überschrift aus. Stattdessen wählten wir den Titel „Wege aus der Krise“.

Unsere Gäste: Wolf Büntig, Bernd Senf, Andreas Maurer und Bernd Duschner, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und haben doch alle etwas gemeinsam: Für sie bedeutet Krise auch Chance. Scheitern auch Neuanfang.

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Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Jasmin Kosubek
Duration: 30:11
2017-05-31
Unser Gast beim ersten Roten Tisch: Jasmin Kosubek. Sie kam vor drei Jahren als Quereinsteigerin zum Sender Russia Today Deutsch. Dort arbeitet sie als Moderatorin des Medienformats „Der fehlende Part“.

Wir unterhalten uns über ihr Leben als Journalistin und den Zustand der Medien in Deutschland allgemein. Zudem gehen wir den Fragen nach, wie journalistisches Arbeiten den Blick auf die Welt beeinflusst, welche Verantwortung Journalisten, insbesondere die im alternativen Sektor, haben und wie man sich heute als Otto-Normal-Bürger mit Internetzugang am besten über politische Abläufe informieren kann.

Wie verändert das Internet unsere Wahrnehmung? Welche Chancen und Risiken lassen sich im Zeitalter von „Echo-Kammern“ und „Hate-Speech“ identifizieren?

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nachdenKEN über: Mediale Verwirrung
Duration: 11:00
2017-05-29
„Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie“.

Diese Feststellung stammt von Frank Zappa und ist aktuell besser zu beobachten als während des Kalten Krieges. Damals war es als Konsument der Westpresse praktisch nicht möglich, die Propaganda des Militärisch-Industriellen Komplexes zu erkennen, denn er hatte die Eliten geschlossen hinter sich, und eine alternative Presse, das Internet, gab es noch nicht.

Das alles, was wir da draußen als Fakten präsentiert bekommen, zu 99,99 Prozent lancierte Meinung ist, die vor allem den Interessen der Rüstungsindustrie dient, kann man als politischer Laie spätestens seit dem Abgang Obamas und seinem Nachfolger Trump erkennen.

Obama war eine Marionette der Rüstungsindustrie. Er führte während seiner gesamten Amtszeit, also jeden Tag seiner acht Jahre im Weißen Haus, Krieg, erweiterte die Flotte der Killer-Drohnen, erhöhte den Rüstungsetat seines Vorgängers George W. Bush und betrieb auch weiterhin das „KZ“ Guantanamo. Für dieses Nach- der-Pfeife-tanzen erhielt der gecastete Präsident zum Amtsantritt den Friedensnobelpreis, und jetzt den JFK-Preis für Courage sowie einen Medienpreis in Baden-Baden. Er wurde als Kriegsverbrecher zum Kirchentag nach Berlin geladen und wurde hier von aufgeklärten Christen beklatscht. Und das alles im Luther-Jahr!

„Du sollst nicht töten?“ Falsche Frage.

Donald Trump dagegen will einfach nicht jedem Krieg, zu dem man ihn drängt, anzetteln oder weiter führen. Aber vor allem hat er kein Interesse an einem Weltkrieg mit Russland. Dafür wird der (ohn-) mächtigste Mann der Welt in der eigenen Presse rund um die Uhr als „Volltrottel“, „Trumpel“ oder „gefährlicher Spinner“ verunglimpft. Das änderte sich nur kurzzeitig, als er 57 Marschflugkörper nach Syrien schickte, um einen Militärflugplatz platt zu machen. Sofort wurde er in unser Presse mit großer Einigkeit als großer Staatsmann gefeiert.

Wie lange Trump es noch macht, bis er sich eine Kugel einfängt, man ihn wegen Kreml-Kontakten des Amtes enthebt oder ihn für unheilbar Krank erklärt, kann heute niemand sagen. Fakt ist, der Mann ist anders. Gleich dagegen sind die, die ihn aus dem Amt haben wollen. Kalte Krieger, die mit einer Multipolaren Welt nicht klar kommen und längt ernsthaft darüber nachdenken, Russland mit einem nuklearen Erstschlag zu enthaupten.

Dieser Personenkreis hält einen Atomkrieg für gewinnbar und arbeitet konsequent auf dieses Ziel hin. Unter Merkel kein Problem. Die Frau wird nach wie vor von der NSA abgehört und hat keine Probleme mit der „nuklearen Teilhabe“, sprich der Idee, dass deutsche Kampfbomber US-Amerikanische Atombomben über russischen Städten abwerfen. Und dann ist da noch Ramstein, die Relaisstation in der BRD, über die jeden Tag mittels Drohnen Menschen in Middle East ermordet werden. Das aber ist nicht das Problem, wie Obama auf der Bühne mit „Mutti“ in Berlin beim Kirchentag von sich geben durfte. Das Problem, so der beste Präsident, den die Rüstungsindustrie je unterstützte, das Problem sei der Krieg an sich. Stimmt. Nur wer führt die meisten Kriege da draußen, und womit?

Diese Frage würde die Voll-Opportunistin Merkel nie öffentlich stellen. Stattdessen fährt sie im Wahljahr 2017 das Volle Populisten-Programm und sagte in einem CSU-Wahlkampf-Bierzelt den „historischen“ Satz:

"Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei. Das habe ich in den letzten Tagen erlebt. Und deshalb kann ich nur sagen: Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen.“

Am Ziel, den Rüstungsetat der BRD auf 2% des Bruttoinlandsproduktes zu erhöhen, wie es die NATO fordert, hält die Dame fest. Das sind 70 Millionen für Gerät, das vorrangig dafür angeschafft wird, um Menschen in aller Welt effizient und zahlreich zu ermorden.

Unser Appell an alle da draußen ist simpel. Erkennt die Zeichen der Zeit. Das Trump-Bashing soll nur die wahren Ziele derer, die rund um die Uhr auf Donald Trump einschlagen, vertuschen. Sie wollen Krieg. Vor allem mit Russland. Werdet Teil der Friedensbewegung, zeigt Gesicht und Rückgrat, und erinnert gerade im Luther-Jahr an das 6. Gebot: „Du sollst nicht töten!“

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KenFM im Gespräch mit: Uwe Soukup ("Wie starb Benno Ohnesorg?")
Duration: 1:29
2017-05-26
Am 2. Juni 1967 wurde in West-Berlin der Student Benno Ohnesorg durch die Polizei erschossen. Obwohl der Schütze nicht, wie er behauptete, aus Notwehr gehandelt hatte, wurde er zweimal vor Gericht freigesprochen. Es war die Zeit des Kalten Krieges. Berlin war geteilt und die USA und ihre Verbündeten witterten an allen Ecken die „Rote Gefahr“.

Wer als Teil der Studentenbewegung Kritik am Vietnam-Krieg äußerte oder den Schah von Persien bei seinem Besuch in der BRD als Diktator bezeichnete, bekam die volle Staatsmacht zu spüren.

Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg durch den Polizisten Karl-Heinz Kurras löste in West-Deutschland eine politische Lawine aus. Seine Ermordung durch einen Staatsbeamten führte zur 68er-Bewegung. Die Grünen und die TAZ muss man als direkten Spin-off des 2. Juni 1967 verstehen.

50 Jahre nach der Tat gibt es in Berlin noch immer keinen Platz, keine Straße, die nach Benno Ohnesorg benannt ist. Auch sind zahlreiche Akten und Zeugenaussagen zum Fall bis heute nicht Teil des gesellschaftlichen Bewusstseins. Den wenigsten ist bekannt, dass Ohnesorg als Toter im Krankenhaus am Schädel operiert wurde, um das Knochenstück, das vom Projektil durchdrungen wurde, zu entfernen.

Wie wir heute wissen, hatte der Todesschütze Kurras Zugang zur Leiche im Krankenhaus und stimmte seine Verteidigung mit der Justiz ab. Im Jahre 2012 konnten die Fotos vom Tatort durch digitale Bildbearbeitungs-Technik aufgehellt und der Tathergang abermals detaillierter nachvollzogen werden.

Dass all dies jetzt in seiner ganzen Brisanz ans Tageslicht kommt,
verdanken wir dem Journalisten Uwe Soukup, der sich wie kein anderer vor ihm in den Fall verbissen hat. Seine Recherchen führten ihn zu unbekannten Akten und Zeugen, deren Aussagen damals manipuliert oder ungehört blieben. Soukup traf auch den Todesschützen, der 2009 als Stasi-Spitzel enttarnt wurde und bis zu seinem Tod im Jahre 2014 den Schuss auf Ohnesorg rechtfertigte, denn ihn zu bereuen. Zeit seines Lebens wurde der Mörder von Benno Ohnesorg durch Justiz und Staat gedeckt. Mord verjährt nicht. Erst recht nicht, wenn er als Exempel gedacht war.

Uwe Soukup veröffentlichte 2017 die überarbeitete Version seines
Standard-Werkes zum Tod von Benno Ohnesorg unter dem Titel "Der 2. Juni 1967 - Ein Schuss, der die Republik veränderte" und wirkte an dem Dokumentarfilm "Wie starb Benno Ohnesorg?" mit, der am 29. Mai 2017 um 23:45 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird.

Inhaltsübersicht:

00:06:55 Der 2. Juni 1967 - Eine Kurzfassung

00:20:45 Demonstrationen während des Besuchs des Schahs von Persien - gezielte Eskalation

00:30:36 Die Füchsejagdtaktik - Die Maske des Staates fällt

00:37:30 Wie kam es zum Schuss auf Benno Ohnesorg?

00:47:10 Ablauf am Tag des Mordes: Vertuschung, Geheimdienste und Manipulation am toten Körper Ohnesorgs

01:05:07 Karl-Heinz Kurras: Freispruch für den Täter und die Rolle der Berliner Staatsanwaltschaft

01:12:58 30 Jahre später: Motivation für das Aufrollen des Falles Ohnesorg und die Begegnung mit dem Täter

01:20:11 Sozialisation: Wer war Benno Ohnesorg? Wie verlief das Leben von Karl-Heinz Kurras?

01:31:11 Ein Platz für Benno Ohnesorg

01:38:14 Die Bedeutung und die Folgen des 2. Juni 1967

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Teaser: KenFM im Gespräch mit Uwe Soukup ("Wie starb Benno Ohnesorg?")
Duration: 1:25
2017-05-25
Am 2. Juni 1967 wurde in West-Berlin der Student Benno Ohnesorg durch die Polizei erschossen. Obwohl der Schütze nicht, wie er behauptete, aus Notwehr gehandelt hatte, wurde er zweimal vor Gericht freigesprochen. Es war die Zeit des Kalten Krieges. Berlin war geteilt und die USA und ihre Verbündeten witterten an allen Ecken die „Rote Gefahr“.

Wer als Teil der Studentenbewegung Kritik am Vietnam-Krieg äußerte oder den Schah von Persien bei seinem Besuch in der BRD als Diktator bezeichnete, bekam die volle Staatsmacht zu spüren.

Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg durch den Polizisten Karl-Heinz Kurras löste in West-Deutschland eine politische Lawine aus. Seine Ermordung durch einen Staatsbeamten führte zur 68er-Bewegung. Die Grünen und die TAZ muss man als direkten Spin-off des 2. Juni 1967 verstehen.

50 Jahre nach der Tat gibt es in Berlin noch immer keinen Platz, keine Straße, die nach Benno Ohnesorg benannt ist. Auch sind zahlreiche Akten und Zeugenaussagen zum Fall bis heute nicht Teil des gesellschaftlichen Bewusstseins. Den wenigsten ist bekannt, dass Ohnesorg als Toter im Krankenhaus am Schädel operiert wurde, um das Knochenstück, das vom Projektil durchdrungen wurde, zu entfernen.

Wie wir heute wissen, hatte der Todesschütze Kurras Zugang zur Leiche im Krankenhaus und stimmte seine Verteidigung mit der Justiz ab. Im Jahre 2012 konnten die Fotos vom Tatort durch digitale Bildbearbeitungs-Technik aufgehellt und der Tathergang abermals detaillierter nachvollzogen werden.

Dass all dies jetzt in seiner ganzen Brisanz ans Tageslicht kommt,
verdanken wir dem Journalisten Uwe Soukup, der sich wie kein anderer vor ihm in den Fall verbissen hat. Seine Recherchen führten ihn zu unbekannten Akten und Zeugen, deren Aussagen damals manipuliert oder ungehört blieben. Soukup traf auch den Todesschützen, der 2009 als Stasi-Spitzel enttarnt wurde und bis zu seinem Tod im Jahre 2014 den Schuss auf Ohnesorg rechtfertigte, denn ihn zu bereuen. Zeit seines Lebens wurde der Mörder von Benno Ohnesorg durch Justiz und Staat gedeckt. Mord verjährt nicht. Erst recht nicht, wenn er als Exempel gedacht war.

Uwe Soukup veröffentlichte 2017 die überarbeitete Version seines
Standard-Werkes zum Tod von Benno Ohnesorg unter dem Titel "Der 2. Juni 1967 - Ein Schuss, der die Republik veränderte" und wirkte an dem Dokumentarfilm "Wie starb Benno Ohnesorg?" mit, der am 29. Mai 2017 um 23:45 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird.

Das gesamte Gespräch mit Uwe Soukup ist ab dem 26. Mai 2017 bei KenFM zu sehen.

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KenFM-Spotlight über den Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes
Duration: 1:35
2017-05-24
Ausschnitt aus dem Gespräch über "Das Netzwerk" – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/das-netzwerk/

Wir schreiben das Jahr 1984. Der Überwachungsstaat, Rufname "Orwell-Staat", ist Realität geworden. Einziger Unterschied: er fühlt sich nicht so an, wie im Buch des gleichnamigen Autors.

Auch in der Jahreszahl lag der Autor leicht daneben. Statt 1984 wurde es 2017. Aber sonst?!

Ein Staat, in dem es dem Bürger nicht mehr gelingt, Geheimnisse vor dem Apparat zu haben, während dieser in Hinterzimmern Gesetze für oder besser gegen den Bürger auf den Weg bringt, an die er sich selber nicht hält, ist alles, nur keine Demokratie.

Demokratie lebt von Transparenz und Vertrauen der Bürger untereinander. Demokratie lebt davon, dass der Staatsapparat sich als Dienstleister gegenüber dem Souverän versteht. Der Staat ist wie ein Auto, in dem der Fahrer den Kurs bestimmt und der Motor die Arbeit macht, für die ihn der Mensch konstruiert hat. Der Staat hat sich an das Gesetz zu halten. Er steht nicht über dem Gesetz. Das Gesetz definiert ihn.

Das Leben 2017 in der BRD läuft anders. Privilegien wurden vom Staat verrechtlicht. Parallel dazu ist ein immer größerer Teil der Bevölkerung abgehängt und wird mit Brot und Spielen in der Warteschleife gehalten. Menschen ohne Arbeit sind nur alle vier Jahre für den Staat interessant und lästig, wenn sie sich aus der eigenen Lethargie erheben, um via Wahlen Rache an denen zu üben, die zu groß sind, um zu fallen.

Doch selbst wenn man sich einer legalen Protestbewegung anschließt, jeder der digital kommuniziert ist gläsern und über Metadaten in seinem Verhalten nahezu vollständig zu berechnen. Wer diesen Umstand, diese Tatsache, tatsächlich so öffentlich formulieren würde, bekäme das Label "Verschwörungstheoretiker" quasi automatisch verpasst.

Spätestens seit der sogenannten Finanzkrise 2008, die in Wahrheit eine der größten Enteignungswellen der jüngsten Geschichte darstellt, hat die globale Elite erkannt, dass nur weltweite Überwachung sie vor der Wut der Bevölkerung schützen kann. Der hier beschriebene Gesamtzustand ist zu komplex, zu angstmachend, um ihn in einem Sachbuch in der Hoffnung auf den Markt zu werfen, die Menschen mögen sich mit dem Status quo beschäftigen.

Das Absurde der Informationsgesellschaft ist einerseits die geradezu explodierende Informationsflut und andererseits die Bereitschaft zur vollständigen Verdrängung des politischen Klimas.

Wer den Bürger dennoch erreichen will, wählt immer häufiger die Form des Romans. Der Roman lässt es zu, den Leser mit sich selber zu konfrontieren, ohne dass dieser an einer Überdosis Status quo in die Depression verfällt.

"Das Netzwerk" lautet der Titel einer fiktionalen Geschichte, die sich um Überwachungsstaat, Hacker, Geheimdienste und die noch übrig gebliebene Freiheit unserer Tage bemüht.

Man kann das Buch als Unterhaltung verstehen. Der Autor, ein Urheberrechtsanwalt, der seit Jahrzehnten im Milieu recherchiert und bewusst nicht namentlich in der Anmoderation genannt werden möchte - ein Novum selbst bei KenFM - würde es allerdings begrüßen „das Netzwerk“ als das zu sehen, was es wirklich ist: eine Warnung. Zu einer Realität, die viele für eine Übung halten.

Am 7. März, wurde zum wiederholten Male in Deutschland das Zusammenspiel zwischen Polizei und Bundeswehr geprobt.
Bundesinnenminister De Maiziere ließ dazu wissen: "Ein solches Zusammenwirken muss geübt werden, die Räder müssen ineinander greifen, die Meldewege müssen funktionieren“. „Es ist wichtig, dass wir uns auch auf Undenkbares vorbereiten, damit in einer solchen Lage agiert werden kann", fügte er hinzu.

Doppelsprech ist längst Umgangssprache. Wer mit der deutschen Nazi-Geschichte im Rücken die Bundeswehr ohne rot/braun zu werden für polizeiliche Aufgaben innerhalb Deutschlands einsetzt, ist längst auf dem Weg in einen neuen Faschismus.

Schöne neue Welt.

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Andreas Maurer über Militärausgaben und die Agenda der Sparpolitik
Duration: 5:04
2017-05-21
Ausschnitt aus KenFM-Positionen 9: „Wege aus der Krise“ - Hier in voller Länge zu sehen: https://kenfm.de/positionen-9/

Wege aus der Krise.

«Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.» Buckminster Fuller

Die Wegwerfgesellschaft ist am Ende. Wir stehen kurz davor, mit Motorschaden stehen zu bleiben. Jetzt heißt es: Runter von der Autobahn der Ignoranz. Ob wir es noch bis zur nächsten Raststätte schaffen, ist davon abhängig, ob wir endlich den Fuß vom Gas nehmen oder einfach weiter im roten Bereich fahren. Feststeht: Die Maschine ist hinüber, der Systemschaden nicht mehr aufzuhalten.

Anstatt zu jammern, sollten wir uns jetzt an eine ehrliche Analyse wagen. Was ist schiefgelaufen und wie können wir den Totalschaden doch als Chance für die Zukunft nutzen?

Die neunte Ausgabe von KenFM-Positionen kommt ganz bewusst ohne Frage in der Überschrift aus. Stattdessen wählten wir den Titel „Wege aus der Krise“.

Unsere Gäste: Wolf Büntig, Bernd Senf, Andreas Maurer und Bernd Duschner, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und haben doch alle etwas gemeinsam: Für sie bedeutet Krise auch Chance. Scheitern auch Neuanfang.

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Andreas von Bülow über Muslime als Feindbild
Duration: 1:17
2017-05-20
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Andreas von Bülow – in voller Länge hier zu sehen:

Teil 1: https://kenfm.de/andreas-von-bulow/
Teil 2: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Das Gespräch wurde ursprünglich im August 2013 veröffentlicht.

1964 veröffentlichte der kanadische Medientheoretiker Marshall McLuhan ein Buch mit dem Titel „Die Magischen Kanäle - Understanding Media".

McLuhan war damals eine Art Superstar, der Einstein in der noch sehr jungen Wissenschaft der Kommunikationstheorie.

Was McLuhan '64, aber auch schon davor und immer wieder danach publizierte, war vor allem die Erkenntnis, dass die Welt, wie die Menschen sie bisher kannten, explodieren würde, wie eine Person, die man ohne Raumanzug im Weltall aussetzen würde.

Der Grund dieser Explosion sei das Eintreten des Computers in die Kommunikation. Wenn es erst einmal Computernetze gäbe, die die Welt umspannen würden, wenn die Digitalisierung der Gesellschaft alle Bereiche erfasst hätte, dann wäre die Pyramide der Macht, für Jahrtausende nur stabil durch die Verknappung von Wissen, diese Pyramide wäre dann ein Gebäude, das über sich zusammenbricht.

Dieser Zusammenbruch und die damit verbundene Neuorientierung würde sämtliche Lebensbereiche des Menschen erfassen. Überall. Zu jeder Zeit. Ohne Ausnahme.

McLuhan war ein Visionär. Er hatte das Internetzeitalter und den damit einhergehenden Zerfall der Machtpyramide vorausgesagt. McLuhan kannte George Orwell, aber er teilte nicht dessen Pessimismus bezüglich der Frage, wer am Ende den Kampf um die Macht gewinnen würde. Das alte Machtzentrum, oder eine Staatsform, die eben ohne echtes Zentrum auskommt, da sie das Zentralnervensystem kopiert. Laufend ein Back-Up erstellt.

Das, was wir im Moment mit der NSA-Affäre erleben, ist der vorhergesagte Kampf McLuhans Optimismus gegen den Orwell'schen Pessimismus.

Alte Machtstrukturen ziehen alle Register, um sich gegen eine Open-Source-Demokratie zur Wehr zu setzen. Jüngstes Beispiel: Die erzwungene Zerstörung von Laptops und Festplatten bei der britischen Zeitung Guardian, durch den britischen Geheimdienst GCHQ.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpo...

Im zivilen Leben nennt man so etwas Erpressung, Nötigung, Landfriedensbruch und das Vernichten von Beweismaterial, das illegale Abhörmaßnahmen beweisen könnte.

Vor dieser Zerstörung durch den Geheimdienst Ihrer Majestät, hatten die US-Dienste die Maschine des Präsidenten von Bolivien über europäischem Luftraum gezwungen, in Wien notzulanden, da sie Edward Snowden an Bord wähnten.

Immunität von Staatsoberhäuptern und Botschaftern? Fehlanzeige.

Geheimdienste sind eine Art Hand. Diese kann sanft streicheln, schubsen oder zur Faust geballt werden.

Geheimdienste handeln nie autark. Es handelt sich um streng durchstrukturierte Behörden mit einer DNA, die dem Militär gleicht. Die, die den Diensten dann sagen, was sie im Falle X zu tun haben, lernen wir nie wirklich kennen.

Die, die für uns dann ab und an zur Verantwortung gezogen werden, sind nur Dummies. Köpfe, die rollen müssen, um die Öffentlichkeit zu täuschen. Bauernopfer.

Das ist das Kerngeschäft aller Geheimdienste. Tarnen und Täuschen. Und weil es zusammen besser geht als alleine, arbeiten Geheimdienste, je nachdem, welchem Wirtschaftssystem sie angehören, zusammen.

NSA GCHQ BND MOSSAD CIA MAD ETC.

Kurz bevor die Methoden von NSA & Co. aufflogen, traf KenFM in Bonn Andreas von Bülow.

Von Bülow saß von 1969 bis 1994 für die SPD im Deutschen Bundestag. Er war von 1976 bis 1980 parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

Zeitweise war er zudem Mitglied der parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste.

Also jenem Gremium, vor dem dieser Tage der aktuelle Kanzleramtsminister Ronald Pofalla immer wieder die Wahrheit über den Status Quo der NSA-Affäre derart verbiegt, dass man von dreist sprechen muss.

Was Pofalla und von Bülow auf den ersten Blick voneinander unterscheidet, ist, dass von Bülow es sich leisten kann, die Wahrheit zu sagen. Er ist pensioniert.

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KenFM am Telefon: Reiner Braun über "Stopp Ramstein 2017"
Duration: 10:00
2017-05-19
Vom 8. - 10. September 2017 versammelt sich die Friedensbewegung in Kaiserslautern und Ramstein, um gegen die gleichnamige Militärbasis als zentrale Schaltstelle für die völkerrechtswidrigen US-Drohneneinsätze von deutschem Boden aus zu protestieren.

Ohne Ramstein kein Drohnenkrieg.

Ramstein steht zudem als Symbol für eine internationale Kriegspolitik, die Menschen überall auf dem Globus tötet, deren Länder dem Willen der USA nicht bedingungslos Folge leisten.

Während der Militäretat in den USA um 54 Milliarden erhöht werden soll und für die anderen NATO-Länder das sogenannte „2%-Ziel“ proklamiert wird, gehen fast 1 Milliarde Menschen hungrig ins Bett.

Gegen dieses zum Himmel schreiende Unrecht, richten sich die Teilnehmer der Bewegung „Stopp Ramstein“ und laden alle Friedensinteressierten ein, sich dieser wichtigen Protestbewegung anzuschließen.

Diese darf und soll auch Spaß machen!

Neben den Aktionen direkt in Ramstein, wird es weitere Hotspots im Rahmen der Friedensinitiative geben: Auf einem einwöchigen Friedenscamp können sich die Aktivisten auf spannende Veranstaltungen freuen, sich kennenlernen, austauschen und vernetzen.

In Kaiserslautern werden prominente Künstler und Redner erwartet: Sarah Wagenknecht, Eugen Drewermann, Daniele Ganser. Um nur einige der Namen zu nennen, die den Protest unterstützen.

Auch Musiker wie Patrice und Konstantin Wecker geben dem Friedensbündnis Stimme und Gesicht.

KenFM sprach zu all dem mit dem Organisator der Protestbewegung und langjährigem Friedensaktivisten Reiner Braun.

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KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Kaleck (ECCHR) - September 2012
Duration: 1:14
2017-05-18
Wolfgang Kaleck ist Mitbegründer und Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (Europäisches Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte, ECCHR). Die Organisation wurde nicht nur in Kreisen von Menschenrechtlern und Juristen bekannt, da sie zweimal den ehemaligen US-amerikanischen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld anklagte, sondern auch andere Schwergewichte wie Lidl oder Nestlé zur Verantwortung für begangene Menschenrechtsverletzungen zog.

Unser Gesprächspartner veröffentlichte zudem zwei Bücher, "Mit zweierlei Maß: Der Westen und das Völkerstrafrecht" (http://amzn.to/RdmcAH) sowie "Kampf gegen Straflosigkeit - Argentiniens Militärs vor Gericht" (http://amzn.to/Rdmac6).

Das Interview wurde im September 2012 geführt.

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KenFM im Gespräch mit: Rainer Rothfuß und Owe Schattauer (Freundschaftsfahrt 2017)
Duration: 1:16
2017-05-18
„Reisen ist tödlich für Vorurteile“

Diese Aussage stammt vom amerikanischen Schriftsteller Mark Twain. Twain erkannte sehr früh, dass Reisen bildet und Erfahrungen, die man selber auf Reisen gesammelt hatte, immun machen gegen jedwede Form der Propaganda. Twain war rund neun Jahre allein in Europa unterwegs.

Europa geht nahtlos nach Asien über, auch wenn Geostrategen der Bevölkerung ständig weismachen wollen, man müsse, um nach Asien zu kommen, ein Flugzeug oder Schiff benutzen. Ein Blick auf die Landkarte macht klar, Euroasien ist selbst zu Fuß zu durchschreiten. Berlin-Moskau-Peking lassen sich auf normalen Straßen anfahren. Warum besuchen wir nicht einfach unsere Nachbarn und warum fangen wir nicht mit Russland an?

Druschba!

2017 findet zum zweiten Mal die Freundschaftsfahrt Berlin-Moskau statt. Die Reisenden können sich zwischen dem 23. Juli - 13. August auf insgesamt 7 Routen durch 45 russische Städte begeben.

Jeder ist eingeladen, Land und Leute kennenzulernen. Russland ist eine Reise wert. Wer zeitlich nicht in der Lage ist, die vollen drei Wochen mit dabei zu sein, kann sich der Freundschaftsfahrt jederzeit anschließen oder diese wieder verlassen. Das Motiv zählt. Frieden in Europa. Jetzt und in der Zukunft.

Auch hier hatte Mark Twain die richtige Botschaft formuliert: „Natürlich kümmere ich mich um die Zukunft. Ich habe vor, den Rest meines Lebens darin zu verbringen.“

KenFM sprach mit den bekanntesten Organisatoren der Freundschaftsfahrt, Prof. Rainer Rothfuß und Owe Schattauer.

Inhaltsübersicht:

00:01:00 Ablauf der Friedensfahrt 2017

00:10:45 Das Interesse am Krieg und das konstruierte Feindbild Russland

00:28:29 Feindbild Kommunismus (Lyman L. Lemnitzer und Dulles als glühende Antikommunisten)

00:38:40 Was machen unsere Medien für den Frieden?

00:42:40 Kooperenz der Völker

00:47:05 Intellektuelle Blindheit

00:50:00 Do it yourself - Aktiv werden, denn das System schafft keinen Wandel

00:56:07 Das fehlende Niveau der Journalisten - Jan Böhmermann

01:07:05 Der Appell an den Mainstream

01:12:31 Facts und Wissenswertes zur Friedensfahrt

Alle weiterführenden Infos zur Freundschaftsfahrt 2017 findet ihr hier: https://druschba.info/

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KenFM im Gespräch mit: Günter Grzega (Gemeinwohl-Ökonomie)
Duration: 1:26
2017-05-17
Der Mensch ist die einzige Spezies, die es geschafft hat, die Evolution dahingehend zu nutzen, sich zurück zu entwickeln.

Während es für sämtliche Urvölker noch keiner Erklärung bedurfte, um zu erkennen, dass ein Leben nie gegen, sondern nur mit der Natur eine Zukunft hat, muss der moderne Mensch, der zivilisierte Staatsbürger, der belesene Intellektuelle, Nachhaltigkeit und das Leben im Einklang mit der Natur erst mühsame erlernen. Die meisten scheitern.

Von außen betrachtet wirkt es fast so, als wäre eine Lebensweise, die nicht nur zerstört und verbrannte Erde hinterlässt, die Sprache einer seit langem ausgestorbenen Kultur.

Unser Fortschritt handelt nach dem Konzept „Mach dir die Erde untertan“ und tut so, als hätten wir noch eine zweite Erde im Kofferraum.

Lange geht dieser Lifestyle nicht mehr gut, dafür sind wir inzwischen zu viele Menschen, die immer rücksichtsloser die Ressourcen des Planeten ausbeuten und verschwenden.

Wenn kommende Generationen nur noch auf Sondermüll, denn intakte Natur stoßen, ist es zu spät. Unsere Zeit läuft ab, denn die natürlichen Prozesse und Kreisläufe des Planeten, die der Mensch immer massiver behindert und lahmlegt, entwickeln bereits eine Abwehr-Dynamik, die den Menschen, wo immer er sich ihr entgegenstellt, hinwegfegt und vernichtet.

Wann erkennt unsere Spezies endlich, dass sie sich selber das Wasser abgräbt? Dass man Geld nicht essen kann?

Wie kommen wir endlich zu einer Ökonomie, die enkeltauglich ist? Wie gelingt es uns, vor allem die Profit-Gier und das über Leichen gehen unseres Wirtschaftssystems zu überwinden?

Die Gemeinwohl-Ökonomie misst den Erfolg eines Geschäftszweiges, einer Firma oder eines Unternehmens nicht, indem es sich die reine Finanzbilanz kommen lässt. Unternehmen, die sich der Idee der Gemeinwohl-Ökonomie verpflichtet haben, verstehen sich als Teil eines Organismus und übernehmen Verantwortung für alle Bereiche ihres Handelns. Die Zeit einer Share-Holder-Value-Ökonomie ist vorbei, denn diese Form zu wirtschaften ist asozial. Sie zerstört und tötet, denn sie kommt nicht ohne Krieg aus.

KenFM traf Günter Grzega, um sich von ihm das Prinzip der Gemeinwohl-Ökonomie erklären zu lassen. Grzega hat einen Großteil seines Lebens als Genossenschafts-Banker gearbeitet. Er sieht vor allem die eigene Branche in der Pflicht, sich dem neoliberalen Konzept der grenzenlosen Ausbeutung aller Lebensbereiche entgegenzustellen. Egoismus ist heilbar.

Inhaltsübersicht:

00:05:51 Der Unterschied zwischen Großbanken und Genossenschaftsbanken

00:11:35 Was ist die Aufgabe einer Bank?

00:25:33 Die Gemeinwohl-Ökonomie im Portrait

00:51:42 Realwirtschaft und Finanzwirtschaft – Was sind eigentlich Märkte?

01:16:26 Weniger Arbeit, mehr Menschen – ein Problem?

01:22:07 Konkrete Handlungsempfehlungen zur Krisenprävention

01:26:24 Die Zukunft Europas und Chancen durch die Präsidentschaft Donald Trumps

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Hans-Christof von Sponeck über einen potentiellen Lösungsansatz im Israel-Palästina-Konflikt
Duration: 2:25
2017-05-15
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Hans-Christof von Sponeck – in voller Länge hier zu sehen:

Teil 1: https://kenfm.de/hans-christof-von-sp...
Teil 2: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Das Gespräch wurde ursprünglich im August 2014 veröffentlicht.

Hans-Christof von Sponeck gehörte zu den ersten Wehrdienstverweigerern der damals jungen Bundesrepublik Deuschland. Im Anschluss entschied er sich für eine Bewerbung bei den Vereinten Nationen. Seit 1968 verbrachte er über 30 Jahre im Dienste der UN und war in dieser Zeit neben den Zentralen in New York und Genf unter anderem in Ghana, Pakistan und Botswana im Einsatz.

Seine letzte Station war der Irak. Von Sponeck legte im Jahr 2000 aus Protest gegen die Sanktionspolitik der USA nach 17 Monaten in Bagdad das Amt nieder. 500.000 verhungerte Kinder als „Preis“, um das Land wieder auf „West-Kurs“ zu bringen, widersprachen allem, was er in der Menschenrechtscharta als richtig erkannt hatte.

Hans-Christof von Sponeck ist offiziell im Ruhestand. In der Realität ist der heute 75-jährige so umtriebig wie nie zuvor. So lehrte er beispielsweise bis vor kurzem im Zentrum für Konfliktforschung an der Universität Marburg und gibt Seminare an der Universität Basel. Zudem veröffentlicht er Artikel und Sachbücher.

Hans-Christof von Sponeck entstammt der alten Militärfamilie von Sponeck. Sein Vater, Hans Emil Otto Graf von Sponeck, 1888 geboren, kämpfte im Ersten und Zweiten Weltkrieg für Deutschland. Nachdem er seiner Einheit beim Russlandfeldzug 1941 eigenmächtig den Rückzug befahl, da die Rote Armee seine Truppe sonst aufgerieben hätte, wurde er am 23. Dezember 1942 zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde von Adolf Hitler jedoch in eine lebenslange Haft umgewandelt.

Im Zuge des Hitlerattentates vom 20. Juli 1944 jedoch wurde die Haftstrafe durch Himmler erneut in eine Todesstrafe umgewandelt und General von Sponeck hingerichtet.

Damals war unser Gesprächspartner fünf Jahre alt. Der Tod des Vaters und die spätere Beschäftigung mit der deutschen Geschichte haben Hans-Christof von Sponeck tief geprägt und eine andere als eine militärische Laufbahn einschlagen lassen.

Hans Christoph von Sponeck hat sich ohne Wenn und Aber dem Frieden verschrieben, zu dem es seiner Meinung nach keine Alternative gibt.

Kooperation statt Konkurrenz.
Demut statt Überheblichkeit.
Humanismus statt Militarismus.

Wir trafen den langjährigen UN-Diplomat in der Nähe Freiburgs und sprachen mit ihm über die Bilanz seiner Arbeit und die aktuellen Krisenherde der Welt, den Irak, die Ukraine und Gaza. Das Gespräch dauerte rund 120 Minuten und hat uns als Redaktion tief beeindruckt. Hans-Christof von Sponeck gehört zu den intellektuellen Lichtblicken in diesem Land. Für ihn sind Ethik und Moral keinen Mode, die man mal mehr, mal weniger vor sich her trägt.

Die Zentrale Botschaft, die wir aus dieser Begegnung mitnehmen konnten, lautet: Frieden ist möglich, wenn wir, die Bürger, endlich den Mut aufbringen, den Kriegstreibern in allen Bereichen zu widersprechen.

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Me, Myself and Media 34 - Die Büchse der Pandora ist scharf
Duration: 1:22
2017-05-14
Die Büchse der Pandora ist scharf, denn die Pandora ist das Pentagon.

Während es der Friedensbewegung bis heute kaum gelingt, sich in Europa zu vernetzen, hat die Rüstungsindustrie die Globalisierung ihres Geschäftsmodells längst vollzogen.

Wo man hinkommt, schlagen sich Menschen die Köpfe ein und werden dazu von den Herstellern von Wehrtechnik mit allen Mitteln unterstützt.

Krieg bleibt ein Bombengeschäft.

Damit das so bleibt wird jeder, wirklich jeder, der sich für den Frieden engagiert, direkt oder indirekt, attackiert. Frieden gefährdet das Geschäftsmodell einer Branche, die sich permanent im Krieg befindet und längst die Top-Jobs in Politik und Medien stellt.

Massenmedien sind Rüstungs-Medien und nehmen jeden unter Feuer, der nicht bereit ist, Krieg als Vorwärtspräsenz zu verharmlosen. Wer Personen, die ins Fadenkreuz der Massenmedien geraten sind, unter dem Rüstungs-Frame betrachtet, dem wird unmittelbar klar, was z. B. JFK, Trump, Naidoo oder Red Bull-Boss Mateschitz gemeinsam haben.

Sie stellen sich bewusst oder unbewusst gegen die Interessen des Militärisch-Industriellen-Komplexes und werden deshalb von den ca. 27.000 „PR-Beratern“, die allein für das Pentagon arbeiten, unter Beschuss genommen.

Man verleumdet sie. Wer sich als Feind der Rüstungsindustrie zu erkennen gibt, allein deshalb, weil er Konfrontation ablehnt und Kooperation predigt, braucht ein schnelles Pferd.

Die Cabrio-Fahrt in Dallas am 22. November 1963 war der Beginn der vollständigen Kontrolle der Massenmedien durch die Rüstungsindustrie. Damals wurde von der CIA das Wort „Verschwörungstheoretiker“ erfunden, um Zweifler ganz offen sozial zu ächten und damit unschädlich für die Interessen der Kriegsverkäufer zu machen.

Dieses Muster wird bis heute angewendet. Nur, dass mit dem Internet ein gigantisches Leck entstanden ist.

Unkontrollierte Meinung wird zum Massenphänomen. Die Wahrheit bahnt sich in den Zeiten der Informationsrevolution stoisch ihren Weg und ist auch durch den neuesten Pentagon-Begriff „Fake-News“ nicht mehr zu ersticken.

Inhaltsübersicht:

00:02:56 JFK: Widerstand gegen den militärisch-industriellen Medien-Komplex und seine Folgen

00:10:58 Trumps Zickzack-Kurs in der Syrienpolitik: vom Giftgaseinsatz in Idlib und völkerrechtswidrigen US-Luftangriffen

00:17:41 Mediales Feuer gegen Nahost-Experten Michael Lüders

00:22:14 Chemiewaffen des Westens: Giftgas über Vietnam (Mobay) und Waffen für Saddam Hussein

00:30:25 Donald Trump: Mediales Bashing und eine unbewiesene Russland-Connection

00:37:34 Diffamierungskampagnen gegen Friedensaktivisten und Systemkritiker: Wie Xavier Naidoo und Dietrich Mateschitz medial unter Feuer genommen werden

00:53:23 Rüstungsindustrie, Russland-Sanktionen und Nordkorea-Politik

00:58:17 Delegation für Frieden und Kooperation auf der Krim und die Unterstellung eines Völkerrechtsbruchs durch die BPK

01:04:51 Israel-Politik: Gabriel, Steinmeier und Netanjahus Sprechverbot

01:13:19 Demokratie-Krise in Europa: Frankreich und seine Masse der Nichtwähler, Neuwahlen in Großbritannien und Deutschlands Parteiensterben

01:18:12 Nachrichtenblock: BVB-Anschlag / Merkels Doppelmoral: Türkei und Saudi-Arabien / Russlandpolitik: Washington, Moskau, Berlin/ Christen, Drohnenmorde / Chinas Flugzeugmarkt: C919 / Bienensterben: jedes zweite Bienenvolk ist tot / Das neue Online-Magazin „Rubikon“ / Amerikas giftige Landwirtschaft: Cyanid-Fallen im Boden / 17. re:publica / 350.000€ für die Griechenland-Nothilfe

01:32:24 Buchtip: Uwe Soukup „Der 2. Juni 1967 - Ein Schuss der die Republik veränderte“

Quellen und weiterführende Links unter: https://kenfm.de/me-myself-and-media-34/

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Missing Link to Ola Frithiofson
Duration: 48:29
2017-05-13
In diesem KenFM-Interview spricht Dirk Pohlmann mit Ola Frithiofson über eine Zeit, in der sozialdemokratische Vorschläge für eine weltweite Entspannungspolitik den politischen Diskurs dominierten – in aller Welt. „Entspannung“ und „Wandel durch Annäherung“ waren die vorherrschenden Ideen der Außenpolitik in fortschrittlichen Kreisen, und das „schwedische Modell“ eines Sozialstaates, dessen hohe Steuern exzellente Dienstleistungen einer effektiven, korruptionsfreien Zivilgesellschaft finanzierten, standen in hohem Ansehen – oder wurden von neoliberalen Konservativen abgrundtief gehasst. Olof Palmes Schweden gewährte einen Ausblick auf die Möglichkeit eines dritten Weges zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Das kleine Schweden war eine moralische Supermacht.

In der Ära der weltweiten US Vorherrschaft von Ronald Reagan bis zu Donald Trump bedeutet die Beschäftigung mit der schwedischen Vergangenheit deshalb einen Ausblick in die Zukunft. Sie ist ein Weckruf insbesondere für Sozialdemokraten in Schweden, Österreich, Großbritannien und den USA (Bernie Sanders!). Der einzige Weg, der aus ihrem erbarmungswürdigen Elend hinausführt ist: „Zurück in die Zukunft“.

Ola Frithiofson war in seinen eigenen Worten „schon immer Sozialdemokrat und wird es immer bleiben“. Die Sozialdemokratie, von der er spricht ist aber nicht die moderne, stromlinienförmige, neoliberal beeinflusste eines Tony Blair oder Gerhard Schröder, sondern die eines Olof Palme, Willy Brandt und Egon Bahr.

In diesem Interview gibt Frithiofson dementsprechend nicht die üblichen wachsweichen Antworten eines Karrierepolitikers und scheut auch vor kontroversen Themen nicht zurück.

Frithiofson hat in verschiedenen Positionen für verschiedene schwedische sozialdemokratische Regierungen gearbeitet. In den frühen 80er Jahren war er der außenpolitische Sekretär der schwedischen Jusos. Damals stellte er die Verbindung zu Solidarnosc und Dissidenten in Polen her und berichtete über seine Aktivitäten direkt an Olof Palme.

Olof Palme stand damals auch in Polen für die Suche nach einem friedlichen, rationalen, freiheitlichen Sozialismus. Der schwedische Ministerpräsident hatte auch bei den Bürgerrechtlern des Ostblocks einen exzellenten Ruf.

Frithiofsons Vater war Unterstaatssekretär im Verteidigungsministerium und wusste über die eindringenden U-Boote aus erster Hand. Er sagte seinen beiden Söhnen bereits in den 80er Jahren, dass es sich um westliche, nicht um sowjetische U-Boote handelte.

Der Palme Mord, den sowohl Frithiofson als auch Pohlmann als einen politischen Mord einschätzen, aller Wahrscheinlichkeit nach in Planung und Ausführung eine westliche Deep State Operation, ist ständiger Hintergrund dieses Gesprächs.

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Christian Kreiß über Lobbyisten im deutschen Bundestag
Duration: 2:34
2017-05-11
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Dr. Christian Kreiß – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/christian-kreiss/

Es gab Zeiten, da herrschte der Mangel.

Wer sich etwas anschaffen wollte, musste nicht nur lange sparen und dann bar bezahlen, er musste vor allem auf das jeweilige Produkt warten. Konsumgüter, die rar sind, haben einen höheren Wert.

Auch emotional. Man verbindet mit ihnen auch das, was man Vorfreude nennt.

Die Zeit der Vorfreude ist vorbei. Die Gegenwart hält nahezu alles im maximalen Überfluss für uns bereit. Man kauft in Raten und finanziert das meiste über Kredit.

Diese schöne neue Hochglanzwelt hat den Nachteil, dass ab einem bestimmten Punkt Sättigung eintritt. Irgendwann hat auch jeder Single-Haushalt alles, was er benötigt, in doppelter Ausführung. Dann bricht das sich immer schneller drehende Konsumkartenhaus in sich zusammen.

Hierin besteht die Achillesferse des Kapitalismus. Marktsättigung. Um dieser „Gefahr“ entgegenzuwirken, haben sich die großen Kapitalbesitzer und Produzenten schon vor sehr langer Zeit zu Kartellen zusammengeschlossen. Bei aller Konkurrenz erkannte man ein gemeinsames Ziel. Die hergestellten Waren hielten zu lange. Also verständigte man sich auf nahezu allen Gebieten auf eine Technik, die man Obsoleszenz nennt.

Geplanten Verschleiß. Wer heute einen Drucker kauft, kennt das Problem. Kaum ist die Garantie abgelaufen, gibt das Gerät seinen Geist auf und kann nicht repariert werden. Oder aber, die Kosten hierfür stehen in keinen Verhältnis zu einem Neukauf.

Geplanter Verschleiß ist der Motor der sogenannten Konsumgesellschaft. Wir kaufen für die Müllhalde, ohne dass wir uns über die Auswirkungen groß Gedanken machen. Das ist Teil der Technik, mit der der angebliche "König" Kunde im Hamsterrad gehalten wird. Der künstliche Verschleiß, dem heute alle Produkte unterliegen, wurde so „eingebaut“, dass er unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt. Das geht vor allem daher, dass ein Durchnittshaushalt heute über rund 10.000 Produkte verfügt. Wer weiß da schon noch, wann er was gekauft und wie lange es tatsächlich gehalten hat.

KenFM traf sich mit Dr. Christian Kreiß.

Kreiß hat sich über Jahre immer wieder mit der geplanten Obsoleszenz auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss, dass unser Planet an dieser kapitalistischen Technik zugrunde geht.

Wir, die Konsumenten in der Wegwerfgesellschaft, gehen mit diesem Planeten um, als hätte wir noch einen weiteren im Kofferraum. Der Ast, auf dem wir sitzen und an dem wir sägen, knarzt bereits.

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KenFM im Gespräch mit: Lothar Höfler (Keine Waffen vom Bodensee e.V.)
Duration: 1:20
2017-05-11
Krieg ist ein Bombengeschäft. Die einen zahlen mit harter Währung, die anderen mit ihrem Leben.

Skrupel zu haben, ist auf der Seite der Kriegsgeräte-Hersteller alles andere als umsatzfördernd. Zudem ist das Bewerben der „Produkte“ ein täglicher Kampf.

Während auf klassischen Messen, z. B. für Haushaltsgeräte, die Anwendung des Produktes Teil einer aufwendigen Verkaufsshow ist, haben Waffenmessen das Problem, dass das effiziente Töten von Menschen - und nur dazu werden Waffen produziert - live nicht gezeigt werden kann. Ähnlich wie beim Bewerben von Hygieneartikeln, muss der Verkäufer um den heißen Brei reden. Menschen heißen "Weichziele", "Schlachtfelder", "Wirkräume". Angriffskriege nennt man "Vorwärtspräsenz".

Die sogenannten "Präsentationsfenster" für das neuste Tötungsgerät gibt es zwar reichlich, der Volksmund nennt sie Krieg, nur kann man Krieg schwer in eine klassische Waffenverkaufsmesse integrieren.

Schon wegen der Öffnungszeiten, an die sich speziell Flüchtlinge oder moderate Rebellen mit Giftgas im Gepäck nur selten halten.

Alles, was den Waffenherstellern daher bleibt, ist der Hinweis darauf, dass das präsentierte Gerät an Ort X dem Anwender geholfen hat, eine Schlacht für sich zu entscheiden.

Final gewonnen wird auch, zumindest auf der Seite der Produzenten. Und die stellen nach eigenem Anspruch überhaupt keine Waffen her, sondern lediglich Wehrtechnik. Zivilisten nennen die Branche ohne echte Sachkenntnis meist "Rüstungsindustrie". Der Profi korrigiert: Es heißt Maschinenbau.

Speziell dem deutschen Maschinenbau hat es die Region um den Bodensee angetan. In malerischer Umgebung haben sich mehr als ein Dutzend Firmen auf das Herstellen von Massenvernichtungswaffen spezialisiert, z. B. tragbare Kleinwaffen.

Sie sind die beliebtesten „Maschinen“, wenn es darum geht, schnell, effizient und vor allem massenhaft Menschen zu ermorden. Nach einer ethnischen Säuberung, durchgeführt z. B. durch Kindersoldaten, wird das benutzte Gerät kurzerhand eingesammelt, von Blut gereinigt, frisch geölt und in die nächste Krisenregion verkauft. Peace-Keeping-Operation nennt das der Militärisch-Industrielle-Komplex in seinen/unseren Massenmedien. Sprache schützt.

Anders als die Waffenlobby, wollen die Macher der Seite „Keine Waffen vom Bodensee e.V.“ (www.waffenvombodensee.de) die dort ansässigen Hersteller der Tötungsmaschinen ins Rampenlicht zerren. Wer produziert eigentlich was? In welchem Umfang wird verkauft und vor allem an wen und in welche Region?

Transparenz ist das Gegenteil von Tarnen und Täuschen und von daher extrem unbeliebt in der Bodensee-Region. Gut, dass es Menschen wie Lothar Höfler gibt, die seit Jahren den brutal erfolgreichen Waffenherstellern rund um den Bodensee auf den Pelz rücken, um mit Broschüren und Events dafür zu sorgen, dass diese Branche endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient. Ein echter Killer-Job.

Inhaltsübersicht:

00:02:05 Der Verein „Keine Waffen vom Bodensee e.V.“

00:16:40 Lothar Höfler über seine Vergangenheit als Maschinenbauingenieur und Alternativen zu einem Job in der Rüstungsindustrie

00:27:03 Die Grünen von damals und die Grünen von heute

00:36:19 Höflers Verhältnis zu den Medien – Wandel und Erwartungen

00:54:20 Den Opfern eine Stimme, den Tätern ein Gesicht – Sehen sich die Täter als Täter?

01:01:33 Wo steht die Friedensbewegung heute und wie kann sie gestärkt werden?

01:25:02 Wohin driften Deutschland und Europa?

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Dr. Daniele Ganser: Frieden ist im deutschen Bundestag unterrepräsentiert
Duration: 2:27
2017-05-09
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Vortrag von Dr. Daniele Ganser – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/daniele-ganser-illeg...

„Es gibt nur ein perspektivisches Sehen“

Diese Erkenntnis von Friedrich Wilhelm Nietzsche hat Folgen, wenn man sie wirklich versteht. Nach Nietzsche existiert das, was man Objektivität nennt, überhaupt nicht. Objektivität ist immer abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Objektivität ist immer das Resultat eines Prozesses, bei dem die eigene Position und Meinung massiv zu dem beiträgt, was man später DIE Wahrheit nennt.

Wahrheit ist in Wirklichkeit immer auch Meinung und damit manipulativ. Das hat Folgen. Vor allem für die Presse, die stets beteuert, neutral zu sein, objektiv, und das oft auch glaubt.

Schon die Auswahl eines Themas ist streng genommen eine Form der Beeinflussung. Wer fokussieren will, muss ausblenden. Er muss sich auf einen Standpunkt konzentrieren und damit gegen den Rest aller anderen Sichtweisen, die er theoretisch auch einnehmen könnte, entscheiden.

Was uns die Tagespolitik als Realität, Wahrheit oder Ist-Zustand verkauft, ist nichts anderes als das Festlegen auf eine Meinung, die nur deshalb von der Masse nicht hinterfragt wird, da sie massiv publiziert wird. Wenn in allen Zeitungen, Radio- und TV-Sendern zu Person X die selben „Fakten“ veröffentlicht werden, nimmt der Bürger an, es gäbe nur diese Fakten und sie wären die ganze Wahrheit. So entsteht das, was man Meinungshoheit nennt und die wird von den Machthabern mit allen Mitteln verteidigt. Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden. Überall. Wer in einer Machtpyramide der Spitze offen widerspricht, bekommt spätestens dann Gegenwind, wenn er allein durch seine Reichweite an Relevanz gewinnt. Das Netz bietet diese Möglichkeit auch Personen, die von der Mainstream-Presse bisher erfolgreich totgeschwiegen wurden.

Speziell bei Presse, reagiert der sogenannte „freie“ Markt extrem aggressiv, wenn Abweichler es wagen, eigene Interpretationen in diesen Markt zu pumpen. Machterhalt ist ohne Manipulation der Massenmeinung ein viel zu kompliziertes Geschäft. Wer es versteht, die Information zu begrenzen, schränkt damit Denken ein und was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht ausgesprochen werden. Gerade in einer Demokratie ist die Kontrolle dessen, was auf der Straße gesprochen wird, elementar. Abweichende Meinungen können sich dynamisch und damit kaum berechenbar gegen die Eliten entwickeln und schnell wahlentscheidend werden.

Die Hauptaufgabe der Presse besteht weniger darin, diese Bevölkerung mit Informationen zu versorgen, auf das sich diese ihre Meinung selber bilden möge, vielmehr geht es darum für sämtliche relevante Geschehnisse einen Deutungsrahmen vorzugeben. Die Technik nennt man „FRAMING“.

Wer es wagt, diesen Frame, diesen Deutungsrahmen zu hinterfragen, zu verlassen oder einen alternativen Deutungsrahmen anzubieten, wird an der Meinungsfront mit allen Mitteln bekämpft.

Rufmord ist das Ziel.

Dr. Daniele Ganser, Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz, hat mit seinem aktuellen Bestseller „Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien“ einen alternativen Deutungsrahmen zur Geschichte vorgelegt.

Ganser schlägt vor, die NATO-Brille beim Betrachten geschichtlicher Ereignisse abzusetzen und sie durch die Brille der UNO zu ersetzen. Völkerrecht statt das Recht des Stärkeren, sollte unser aller Standpunkt sein, wenn wir Geschichte bewerten. Früher nannte man Leute wie Ganser „Ketzer“ und verfrachtete sie auf den Scheiterhaufen. Scheiterhaufen gibt es immer noch, nur sind sie heute digital.

Ganser hielt diesen Vortrag Anfang Dezember 2016 zum Thema Framing im Berliner Kino Babylon und war erneut Gast bei KenFM, um über sein aktuelles Buch zu sprechen.

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KenFM im Gespräch über: "Das Netzwerk"
Duration: 1:20
2017-05-08
Wir schreiben das Jahr 1984. Der Überwachungsstaat, Rufname "Orwell-Staat", ist Realität geworden. Einziger Unterschied: er fühlt sich nicht so an, wie im Buch des gleichnamigen Autors.

Auch in der Jahreszahl lag der Autor leicht daneben. Statt 1984 wurde es 2017. Aber sonst?!

Ein Staat, in dem es dem Bürger nicht mehr gelingt, Geheimnisse vor dem Apparat zu haben, während dieser in Hinterzimmern Gesetze für oder besser gegen den Bürger auf den Weg bringt, an die er sich selber nicht hält, ist alles, nur keine Demokratie.

Demokratie lebt von Transparenz und Vertrauen der Bürger untereinander. Demokratie lebt davon, dass der Staatsapparat sich als Dienstleister gegenüber dem Souverän versteht. Der Staat ist wie ein Auto, in dem der Fahrer den Kurs bestimmt und der Motor die Arbeit macht, für die ihn der Mensch konstruiert hat. Der Staat hat sich an das Gesetz zu halten. Er steht nicht über dem Gesetz. Das Gesetz definiert ihn.

Das Leben 2017 in der BRD läuft anders. Privilegien wurden vom Staat verrechtlicht. Parallel dazu ist ein immer größerer Teil der Bevölkerung abgehängt und wird mit Brot und Spielen in der Warteschleife gehalten. Menschen ohne Arbeit sind nur alle vier Jahre für den Staat interessant und lästig, wenn sie sich aus der eigenen Lethargie erheben, um via Wahlen Rache an denen zu üben, die zu groß sind, um zu fallen.

Doch selbst wenn man sich einer legalen Protestbewegung anschließt, jeder der digital kommuniziert ist gläsern und über Metadaten in seinem Verhalten nahezu vollständig zu berechnen. Wer diesen Umstand, diese Tatsache, tatsächlich so öffentlich formulieren würde, bekäme das Label "Verschwörungstheoretiker" quasi automatisch verpasst.

Spätestens seit der sogenannten Finanzkrise 2008, die in Wahrheit eine der größten Enteignungswellen der jüngsten Geschichte darstellt, hat die globale Elite erkannt, dass nur weltweite Überwachung sie vor der Wut der Bevölkerung schützen kann. Der hier beschriebene Gesamtzustand ist zu komplex, zu angstmachend, um ihn in einem Sachbuch in der Hoffnung auf den Markt zu werfen, die Menschen mögen sich mit dem Status quo beschäftigen.

Das Absurde der Informationsgesellschaft ist einerseits die geradezu explodierende Informationsflut und andererseits die Bereitschaft zur vollständigen Verdrängung des politischen Klimas.

Wer den Bürger dennoch erreichen will, wählt immer häufiger die Form des Romans. Der Roman lässt es zu, den Leser mit sich selber zu konfrontieren, ohne dass dieser an einer Überdosis Status quo in die Depression verfällt.

"Das Netzwerk" lautet der Titel einer fiktionalen Geschichte, die sich um Überwachungsstaat, Hacker, Geheimdienste und die noch übrig gebliebene Freiheit unserer Tage bemüht.

Man kann das Buch als Unterhaltung verstehen. Der Autor, ein Urheberrechtsanwalt, der seit Jahrzehnten im Milieu recherchiert und bewusst nicht namentlich in der Anmoderation genannt werden möchte - ein Novum selbst bei KenFM - würde es allerdings begrüßen „das Netzwerk“ als das zu sehen, was es wirklich ist: eine Warnung. Zu einer Realität, die viele für eine Übung halten.

Schöne neue Welt.

(Das Interview wurde am 21.10.2016 aufgezeichnet)

Inhaltsübersicht:

00:06:19 Der Roman „Das Netzwerk“: Fiktion oder Realität?

00:19:25 Historie nach dem 2.WK: Einfluss amerikanischer Geheimdienste auf die BRD. CIA, Allen Dulles und die Entstehung des BND (Organisation Gehlen)

00:29:09 Feindbild Kommunismus: Lyman L. Lemnitzer und Dulles als glühende Antikommunisten

00:38:49 Ultrarechte Kriegstreiber vs Präsident Kennedy: Kuba-Krise, Schweinebuchtinvasion und der Einfluss der CIA

00:54:16 Deutsche Geheimdienste - Staatsterror, BND und MAD

00:56:15 Der Berufsstand des embeddeden Journalisten und fehlende Kontrolle der Kontrolleure

01:06:04 Wissen ist Macht: Stasi im Vergleich zur NSA. Erfassung elektronischer Daten und die Verhinderung von Terroranschlägen

01:22:22 Sind Geheimdienste zu kontrollieren? Warren-Commission, NSU-Prozess

01:28:23 Instrumente und Methoden der Geheimdienste: Persönliche Erpressung als Mittel zur Zweckerfüllung

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KenFM am Set: Militärhafen Sewastopol
Duration: 27:18
2017-05-06
Als Russland im Rahmen der Deutschen Wiedervereinigung aus der damaligen DDR sämtliche Truppen der Roten Armee abzog, ohne dass auch nur ein Schuss fiel, und parallel dazu sein Go gab, dass dieses Gesamtdeutschland Teil der NATO bleiben dürfe, gab es dafür nur eine Bedingung von Moskau: Diese NATO sollte sich „keinen Inch“ weiter Richtung Osten ausdehnen. Der damalige Außenminister Genscher versprach seinerzeit in Washington, sich an diesen Deal zu halten. https://www.youtube.com/watch?v=RL2-n...

Kaum war Deutschland vereint, begann die NATO ihr Versprechen zu brechen, und nahm umfangreiche Beitrittsgespräche mit ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes auf. Die sich damals im Zerfall befindende UdSSR wurde vom Westen chronisch und vorsätzlich über den Tisch gezogen. Die NATO bedankte sich für das Ende des Kalten Krieges, indem sie alles unternahm, um Russland militärisch einzukreisen. Das Ziel lag für jeden Geostrategen auf der Hand. Russland sollte von außen stranguliert werden, während man es von innen über von Geheimdiensten gesteuerte NGOs ins Chaos stürzen wollte.

Mit dem Griff nach der Ukraine hatten die Militärs in Washington dann direkt die russische Grenze erreicht. Hier ging es ihnen vor allem um die Krim und den Seehafen Sewastopol. Sewastopol liegt am Schwarzen Meer und ist das ganze Jahr eisfrei. Von hieraus führen die russischen Handelsrouten Richtung Istanbul ins Mittelmeer, um z. B. den für Moskau strategisch ebenso wichtigen Seehafen Tartus in Syrien zu erreichen. Russland und Syrien pflegen seit Jahrzehnten ein partnerschaftliches Verhältnis.

Mit dem verdeckten Griff der NATO nach Sewastopol reagierte Putin ähnlich wie seinerzeit JFK, als Russland über Kuba unmittelbar vor der amerikanischen Haustür sein militärisches Engagement verstärkte. Es kam zur Krim-Krise als Pendant zur damaligen Kuba-Krise.

KenFM war im April 2017 rund 13 Tage auf der Krim, um sich das „Kriegsgebiet“ anzusehen und zu überprüfen, wie es den Minderheiten im Land seit der Abspaltung von Kiew ergangen ist. Werden sie, wie in den Westmedien stets behauptet, wirklich unterdrückt?

Das genaue Gegenteil ist der Fall. Wir sprachen mit Krim-Deutschen, Krim-Tataren, Vertretern der griechischen und armenischen sowie jüdischen Minderheiten. Sie alle werden seit der Unabhängigkeit der Krim von Moskau besonders gefördert. Politisch, als auch was ihr kulturelles Leben angeht. Zum Ende unserer Rundreise, bei der wir zahlreiche Einzelgespräche mit Presse, Politik und ganz normalen Bürgern überall im Land führen konnten, ohne dass man uns einen „Wachhund“ zur Seite gestellt hätte, besuchten wir den Seehafen Sewastopol. Es wurde uns gestattet, auch im militärischen Teil frei zu drehen. In der ehemaligen UdSSR brauchte man für das Betreten der Hafenstadt Sewastopol noch eine Sondergenehmigung. Seit der Krim-Krise hat keine westliches TV-Team den Militärhafen auf der Krim ablichten dürfen.

Im Gespräch mit Willy Wimmer, Staatssekretär a. D., sprechen wir vor historischer Kulisse über den Status quo auf der Krim und wohin uns die Politik der NATO aktuell geführt hat. Ist der "Kalte Krieg" zurück? Wenn ja, wer profitiert, wer zahlt den Preis und vor allem, wer dreht weiter an der Eskalationsschraube auf europäischem Boden?

Inhaltsübersicht:

00:02:11 Sevastopol: historische und politische Bedeutung des Hafens, das EU-Assoziierungsabkommen und die strategische Absicht des Westens und der NATO

00:12:55 Deutsch-Russische Geschichte: vom Versailler Vertrag zur deutschen Wiedervereinigung und Brüssels EU-Politik

00:16:52 Perspektive Dritter Weltkrieg: „Niemand wäre sicher.“

00:21:42 Politische Balance damals und heute: Vom Antagonismus des Kalten Krieges zur NATO-Diktatur

00:24:38 Bundestagswahl 2017: Welche Politiker genießen heute noch Glaubwürdigkeit?

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KenFM am Set: Resümee der Krim-Reise
Duration: 35:32
2017-05-04
KenFM war im April rund 13 Tage auf der Krim, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen. Wie hat sich die Region seit seiner Sezession von Kiew entwickelt, wie sieht es mit den Freiheiten der Minderheiten auf der Halbinsel aus und welche Wirkung haben die westlichen Sanktionen?

Ermöglicht hatte den Krim-Besuch der Kommunalpolitiker Andreas Maurer (Die Linke), der während der gesamten Rundreise als Dolmetscher zur Verfügung stand.

Die Redaktion KenFM kam nicht allein, sondern hatte bewusst den ehemaligen Staatssekretär und CDU-Mitglied Willy Wimmer sowie den österreichischen Unternehmer Erwin Thoma mit auf die Krim genommen.

Während Maurer, Thoma und Jebsen die ersten drei Tage auf der Krim das Wirtschaftsforum Forum in Jalta besuchten, um sich über die Entwicklung der Region zu informieren, Anregungen bezüglich des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit einzubringen, war der Rest des Aufenthaltes ein sehr intensives Kulturprogramm, bei dem es gelang, in Vollkontakt mit Land und Leuten zu kommen.

Wir erlebten eine unfassbar abwechslungsreiche und bezaubernde Landschaft. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die man uns überall entgegenbrachte und uns tief beeindruckte, zumal Deutsche die Krim zwischen 1941 und 1944 besetzt und ethnisch gesäubert hatten. So wurden bewusst auch ein ehemaliges KZ sowie ein russischer und ein deutscher Soldatenfriedhof besucht, um Kränze niederzulegen.

Die Geschichte darf sich nicht wiederholen, lautet die Botschaft.

Wir erlebten während unseres gesamten Aufenthaltes eine Region, deren Bewohner realisiert haben, dass die Unabhängigkeit von Kiew, erreicht durch freie Wahlen in 2014, sie vor einem Bürgerkrieg bewahrt haben, wie er aktuell in der Region Donbass anhält.

Das Resümee der Rundreise wurde in Bachtschyssaraj, einer tatarische Stadt etwa 30 km von Simferopol entfernt, aufgenommen.

Inhaltsübersicht:

00:33 Jugendeinrichtung Artek, Tschechow-Haus, Stadtrat,
Pressekonferenz – Das Programm von KenFM auf der Krim

16:54 Die Minderheiten auf der Krim

21:12 Vielfalt vs. Monokultur

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Rita Süssmuth über Kriegseinsätze, die UNO und das Völkerrecht
Duration: 7:16
2017-05-03
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Rita Süssmuth – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/rita-suessmuth/

Wir können mehr!

Rita Süssmuth ist eine Ikone der deutschen Politik.

Das war nicht geplant. Die Frau kam aus der Wissenschaft und ist in ihrem Denken und Handeln stets unabhängig geblieben. Das machte sie oft unbequem. Vor allem für den Mann, der sie zweimal persönlich darum bat, ihn politisch zu unterstützen. Helmut Kohl.

1985 übernahm Prof. Dr. Dr. Rita Süssmuth als politische Quereinsteigerin das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit und wurde so die erste Frauenministerin auf Bundesebene. Von 1988 bis 1998 stand sie dem Bundestag als Präsidentin vor. Sie und Richard von Weizsäcker spielen, was das ethische Credo angeht, in der selben Liga.

Rita Süssmuth hat nie vergessen, was es bedeutet, Krieg zu erleben und zu überleben. Erlebnisse, wie ausgebombt oder verschollen zu sein, Hunger oder Trauma sind für sie keine abstrakten Worthülsen. Geschichte darf sich nicht wiederholen.

Im Gespräch mit KenFM zieht Rita Süssmuth nicht nur Bilanz über ihr ganz persönliches politisches Leben, ihre Erfolge, ihre Fehler. Sie appelliert auch an uns, alles dafür zu tun, um den Frieden in Europa und der Welt als das höchste Gut überhaupt zu verteidigen.

Rita Süssmuth fordert im Gespräch mit Ken Jebsen eine starke Friedensbewegung. Wir alle mögen uns als Individuen, als Menschen mit Rückgrat, den erneut erwachenden Interessen-Blöcken entgegenstellen. Gerade Deutschland darf den Gesprächsfaden vor allem mit Russland niemals abreißen lassen, so Süssmuth. „Wir können mehr.“

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Rebellunion #30 - Alles Neue macht der Mai!
Duration: 32:03
2017-05-01
Das Format Rebellunion endet mit der 30. Ausgabe. Vor fast 3 Jahren entstand diese Sendung, als sich Pedram Shahyar der neuen Bewegung der Mahnwachen für den Frieden anschloss.

Diese Bewegung war ein neuer Aufbruch. Tausende von Menschen gingen für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit auf die Straße. Zehntausende waren in den sozialen Medien aktiv dabei, und Millionen Menschen waren erschüttert von der neuen Kriegsgefahr, aber auch insbesondere über die Art und Weise der Berichterstattung. Die im Stile der Propaganda laufende Einseitigkeit der Berichterstattung wurde aber nicht passiv hingenommen. Hunderttausende schlossen sich in kritischen sozialen Medien zusammen, im Internet wuchs eine kritische Masse.

Rebellunion war ein Versuch, Impulse für den Aufbau dieser neuen kritischen Öffentlichkeit zu geben. Humanismus war das Ideal, Politik von unten das Mittel, um Wege zur echten Demokratie zu suchen.

Pedram Shahyar wird nun zusammen mit dem Team von KenFM an neuen Formaten arbeiten. In Kürze startet die Talksendung „Der Roter Tisch“, in der Shahyar im neuen Look spannende Gäste interviewen wird.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die eingeschaltet und uns in dieser Zeit begleitet haben. Die vielen Feedbacks, gerade auch die kritischen, waren sehr wichtig, um bei diesen ersten Schritten des politischen Youtubing schnell zu lernen.

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Die Macher: E-Bikes von GP Motion
Duration: 45:01
2017-04-30
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Diese so simple Erkenntnis stammt von Erich Kästner und brachte die KenFM-Redaktion auf die Idee, neben der politischen Analyse der Gegenwart, den Fokus verstärkt auf die Gestalter von morgen zu legen. So entstand das Format „Die Macher“.

In dieser Serie stellen wir seit kurzem regelmäßig die Pioniere von morgen vor. Menschen, die sich schon heute selbst ermächtigt haben, um den Wandel nicht nur zu predigen, sondern sich aktiv für ihn einzusetzen.

Fabian Gutbrod ist leidenschaftlicher Fahrradfahrer und Tüftler. Der gebürtige Bayer absolvierte bei Volkswagen eine Lehre als Mechatroniker und machte sich nach seiner Ausbildung mit seiner Start-Up-Firma GP-Motion selbstständig. GP-Motion entwickelt und verbaut Elektromotoren für schon existierende Fahrräder.

Statt ein neues Elektrofahrrad kaufen zu müssen, kann man sein klassisches Fahrrad binnen weniger Minuten zum E-Bike umrüsten. Wer unterschiedliche Fahrräder besitzt, kann das Leichtgewicht von Motor darüber hinaus binnen Sekunden tauschen. Eben noch am City-Bike, unterstützt der Motor dann ein Rennradl oder ein Tourenfahrrad mit Gepäck. Mehr Effizienz geht nicht, denn neue E-Bikes sind zwar schnell, aber auch schwer und machen den Fahrer somit vom Elektroantrieb abhängig.

Der flexible E-Motor „add-e" ist der konsequenteste Öko-Antrieb am Markt, denn er macht den bestehenden Fuhrpark nicht überflüssig und schont somit Geldbeutel und Umwelt. Das vorhandene Lieblingsfahrrad kann weiter genutzt werden, wenn es darum geht, schnell und unkompliziert von A nach B zu kommen. Im Stadtverkehr, oder auch in den Bergen Österreichs.

Genau hier, in Villach, ist GP-Motion zuhause. KenFM stattete dem Unternehmen einen Besuch ab.

Inhaltsübersicht:

00:00:25 Vorstellung von Fabian Gutbrod und wie alles begann

00:07:04 Unboxing und Montage, sowie Service und mehr über das Produkt

00:26:39 Das Unternehmen, die Entwicklung und der tägliche Betrieb

00:36:37 Wer sind die Kunden? Einblicke in das Pionierdasein und Details wie z. B. die Finanzierung

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Positionen 10: Trump - Chance oder Katastrophe für Europa?
Duration: 2:22
2017-04-28
Donald Trump!

Das schlichte Erwähnen dieses Namens reicht, um Menschen auf dem gesamten Globus in zwei Lager zu spalten. Entweder man steht Trump wohlwollend gegenüber, wartet ab, was er tun wird oder man verachtet ihn, unabhängig davon, wie er während seiner Amtszeit handelt.

Die, die Trump verachten, halten ihn für einen hochgefährlichen, egozentrischen Wirrkopf. Den Dieter Bohlen der USA. Nur, dass Trump nicht als Kopf einer Casting-Show agiert, sondern über die Codes der US-Atombomben verfügt. Trump hat es ins Weiße Haus geschafft. Wie konnte das passieren und was bedeutet sein Wahlsieg speziell für das Schicksal Europas?

Anders als die bekennenden Gegner Trumps sind diejenigen, die ihn schlicht als Nachfolger Obamas sehen, nicht automatisch seine Fans. Ihnen fällt nur auf, dass Trump vor allem von den Massenmedien des Westens so dargestellt wird, wie zuvor all jene politischen Führer, die sich nicht bedingungslos den Interessen des amerikanischen Geldadels unterordnen wollen. Trump, das liegt auf der Hand, gehört einer anderen Elite als seine Vorgänger an, was nicht zwingend bedeutet, dass amerikanische Außenpolitik mit ihm besser wird.

Entscheidend für die Beobachter ist, die Zeit des politischen Schwarz-Weiß-Denkens ist vorbei, was auch mit dem Aufkommen alternativer Medien und der Dynamik sozialer Netzwerke zu tun hat.

Immer mehr Menschen rund um den Globus bilden sich ein eigenes, unabhängiges Weltbild, das deutlich komplexer ist, als von Konzern-Medien bisher vorgegeben. Hier läuft ein Lernprozess, der das, was man politische Analyse nennt, dorthin outsourced, wo es in einer echten Demokratie hingehört: an die Basis. Die Zeit der medialen Bevormundung ist mit dem Netz vorbei und macht die Frage „Trump - Chance oder Katastrophe für Europa?“ erst sinnvoll.

Die Antwort darauf muss nämlich komplex sein und darf sich nicht vom Schubladendenken der medialen Gatekeeper manipulieren lassen. In der zehnten Ausgabe von Positionen geht es um weit mehr als Trump. Es geht darum, ob wir, die Bürger, in der Lage sind, uns unserer eigenen Scheuklappen zu entledigen.

Zu all diesen Fragen diskutierten im März diesen Jahres folgende Gäste miteinander:

Hans-Christof von Sponeck - Diplomat der Vereinten Nationen von 1968-2000; tätig u.a. in Pakistan, Ghana, Botswana, Irak

Andreas von Bülow - Mitglied des Deutschen Bundestages von 1969-1994 (SPD); Geheimdienstexperte und Sachbuchautor

Florian Ernst Kirner - a.k.a. Prinz Chaos II; politischer Aktivist und Liedermacher

Hannes Hofbauer - Journalist, Historiker und Verleger bei ProMedia

Inhaltsübersicht:

00:26:43 Die Chancen der Präsidentschaft Donald Trumps

00:35:07 Ist die Konfrontation Europa - Russland nur vertragt? Die Beziehungen zwischen dem Trump Lager und Russland

00:54:33 Wie kann sich der Einzelne einbringen um den Zusammenhalt in der Basisbevölkerung zu stärken?

01:09:17 Das Versagen der UNO und der repräsentativen Demokratie

01:21:33 Trump - sein Verhältnis zum Staat und dem Neoliberalismus

01:28:54 Politisches Handeln im Sinne des Miteinanders - Moralische Grundsätze und eine Aussöhnung mit Russland

01:33:15 Populismus und Politik: Wie sich Rückgrat und der Abbau von Feindbildern auswirken

01:50:30 Das neue Online-Magazin Rubikon

02:04:19 "Planetarismus" - ein neues Verständnis der Welt

02:18:00 Was bedeutet Trump für Russland?




02:24:56 Wo liegt die Chance bzw. Katastrophe mit Trump?

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nachdenKEN über: Gib deinem Nachbarn ein menschliches Gesicht!
Duration: 15:05
2017-04-28
Von 1941 bis 1944 waren Deutsche auf der Krim. Sie kamen mit Kettenfahrzeugen und schlachteten alles ab, was nicht ihrem Rassenwahn entsprach. Die meisten Täter von damals waren jünger als 25 Jahre. Soldaten, denen man seit frühester Jugend das Gehirn mit Nazi-Propaganda gewaschen hatte. Diesen Job übernahmen damals wie heute die Medien. Damals war "Der Russe" der Feind Nr 1. Insgesamt starben allein auf russischer Seite 27 Millionen Menschen.

"Nie wieder Krieg!" sollte daher das Motto künftiger Generationen lauten, nur hat sich das politische Klima nach dem Ende des Kalten Krieges immer mehr gewandelt. Spätestens seit dem mutwilligen Zerschlagen der Ukraine steht "Der Russe" wieder für "Das Böse" an sich. Die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wird, wie schon in der Nazi-Zeit, rund um die Uhr von den Massenmedien mit Propaganda begleitet, und aus dem Verteidigungsbündnis NATO ist ein Angriffsbündnis geworden, das ausgerechnet Deutschland auffordert, massiv in Aufrüstung zu investieren.

Was tun?

Wir, die erste Generation, die uns mit den sozialen Netzwerken an den Massenmedien vorbei informieren können, haben die einmalige Chance, uns dem verordneten Feindbild zu entziehen. "Lass dich nicht zu einem Täter machen!", lautet die Botschaft dieses nachdenKENs.

Werde Friedensaktivist und stelle dich der neuen Kriegspropaganda entgegen. Besuche unsere russischen Nachbarn. Auch und vor allem auf der Krim. Wer das menschliche Gesicht seines Nachbarn kennt, ist immun gegen Kriegspropaganda.

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KenFM zeigt: Pressegespräch zu globalen Rüstungsausgaben (SIPRI)
Duration: 22:23
2017-04-26
Am 24. April 2017 verkündete das renommierteste Friedensforschungsinstitut SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) die offiziellen Rüstungsausgaben der Länder der Erde für 2016. Den VeranstalterInnen und TeilnehmerInnen dieses Pressegesprächs wurden diese Zahlen vorgelegt.

Es gehört nicht viel Phantasie dazu, angesichts der weltweiten Rüstungspläne, den aktuellen Vorhaben des US-Präsidenten sowie der NATO, und der internationalen Konfrontationssituation von einer Steigerung auszugehen. Dies zeigt, dass Mittel für zusätzliche Aufrüstung bestehen. In den Bereichen Bildung, Gesundheit und Entwicklung fehlen sie jedoch. In diesem Sinne erscheint eine Umverteilung dringend notwendig.

An dem Gespräch im Kongressraum der IALANA/IPB in Berlin nahmen teil:

Agnieszka Brugger, MdB Bündnis 90/die Grünen

Wolfgang Gehrcke, MdB DIE LINKE

Reiner Braun, Co-Präsident des Internationalen Friedensbüros (IPB)

IALANA Deutschland: www.ialana.de

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KenFM am Set: Nie wieder Krieg! - Delegation für Frieden und Kooperation auf der Krim
Duration: 19:08
2017-04-25
Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg mit dem Sieg über Hitler-Deutschland. Den höchsten Blutzoll dieses Krieges zahlte die Sowjetunion mit 27 Millionen Toten. Als sich das Ende der Nazi-Diktatur abzeichnete, trafen sich vom 4. bis zum 11. Februar 1945 die alliierten Staatschefs Franklin D. Roosevelt (USA), Winston Churchill (Vereinigtes Königreich) und Josef Stalin (UdSSR) in Jalta, um die Nachkriegsordnung Europas gemeinsam zu beschließen. Es wurde bewusst die Sommerresidenz des letzten russischen Zaren Nikolai II. als Ort für diese historische Zusammenkunft gewählt, die auch als „Krim-Konferenz“ oder „Konferenz von Jalta“ in die Geschichte einging.

Die Region auf der Krim wurde während des Krieges lange von den Deutschen besetzt. Da aktuell das Verhältnis zwischen Russland und "dem Westen“, somit auch zu Deutschland, mehr als angespannt und ein neuer kalter Krieg bereits im Gange ist, sprechen wir im Rahmen unserer Krim-Reise mit den Teilnehmern der Delegation für Frieden und Kooperation Willy Wimmer, Andreas Maurer und Erwin Thoma.

Lehre und Botschaft der gemeinsamen Geschichte kann nur sein, dass wir Jalta als Mahnung verstehen: Nie wieder Krieg!

Statt aufeinander zu schießen, reden zivilisierte Nachbarn miteinander. Denn wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg.

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Teaser: Positionen 10: Trump - Chance oder Katastrophe für Europa?
Duration: 2:30
2017-04-24
Die komplette Sendung hier ansehen: https://kenfm.de/positionen-10/

Donald Trump!  

Das schlichte Erwähnen dieses Namens reicht, um Menschen auf dem gesamten Globus in zwei Lager zu spalten. Entweder man steht Trump wohlwollend gegenüber, wartet ab, was er tun wird oder man verachtet ihn, unabhängig davon, wie er während seiner Amtszeit handelt.

Die, die Trump verachten, halten ihn für einen hochgefährlichen, egozentrischen Wirrkopf. Den Dieter Bohlen der USA. Nur, dass Trump nicht als Kopf einer Casting-Show agiert, sondern über die Codes der US-Atombomben verfügt. Trump hat es ins Weiße Haus geschafft. Wie konnte das passieren und was bedeutet sein Wahlsieg speziell für das Schicksal Europas?

Anders als die bekennenden Gegner Trumps sind diejenigen, die ihn schlicht als Nachfolger Obamas sehen, nicht automatisch seine Fans. Ihnen fällt nur auf, dass Trump vor allem von den Massenmedien des Westens so dargestellt wird, wie zuvor all jene politischen Führer, die sich nicht bedingungslos den Interessen des amerikanischen Geldadels unterordnen wollen. Trump, das liegt auf der Hand, gehört einer anderen Elite als seine Vorgänger an, was nicht zwingend bedeutet, dass amerikanische Außenpolitik mit ihm besser wird.

Entscheidend für die Beobachter ist, die Zeit des politischen Schwarz-Weiß-Denkens ist vorbei, was auch mit dem Aufkommen alternativer Medien und der Dynamik sozialer Netzwerke zu tun hat.

Immer mehr Menschen rund um den Globus bilden sich ein eigenes, unabhängiges Weltbild, das deutlich komplexer ist, als von Konzern-Medien bisher vorgegeben. Hier läuft ein Lernprozess, der das, was man politische Analyse nennt, dorthin outsourced, wo es in einer echten Demokratie hingehört: an die Basis. Die Zeit der medialen Bevormundung ist mit dem Netz vorbei und macht die Frage „Trump - Chance oder Katastrophe für Europa?“ erst sinnvoll.

Die Antwort darauf muss nämlich komplex sein und darf sich nicht vom Schubladendenken der medialen Gatekeeper manipulieren lassen. In der zehnten Ausgabe von Positionen geht es um weit mehr als Trump. Es geht darum, ob wir, die Bürger, in der Lage sind, uns unserer eigenen Scheuklappen zu entledigen.

Zu all diesen Fragen diskutierten im März diesen Jahres folgende Gäste miteinander:

Hans-Christof von Sponeck - Diplomat der Vereinten Nationen von 1968-2000; tätig u.a. in Pakistan, Ghana, Botswana, Irak

Andreas von Bülow - Mitglied des Deutschen Bundestages von 1969-1994 (SPD); Geheimdienstexperte und Sachbuchautor

Florian Ernst Kirner a.k.a. Prinz Chaos II - politischer Aktivist und Liedermacher

Hannes Hofbauer - Journalist, Historiker und Verleger bei Promedia

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Wolf Büntig über menschliche Entfremdung und eine Normopathie-gesteuerte Gesellschaft
Duration: 2:04
2017-04-22
Spotlight aus KenFM-Positionen 9: „Wege aus der Krise“ - Hier in voller Länge zu sehen: https://kenfm.de/positionen-9/

Wege aus der Krise.

«Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.» Buckminster Fuller

Die Wegwerfgesellschaft ist am Ende. Wir stehen kurz davor, mit Motorschaden stehen zu bleiben. Jetzt heißt es: Runter von der Autobahn der Ignoranz. Ob wir es noch bis zur nächsten Raststätte schaffen, ist davon abhängig, ob wir endlich den Fuß vom Gas nehmen oder einfach weiter im roten Bereich fahren. Feststeht: Die Maschine ist hinüber, der Systemschaden nicht mehr aufzuhalten.

Anstatt zu jammern, sollten wir uns jetzt an eine ehrliche Analyse wagen. Was ist schiefgelaufen und wie können wir den Totalschaden doch als Chance für die Zukunft nutzen?

Die neunte Ausgabe von KenFM-Positionen kommt ganz bewusst ohne Frage in der Überschrift aus. Stattdessen wählten wir den Titel „Wege aus der Krise“.

Unsere Gäste: Wolf Büntig, Bernd Senf, Andreas Maurer und Bernd Duschner, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und haben doch alle etwas gemeinsam: Für sie bedeutet Krise auch Chance. Scheitern auch Neuanfang.

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KenFM im Gespräch mit: Elliott C. Harris
Duration: 1:19
2017-04-21
Elliott C. Harris lebt ein bewegtes Leben.

Geboren auf den Bahamas, groß geworden in Trinidad & Tobago, zieht es ihn in jungen Jahren in das nicht ganz so sommerliche Deutschland. Bei dieser Entscheidung spielt neben seiner Liebe zur klassischen Musik, vor allem der Entschluss Wirtschaftswissenschaften zu studieren eine große Rolle. Das „Wirtschaftswunder BRD“, insbesondere die Koexistenz von wirtschaftlicher Leistung und sozialer Gleichheit möchte er aus nächster Nähe erleben.

Nachdem Harris sein Studium in Kiel erfolgreich abgeschlossen und nebenbei „in der Kneipe“ ebenso erfolgreich Deutsch gelernt hat, beginnt er, 1988 für den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu arbeiten. Dort hält es ihn 25 Jahre lang, bevor er 2013 als Quereinsteiger bei der UNO anheuert. Zwei Jahre später wird er schließlich vom damaligen UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum Direktor des New Yorker Büros der UN-Umweltbehörde UNEP ernannt. Seine Rolle interpretiert er als die eines „Status Quo-Bewahrers“, der Probleme und Konfliktpotenziale so weit eindämmt, dass sie nicht in die Unlösbarkeit abrutschen.

Geht es nach Harris, haben wir Globalisierung falsch verstanden. Es geht nicht darum, in einem globalen Wettkampf auf Teufel komm raus Gewinner und Verlierer zu produzieren, sondern um gemeinsames, problemorientiertes Denken. Die gigantischen Herausforderungen unserer Zeit werden einzelne lokale Politiker nicht alleine bewältigen. Wer etwa den Klimawandel besiegen möchte, muss außerhalb von Nationalstaaten denken.

Unabhängigen Institutionen wie dem IWF und der UNO kommt dabei eine Vermittlerrolle zu – Vermittlung zwischen Kapitalismus und Umweltschutz, Wettbewerb und Menschenrechten. Es gibt sicher leichtere Aufgaben.

Wir erlebten in Elliott Harris einen Mann mit ungebrochenen Optimismus, angetrieben von dem Gedanken, die Welt seiner Enkelkinder zu einem friedlicheren Ort zu machen.

Inhaltsübersicht:

00:05:41 Chancen & Risiken der Medienrevolution - Das Phänomen Donald Trump

00:15:30 Ist die Zeit der UNO vorbei?

00:20:12 Gesellschaftlicher Wandel - Nachhaltiges Wirtschaften im Zeitalter des Neoliberalismus

00:34:16 Deplazierte Schwarz-Weiß-Malerei in der Politik

00:40:23 Was bedeutet Globalisierung wirklich?

00:57:56 IWF, Weltbank, UNO - Welche Kritik ist berechtigt?

01:18:36 Ungebrochener Optimismus - Elliot Harris Ausblick in die Zukunft

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Andreas Maurer über illegale Bombenangriffe in Syrien
Duration: 2:19
2017-04-19
Spotlight aus KenFM-Positionen 9: „Wege aus der Krise“ - Hier in voller Länge zu sehen: https://kenfm.de/positionen-9/

Wege aus der Krise.

«Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.» Buckminster Fuller

Die Wegwerfgesellschaft ist am Ende. Wir stehen kurz davor, mit Motorschaden stehen zu bleiben. Jetzt heißt es: Runter von der Autobahn der Ignoranz. Ob wir es noch bis zur nächsten Raststätte schaffen, ist davon abhängig, ob wir endlich den Fuß vom Gas nehmen oder einfach weiter im roten Bereich fahren. Feststeht: Die Maschine ist hinüber, der Systemschaden nicht mehr aufzuhalten.

Anstatt zu jammern, sollten wir uns jetzt an eine ehrliche Analyse wagen. Was ist schiefgelaufen und wie können wir den Totalschaden doch als Chance für die Zukunft nutzen?

Die neunte Ausgabe von KenFM-Positionen kommt ganz bewusst ohne Frage in der Überschrift aus. Stattdessen wählten wir den Titel „Wege aus der Krise“.

Unsere Gäste: Wolf Büntig, Bernd Senf, Andreas Maurer und Bernd Duschner, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und haben doch alle etwas gemeinsam: Für sie bedeutet Krise auch Chance. Scheitern auch Neuanfang.

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Teaser: KenFM im Gespräch mit Elliott C. Harris
Duration: 2:06
2017-04-19
Das komplette Gespräch hier ansehen: https://kenfm.de/elliott-c-harris/

Elliott C. Harris lebt ein bewegtes Leben.

Geboren auf den Bahamas, groß geworden in Trinidad & Tobago, zieht es ihn in jungen Jahren in das nicht ganz so sommerliche Deutschland. Bei dieser Entscheidung spielt neben seiner Liebe zur klassischen Musik, vor allem der Entschluss Wirtschaftswissenschaften zu studieren eine große Rolle. Das „Wirtschaftswunder BRD“, insbesondere die Koexistenz von wirtschaftlicher Leistung und sozialer Gleichheit möchte er aus nächster Nähe erleben.

Nachdem Harris sein Studium in Kiel erfolgreich abgeschlossen und nebenbei „in der Kneipe“ ebenso erfolgreich Deutsch gelernt hat, beginnt er, 1988 für den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu arbeiten. Dort hält es ihn 25 Jahre lang, bevor er 2013 als Quereinsteiger bei der UNO anheuert. Zwei Jahre später wird er schließlich vom damaligen UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum Direktor des New Yorker Büros der UN-Umweltbehörde UNEP ernannt. Seine Rolle interpretiert er als die eines „Status Quo-Bewahrers“, der Probleme und Konfliktpotenziale so weit eindämmt, dass sie nicht in die Unlösbarkeit abrutschen.

Geht es nach Harris, haben wir Globalisierung falsch verstanden. Es geht nicht darum, in einem globalen Wettkampf auf Teufel komm raus Gewinner und Verlierer zu produzieren, sondern um gemeinsames, problemorientiertes Denken. Die gigantischen Herausforderungen unserer Zeit werden einzelne lokale Politiker nicht alleine bewältigen. Wer etwa den Klimawandel besiegen möchte, muss außerhalb von Nationalstaaten denken.

Unabhängigen Institutionen wie dem IWF und der UNO kommt dabei eine Vermittlerrolle zu – Vermittlung zwischen Kapitalismus und Umweltschutz, Wettbewerb und Menschenrechten. Es gibt sicher leichtere Aufgaben.

Wir erlebten in Elliott Harris einen Mann mit ungebrochenen Optimismus, angetrieben von dem Gedanken, die Welt seiner Enkelkinder zu einem friedlicheren Ort zu machen.

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KenFM im Gespräch mit: Elias Davidsson ("Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche ...")
Duration: 1:31
2017-04-18
Der Wadenbeißer.

Elias Davidsson ist das, was man eine Nervensäge nennen könnte. Sein stark ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit lässt ihn seit Jahren den Finger in die politische Wunde legen. Vorsätzlich.

Davidsson verbeißt sich in Missstände, anstatt über sie hinwegzusehen.

Dieser Charakterzug prägt auch sein aktuelles Buch „Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung“.

Im Gespräch mit KenFM kommt er zu dem Schluss, dass 15 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September weniger über die tatsächlichen Begebenheiten am Ground Zero bekannt ist, als zwei Wochen nach dem Untergang der Titanic. Nur ging die Titanic auf offener See unter, nachts, während die Terrorflüge zur Prime-Time in New York City live verfolgt werden konnten.

Was sagt dieses "Nicht-wissen-wollen" über die sogenannte Informationsgesellschaft?

Im Fall 9/11 wurde binnen 24 Stunden der halben Menschheit eine völlig aberwitzige Geschichte erzählt, die bis heute nicht hinterfragt werden darf, will man nicht als Verschwörungstheoretiker im Abseits landen. Die meisten etablierten Journalisten halten sich an diese vom Weißen Haus errichtete Tabuzone.

Eindrucksvoll legt Davidsson dar, weshalb der von George W. Bush als „The Truth“ betitelte 9/11-Commisson-Report keinesfalls für die Wahrheit stehen kann. Davidsson zeigt, dass Terrorismus nach dem 11. September ganz bewusst hochgeschrieben wird. Die Technik, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, ist Teil einer politischen Strategie.

Fakt ist: verdeckter Staatsterrorismus untergräbt aktiv die letzten Reste der Demokratie. Das Völkerrecht wird seit dem 11.9.2001 im Schatten permanenter Bedrohung immer weiter ausgehöhlt. Wo endet das?

Elias Davidsson wurde 1941 in Palästina geboren. Nachdem er einige Jahre in Frankreich gelebt hatte, zog es ihn mit 20 Jahren nach Island, wo er die Staatsbürgerschaft annahm. Inzwischen lebt der 76-jährige seit nunmehr neun Jahren bei Bonn. Die Vielseitigkeit seiner Persönlichkeit spiegelt sich auch in seiner beruflichen Laufbahn wider.

Nach 20 Jahren als Programmierer bei IBM widmete sich der passionierte Musiker Davidsson seiner großen Leidenschaft und begann computergestützte avantgardistische Musik zu komponieren. Parallel veröffentlichte er als politischer Aktivist diverse Bücher.

Wir erlebten in Elias Davidsson zum wiederholten Male einen Mann, der bereit ist, kritische Fragen auch dann zu stellen, wenn einen die schlüssigen Antworten ins Fadenkreuz der Mächtigen zerren. Hier weiter zu fragen, nicht auszuweichen, ist seine große Stärke. Dazu benötigt man Mut.

Mut hat Davidsson reichlich.

Inhaltsübersicht:

00:01:01 Der Status Quo zu 9/11 - Was wissen wir überhaupt?

00:20:30 Die Hochstilisierung von Terror zu einer globalen Bedrohung

00:25:44 Die Rolle des einzelnen Journalisten - Konformismus, Ignoranz, Angst

00:45:58 Die Strategie der Spannung - brauchen wir den Terrorismus?

00:57:15 Der chronische Ausnahmezustand seit 9/11 und seine Bedeutung für die Demokratie

01:16:12 Die offizielle Version vom 11.September 2001 - Wie glaubwürdig ist der Comission Report?

01:38:52 Die Verantwortung von Politik, Justiz, Medien und Akademikern

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Andreas von Bülow über die Arbeit eines BND-Mitarbeiters
Duration: 4:11
2017-04-16
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Andreas von Bülow – in voller Länge hier zu sehen:

Teil 1: https://kenfm.de/andreas-von-bulow/
Teil 2: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Das Gespräch wurde ursprünglich im August 2013 veröffentlicht.

1964 veröffentlichte der kanadische Medientheoretiker Marshall McLuhan ein Buch mit dem Titel „Die Magischen Kanäle - Understanding Media".

McLuhan war damals eine Art Superstar, der Einstein in der noch sehr jungen Wissenschaft der Kommunikationstheorie.

Was McLuhan '64, aber auch schon davor und immer wieder danach publizierte, war vor allem die Erkenntnis, dass die Welt, wie die Menschen sie bisher kannten, explodieren würde, wie eine Person, die man ohne Raumanzug im Weltall aussetzen würde.

Der Grund dieser Explosion sei das Eintreten des Computers in die Kommunikation. Wenn es erst einmal Computernetze gäbe, die die Welt umspannen würden, wenn die Digitalisierung der Gesellschaft alle Bereiche erfasst hätte, dann wäre die Pyramide der Macht, für Jahrtausende nur stabil durch die Verknappung von Wissen, diese Pyramide wäre dann ein Gebäude, das über sich zusammenbricht.

Dieser Zusammenbruch und die damit verbundene Neuorientierung würde sämtliche Lebensbereiche des Menschen erfassen. Überall. Zu jeder Zeit. Ohne Ausnahme.

McLuhan war ein Visionär. Er hatte das Internetzeitalter und den damit einhergehenden Zerfall der Machtpyramide vorausgesagt. McLuhan kannte George Orwell, aber er teilte nicht dessen Pessimismus bezüglich der Frage, wer am Ende den Kampf um die Macht gewinnen würde. Das alte Machtzentrum, oder eine Staatsform, die eben ohne echtes Zentrum auskommt, da sie das Zentralnervensystem kopiert. Laufend ein Back-Up erstellt.

Das, was wir im Moment mit der NSA-Affäre erleben, ist der vorhergesagte Kampf McLuhans Optimismus gegen den Orwell'schen Pessimismus.

Alte Machtstrukturen ziehen alle Register, um sich gegen eine Open-Source-Demokratie zur Wehr zu setzen. Jüngstes Beispiel: Die erzwungene Zerstörung von Laptops und Festplatten bei der britischen Zeitung Guardian, durch den britischen Geheimdienst GCHQ.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpo...

Im zivilen Leben nennt man so etwas Erpressung, Nötigung, Landfriedensbruch und das Vernichten von Beweismaterial, das illegale Abhörmaßnahmen beweisen könnte.

Vor dieser Zerstörung durch den Geheimdienst Ihrer Majestät, hatten die US-Dienste die Maschine des Präsidenten von Bolivien über europäischem Luftraum gezwungen, in Wien notzulanden, da sie Edward Snowden an Bord wähnten.

Immunität von Staatsoberhäuptern und Botschaftern? Fehlanzeige.

Geheimdienste sind eine Art Hand. Diese kann sanft streicheln, schubsen oder zur Faust geballt werden.

Geheimdienste handeln nie autark. Es handelt sich um streng durchstrukturierte Behörden mit einer DNA, die dem Militär gleicht. Die, die den Diensten dann sagen, was sie im Falle X zu tun haben, lernen wir nie wirklich kennen.

Die, die für uns dann ab und an zur Verantwortung gezogen werden, sind nur Dummies. Köpfe, die rollen müssen, um die Öffentlichkeit zu täuschen. Bauernopfer.

Das ist das Kerngeschäft aller Geheimdienste. Tarnen und Täuschen. Und weil es zusammen besser geht als alleine, arbeiten Geheimdienste, je nachdem, welchem Wirtschaftssystem sie angehören, zusammen.

NSA GCHQ BND MOSSAD CIA MAD ETC.

Kurz bevor die Methoden von NSA & Co. aufflogen, traf KenFM Andreas von Bülow in Bonn.

Von Bülow saß von 1969 bis 1994 für die SPD im Deutschen Bundestag. Er war von 1976 bis 1980 parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

Zeitweise war er zudem Mitglied der parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste.

Also jenem Gremium, vor dem dieser Tage der aktuelle Kanzleramtsminister Ronald Pofalla immer wieder die Wahrheit über den Status Quo der NSA-Affäre derart verbiegt, dass man von dreist sprechen muss.

Was Pofalla und von Bülow auf den ersten Blick voneinander unterscheidet, ist, dass von Bülow es sich leisten kann, die Wahrheit zu sagen. Er ist pensioniert.

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KenFM im Gespräch mit: Dr. Christian Kreiß ("Geplanter Verschleiß")
Duration: 1:22
2017-04-15
Es gab Zeiten, da herrschte der Mangel.

Wer sich etwas anschaffen wollte, musste nicht nur lange sparen und dann bar bezahlen, er musste vor allem auf das jeweilige Produkt warten. Konsumgüter, die rar sind, haben einen höheren Wert.

Auch emotional. Man verbindet mit ihnen auch das, was man Vorfreude nennt.

Die Zeit der Vorfreude ist vorbei. Die Gegenwart hält nahezu alles im maximalen Überfluss für uns bereit. Man kauft in Raten und finanziert das meiste über Kredit.

Diese schöne neue Hochglanzwelt hat den Nachteil, dass ab einem bestimmten Punkt Sättigung eintritt. Irgendwann hat auch jeder Single-Haushalt alles, was er benötigt, in doppelter Ausführung. Dann bricht das sich immer schneller drehende Konsumkartenhaus in sich zusammen.

Hierin besteht die Achillesferse des Kapitalismus. Marktsättigung. Um dieser „Gefahr“ entgegenzuwirken, haben sich die großen Kapitalbesitzer und Produzenten schon vor sehr langer Zeit zu Kartellen zusammengeschlossen. Bei aller Konkurrenz erkannte man ein gemeinsames Ziel. Die hergestellten Waren hielten zu lange. Also verständigte man sich auf nahezu allen Gebieten auf eine Technik, die man Obsoleszenz nennt.

Geplanten Verschleiß. Wer heute einen Drucker kauft, kennt das Problem. Kaum ist die Garantie abgelaufen, gibt das Gerät seinen Geist auf und kann nicht repariert werden. Oder aber, die Kosten hierfür stehen in keinen Verhältnis zu einem Neukauf.

Geplanter Verschleiß ist der Motor der sogenannten Konsumgesellschaft. Wir kaufen für die Müllhalde, ohne dass wir uns über die Auswirkungen groß Gedanken machen. Das ist Teil der Technik, mit der der angebliche "König" Kunde im Hamsterrad gehalten wird. Der künstliche Verschleiß, dem heute alle Produkte unterliegen, wurde so „eingebaut“, dass er unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt. Das geht vor allem daher, dass ein Durchnittshaushalt heute über rund 10.000 Produkte verfügt. Wer weiß da schon noch, wann er was gekauft und wie lange es tatsächlich gehalten hat.

KenFM traf sich mit Dr. Christian Kreiß.

Kreiß hat sich über Jahre immer wieder mit der geplanten Obsoleszenz auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss, dass unser Planet an dieser kapitalistischen Technik zugrunde geht.

Wir, die Konsumenten in der Wegwerfgesellschaft, gehen mit diesem Planeten um, als hätte wir noch einen weiteren im Kofferraum. Der Ast, auf dem wir sitzen und an dem wir sägen, knarzt bereits.

Inhaltsübersicht:

00:05:07 Pro & Contra Investment-Banking. Wer profitiert vom Profit und wie funktioniert der Kreislauf des leistungslosen Einkommens?

00:11:51 Ökonomischer Unsinn: Unnötige Arbeit und geplante Obsoleszenz. Welche Kriterien sind entscheidend? Historisches Beispiel aus der Automobilindustrie: Ford vs General Motors oder Qualität vs Lifestyle

00:18:58 Geplante Inkompatibilität von Produkten und die Illusion vom „Smart Customer“: Wie der Informationsmangel die Kunden in die Irre führt (TCO)

00:28:15 Kartellbildung: Wie die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit der Glühbirne abgeschafft wurde (1926). Marketing, Wirtschaftswachstum und das Grundprinzip der Ökonomie: Profitmaximierung vs Kundenbedürfnisse

00:38:30 Psychologische Obsoleszenz: Psychologie, Werbung & Marketing (Vance Packard, Sigmund Freud, Edward Bernays)

00:49:58 Pharmaindustrie: Mehr Geld für Werbung als für Forschung und Entwicklung von Medikamenten

00:51:21 Die Analysen von Karl Marx und die Idee vom Neoliberalismus. Kommunismus vs Marktkapitalismus: Silvio Gesell, Joseph Stieglitz, Niko Paech, Fritz Schuhmacher

00:58:16 Milliarden für die Mülltonne: Wie die Obsoleszenzanfälligkeit Geld und Zeit kostet

01:06:23 3.000 Werbebotschaften pro Tag: Lug und Trug beim ZAW e.V. und dem Deutschen Werberat. Wer braucht eigentlich noch Werbung?

01:12:32 Eine Bannmeile für Lobbyisten im deutschen Bundestag: Sticko-Finanzierung durch die Pharmaindustrie. Demokratie, Post-Demokratie, Direkt-Demokratie

01:18:54 Umgang und Reaktionen auf die Analysen zum „Geplanten Verschleiß“: Die Medien und die Wikipedia

01:25:23 Was kann der Einzelne tun? Wählen, Entscheiden, Verzichten und die Vorteile von Qualität

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Teaser: KenFM im Gespräch mit Dr. Christian Kreiß
Duration: 2:28
2017-04-14
Das komplette Gespräch hier ansehen: https://kenfm.de/christian-kreiss/

Es gab Zeiten, da herrschte der Mangel.

Wer sich etwas anschaffen wollte, musste nicht nur lange sparen und dann bar bezahlen, er musste vor allem auf das jeweilige Produkt warten. Konsumgüter, die rar sind, haben einen höheren Wert.

Auch emotional. Man verbindet mit ihnen auch das, was man Vorfreude nennt.

Die Zeit der Vorfreude ist vorbei. Die Gegenwart hält nahezu alles im maximalen Überfluss für uns bereit. Man kauft in Raten und finanziert das meiste über Kredit.

Diese schöne neue Hochglanzwelt hat den Nachteil, dass ab einem bestimmten Punkt Sättigung eintritt. Irgendwann hat auch jeder Single-Haushalt alles, was er benötigt, in doppelter Ausführung. Dann bricht das sich immer schneller drehende Konsumkartenhaus in sich zusammen.

Hierin besteht die Achillesferse des Kapitalismus. Marktsättigung. Um dieser „Gefahr“ entgegenzuwirken, haben sich die großen Kapitalbesitzer und Produzenten schon vor sehr langer Zeit zu Kartellen zusammengeschlossen. Bei aller Konkurrenz erkannte man ein gemeinsames Ziel. Die hergestellten Waren hielten zu lange. Also verständigte man sich auf nahezu allen Gebieten auf eine Technik, die man Obsoleszenz nennt.

Geplanter Verschleiß. Wer heute einen Drucker kauft, kennt das Problem. Kaum ist die Garantie abgelaufen, gibt das Gerät seinen Geist auf und kann nicht repariert werden. Oder aber, die Kosten hierfür stehen in keinen Verhältnis zu einem Neukauf.

Geplanter Verschleiß ist der Motor der sogenannten Konsumgesellschaft. Wir kaufen für die Müllhalde, ohne dass wir uns über die Auswirkungen groß Gedanken machen. Das ist Teil der Technik, mit der der angebliche "König" Kunde im Hamsterrad gehalten wird. Der künstliche Verschleiß, dem heute alle Produkte unterliegen, wurde so „eingebaut“, dass er unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt. Das geht vor allem daher, dass ein Durchnittshaushalt heute über rund 10.000 Produkte verfügt. Wer weiß da schon noch, wann er was gekauft und wie lange es tatsächlich gehalten hat.

KenFM traf sich mit Dr. Christian Kreiß.

Kreiß hat sich über Jahre immer wieder mit der geplanten Obsoleszenz auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss, dass unser Planet an dieser kapitalistischen Technik zugrunde geht.

Wir, die Konsumenten in der Wegwerfgesellschaft, gehen mit diesem Planeten um, als hätte wir noch einen weiteren im Kofferraum. Der Ast, auf dem wir sitzen und an dem wir sägen, knarzt bereits.

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Hans-Christof von Sponeck über den Status quo im Irak
Duration: 4:11
2017-04-12
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Hans-Christof von Sponeck – in voller Länge hier zu sehen:

Teil 1: https://kenfm.de/hans-christof-von-sp...
Teil 2: https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-m...

Das Gespräch wurde ursprünglich im August 2014 veröffentlicht.

Hans-Christof von Sponeck gehörte zu den ersten Wehrdienstverweigerern der damals jungen Bundesrepublik Deuschland. Im Anschluss entschied er sich für eine Bewerbung bei den Vereinten Nationen. Seit 1968 verbrachte er über 30 Jahre im Dienste der UN und war in dieser Zeit neben den Zentralen in New York und Genf unter anderem in Ghana, Pakistan und Botswana im Einsatz.

Seine letzte Station war der Irak. Von Sponeck legte im Jahr 2000 aus Protest gegen die Sanktionspolitik der USA nach 17 Monaten in Bagdad das Amt nieder. 500.000 verhungerte Kinder als „Preis“, um das Land wieder auf „West-Kurs“ zu bringen, widersprachen allem, was er in der Menschenrechtscharta als richtig erkannt hatte.

Hans-Christof von Sponeck ist offiziell im Ruhestand. In der Realität ist der heute 75-jährige so umtriebig wie nie zuvor. So lehrte er beispielsweise bis vor kurzem im Zentrum für Konfliktforschung an der Universität Marburg und gibt Seminare an der Universität Basel. Zudem veröffentlicht er Artikel und Sachbücher.

Hans-Christof von Sponeck entstammt der alten Militärfamilie von Sponeck. Sein Vater, Hans Emil Otto Graf von Sponeck, 1888 geboren, kämpfte im Ersten und Zweiten Weltkrieg für Deutschland. Nachdem er seiner Einheit beim Russlandfeldzug 1941 eigenmächtig den Rückzug befahl, da die Rote Armee seine Truppe sonst aufgerieben hätte, wurde er am 23. Dezember 1942 zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde von Adolf Hitler jedoch in eine lebenslange Haft umgewandelt.

Im Zuge des Hitlerattentates vom 20. Juli 1944 jedoch wurde die Haftstrafe durch Himmler erneut in eine Todesstrafe umgewandelt und General von Sponeck hingerichtet.

Damals war unser Gesprächspartner fünf Jahre alt. Der Tod des Vaters und die spätere Beschäftigung mit der deutschen Geschichte haben Hans-Christof von Sponeck tief geprägt und eine andere als eine militärische Laufbahn einschlagen lassen.

Hans Christoph von Sponeck hat sich ohne Wenn und Aber dem Frieden verschrieben, zu dem es seiner Meinung nach keine Alternative gibt.

Kooperation statt Konkurrenz.
Demut statt Überheblichkeit.
Humanismus statt Militarismus.

Wir trafen den langjährigen UN-Diplomat in der Nähe Freiburgs und sprachen mit ihm über die Bilanz seiner Arbeit und die aktuellen Krisenherde der Welt, den Irak, die Ukraine und Gaza. Das Gespräch dauerte rund 120 Minuten und hat uns als Redaktion tief beeindruckt. Hans-Christof von Sponeck gehört zu den intellektuellen Lichtblicken in diesem Land. Für ihn sind Ethik und Moral keinen Mode, die man mal mehr, mal weniger vor sich her trägt.

Die Zentrale Botschaft, die wir aus dieser Begegnung mitnehmen konnten, lautet: Frieden ist möglich, wenn wir, die Bürger, endlich den Mut aufbringen, den Kriegstreibern in allen Bereichen zu widersprechen.

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KenFM am Telefon: Erich Hambach über den Friedensweg vom 9. - 28. Mai 2017
Duration: 21:08
2017-04-11
“Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg” - Mahatma Gandhi

Geh diesen Weg. Solo oder mit Freunden. Am Stück oder in Etappen vom 9. bis 28. Mai 2017. Mach es einfach!

Hier der Link zur Homepage: http://www.friedensweg.org/

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Me, Myself and Media 33 - Du sollst Dir kein Feindbild machen
Duration: 1:32
2017-04-09
Medien beschreiben nicht die Realität, sie erzeugen sie. Wir, die Konsumenten dieser Medien, sollten erkennen, dass das Internet uns die historische Chance bietet, endlich ein autonomes Denken zu entwickeln. Alles, was wir tun müssen, ist uns Inhalte selber zu suchen, statt uns berieseln zu lassen.

Es hat längst eine Machtverschiebung stattgefunden. Vom Anbieter zum Nachfrager von Informationen und mit denen ist es wie mit dem Essen: Du bist, was du isst und wer nur Propaganda konsumiert, darf sich nicht wundern, wenn er übermorgen glaubt, Krieg sei alternativlos.

Ein achtsamer und bewusster Medienkonsum ist die Grundbedingung, um als Mensch zu sich zu kommen. Zur Besinnung. Lernen wir, uns als Spezies zu verstehen. Wir sind Menschen, keine Gegner. Und Terroristen sind die Ausnahme, nicht die Regel, auch wenn Massenmedien inzwischen permanent Hysterie verbreiten. Diese Hysterie ist Vorsatz und hat das Ziel, uns gefügig zu machen.

Wir sollen vor den Verhältnissen kuschen und uns fügen. Wir sollen gehorchen. Wir sollen Feindbilder übernehmen und sogar bei Opfern mit unserer Solidarität den Vorgaben der Massenmedien folgen.

Als diese Sendung aufgezeichnet wurde, war der US-Militärschlag gegen Syrien noch nicht über die Ticker gegangen. Doch er passt ins Bild der Feindbild-Konstruktion. So schrieb die Bild-Zeitung unmittelbar nach dem Angriff: „Trump rächt Syriens vergaste Kinder“.

Ist Rache nicht eine Form der Selbstjustiz und damit ein Armutszeugnis für jedes Land, das sich als Rechtsstaat versteht?

Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg. Wir, die Menschen aller Nationen, müssen diesen Weg gehen. Wir können den Frieden nicht der Politik oder der repräsentativen Demokratie überlassen. Es wird Zeit für eine globale echte Demokratie von unten.

Für die Selbstermächtigung gibt es kein Formular. Und das ist auch gut so.

Inhaltsübersicht:

00:01:49 Terror in London vs. Terror in St. Petersburg

00:14:09 Das provokative Säbelrasseln der NATO in Osteuropa

00:23:23 Martin Schulz - Heilsbringer oder Mogelpackung ?

00:31:33 Neues aus dem Überwachungsstaat

00:45:02 Der Nahostkonflikt - Israel und das Völkerrecht

00:59:13 Nachrichtenblock

01:29:30 Der bigotte Fingerzeig hiesiger Pressevertreter auf die Zustände im Ausland

01:47:14 Buchtipps

Quellen und weiterführende Links unter: https://kenfm.de/me-myself-and-media-...

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KenFM im Gespräch mit: Michael Buback ("Der zweite Tod meines Vaters")
Duration: 2:02
2017-04-07
Am 7. April 1977 gegen 9 Uhr morgens wurde Siegfried Buback, der damalige Generalbundesanwalt, in Karlsruhe auf offener Straße erschossen.

Alles, was der Staat bis heute vorgibt, zum Fall ermittelt zu haben, ist die Tatsache, dass die Täter aus den Reihen der RAF kamen.

Nur, wer genau erschoss Siegfried Buback? Eine Frau? Verena Becker?

Sämtliche Augenzeugen, die eine Frau erkannt haben wollen, wurden bei den späteren Ermittlungen systematisch ausgeblendet. Die Justiz unternahm alles, um sie unter den Tisch fallen zu lassen.

So behauptet die BRD auch 40 Jahre nach dem Mord in Karlsruhe noch immer, den Todesschützen nicht exakt zu kennen.

Wahrscheinlicher ist, dass der Staat die Identität des Mörders genau kennt und ihn deckt. Was ist das Motiv dafür? An welchem Fall arbeitete Siegfried Buback, als er ermordet wurde, und inwieweit ist der Staat selber in den Mord an seinem höchsten Staatsanwalt verstrickt, um dessen Nachforschungen zu stoppen? Darf man solche Fragen überhaupt stellen?

Man muss, wenn man sich wie der Sohn des Ermordeten über so viele Jahre mit der Tat vom 7. April 1977 beschäftigt hat.

Das Buch "Der zweite Tod meines Vaters" von Sohn Michael Buback ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die noch an den Rechtsstaat glauben.

Michael Buback gelingt der zu Papier gebrachte akribische Nachweis, dass die Bundesrepublik Deutschland und die zuständige Justiz im Fall Siegfried Buback über Jahre bewusst alles unternommen haben, um die Hinterbliebenen zu täuschen, hinters Licht zu führen und zu belügen.

Der Staat verschweigt auch 40 Jahre nach den Schüssen in Karlsruhe den Namen des Mörders. Der Staat, so wird im Gespräch klar, ist nur die Benutzeroberfläche des Tiefen-Staates. Nur, wer lenkt diesen und mit welchem Ziel? Wer sich mit dem RAF-Mord an Siegfried Buback beschäftigt, kommt nicht umhin, Parallelen zur NSU-Affäre zu entdecken.

Michael Buback hat alles auf den Tisch gelegt, um eine neue Untersuchung des RAF-Mordes an seinem Vater zu ermöglichen. Dass die Justiz dennoch nicht ermittelt, spricht Bände. Sie ist alles, nur nicht unabhängig. Sie agiert weisungsgebunden.

Im Gespräch mit KenFM deutet Michael Buback mehrmals an, dass der Staat 1977 indirekt wohl selber den Abzug betätigte, um seinen höchsten Justizbeamten loszuwerden.

Nur, Mord verjährt nicht. Schon gar nicht, wenn der Staat involviert ist.

Inhaltsübersicht:

00:07:19 Der Rechtsstaat, die RAF-Morde, die Person Siegfried Buback und der Mord am 07. April 1977

00:15:27 Das Vertrauen in den Rechtsstaat und die Rolle von Boock, Klar und Folkerts

00:26:14 Offizielle Theorie: Ungereimtheiten und Aktenvernichtung - Offene Fragen zu den Tätern

00:33:27 Tatwaffe und Spuren der Täter: Welche Rolle spielen Verena Becker, Peter-Jürgen Boock und Stefan Wisniewski

00:50:40 Sechs Tatverdächtige und erdrückende Indizien: Brigitte Mohnhaupt, Christian Klar, Knut Folkerts, Verena Becker, Stefan Wisniewski, Günter Sonnenberg

00:58:14 Sicherheitsmaßnahmen für Generalbundesanwalt Buback: eine abgewiesene Polizeidienstverordnung (PDV100)?

01:03:50 Augenzeugen des Attentats und Vernichtung von Beweismitteln: Fluchtwagen verschwunden, Tatmotorrad verschwunden, Buback-Dienstwagen verschwunden

01:20:14 Die Guillaume-Affäre: Siegfried Buback, Willy Brandt und ein enttarnter Spion

01:27:45 Der Einfluss der Geheimdienste: War Buback im Weg? Kontakte von Verena Becker zum Verfassungschutz und eine Verbindung zu Franz-Josef Strauß

01:36:58 Geheimdienstinformationen zu den Tätern, ihre Zukunft und die Kooperation von Staat und Terroristen

01:48:14 Spiegel-Affäre, Mensch & Vater Siegfried Buback und die Grenzen vom Glauben an den Rechtsstaat

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Peter Haisenko und Hubert von Brunn über den Unterschied zwischen Real- und Finanzwirtschaft
Duration: 3:07
2017-04-06
KenFM-Spotlight: Ausschnitt aus dem Gespräch mit Peter Haisenko und Hubert von Brunn („Die humane Marktwirtschaft“) – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/peter-haisenko-huber...

Kooperenz!

Die Bundesrepublik Deutschland verfolgte als Teil der kapitalistischen Wertegemeinschaft über Jahrzehnte einen Sonderweg.

In der damaligen Bundeshauptstadt des damals noch geteilten Deutschlands, Bonn, versuchten alle Parteien über Jahrzehnte, die großen sozialen Verwerfungen der reinen Lehre von Angebot und Nachfrage dahingehend die Spitzen zu nehmen, indem der Staat mit flankierenden Maßnahmen immer wieder korrigierend eingriff. Die Bundesrepublik mischte mehr oder weniger zwei Konzepte. Kapitalismus und Sozialismus. Jeder sollte seines Glückes Schmied werden können, aber niemand sollte auf der Strecke bleiben, falls er vom Schicksal benachteiligt worden war.

Die BRD nannte ihr Wirtschaftskonzept „Soziale Marktwirtschaft“. Ein Markt, dessen Kreativität gefördert wurde, dessen aggressivste Player dann aber in ihren Möglichkeiten, Schaden anzurichten, beschränkt wurden.

Spätestens seit sich die BRD vollkommen der Neoliberalen Agenda unterworfen hat, seit sie das eigene Konzept mit der Agenda 2010 aufgab und sich von den „Märkten“ treiben lässt, steht der soziale Frieden in Deutschland auf der Kippe.

27 Jahre nach Mauerfall hat sich Deutschland zu einer Nation entwickelt, in der die Einkommensschere immer weiter auseinander geht, in der der Niedriglohnsektor wächst, arm trotz Arbeit keine Seltenheit mehr darstellt, und in der vor allem immer mehr Menschen von Verelendung im Alter betroffen sein werden – und schon betroffen sind. Weder die Renten sind sicher, noch die Zukunft.

Wie kann man dieses, auf einen Bürgerkrieg zulaufende Szenario abwenden? Wie findet dieses Land zu dem zurück, was man mal als Generationenvertrag vereinbart hatte? Ist es überhaupt realistisch, als Land, das fest eingebunden ist in die Globalisierungs-Diktatur, einen Sonderweg einzuschlagen?

Neue Ideen wurden sehr oft von Außenseitern erdacht und in die Welt gesetzt. Technischer Fortschritt ging oft von Laien aus, die die Scheuklappen eines bestehenden Systems ignorieren konnten, da sie als freie Denker, gewissermaßen freie Radikale, jahrelang im Privaten über neuen Ideen brüten konnten. Etablierte Branchen erfuhren oft von Menschen, die bisher als Spinner galten, den entscheidenen, verjüngenden Impuls, der ihnen half, zu überleben.
Die Konkurrenz des Guten ist das Bessere, und machmal ist das Beste eine Mischung aus Gegenwärtigem und Vergangenem. Wie kann es gelingen, die Soziale Marktwirtschaft so neu zu interpretieren, dass sie für die Zukunft taugt?

Die Autoren Peter Haisenko und Hubert von Brunn haben sich mit dieser Frage beschäftigt und dazu ein gemeinsames Buch verfasst. Ein Idee auf Papier.

Sie nennen diese Idee „Die humane Marktwirtschaft“. Simple, machbar, fair.

KenFM gab dem Duo die Möglichkeit, ihr Konzept für eine mögliche und vor allem friedliche Zukunft vorzustellen. Kooperenz war der Begriff, der uns nach dem Gespräch in den Sinn kam.
Kooperation und Konkurrenz in einem natürlichen Mischverhältnis.

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Teaser: KenFM im Gespräch mit Michael Buback
Duration: 3:30
2017-04-04
Das komplette Gespräch hier ansehen:
https://kenfm.de/michael-buback/

Am 7. April 1977 wurde Siegfried Buback, der damalige Generalbundesanwalt, in Karlsruhe auf offener Straße erschossen.

Alles, was der Staat bis heute vorgibt, zum Fall ermittelt zu haben, ist die Tatsache, dass die Täter aus den Reihen der RAF kamen.

Nur, wer genau erschoss Siegfried Buback? Eine Frau? Verena Becker?

Sämtliche Augenzeugen, die eine Frau erkannt haben wollen, wurden bei den späteren Ermittlungen systematisch ausgeblendet. Die Justiz unternahm alles, um sie unter den Tisch fallen zu lassen.

So behauptet die BRD auch 40 Jahre nach dem Mord in Karlsruhe noch immer, den Todesschützen nicht exakt zu kennen.

Wahrscheinlicher ist, dass der Staat die Identität des Mörders genau kennt und ihn deckt. Was ist das Motiv dafür? An welchem Fall arbeitete Siegfried Buback, als er ermordet wurde, und inwieweit ist der Staat selber in den Mord an seinem höchsten Staatsanwalt verstrickt, um dessen Nachforschungen zu stoppen? Darf man solche Fragen überhaupt stellen?

Man muss, wenn man sich wie der Sohn des Ermordeten über so viele Jahre mit der Tat vom 7. April 1977 beschäftigt hat.

Das Buch "Der zweite Tod meines Vaters" von Sohn Michael Buback ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die noch an den Rechtsstaat glauben.

Michael Buback gelingt der zu Papier gebrachte akribische Nachweis, dass die Bundesrepublik Deutschland und die zuständige Justiz im Fall Siegfried Buback über Jahre bewusst alles unternommen haben, um die Hinterbliebenen zu täuschen, hinters Licht zu führen und zu belügen.

Der Staat verschweigt auch 40 Jahre nach den Schüssen in Karlsruhe den Namen des Mörders. Der Staat, so wird im Gespräch klar, ist nur die Benutzeroberfläche des Tiefen-Staates. Nur, wer lenkt diesen und mit welchem Ziel? Wer sich mit dem RAF-Mord an Siegfried Buback beschäftigt, kommt nicht umhin, Parallelen zur NSU-Affäre zu entdecken.

Michael Buback hat alles auf den Tisch gelegt, um eine neue Untersuchung des RAF-Mordes an seinem Vater zu ermöglichen. Dass die Justiz dennoch nicht ermittelt, spricht Bände. Sie ist alles, nur nicht unabhängig. Sie agiert weisungsgebunden.

Im Gespräch mit KenFM deutet Michael Buback mehrmals an, dass der Staat 1977 indirekt wohl selber den Abzug betätigte, um seinen höchsten Justizbeamten loszuwerden.

Nur, Mord verjährt nicht. Schon gar nicht, wenn der Staat involviert ist.

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